Produktbild: Hegels Pöbel

Hegels Pöbel Eine Untersuchung der »Grundlinien der Philosophie des Rechts«

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32,90 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

18.05.2011

Verlag

Konstanz University Press

Seitenzahl

277

Maße (L/B/H)

23,3/16,1/2,3 cm

Gewicht

480 g

Auflage

2011

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8353-9010-2

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

18.05.2011

Verlag

Konstanz University Press

Seitenzahl

277

Maße (L/B/H)

23,3/16,1/2,3 cm

Gewicht

480 g

Auflage

2011

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8353-9010-2

Herstelleradresse

Konstanz University Press
Universitätsstraße 10
78457 Konstanz
DE

Email: info@wallstein-verlag.de

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    Ralf Rother

    Thalia Wien – Mariahilfer Straße

    Buchhändler*in

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    5/5

    12.05.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Hegel-Lektüre vom Feinsten

    Das Buch von Frank Ruda ist eine Entdeckung. Obwohl das Buch "Hegels Pöbel" erst seine Dissertation ist, zeigt er mit seiner Arbeit, zu was die politische Philosophie in der Lage sein kann. Bei all der thematischen Komplexität, der ausgewiesenen philosophischen Kenntnis und der analytischen Kraft, bleibt das Buch gut lesbar, auch wenn der Gegenstand des Buches Hegels Rechtsphilosophie ist. Um was geht es? Es geht um den Pöbel, der in Hegels Rechtsphilosophie als massives Problem auftaucht und das Politische in Hegels Philosophie zum Einbruch bringt. Zugleich legt die Lektüre nahe, dass das Problem bis heute ein unerledigtes Problem darstellt. Ruda beginnt sein Buch mit einer kleinen Darstellung der Armut in der vorhegelschen Zeit. Im Zentrum steht - in einer detailreichen und erstaunlichen Textanalyse - Hegels Auseinandersetzung mit der Armut, dann aber eben auch seine Auseinandersetzung mit dem Pöbel, der in einen Armutspöbel und in einen Luxuspöbel unterschieden wird. Zum Armutpöbel gehören jene Bevölkerungsschichten, die von der Ökonomie aus dem politischen Diskurs ausgeschlossen werden und sich kaum integrieren lassen. Zum Luxuspöbel zählen jene Menschen, die durch Zufall oder durch Glück zu Reichtum gekommen sind und nicht sozial sein wollen und sich einer Rechtsordnung fügen wollen. Ruda gibt im Zusammenhang der Lektüre auch Hinweise zu Marx, der in seiner Hegel-Beschäftigung gezwungen war, sich der Pöbel-Problematik zu stellen. Festzuhalten ist: Von Frank Ruda kann die Leserin und der Leser noch einiges erwarten.

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