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Produktbild: Die Herzen der Männer

Die Herzen der Männer Roman

79

10,99 €

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

05.02.2018

Verlag

Klett-Cotta Digital

Seitenzahl

477 (Printausgabe)

Dateigröße

3333 KB

Auflage

1. Auflage 2018

Originaltitel

The Hearts of Men

Übersetzt von

Dorothee Merkel

Sprache

Deutsch

EAN

9783608110104

Beschreibung

Rezension

» Ein beklemmendes Panorama der amerikanischen Gesellschaft«
Gerhild Wissmann, Die Rheinpfalz, 23.08.2018

» Höchst aktuell in Zeiten von „America first“, der internationalen MeToo-Debatte oder den Anschlägen in amerikanischen Highschools legt Butler [...] den Finger in diverse gesellschaftliche Wunden. Besonders Männern in Machtpositionen [...] sei dieser Roman als Lektüre dringend empfohlen.«
Gerhild Wissmann, Die Rheinpfalz, 23.08.2018

»Die Herzen der Männer ist ein berührender, sehr differenzierter Roman, der den Leser mit seinen plastischen und sensiblen Schilderungen emotional fordert und die grundsätzliche Frage nach einer Definition von Männlichkeit lange nachklingen lässt.«
Sannah Wagner, Der Entdecker, 07.2018

»Der 38-jährige Schriftsteller aus Wisconsin erzählt liebevoll und herzzerreißend, aber auch brutal realistisch. Anklagen vermeidet er klug. Ein herausragendes Buch über den Versuch, ein guter Mensch zu sein. Besonders faszinierend: Dieser Männer-Roman ist im Grunde eine Liebeserklärung an die Frauen.«
Günter Keil, verdi, 07.2018

»Über eine Zeitspanne von drei Generationen erkundet Butler brutal realistisch, aber auch mit viel Wärme, die Schwächen und Geheimnisse der Männer.«
LIFT, 03,2018

»In einer sehr bildhaften, fast drehbuchreifen Sprache erzählt Nickolas Butler, wie sich die Freundschaft der beiden Jungen entwickelt, wie sie am Leben und aneinander reifen, wie sie ihre Lebensentscheidungen treffen und welche Rolle Ehrgefühl und Loyalität dabei spielen.«
Britta Spichinger, SRF, 13.03.2018

»Nickolas Butler ist einer der Frontsänger der amerikanischen Gegenwartsliteratur.«
Marc Iven, Geistesblüten, 03.2018

»Eine Art Geschichte der Männlichkeit in den USA.«
Frank Meyer, Deutschlandfunk Kultur, 02.2018

»Butler erzählt liebevoll und herzzerreißend, aber auch realistisch von den Abgründen, die in Männern schlummern. Sein kluger, feinfühliger Roman berührt zutiefst.«
Freundin, 02.2018

»Die Frage nach der Gültigkeit von Werten, die die Gesellschaft zusammenhalten, nach Kriterien für den Umgang miteinander, nach der Rolle der Männer, die auf den Verlust ihrer jahrhundertelangen Dominanz mitunter mit Verunsicherung und Aggressivität reagieren - das hebt dieses Buch über die reine Kindheits-, Freundschafts- und Generationengeschichte hinaus.«
Petra Reich, Literaturreich, 21.02.2018

»Auf einer feinsinnig-subtilen Ebene ist dieser Männer-Roman eine Liebeserklärung an Frauen.«
Günter Keil, Landshuter Zeitung, 02.2018

»Ein wunderbares Buch, dessen Bilder mich noch lange begleiten werden.«
Simone Dalbert, Papiergeflüster, 25.02.2018

