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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

26.04.2018

Verlag

Ecowing

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

21,6/15,4/2,7 cm

Gewicht

528 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7110-0110-8

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Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

26.04.2018

Verlag

Ecowing

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

21,6/15,4/2,7 cm

Gewicht

528 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7110-0110-8

Herstelleradresse

ecoWing
Halleiner Landesstr 24 BT59
5061 Elsbethen
AT

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  • Gertie G.

    aus Wien

    5/5

    13.06.2018

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Hört auf die Signale (der inneren Uhr)!

    Autor Daniel H. Pink leitet uns in diesem Buch an, unserer inneren Uhr mehr Aufmerksamkeit zu schenken. Als Produkt langer Evolution reagiert unser Körper auf Licht und Dunkel. Wir erwachen bei morgendlicher Helligkeit und, wenn wir zu wenig davon erhalten wie im Winter, bleibt der Spiegel des Schlafhormons Melatonin hoch, und Müdigkeit ist die Folge. Aufgrund der technischen Entwicklungen wie elektrisches Licht ist unser Körper manchmal aus dem Gleichgewicht. Um diese Balance wiederherzustellen, hat der Autor jede Menge Tipps. Der Ausspruch „jeder tickt anders“ ist hier fast wörtlich zu nehmen. Die innere Uhr jedes Menschen ist ein wenig anders eingestellt. Am Bekanntesten ist die grobe Untergliederung nach „Lerchen“ und „Eulen“. Während die Lerchen (zu denen ich mich auch zähle) schon früh am Morgen topfit sind und die Welt aus ihren Angeln heben könnten, laufen die Eulen erst spät abends zu ihrer Hochform auf. Leider ist es nicht immer möglich darauf Rücksicht zu nehmen. Doch wenn man seine eigenen Präferenzen kennt, lässt sich die eine oder andere Sitzung bestimmt zum „richtigen“ Zeitpunkt ansetzen. Außerdem geht der Autor auf die unterschiedlichen Schlafbedürfnisse der Menschen ein. Kleine Kinder bis hin zur Volksschule tendieren eher zu den Lerchen. Dann, mit Einsetzen der Pubertät mutieren häufig auch die Frühaufsteher zu Nachteulen und damit zu Langschläfern. Dies führt regelmäßig zu Diskussionen ums Aufstehen und den Schulbeginn. In den USA hat man mit autonomen Beginnzeiten in einzelnen Schulen gute Erfahrung gemacht. Die Unterstufe (also bis 14 Jahre) beginnt zwischen 8:00 und 8:30, die Oberstufe erst eine Stunde später. Das wird auch in Europa diskutiert, doch das würde eine große Änderung in den Fahrplänen der öffentlichen Verkehrsmitteln bedürfen. Daher ist man hier eher ablehnend. Der Autor bricht eine Lanze für den Mittagsschlaf. Eine halbe genüge, dann können die Menschen wieder gut gelaunt und voller Energie die Herausforderungen des Nachmittags meistern. Des Weiteren gibt er Tipps, wie man in unserer schnelllebigen Zeit durch wohl kalkulierte Pausen und Entspannungstechniken der eigenen inneren Uhr wieder mehr Gehör schenken kann. Durch den verständlichen Schreibstil ist das Buch für alle geeignet, die sich und ihrem Körper Gutes tun wollen. Pinks Empfehlungen sind praxistauglich und ferne jeder „Guru“-Mentalität. Mit vielen Beispielen erklärt er, wie die unterschiedlichen inneren Uhren ticken. Wer auf sie und sich hört, kann einer entspannten Zukunft entgegen gehen. Fazit: Ein gut strukturiertes Buch über ein spannendes Thema, das ich gerne empfehle. 5 Sterne

