Produktbild: Unter der Mitternachtssonne

Unter der Mitternachtssonne Thriller

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

05.03.2018

Verlag

Klett Cotta

Seitenzahl

720 (Printausgabe)

Dateigröße

3054 KB

Auflage

1. Auflage 2018

Originaltitel

Byakuyako

Übersetzt von

Ursula Gräfe

Sprache

Deutsch

EAN

9783608110432

Beschreibung

Rezension

»eine[r] Geschichte [...], die Einblicke in Japans Volksseele eröffnet, wie man sie in dieser Fülle und faszinierenden Tiefenschärfe noch selten bekommen hat«
Peter Henning, Aarauer Zeitung, 03.12.2018

»Ein glänzender und überaus eindrücklicher Thriller voller rätselhafter und faszinierender Liebes- und Beziehungsgeschichten. Keigo Higashino ist für mich eine ganz wunderbare Entdeckung!«
Hans Durrer, rezensionen.ch, 29.11.2018

»Was als schlichter Mordfall seinen Auftakt nimmt, entwickelt sich im neuesten Werk des japanischen Erfolgsautors Keigo Higashino zu einem komplexen Psychothriller, der mit größter Raffinesse in Szene gesetzt ist und allein schon durch seinen Handlungsort eine angenehme Abwechslung zur skandinavischen Krimiflut bietet.«
Neumann, 04.2018

»"Unter der Mitternachtssonne" ist ein erstklassiger Thriller, dessen Handlung den Leser packt und nicht mehr los lässt. Es kommt zu kleinen Durchhängern, jede Szene erfüllt ihren eigenen Zweck. Und wenn es schließlich zum Finale kommt, ist es geradezu schwer, die Spannung auszuhalten. Genauso muss ein guter Thriller funktionieren.«
Max Pechmann, Film und Buch, 30.03.2018

»Teuflisch clever«
Publishers Weekly

»›Unter der
Mitternachtssonne‹ ist ein komplexer, psychologischer Roman über ein
Verbrechen und seine Nachwirkungen – von einem der meistgelesenen und
versiertesten Krimiautoren unserer Zeit. Ein fesselndes, erstaunliches,
beglückendes Vexierspiel für alle Higashino-Fans und alle, die es bald
sein werden.«
The Guardian

»Eine Reise ins Herz des Noir, die nicht vor der menschlichen Seele haltmacht.«
Independent

»Der japanische Stieg Larsson«
The Times

»Keigo Higashino verbindet den psychologischen Realismus Dostojewskis mit einer klassischen Detektivgeschichte.«
Wall Street Journal

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ePUB

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

05.03.2018

Verlag

Klett Cotta

Seitenzahl

720 (Printausgabe)

Dateigröße

3054 KB

Auflage

1. Auflage 2018

Originaltitel

Byakuyako

Übersetzt von

Ursula Gräfe

Sprache

Deutsch

EAN

9783608110432

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  • PMelittaM

    aus Köln

    5/5

    31.07.2018

    eBook (ePUB)

    Komplexer Roman, der mich faszinieren konnte

    1973 wird in Osaka ein Pfandleiher ermordet. Es gibt zwar einige Verdächtige, doch der Täter wird nicht gefunden. Der Leser begleitet in den folgenden Jahren mehrere Personen durch ihren Alltag. Nicht bei allen ist eine Verknüpfung mit der oben genannten Tat oder eine Verbundenheit untereinander offensichtlich. Erst nach und nach erkennt der Leser Zusammenhänge, ahnt Absichten oder Motive oder womöglich sogar Schuld. Der Roman ist sehr komplex und verlangt aufmerksames Lesen. Die japanischen Namen machen es zudem nicht immer leicht, Charaktere direkt früheren Szenen zuzuordnen. Bei meinem Ebook konnte ich leicht nach Namen suchen, und so gut erkennen, ob diese in früheren Kapiteln schon einmal eine Rolle spielten, wer den Roman in gedruckter Form liest, sollte sich vielleicht eine Liste anfertigen, um den Überblick zu behalten – es lohnt sich. Im Laufe der Geschichte lernt man nicht nur die Charaktere immer besser kennen, wodurch diese zunehmend Tiefe erhalten, auch die Beziehungen untereinander und zur Geschichte an sich werden klarer. Wirkt das Geschehen zunächst wie einzelne Episoden, merkt man mit jedem Kapitel mehr, dass vieles enger zusammenhängt als zunächst gedacht. Schon die einzelnen Teile der Geschichte sind interessant zu lesen, ihre Verbindung macht am Ende aber die Faszination aus, die die Geschichte, zumindest auf mich, ausübt. Mich hat die Geschichte sehr schnell gepackt, ich kann mir aber vorstellen, dass manch einer seine Zeit benötigt, um sich einzulesen. Es lohnt sich auf jeden Fall am Ball zu bleiben und nicht aufzugeben. Ich fand es ziemlich spannend zu sehen, wie sich nicht nur das Leben der Charaktere entwickelt, sondern dem Leser auch immer mehr offenbart wurde. Sehr gut haben mir auch die zeitlichen Hinweise gefallen, durch Angabe, was z. B. gerade im Kino läuft oder welches Buch momentan in ist, konnte man das Geschehen gut zeitlich einordnen, mir, der ich diese Zeiten selbst miterlebt habe, hat es auch die eine oder andere Erinnerung gebracht. Auch mit dem Ende wird womöglich der eine oder andere Probleme haben, ich fand es aber perfekt und sehr passend. Sehr viele japanische Autoren habe ich noch nicht gelesen, jedes Mal war ich aber positiv überrascht. So auch hier – der, übrigens bereits 1999 im Original erschienene, Roman hat mich gepackt, mich unterhalten und meine grauen Zellen arbeiten lassen. Ich empfehle ihn daher auch gerne weiter an jene, die komplexe Geschichten mögen und sich auch auf etwas andere Erzählstile einlassen können, und vergebe volle Punktzahl.