»Butler erzählt lebendig, packend und voller Wärme.«
Südwest Presse, 16.02.2018

»Sein großartiger Roman spannt den Bogen von der Verlogenheit der bürgerlichen Idylle der Sechzigerjahre bis zur Gesellschaft der Gegenwart, vom Geheimnis eines guten Lagerfeuers bis zur #metoo-Debatte. Der 38-jährige Schriftsteller aus Wisconsin erzählt liebevoll und herzzerreißend, aber auch brutal realistisch. Anklagen vermeidet er klug. Ein herausragendes Buch über den Versuch, ein guter Mensch zu sein.«
Westdeutsche Allgemeine Zeitung, 02.2018

»Mit die Herzen der Männer beweist Nickolas Butler [...] wieder, dass er zu den besten US-Autoren gehört.«
Christian von Zittwitz, Buchmarkt, 01.2018

Produktdetails

Format

ePUB

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Barrierefreiheit

  • nicht oder eingeschränkt barrierefrei

Erscheinungsdatum

05.02.2018

Verlag

Klett-Cotta Digital

Seitenzahl

477 (Printausgabe)

Dateigröße

3333 KB

Auflage

1. Auflage 2018

Originaltitel

The Hearts of Men

Übersetzt von

Dorothee Merkel

Sprache

Deutsch

EAN

9783608110104

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Zu viele Themen in einer Geschichte

monerl aus Langen am 29.05.2018

Bewertungsnummer: 1107300

Bewertet: eBook (ePUB)

(3.5 Sterne) Meine Meinung Der Beginn des Buches ist überragend gut! Nach ein paar Seiten fühlte ich mich in der Geschichte wohl, auch wenn sie sehr traurig beginnt. Für den Jungen Nelson, der außer seiner Mutter niemanden hat, der ihn versteht oder mit ihm zusammensein will, schmolz mein (Mutter)Herz nur so dahin. Er ist ein absolut intelligenter, braver und herzensguter Mensch. Er hat das Herz am rechten Fleck und versteht ganz genau was es bedarf, um für die Umwelt, seine Mitmenschen und aus sich selbst das Beste herauszuholen. Doch damit kommt er nicht weit. Solche Menschen sind eigentlich nicht erwünscht. Man hält sich fern von ihnen. Jungs- und Männerherzen schlagen nicht für emotionale, scheinbar verweichlichte, ehrliche und sensible Kerle. Echte Kerne sind etwas düster, haben viel Spaß, brechen Regeln, prügeln sich und sind genau das Gegenteil von Mädchen und Frauen. All das bekommt Nelson nicht nur im Pfadfinderlager zu spüren. Zu Hause zeigt ihm sein Vater immer wieder aufs Neue was er von ihm als Muttersöhnchen hält und wie er ihn sich eigentlich wünscht. Nelson ist in Butlers Geschichte Dreh- und Angelpunkt. Das Buch ist in vier Abschnitte geteilt. In den ersten drei hat Nelson jeweils eine größere oder kleinere Rolle inne. Aus dem gemobbten und außen vor gelassenen Jungen ist ein Kriegsheld mit stählernen Muskeln geworden. Ein echter Kerl eben. Er hat den Weg eingeschlagen, der aus kleinen Jungs Männer macht: Militärakademie, Waffen, Gewalt und Krieg. Und dennoch konnte Nelson sich und seinen Werten treu bleiben. Er arrangiert sich mit seinem Kriegstrauma und führt das Pfadfinderlager weiter, in dem er seine Jugend verbracht