  • S.A.W

    5/5

    07.06.2018

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Rhythmus ist Leben

    Pink bringt uns die zirkadianen Rhythmen näher, die derzeit in der Medizin Forschungsthema sind. Menschen sind keine Maschinen, sondern verhalten sich in jeder Situation anders, vor allem je nach Tageszeit. Wir sind ein Produkt der Evolution und die hat uns Millionen Jahre lang beigebracht, dass wir bei Helligkeit aktiv und bei Dunkelheit müde werden (Im Gegensatz zu nachtaktiven Tieren, die in der Dunkelheit besser sehen als wir). Wenn Licht auf die Netzhaut trifft, fährt der Körper hoch, ist es dunkel, produziert er das Schlafhormon Melanin. In Zeiten des elektrischen Lichtes und der ständigen Beschleunigung arbeiten wir oft gegen unseren Körper, treiben uns an, machen keine Pausen, spüren uns nicht mehr. Dagegen hat Pink jede Menge Tipps: 1. Das Wichtigste ist sein Plädoyer für den Mittagsschlaf. Ein halbe Stunde Schlaf und man geht völlig entspannt in die Nachmittagstätigkeit. Das kann ich voll bestätigen. Meine letzten 10 Berufsjahre habe ich damit gesund und ohne Burnout überlebt und bis 65 durchgehalten. 2. Tempo und Rhythmus: Mit 65 ist man nicht mehr so schnell wie mit 35, auch wenn man noch so sehr dagegen ankämpft. Lässt man sich aber auf die innere Uhr ein, dann wird das Leben wunderbar, jede Tätigkeit ein Genuss. Der Schwerpunkt verschiebt sich vom Handeln zum Spüren, das ist das, was die Buddhisten Achtsamkeit nennen. Kein Vergleich mit der ständigen Hektik. 3. Entspannen und Pausen einlegen: Wer entspannt, lebt länger und steigert seine Leistung so, dass er die Zeit der Pause durch mehr Konzentration leicht wieder hereinholt. Leichte Bewegung in der Natur ist am besten, Yoga, Tai Chi, Spazierengehen, Natur beobachten und schon ist man erholt. Wer seine innere Uhr nicht kennt, muss sich bald in der Früh mit Kaffee oder Stärkerem aufputschen und braucht am Abend Tabletten oder Alkohol zum Einschlafen. Nicht sehr gesund. Ein gutes Buch, dass den Einklang mit dem eigenen Körper predigt und wiederherstellt. Rüdiger Opelt, Autor von "Der Tag hat 48 Stunden"

  • Dr_ M

    aus Sachsen

    4/5

    15.10.2018

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    "Ich habe früher geglaubt, dass Timing alles sei, jetzt glaube ich, dass alles Timing ist"

    Diesen famosen Satz findet man am Ende des Buches. Vermutlich war sein Autor so von sich begeistert, dass er sich zu dieser sinnbefreiten Formulierung hat hinreißen lassen. Ich weiß nicht, wie der gute Daniel H. Pink auf die Idee zu diesem Buch gekommen ist. Und mir ist auch nicht klar, wieso man seinen Originaltitel nicht übersetzen kann. Angeblich hat Mr Pink für dieses Buch mehrere hundert Studien über Timing-Probleme gelesen und sie dann zu diesem Text verarbeitet, der sich wie ein Auftragswerk liest. Wenn man genug Durchhaltevermögen besitzt, erfährt man im hinteren Teil zum Beispiel, dass die meisten Menschen, die erstmals einen Marathon laufen, das in den Neuner-Jahren tun, also mit 29, 39 oder 49. Warum das so ist lässt sich schnell erklären: Es ist die Angst, das nächste Lebensjahrzehnt ohne etwas Neues, ohne einen Sieg über sich zu beginnen. Ob diese Information nun tatsächlich so wichtig ist, dass man sie unbedingt kennen muss, hat etwas mit der Sicht auf dieses Buch zu tun, denn man findet in ihm zahlreiche solcher vielleicht interessanten, aber in Wirklichkeit nutzlosen Offenbarungen. Daneben allerdings gibt es auch Nützliches. Beispielweise "die geheimen Muster des Alltags", die nun wahrlich inzwischen nicht mehr geheim sind. Jeder Mensch unterliegt einem biologischen Rhythmus mit Leistungshochs und Leistungstiefs während eines Tages. Und selbstverständlich lässt sich ein solcher Rhythmus auch erklären. Das ist alles schon lange bekannt und kann von jedem genutzt werden, der dazu in der Lage ist. Darüber hinaus diskutiert der Autor auch die Nützlichkeit von gut platzierten Pausen während eines Arbeitstages. Damit sind die ersten hundert Seiten dieses Buches schon mal gefüllt. Leider steht in diesem ersten Teil auch Unfug. Pink behauptet (und vor ihm amerikanische Soziologen), dass ein späterer Beginn des täglichen Schulunterrichts eine wahre Leistungsexplosion bewirken kann. Mehr noch, er bewahrt Kinder vor einem Abrutschen in ein missratenes Leben. Angeblich müssen Teenager einfach länger schlafen. Angesichts solcher Behauptungen fragt man sich, wieso nicht ganze Generationen vorher bereits versumpft sind. Vielleicht sind sie einfach noch von ihren Eltern zu einer vernünftigen Zeit ins Bett delegiert worden, um ausgeschlafen in die Schule gehen zu können. Und was machen diese Menschen eigentlich später, wenn ihre Arbeit schon vor dem Mittagessen beginnt? Neben solchen Merkwürdigkeiten befasst sich Pink dann auch noch mit dem perfekten Timing für gewisse Situationen, beispielsweise Prüfungen. Dumm ist dabei nur, dass man selten alle Parameter, die dafür ausschlaggebend sind, im Griff hat. Was nützen solche Erkenntnisse also? Im zweiten Teil dieses Buches dreht sich dann alles um das Setzen von Anfängen und Enden. Man erfährt dort, warum viele Zeitgenossen in der Mitte ihres Lebens in eine Krise geraten, warum Abgabetermine unglaubliche Energien freisetzen oder warum Menschen im letzten Lebensabschnitt soziale Kontakte neu sortieren. Alles nicht uninteressant, aber meistens praktisch wertlos. Im letzten Teil schließlich behandelt Pink dann noch wie das Timing von Gruppen funktioniert oder funktionieren kann. Ob man dieses Buch mögen wird oder nicht, hängt sicher von der eigenen Erwartungshaltung und den eigenen Kenntnissen ab. Man findet in ihm viele interessante Anregungen und Schilderungen. Nach meinem Eindruck besitzen die meisten von ihnen jedoch keinen praktischen Wert, entweder weil man in solche Situationen gar nicht erst kommt oder weil man nicht in der Position ist, sie optimal zu timen.

