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Produktbild: Nazi-Gold

Nazi-Gold Das Geheimnis um das geraubte Gold der Deutschen Reichsbank

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

10.11.2020

Verlag

Finanzbuch Verlag

Seitenzahl

400

Maße (L/B/H)

22,3/15,4/4,3 cm

Gewicht

688 g

Farbe

Schwarz / Karamell

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-95972-107-3

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

10.11.2020

Verlag

Finanzbuch Verlag

Seitenzahl

400

Maße (L/B/H)

22,3/15,4/4,3 cm

Gewicht

688 g

Farbe

Schwarz / Karamell

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-95972-107-3

Herstelleradresse

Finanzbuch Verlag
Türkenstraße 89
80799 München
DE

Email: produktsicherheit@ullstein.de

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    Philipp Brandstötter

    Thalia Linz – Landstraße

    Buchhändler*in

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    5/5

    03.12.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Bei Gold wird jeder Mensch schwach, egal woher er ist

    Der Begriff „Nazi-Gold“ ist heute in vielen Bereichen sehr gebräuchlich. Wann immer selbsternannte Schatzsucher in Europa in den hintersten Winkeln nach angeblichen Hinterlassenschaften des Zweiten Weltkriegs suchen, wird dieser Begriff verwendet. Dass die Bezeichnung „Nazi-Gold“ jedoch nicht schon in den 1940er Jahren gebräuchlich war, sondern erst über 30 Jahre später, ist eines der ersten großen Missverständnisse, welchem in diesem Buch Einhalt geboten wird. Der Autor des hier vorliegenden Buches ist der Brite, Ian Sayer. Seit fast einem halben Jahrhundert beschäftigt er sich mit dem Verbleib der Reserven der Deutschen Reichsbank nach 1945. Eine ganze Reihe falscher Meldungen und irreführender Informationen kursieren hier bereits seit Jahren im Internet. Daher war mein Interesse geweckt, als dieses sehr umfangreiche Buch versprach, nun endlich Licht ins Dunkel zu bringen und die Schleier der Vergangenheit zu lüften. Sayer hat im Laufe der Jahre eine über 10 Meter lange Bibliothek angelegt, in welcher er Dokumente der Reichsbank ablichtete und archivierte. Doch ihm gingen diese Nachforschungen nicht weit genug und so entschied er sich auch Zeitzeugen zu befragen und einstige Verhörprotokolle zu durchforsten. Man sollte meinen, nach über 50 Jahren sind diese Dokumente jedermann frei zugänglich, doch genau das Gegenteil ist der Fall. Eine ganze Reihe an Dokumenten wird noch immer von britischer und vor allem auch amerikanischer Finanzseite unter Verschluss gehalten. Trotz aller möglichen Arten von Widerständen, gelingt es ihm, zum ersten Mal seit Jahrzehnten, einen Blick in die geheimen Unterlagen der US-Finanzabteilung zu werfen. Ganze Horden an angeblichen Spezialisten und selbsternannten Weltrettern hatten dies bereits vor ihm mit wenig oder gar keinem Erfolg versucht. Die meisten seiner Vorgänger waren schlicht und einfach darauf aus, das Gold möglichst schnell zu finden und anschließend damit reich zu werden. Doch Sayer ging hier gleich am Anfang einen völlig anderen Weg. Hierzu muss man wissen, dass der angebliche „Schatz“ der Deutschen Reichsbank nicht nur aus Goldbarren von erbeuteten Wertgegenständen aus halb Europa bestand. Auch eine ganze Sammlung an Juwelen und wertvollen Manuskripten waren einst in der Reichsbank in Berlin gelagert. Als sich im Februar 1945 jedoch der drohende militärische Zusammenbruch ankündigt, werden immer größere Mengen der Reichsbankreserven nach Bayern in verschiedene Lagerstätten gebracht. Anfänglich nur zögerlich, aber dennoch strukturiert und in großer Zahl. So wurden etwa knapp 1000 Säcke an Juwelen und sehr unterschiedlichen Wertgegenständen in einem Bergwerk nahe der Stadt Siegen versteckt. Als jedoch die amerikanischen Truppen anrückten, kam der Befehl aus Berlin, diese wieder zurück zu transportieren. Dieser Befehl konnte jedoch nun noch für 550 (knapp 20 Tonnen schwere) Säcke ausgeführt werden, der Rest ging an die anrückenden Amerikaner. Ein sehr dichtes und wirklich erhellendes Buch, in welchem Namen und Daten genauestens über Jahre recherchiert wurden. Wirklich interessant zu lesen.

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