Das Hörbuch zur Verfilmung von Hape Kerkelings Bestseller
Mit Ich bin dann mal weg hat er Millionen Menschen inspiriert, persönliche Grenzen zu überschreiten. Jetzt spricht Hape Kerkeling über seine Kindheit; entwaffnend ehrlich, mit großem Humor und Ernsthaftigkeit. Über die frühen Jahre im Ruhrgebiet, Bonanza-Spiele, Gurkenschnittchen und den ersten Farbfernseher; das Auf und Ab einer dreißigjährigen, turbulenten Karriere – und darüber, warum es manchmal ein Glück ist, sich hinter Schnauzbart und Herrenhandtasche verstecken zu können. Über berührende Begegnungen und Verluste, Lebensmut und die Energie, immer wieder aufzustehen.
»Was, um Himmels willen, hat mich bloß ins gleißende Scheinwerferlicht getrieben, mitten unter die Showwölfe? Eigentlich bin ich doch mehr der gemütliche, tapsige Typ und überhaupt keine Rampensau. Warum wollte ich also bereits im zarten Kindesalter mit aller Macht ›berühmt werden‹? Und wieso hat das dann tatsächlich geklappt? Nun, vielleicht einfach deshalb, weil ich es meiner Oma als sechsjähriger Knirps genau so versprechen musste ...«
Kundinnen und Kunden meinen
4.7/5.0
Bewertung
aus Hamburg
5/5
15.01.2021
Hörbuch (CD)
Kurzweilige Unterhaltung
Diese herzerfrischende und zum Teil auch traurige Geschichte vom Autor vorgelesen begleitet mich seit Wochen auf dem Weg zur Arbeit und gewährt tiefe Einblicke in die Kindheit von Hapa Kerkeling. Eine kurzweilige Unterhaltung. Es macht Spaß, hier zu zu hören.
Bewertung
5/5
15.01.2021
Hörbuch (CD)
Unterhaltsam.
Wird sehr gut und unterhaltsam erzählt. Wie Hape halt so ist. Man kann sich gut in ihn hinein versetzen. Zu empfehlen.
Astrid Z.
5/5
19.08.2024
eBook (ePUB)
Meistens fröhlich, manchmal traurig
Das Buch ist einerseits mit viel Humor und Augenzwinkern geschrieben, aber andererseits geht Hape Kerkeling auch in die Tiefe und beschreibt die Eigenschaften, Eigenarten und Charaktere seiner turbulenten Verwandtschaft, in der er aufwächst, grandios. Gleichzeitig kann sich der Leser ein Bild vom Leben und Treiben im nördlichen Ruhrgebiet in den frühen 70er Jahren machen. Ganz traurig ist die Entwicklung seiner Mutter mit ihrem Suizid, aber Kerkeling beschreibt hierbei auch einiges an Hintergrundwissen, und dass mit den Krankheiten und psychischen Problemen der Mutter damals oft noch anders umgegangen wurde. Der bleibende Eindruck von Kerkelings Biographie aber ist, wie schon beschrieben, viel Augenzwinkern und Humor, trotz einiger sehr ernster Kapitel, und man kann sich ein genaues Bild von ihm und seiner Kindheit machen.
Schon früh lernte der kleine Hans-Peter, dass Lachen die beste Medizin für sich und seine Mitmenschen ist, egal wie schwierig die aktuelle Situation auch sein mag. Ganz offen und ehrlich führt Hape Kerkeling die Leser durch die prägensten Stationen seiner Kindheit. Er erzählt von starken Frauen, die ihn zu dem gemacht haben, der er jetzt ist, aber auch von tragischen Verlusten, die ihn schon in sehr jungen Jahren heimsuchten. Eine berührende Leseerfahrung voller Humor und Gefühl, die uns dazu einlädt, den sympathischen Autor von einer ganz anderen, persönlicheren Seite abseits des Medienrummels kennen zu lernen. Wirklich empfehlenswert!
Hape Kerkelings Fähigkeiten sind mannigfaltig und wenn man so wie ich den Komödianten, Entertainer und Schauspieler gerne im Fernsehen sieht, hat man zumindest auch schon mal was von Ich bin dann mal weg gehört. In diesem Buch schreibt er äußerst erfolgreich über die Suche nach Gott, die Suche nach einem selbst und seine Berichte vom Jakobsweg; überraschend wenig erzählt er allerdings von seinem Privatleben. Viel spekuliert wurde trotzdem, mindestens seit dem er von einem deutschen Filmregisseur in einer Sendung als Homosexuell geoutet worden ist. In der Junge muss mal an die frische Luft schreibt er über seine Kindheit in Ruhrgebiet, die er vor allem in einem kleinen Krämerladen der geliebten Großmutter verbringt, von ersten Verkleidungen im Karneval und ersten Versuchen als Komödiant. Er schreibt aber auch, über den Freitod seiner Mutter, den er auf dramatische Weise sehr nahe miterleben musste. Diese Stellen sind sehr berührend und nicht nur einmal musste ich innehalten und über den wirklich armen 8jährigen Hans Peter nachdenken. Dem einen oder anderen Leser stößt das nun sauer auf, und versteht nicht wieso er gerade kurz vor seinem 50. Geburtstag damit an die Öffentlichkeit geht. In einem Interview gibt Kerkeling an, dass es ihm beeindruckte, wie selbstverständlich eine Kollegin mit diesem Thema umging und damit vor einem Publikum gesprochen hatte. Das Erwachsenenleben streift er immer wieder mit Anekdoten, geht aber nicht näher darauf ein. Denkbar wäre es, das vielleicht zu einem späteren Zeitpunkt, eine Fortsetzung seiner Biographie erscheint. Ich für meinen Teil, würde es gerne lesen oder auch hören. Zuerst habe ich sein neuestes Werk gelesen und obwohl ich eigentlich kein Fan von Hörbüchern bin, weil ich mich meist nicht sehr darauf konzentrieren kann, möchte ich allerdings jenes sehr positiv erwähnen. Er spricht es selbst, was ich aufgrund der wirklich dramatischen Szenen, sehr mutig gefunden habe. Gerade dadurch erhält das Hörbuch so viel mehr an Authentizität und war mitunter ein Grund, weshalb es mir sogar ein klitzekleines bisschen besser gefallen hat, als das Buch selbst.
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