hat. Ab dem zweiten Abschnitt tritt er etwas in den Hintergrund. Wenn man es ganz genau betrachtet, baut die eigentliche Geschichte nicht auf Nelson sondern auf seinem einzigen “Freund” Jonathan auf. Jonathan war Betreuer im Pfadfinderlager als Nelson gerade so ein Teenager war. Wir lernen Jonathan nun als Vater eines 16-jährigen Sohnes kennen, der charakterlich ganz nach Nelson geht und durch und durch ein guter Junge ist. Doch diese Werte zählen unter Männern nicht und so versucht Jonathan seinen Sohn Trevor auf eine Zukunft vorzubereiten, die aus Seitensprüngen, Unehrlichkeit, Alkohol, Erotik… besteht. Liebe und Zärtlichkeit, Sehnsucht und Gutmütigkeit sind Worte, die mit Frauen in Verbindung gebracht werden und bei Männern für ein Lächeln sorgen. Der rote Faden zieht wieder Militär, Waffen Krieg und Gewalt mit sich, bis hin zur nächsten Generation. Thomas, Trevors Sohn und Jonathans Enkel wird Protagonist. Es ist das Jahr 2019 und Frauen werden immer noch nicht in Männerdomänen, wie dem Pfadfinderlager, gern gesehen. Und auch hier zeichnet Nickolas Butler wieder ein Männerbild, von dem die meisten Frauen einfach nur fliehen wollen wenn sie können. Der Autor hat einen intensiven und einnehmenden Schreibstil, der mir sehr gefällt. Leider bin ich mir aber nicht ganz so sicher, welche Intention er mit dem Buch anstrebt. Will er zeigen, dass Männer einfach grob sein müssen, um echte Männer zu sein? Zeigen, dass sich Männer von den weichen Frauen absondern müssen, um eigenständig wahrgenommen zu werden? Will er aufführen, dass Männer keine Chance bekommen, anders zu werden oder zu sein, um von der Masse angenommen zu werden? Dass nur ein Soldat seinen Mann stehen kann? Dass Frauen, egal in welchem Zeitalter, immer Angst vor Männern haben müssen oder zumindest immer Vorsicht walten lassen sollen? Die Kapitel um Thomas und seine Mutter empfand ich als nicht so ganz gelungen. Irgenwie passten sie sich nicht richtig flüssig in den bisherigen Erzählstil ein. Auch das Ende vermittelt mir irgendwie das Gefühl, dass der Autor nicht so richtig wusste, wohin mit der Geschichte. Ich empfinde es als nicht ganz rund. Mir ist das Buch ein bisschen zu sehr schwarz und weiß. Vom Autor ist diese Überzeichnung wahrscheinlich gewollt. Schlussendlich waren es mir dann doch zu viele Klischees, zu viel Männer sind hart und Frauen müssen beschützt werden und sind so abhängig von ihren (Ehe)männern. Fazit Ein wundervoll geschriebenes Buch, mit einer ursprünglich tollen Idee, das in der Ausführung mit zu vielen Themen und Stereotypen vollbepackt ist und den roten Faden verliert. Ein Buch, das hervorragend beginnt, im letzten Drittel aber ziemlich schwächelt. Ich hatte mir viel mehr versprochen, viel mehr an Freundschaft und Loyalitäten, wie es in der Buchbeschreibung aufgeführt wurde. Doch diese Themen werden eher am Rande behandelt und stehen bei den Protagonisten nicht im Fokus.