  • Bewertung

    5/5

    24.07.2018

    eBook (ePUB)

    Das Puzzle

    Kommissar Sasagaki wird zu einem Leichenfund gerufen : der Pfandleiher Kirihara wird an einem obskuren Ort tot aufgefunden. Es gibt eine Reihe von Indizien, die alle nicht wirklich zusammen passen. Letzten Endes verläuft die Ermittlung im Sande .. Aber immer wieder kreuzen zwei Personen den Weg von Sagasaki : Ryo, ,der Sohn des Opfers und Yukiko, die Tochter einer Verdächtigen. Was die Beiden miteinander zu schaffen haben ?? Das muss man selbst entdecken !! Ein unglaublicher Krimi, der sich über Jahre erstreckt und dessen Puzzleteile anfangs verwirren. Doch dann ergeben die einzelnen Bruchstücke einen Sinn, der den Leser fassungslos zurück lässt. Anders, aber richtig gut !!

  • Nadine

    4/5

    03.08.2018

    eBook (ePUB)

    Mehr Krimi als Thriller

    Tokio im Jahre 1973. Dort wird ein Pfandleiher namens Yosuke Kirihara umgebracht. Der Mord wird zu einer jahrelangen Odyssee und Lebensaufgabe für den Detektiv Sasagaki. Es existieren zwei Hauptverdächtige, deren Leben Sasagaki über zwanzig Jahre lange verfolgt. Im Mittelpunkt stehen die Hauptprotagonisten und deren Familien, Freunde und Lebenswege, um den Mord aufzuklären. Keigo Higashino schuf eine Geschichte, die anfangs verständlich und nachvollziehbar erzählt wird, aber sobald man in die Geschichte weiter eintaucht, nehmen immer mehr Figuren und deren Hintergründe Anteil in dieser Geschichte. Was Higashino sehr gut gelingt, ist die Erzählung aus mehreren Perspektiven und aus zwanzig Jahren Erzählstrang mit verschiedenen Figuren und deren Lebenswege miteinander zu verbinden. Beim Lesen denkt man manchmal schon: Dass der Autor beim Schreiben noch den Überblick behalten hat. Rückblickend kann man jeder Figur eine Art Tagebuch zufügen, weil der Autor die Figuren und deren Entwicklungen sehr komplex und intensiv erzählt. Auf der einen Seite lenkt diese Komplexität von dem Mordfall ab, aber auf der anderen Seite kann die Leserschaft die Emotionen, Beweggründe und Psychologie der Figuren nachvollziehen. Die Spannungen im Buch werden eher durch die Biografien der Figuren aufrechterhalten. Letztendlich könnte man diesen Roman als einen kriminalistischen Gesellschaftsroman bezeichnen, weil der Anteil der Kriminalelemente relativ gering ist. Zunächst muss ich anmerken, dass diese Geschichte für mich mehr ein Krimi als ein Thriller gewesen ist, weil die Charaktere ausführlich und tiefsinnig von dem Autor ausgearbeitet wurden. Dadurch wurde die Geschichte sehr komplex, zumal die japanischen Namen für Europäer weniger geläufig sind, muss man schon mit einem Spickzettel für die Namen lesen. Nichtdestotrotz würde ich mich an ein weiteres Buch von Keigo Higashino lesen – aus reiner Neugier.