  • Sikal

    4/5

    23.06.2018

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Der richtige Zeitpunkt

    Vom Anfang, von der Mitte und vom Ende, vom Schlafen und vom Wachsein – über diese Themen spannt sich der Inhalt des knapp 250 Seiten umfassenden Buches. Der Autor ist Sprachwissenschaftler und Jurist sowie Sachbuchautor zu den Themen Arbeitswelt und Psychologie – also nicht ganz unbedarft in diesen Dingen. Liest man dann auch noch, dass er zum Teil hinter den Reden des amerikanischen Präsidentschaftskanditen Al Gore steht, weiß man auch wie der Autor zu seinen wortgewandten und durchaus auch witzigen Formulierungen kommt. Für viele Menschen ist das morgendliche Ritual des Aufstehens eine Qual, während andere bereits frisch und munter ihr Frühstück hinter sich gebracht haben und voller Tatendrang den Tag begegnen. Zu welchen der beiden Typen Sie auch immer gehören mögen, Daniel H. Pink hat die Erklärung - und wer von Eulen(typen) und Lerchen(typen) noch nichts gehört hat, wird sich in einer der beiden Kategorien wiederfinden. Aber was kann man jetzt machen, wenn man sich mehr den Eulen zugehörig fühlt und die Arbeitszeit von 6 Uhr morgens bis 16:00 Uhr nachmittags gelegt ist – oder eben umgekehrt – eine Lerche, die abends oder - schlimmer noch - in der Nacht arbeiten muss? Aussuchen kann man sich die Zeiten ja nur in den seltensten Fällen… Dafür - und auch für andere zeitpunktrelevanten Tätigkeiten - finden sich bei Daniel H. Pink nach jedem Kapitel Tipps wie man damit umgehen kann. Natürlich wird die Eule vormittags dennoch müde sein und die Lerche am Abend lieber im Bett liegen, aber es lassen sich oft auf einfache Weise Fallen umgehen, die einem oft nicht einmal bewusst sind. Sie planen Ihre Hochzeit, einen Berufswechsel oder ein Familienfest? Auch dann sollten Sie in dieses Buch sehen. Wann ist der richtige Zeitpunkt um zu heiraten? Wann ist der richtige Zeitpunkt, sich um eine neue Stellung umzusehen? Auch für diese und weitere Themen hat der Autor einige äußerst plausible Gründe für den richtigen Zeitpunkt zusammengetragen. Alle angeführten Anregungen und Ausführungen passieren in diesem Buch auf langwierigen Studien und sind für den Leser auch leicht nachvollziehbar und verständlich präsentiert. Leider erklärt der Autor an manchen Stellen die Zusammenhänge oft ein wenig zu ausführlich und greift dabei zu Wiederholungen und gerät dabei auch oftmals ins Phrasieren. Insgesamt lässt sich darüber aber hinwegsehen (oder besser hinweglesen) und man hält somit ein Buch in den Händen, welches einem ein wenig über seine eigene Schlafhygiene oder das Zeitmanagement verrät.

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