Zu viele Themen in einer Geschichte

monerl aus Langen am 29.05.2018
Bewertungsnummer: 1107300
Bewertet: eBook (ePUB)

(3.5 Sterne) Meine Meinung Der Beginn des Buches ist überragend gut! Nach ein paar Seiten fühlte ich mich in der Geschichte wohl, auch wenn sie sehr traurig beginnt. Für den Jungen Nelson, der außer seiner Mutter niemanden hat, der ihn versteht oder mit ihm zusammensein will, schmolz mein (Mutter)Herz nur so dahin. Er ist ein absolut intelligenter, braver und herzensguter Mensch. Er hat das Herz am rechten Fleck und versteht ganz genau was es bedarf, um für die Umwelt, seine Mitmenschen und aus sich selbst das Beste herauszuholen. Doch damit kommt er nicht weit. Solche Menschen sind eigentlich nicht erwünscht. Man hält sich fern von ihnen. Jungs- und Männerherzen schlagen nicht für emotionale, scheinbar verweichlichte, ehrliche und sensible Kerle. Echte Kerne sind etwas düster, haben viel Spaß, brechen Regeln, prügeln sich und sind genau das Gegenteil von Mädchen und Frauen. All das bekommt Nelson nicht nur im Pfadfinderlager zu spüren. Zu Hause zeigt ihm sein Vater immer wieder aufs Neue was er von ihm als Muttersöhnchen hält und wie er ihn sich eigentlich wünscht. Nelson ist in Butlers Geschichte Dreh- und Angelpunkt. Das Buch ist in vier Abschnitte geteilt. In den ersten drei hat Nelson jeweils eine größere oder kleinere Rolle inne. Aus dem gemobbten und außen vor gelassenen Jungen ist ein Kriegsheld mit stählernen Muskeln geworden. Ein echter Kerl eben. Er hat den Weg eingeschlagen, der aus kleinen Jungs Männer macht: Militärakademie, Waffen, Gewalt und Krieg. Und dennoch konnte Nelson sich und seinen Werten treu bleiben. Er arrangiert sich mit seinem Kriegstrauma und führt das Pfadfinderlager weiter, in dem er seine Jugend verbracht hat. Ab dem zweiten Abschnitt tritt er etwas in den Hintergrund. Wenn man es ganz genau betrachtet, baut die eigentliche Geschichte nicht auf Nelson sondern auf seinem einzigen “Freund” Jonathan auf. Jonathan war Betreuer im Pfadfinderlager als Nelson gerade so ein Teenager war. Wir lernen Jonathan nun als Vater eines 16-jährigen Sohnes kennen, der charakterlich ganz nach Nelson geht und durch und durch ein guter Junge ist. Doch diese Werte zählen unter Männern nicht und so versucht Jonathan seinen Sohn Trevor auf eine Zukunft vorzubereiten, die aus Seitensprüngen, Unehrlichkeit, Alkohol, Erotik… besteht. Liebe und Zärtlichkeit, Sehnsucht und Gutmütigkeit sind Worte, die mit Frauen in Verbindung gebracht werden und bei Männern für ein Lächeln sorgen. Der rote Faden zieht wieder Militär, Waffen Krieg und Gewalt mit sich, bis hin zur nächsten Generation. Thomas, Trevors Sohn und Jonathans Enkel wird Protagonist. Es ist das Jahr 2019 und Frauen werden immer noch nicht in Männerdomänen, wie dem Pfadfinderlager, gern gesehen. Und auch hier zeichnet Nickolas Butler wieder ein Männerbild, von dem die meisten Frauen einfach nur fliehen wollen wenn sie können. Der Autor hat einen intensiven und einnehmenden Schreibstil, der mir sehr gefällt. Leider bin ich mir aber nicht ganz so sicher, welche Intention er mit dem Buch anstrebt. Will er zeigen, dass Männer einfach grob sein müssen, um echte Männer zu sein? Zeigen, dass sich Männer von den weichen Frauen absondern müssen, um eigenständig wahrgenommen zu werden? Will er aufführen, dass Männer keine Chance bekommen, anders zu werden oder zu sein, um von der Masse angenommen zu werden? Dass nur ein Soldat seinen Mann stehen kann? Dass Frauen, egal in welchem Zeitalter, immer Angst vor Männern haben müssen oder zumindest immer Vorsicht walten lassen sollen? Die Kapitel um Thomas und seine Mutter empfand ich als nicht so ganz gelungen. Irgenwie passten sie sich nicht richtig flüssig in den bisherigen Erzählstil ein. Auch das Ende vermittelt mir irgendwie das Gefühl, dass der Autor nicht so richtig wusste, wohin mit der Geschichte. Ich empfinde es als nicht ganz rund. Mir ist das Buch ein bisschen zu sehr schwarz und weiß. Vom Autor ist diese Überzeichnung wahrscheinlich gewollt. Schlussendlich waren es mir dann doch zu viele Klischees, zu viel Männer sind hart und Frauen müssen beschützt werden und sind so abhängig von ihren (Ehe)männern. Fazit Ein wundervoll geschriebenes Buch, mit einer ursprünglich tollen Idee, das in der Ausführung mit zu vielen Themen und Stereotypen vollbepackt ist und den roten Faden verliert. Ein Buch, das hervorragend beginnt, im letzten Drittel aber ziemlich schwächelt. Ich hatte mir viel mehr versprochen, viel mehr an Freundschaft und Loyalitäten, wie es in der Buchbeschreibung aufgeführt wurde. Doch diese Themen werden eher am Rande behandelt und stehen bei den Protagonisten nicht im Fokus.