  • Bewertung

    4/5

    06.04.2018

    eBook (ePUB)

    Wer sich mit den falschen anlegt, lebt gefährlich

    Eine Leiche wird in einem leer stehenden Haus gefunden, ein Täter wird nie wirklich überführt, doch der Fall lässt den Ermittler nicht wieder los. Ich habe schon so manchen japanischen Roman gelesen und gemocht, die meisten gingen allerdings in die Richtung magischer Realismus, dies war mein erster echter Krimi. Falls der Stil allerdings exemplarisch für japanische Krimis ist, könnte es mein letzter gewesen sein, ich kam nämlich nicht wirklich mit dem Roman zurecht. Eines meiner Probleme war ein ganz persönliches von mir, ich kann mir die Namen von Buchfiguren nicht merken. Während ich aber in Fantasyromanen mit entsprechend obskuren Namen keine Probleme habe, eine Person bei erneutem Auftauchen trotzdem korrekt einzuordnen, fällt mir das bei asiatischen Namen ungleich schwerer. So habe ich mehrmals erst verspätet eine Figur wiedererkannt und ihr Verhalten dadurch nur schwer in die Handlung einordnen können. Das wurde mir durch einen anderen Faktor noch zusätzlich erschwert: Die Geschichte erstreckt sich insgesamt über fast 20 Jahre, viele der dadurch notwendigen Zeitsprünge werden aber nicht einmal durch einen Einleitungssatz beim Kapitelwechsel angekündigt (Ein Jahr später…), sondern man stellt nur plötzlich fest, dass zum Beispiel der Student von gerade mittlerweile seinen Abschluss hat und Angestellter geworden ist oder ähnliches. Diese lange Zeitdauer hat für mich aber im Gegenzug auch viel japanische Stimmung transportiert, die Anfänge der IT und Computerspiele in den 1980er Jahren spielen eine wichtige Rolle und ich fand es sehr interessant die Erzählung mit meinen eigenen Erfahrungen aus der Zeit zu vergleichen. Eher schwierig fand ich, dass das Buch keine echten durchgehenden Protagonisten hatte. Die Kapitel wurden aus der Sicht von immer mal wieder wechselnden Personen geschildert, die sich zum Teil kannten, zum Teil aber auch nicht. Gemeinsam war ihnen, dass sie alle wie Satelliten um die eigentlichen Hauptpersonen, „die Bösen“ (oder zumindest sich verdächtig verhaltenden bzw. unsympathischen) kreisten. Erst in den letzten Zügen passten dann so einige Sachen zusammen, die ich zuvor als nebeneinander herlaufend wahrgenommen hatte. Dass es tatsächlich passt, zeigt, dass der Autor selbst nie den Faden verloren hat, sondern nur seinen Leser bzw. seine Leserin geschickt über versteckte Seitenpfade ins Ziel geführt hat, da muss ich ihn für sein handwerkliches Geschick loben. Ich hatte eine weniger komplexe, dafür kurzweiligere Geschichte erwartet, die mehr klassische Krimi-Elemente und weniger psychologische Elemente enthält. Auch wenn es mir nicht gefiel, bin ich mir sicher, dass das Buch für den passenden Leser bzw. die passende Leserin eine Entdeckung sein kann und ganz viele zwar nicht vergnügliche, aber faszinierende Lesestunden bietet.

  • Bewertung

    5/5

    22.05.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine Spur wird niemals kalt

    Nach dem Mord an einem Pfandleiher und dem Tod einer flüchtigen Bekannten des Opfers, verfolgt man die Leben ihrer jeweiligen Kinder über Jahrzehnte. Die so konstruierte Geschichte ist ebenso genial wie fesselnd und man steckt plötzlich in einem Thriller der einen mitreißt. Der Kommissar, der die anfängliche Ermittlung leitete, bleibt auch fast 20 Jahre später immer noch an dem Fall dran und setzt nach und nach die Puzzleteile zusammen.

Kundinnen und Kunden meinen

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Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Madelaine Nolte

    Madelaine Nolte

    Thalia Wels – max.center

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    4/5

    18.03.2021

    eBook (ePUB)

    Uff

    Dieses Buch hat mich emotional mitgenommen. Es war sehr spannend und aufregend zu lesen.
  • Zum Bewerterprofil von Jana

    Jana

    Thalia Linz – Landstraße

    Buchhändler*in

    5/5

    31.07.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Packender Mystery Roman

    Wieder einmal beweist Keigo Higashino, dass er nicht ohne Grund einer der bekanntesten Kriminalschrifsteller Japans ist. "Unter der Mitternachtssonne" unterscheidet sich zu Higashinos vorherigen Werken klar im Aufbau und in der Menge an Handlungssträngen. Auch wenn das Erzähltempo eher etwas gemäßigter ist, mindert dies die Spannung nicht im Geringsten. Abgerundet wird die Erzählung durch einen Streifzug durch das Japan der 70er bis Anfang der 90er Jahre, in dem auch viele Themen aus der japanischen Gesellschaft ihren Platz finden. Hin und wieder war es ehrlich gesagt etwas schwierig, bei den vielen Charakteren und den manchmal ähnlich klingenden Namen nicht den Faden zu verlieren. Bitte hier nicht aufgeben, Beharrlichkeit zahlt sich bei diesem Buch definitv aus.

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