Der zweite Teil der epischen Saga zum Netflix-Hit STAR TREK - DISCOVERY!
Während sie auf die Versetzung zu ihrem nächsten Posten wartet, wird Commander Philippa Georgiou mit der Aufgabe betraut, eine kleine hastig zusammengestellte Gruppe Ersthelfer nach Tarsus IV zu bringen, wo eine schlimme Hungersnot herrscht. Man hofft, so die missliche Lage dort zu stabilisieren, bis weitere Hilfe eintrifft. Doch Georgiou und ihr Team stellen fest, dass sie zu spät kommen: der bösartige Gouverneur Kodos hat bereits einen abscheulichen Plan in die Tat umgesetzt. Und so müssen Georgiou und Lorca jetzt den Mann jagen, den die Geschichtsbücher eines Tages "Kodo, der Henker" nennen werden.
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Meinung aus der Buchhandlung
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Auch der zweite große Roman zur neuen Netflix Serie „Star Trek Discovery“ hält, was er verspricht. Wie schon vom ersten Roman „Gegen die Zeit“ von David Mack spielt auch diese Geschichte im Jahre 2257, also neun Jahre vor der Pilotfolge der ersten Staffel. Die Ausgangslage für dieses Abenteuer bietet eine Folge der Originalserie Raumschiff Enterprise. Von den uns bekannten Charakteren gibt es allerdings lediglich Philippa Georgiou und Gabriel Lorca.
Philippa Georgiou ist zu diesem Zeitpunkt Commander in Ausbildung und befindet sich auf der Sternenbasis 11. Es steht noch nicht fest, auf welchem Schiff sie künftig ihren Dienst bei der Sternenflotte verrichten wird. Als die Sternenbasis ein Notruf aus einer mittelgroßen Koloniewelt erreicht, ändert sich das jedoch prompt. Der Planet Tarsus IV ist eine Welt welche bereits vor knapp 100 Jahren kolonisiert wurde. Die Bevölkerungszahl ist von anfänglichen knapp 3000 Einwohnern jedoch erst vor Kurzem auf über 8000 Bewohner angewachsen. Grund dafür ist eine Naturkatastrophe auf einer Nachbarkolonie namens Epsilon Sonora II, welche durch die Zerstörung der Infrastruktur eine sofortige Evakuierung der Welt erforderte.
Da Tarsus IV nun durch eine relativ hohe Einwohnerzahl aus allen Nähten platzt, kommt das nächste Unglück umso schlimmer daher. Durch einen eingeschleppten Pilzerreger während der Evakuierung, sind fast alle Lebensmittelvorräte von Tarsus IV ungenießbar geworden, es droht eine Hungerkatastrophe. Da die Kolonieregierung unter Gisela Ribiero jedoch nicht in der Lage ist die Situation unter Kontrolle zu bringen, kommt es in der Koloniehauptstadt Neu Anchorage zu einem Putsch. Anführer ist der ehemalige Flüchtling Adrian Kodos. Nun kommt zur drohenden Hungerkatastrophe auch noch ein Fehlen einer funktionierenden Regierung hinzu.
Commander Georgiou ist an Bord der USS NARBONNE, einem Langstreckentransportschiffes der Sternenflotte, welches zur Kolonieversorgung entwickelt wurde. Zusammen mit so ziemlich jedem halbwegs brauchbarem Angehörigen des Sternenflottenpersonals auf Sternenbasis 11 ist sie nun Teil der ersten Welle Hilfslieferungen nach Tarsus IV, welche zugleich auch eine Kolonie der Sternenflotte ist. Kapitän ist Aurobindo Kurrapati, ein aus Indien stammender etwas in die Jahre gekommener Commander. Er wird im Verlauf der Krise zu einem großen Vorbild für Philippa Georgiou und der restlichen Mannschaft. Als sie jedoch nach wenigen Stunden am Ort der Krise eintreffen, haben sich Kodos und seine wenigen Anhänger selbst des Problems entledigt. Sie haben die Hälfte der Bevölkerung durch einen Terroranschlag vernichtet, dieses Attentat wird ihm später den Beinamen „Kodos der Schlächter“ in einer Folge der Originalserie einbringen.
Eine sehr fesselnde und gut durchdachte Geschichte, welche sich um einen bekannten Gegner in der Originalserie aufbaut. Zwei der Charaktere aus Discovery kommen hier vor, nämlich Philippa Georgiou als Commander in Ausbildung und Gabriel Lorca als Kopf einer fünfköpfigen Einheit, welche einen Wissenschaftsaußenposten auf Tarsus IV betreuen und die drohende Hungerkatastrophe hautnah miterleben wird. Dieser Band ist definiv für eingefleischte Star Trek Fans, wie mich, geeignet. Es ist hier eindeutig von Vorteil, sowohl die Raumschiffsklassen, militärische Kommandostrukturen und den Grundaufbau einer Koloniewelt (die in Star Trek immer ziemlich gleich aussieht) zu kennen.
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