Männer unter sich

begine aus Lemwerder am 18.01.2018

Bewertungsnummer: 1076761

Bewertet: eBook (ePUB)

Shotgun Lovesongs war schon ein guter Roman von Nickolas Butler. In dem Roman „Die Herzen der Männer“ befasst sich der Autor hauptsächlich mit Männern. Es fängt in einem Pfadfinderlager an. Der 13jährige Nelson hat keine Freunde und wird von den anderen Jungen auch noch gemein gemobbt. Von seinem Großvater hat er eine Trompete, da wird er in der Truppe der Trompeter. Der einzige Junge der Nelson wie ein Freund ist, ist Jonathan. In dem Roman zeigt der Roman, wie Kriege die Männer belasten. Nelsons Vater ein Trauma aus den 2. Weltkrieg mitbringt. Nelson selber macht den Vietnamkrieg mit. Dann lernen wir Jonathans Sohn Trevor kennen und dann ist Trevors Sohn Thomas schon 16 Jahre alt. Von den Männern lesen wir immer in Rückblenden. So erleben wir 3 Generationen mit ihren vielen Kriegen, an denen die USA beteiligt waren. Der Roman zeigt den Rückgang des Pfadfindergedanken. So richtig warm konnte ich mit diesem Roman nicht werden. Am Ende zog sich die Geschichte etwas. Trotzdem war der Roman nicht schlecht geschrieben, teilweise sogar sehr gut, aber vielleicht etwas zu lang. Trotzdem lesenswert-

Männer unter sich

begine aus Lemwerder am 18.01.2018
Bewertungsnummer: 1076761
Bewertet: eBook (ePUB)

Shotgun Lovesongs war schon ein guter Roman von Nickolas Butler. In dem Roman „Die Herzen der Männer“ befasst sich der Autor hauptsächlich mit Männern. Es fängt in einem Pfadfinderlager an. Der 13jährige Nelson hat keine Freunde und wird von den anderen Jungen auch noch gemein gemobbt. Von seinem Großvater hat er eine Trompete, da wird er in der Truppe der Trompeter. Der einzige Junge der Nelson wie ein Freund ist, ist Jonathan. In dem Roman zeigt der Roman, wie Kriege die Männer belasten. Nelsons Vater ein Trauma aus den 2. Weltkrieg mitbringt. Nelson selber macht den Vietnamkrieg mit. Dann lernen wir Jonathans Sohn Trevor kennen und dann ist Trevors Sohn Thomas schon 16 Jahre alt. Von den Männern lesen wir immer in Rückblenden. So erleben wir 3 Generationen mit ihren vielen Kriegen, an denen die USA beteiligt waren. Der Roman zeigt den Rückgang des Pfadfindergedanken. So richtig warm konnte ich mit diesem Roman nicht werden. Am Ende zog sich die Geschichte etwas. Trotzdem war der Roman nicht schlecht geschrieben, teilweise sogar sehr gut, aber vielleicht etwas zu lang. Trotzdem lesenswert-

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Die Herzen der Männer

von Nickolas Butler

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Philipp Brandstötter

Thalia Linz – Landstraße

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5/5

Wie die Erfahrungen eines Sommerlagers das Leben beeinflussen können

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Nelson ist ein 13-jähriger Bursch der im ländlichen Wisconsin aufwächst, im Frühjahr 1962. Sein Vater ist Versicherungsvertreter und viel unterwegs, seine Mutter ist Hausfrau und geht, ganz dem Zeitgeist entsprechend, keiner Erwerbstätigkeit nach. Clete, Nelsons Vater, ist ein rachsüchtiger und gewaltbereiter Mann, der auch immer wieder zu massiven Gefühlsausbrüchen neigt. Sowohl Nelson als auch seine Mama sehen sich diesen Stimmungsschwankungen hoffnungslos ausgeliefert, eine Art Gewaltschutzprävention wie es heute gängig ist, gibt es noch nicht. Dennoch kann Nelsons Mutter seinen Papa überzeugen, gemeinsam mit seinem Sohn auf Pfadfinderlager zu fahren, um sich besser im Griff zu haben. In Eau Claire, einer Kleinstadt in Wisconsin und zugleich Heimatort des Autors, gibt es einen Lagerplatz namens "Camp Shippewa". Hier werden Burschen aus dem gesamten Landesgebiet eine Woche lange auf Sommerlager geschickt. Zusammen mit ihren Vätern sollen sie die Grundprinzipien des Pfadfindertums und deren Werte erlernen. In den 1960er Jahren sind das in erster Linie viele Überlebenskünste im ländlichen Wisconsin, wie etwa Lagerfeuer machen, Amateurfunk durchführen, oder auch Kochen ohne technische Hilfsmittel (wie z.B. Küchenutensilien) auf offenem Feuer. Nelson ist davon begeistert, sein Vater jedoch überhaupt nicht. Nelson wird als "der Trompeter" der knapp 200köpfigen Burschen und Väterschar bekannt, da er jeden Morgen den Morgenapell spielen muss. Sowohl seine Tätigkeit als Trompeter als auch die Geschichte des Instruments an sich haben jedoch viel mehr Einfluss auf sein weiteres Leben, als zu diesem Zeitpunkt gedacht. Nelson ist in vielen Bereichen ein Außenseiter und muss sich seinen Platz innerhalb der Pfadfindergruppe, welche übrigens nur aus männlichen Teilnehmern besteht, verdienen. Unerwartete Unterstützung erhält er dabei vom Lagerleiter Wilbur Whiteside, welcher selbst eine schwere Last mit sich herumträgt. Auch ein etwas älterer Bursch namens Jonathan kommt im zu Hilfe. Auf zwei weiteren Zeitebenen, nämlich 1996 und zum Schluss dann 2019, wird erzählt, wie es den Teilnehmern sowie einer späteren Freundin Jonathans im weiteren Leben geht. Viele Erfahrungen und Bereicherungen des Pfadfinderlagers im Sommer 1962 haben deren Leben nachhaltig verändert. Die amerikanische Gesellschaft hat sich wenige Jahre später durch den Vietnamkrieg stark gespalten und muss erst wieder lernen einander zu vertrauen. Auch eine Eigenschaft, die Nelson viele lange Jahre später erneut erkennen und lernen muss. Eine großartige Geschichte, die über drei Zeitebenen verteilt erzählt, was man auf einem Pfadfindersommerlager so alles erleben darf und wie sich das positiv aufs spätere Leben der Lagerteilnehmer auswirken kann. Eine großartige Hommage an uns Pfadfinder, aus amerikanischer Sicht gesehen, die zeigt, dass man trotz unterschiedlicher gesellschaftlicher Stellung und Ethnologie auch zueinander finden kann, um im späteren Leben mit seinen Ängsten, Sorgen und Problemen besser umgehen zu können. Eine großartige amerikanische Gegenwartsliteratur, die mich sehr gefesselt hat!
  • Philipp Brandstötter
  • Buchhändler/-in

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5/5

Wie die Erfahrungen eines Sommerlagers das Leben beeinflussen können

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Nelson ist ein 13-jähriger Bursch der im ländlichen Wisconsin aufwächst, im Frühjahr 1962. Sein Vater ist Versicherungsvertreter und viel unterwegs, seine Mutter ist Hausfrau und geht, ganz dem Zeitgeist entsprechend, keiner Erwerbstätigkeit nach. Clete, Nelsons Vater, ist ein rachsüchtiger und gewaltbereiter Mann, der auch immer wieder zu massiven Gefühlsausbrüchen neigt. Sowohl Nelson als auch seine Mama sehen sich diesen Stimmungsschwankungen hoffnungslos ausgeliefert, eine Art Gewaltschutzprävention wie es heute gängig ist, gibt es noch nicht. Dennoch kann Nelsons Mutter seinen Papa überzeugen, gemeinsam mit seinem Sohn auf Pfadfinderlager zu fahren, um sich besser im Griff zu haben. In Eau Claire, einer Kleinstadt in Wisconsin und zugleich Heimatort des Autors, gibt es einen Lagerplatz namens "Camp Shippewa". Hier werden Burschen aus dem gesamten Landesgebiet eine Woche lange auf Sommerlager geschickt. Zusammen mit ihren Vätern sollen sie die Grundprinzipien des Pfadfindertums und deren Werte erlernen. In den 1960er Jahren sind das in erster Linie viele Überlebenskünste im ländlichen Wisconsin, wie etwa Lagerfeuer machen, Amateurfunk durchführen, oder auch Kochen ohne technische Hilfsmittel (wie z.B. Küchenutensilien) auf offenem Feuer. Nelson ist davon begeistert, sein Vater jedoch überhaupt nicht. Nelson wird als "der Trompeter" der knapp 200köpfigen Burschen und Väterschar bekannt, da er jeden Morgen den Morgenapell spielen muss. Sowohl seine Tätigkeit als Trompeter als auch die Geschichte des Instruments an sich haben jedoch viel mehr Einfluss auf sein weiteres Leben, als zu diesem Zeitpunkt gedacht. Nelson ist in vielen Bereichen ein Außenseiter und muss sich seinen Platz innerhalb der Pfadfindergruppe, welche übrigens nur aus männlichen Teilnehmern besteht, verdienen. Unerwartete Unterstützung erhält er dabei vom Lagerleiter Wilbur Whiteside, welcher selbst eine schwere Last mit sich herumträgt. Auch ein etwas älterer Bursch namens Jonathan kommt im zu Hilfe. Auf zwei weiteren Zeitebenen, nämlich 1996 und zum Schluss dann 2019, wird erzählt, wie es den Teilnehmern sowie einer späteren Freundin Jonathans im weiteren Leben geht. Viele Erfahrungen und Bereicherungen des Pfadfinderlagers im Sommer 1962 haben deren Leben nachhaltig verändert. Die amerikanische Gesellschaft hat sich wenige Jahre später durch den Vietnamkrieg stark gespalten und muss erst wieder lernen einander zu vertrauen. Auch eine Eigenschaft, die Nelson viele lange Jahre später erneut erkennen und lernen muss. Eine großartige Geschichte, die über drei Zeitebenen verteilt erzählt, was man auf einem Pfadfindersommerlager so alles erleben darf und wie sich das positiv aufs spätere Leben der Lagerteilnehmer auswirken kann. Eine großartige Hommage an uns Pfadfinder, aus amerikanischer Sicht gesehen, die zeigt, dass man trotz unterschiedlicher gesellschaftlicher Stellung und Ethnologie auch zueinander finden kann, um im späteren Leben mit seinen Ängsten, Sorgen und Problemen besser umgehen zu können. Eine großartige amerikanische Gegenwartsliteratur, die mich sehr gefesselt hat!

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Philipp Hagen

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5/5

Eine generationsübergreifende,...

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Eine generationsübergreifende, sehr spannende Geschichte. Über Ehre, Liebe zu den Eltern, Kindern und Partnern, Krieg und Gewalt. Freundschaft als zentrales Thema.
  • Philipp Hagen
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Eine generationsübergreifende, sehr spannende Geschichte. Über Ehre, Liebe zu den Eltern, Kindern und Partnern, Krieg und Gewalt. Freundschaft als zentrales Thema.

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Die Herzen der Männer

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