Produktbild: Der Tod ist ein Wiener
Band 2

Der Tod ist ein Wiener Die Drei vom Naschmarkt ermitteln

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

18446

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.03.2018

Verlag

Haymon Verlag

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

19/11,6/3 cm

Gewicht

264 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7099-7901-3

Beschreibung

Rezension

"die Grande Dame des österreichischen Kriminalromans" Die Presse "Für die Wien-Fans unter den Krimi-Freunden!" ekz-bibliotheksservice, Uschi Licht "Edith Kneifl ist die beste Garantie für einen Wiener Krimi mit schwarzem Humor, boshaftem Charme und politischem Scharfsinn." Sächsische Zeitung, Karin Großmann

Produktdetails

Verkaufsrang

18446

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.03.2018

Verlag

Haymon Verlag

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

19/11,6/3 cm

Gewicht

264 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7099-7901-3

Herstelleradresse

Haymon Verlag Ges.m.b.H.
Erlerstr. 10
6020 Innsbruck
Österreich
Email: order@haymonverlag.at
Url: www.haymonverlag.at
Telephone: +43 512 576300
Fax: +43 512 57630014

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  • jam

    5/5

    05.04.2018

    Buch (Taschenbuch)

    Außergewöhnlicher Wien-Krimi

    „Papperlapapp. Fangen Sie bitte nicht auch noch an, mich zu bevormunden, Frau Musil. (…) Erzählen Sie mir lieber, was die beiden Weiber gewollt haben.“ Magdalene Musils Freundinnen Elvira und Sofia wohnen zurzeit bei Adele Artner in ihrer Villa. Frau Artner nimmt auch Magdalena unter Vertrag, sie soll ihre beachtliche Gemäldesammlung fotografieren – und die Tochter ihrer in der Psychiatrie am Steinhof geschwängerten und verstorbenen Freundin und Künstlerin Larissa finden… Unter den strengen Blicken der Haushälterin Pauline, des Chauffeurs und Gärtners Johann und der auf ein Erbe hoffenden Verwandtschaft macht sie sich an die Arbeit. Ein Wien-Krimi, der es in sich hat. Magdalena Musil ist eine Frau mit Ecken und Kanten, ihre Sprache wienerisch geprägt. So wie der ganze Roman eine eigene Sprache spricht (deshalb bewusst das Eingangszitat), die sicher nicht jedermanns Sache ist! Für mich war es ein Krimivergnügen der Sonderklasse. Kein klassisches Mord – Ermittlung – Lösung. Nein, die Autorin führt uns weit zurück in die Vergangenheit der österreichischen Geschichte, den zweiten Weltkrieg und die skandalösen Behandlungsmethoden, die damals bei psychisch Erkrankten üblich waren und am Steinhof noch lange praktiziert wurden. Manches davon war mir bekannt, vieles noch nicht. Die Geschichte ist durchgehend in der Ich-Perspektive erzählt, wir erleben das, was Magdalena sieht und hört, über die weiteren Motive und Gedanken der Protagonisten erfahren wir Leser nichts. Das ist ungewöhnlich, macht das Buch sehr interessant. Zwischen den Kapiteln finden sich auch immer wieder Rückblenden, die uns in der Zeit zurückreisen lassen und sehr eindrücklich und aus wechselnden Ich-Perspektiven (mal ist es Larissa, mal Adele selbst) Einblicke in die Geschehnisse von früher liefern – die auch für die aktuelle Geschichte von großer Bedeutung sind. Für mich Highlights zwischen den ohnehin schon tollen Kapitel! Fazit: Wer einen klassischen Krimi erwartet, ist hier wohl an der falschen Stelle. Wer sich auf ein außergewöhnliches Leseabenteuer der Wiener Art, mit zeitgeschichtlichem Hintergrund ohne viel Blut und Gemetzel, einlassen will, wird an dieser spannenden Geschichte seine Freude haben!

  • jam

    5/5

    03.04.2018

    Buch (Taschenbuch)

    „Papperlapapp. Fangen Sie…

    „Papperlapapp. Fangen Sie bitte nicht auch noch an, mich zu bevormunden, Frau Musil. (…) Erzählen Sie mir lieber, was die beiden Weiber gewollt haben.“ Magdalene Musils Freundinnen Elvira und Sofia wohnen zurzeit bei Adele Artner in ihrer Villa. Frau Artner nimmt auch Magdalena unter Vertrag, sie soll ihre beachtliche Gemäldesammlung fotografieren – und die Tochter ihrer in der Psychiatrie am Steinhof geschwängerten und verstorbenen Freundin und Künstlerin Larissa finden… Unter den strengen Blicken der Haushälterin Pauline, des Chauffeurs und Gärtners Johann und der auf ein Erbe hoffenden Verwandtschaft macht sie sich an die Arbeit. Ein Wien-Krimi, der es in sich hat. Magdalena Musil ist eine Frau mit Ecken und Kanten, ihre Sprache wienerisch geprägt. So wie der ganze Roman eine eigene Sprache spricht (deshalb bewusst das Eingangszitat), die sicher nicht jedermanns Sache ist! Für mich war es ein Krimivergnügen der Sonderklasse. Kein klassisches Mord – Ermittlung – Lösung. Nein, die Autorin führt uns weit zurück in die Vergangenheit der österreichischen Geschichte, den zweiten Weltkrieg und die skandalösen Behandlungsmethoden, die damals bei psychisch Erkrankten üblich waren und am Steinhof noch lange praktiziert wurden. Manches davon war mir bekannt, vieles noch nicht. Die Geschichte ist durchgehend in der Ich-Perspektive erzählt, wir erleben das, was Magdalena sieht und hört, über die weiteren Motive und Gedanken der Protagonisten erfahren wir Leser nichts. Das ist ungewöhnlich, macht das Buch sehr interessant. Zwischen den Kapiteln finden sich auch immer wieder Rückblenden, die uns in der Zeit zurückreisen lassen und sehr eindrücklich und aus wechselnden Ich-Perspektiven (mal ist es Larissa, mal Adele selbst) Einblicke in die Geschehnisse von früher liefern – die auch für die aktuelle Geschichte von großer Bedeutung sind. Für mich Highlights zwischen den ohnehin schon tollen Kapitel! Fazit: Wer einen klassischen Krimi erwartet, ist hier wohl an der falschen Stelle. Wer sich auf ein außergewöhnliches Leseabenteuer der Wiener Art, mit zeitgeschichtlichem Hintergrund ohne viel Blut und Gemetzel, einlassen will, wird an dieser spannenden Geschichte seine Freude haben!

  • Sabine Mach

    aus München

    4/5

    20.01.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Für Wien-Fans

    Magdalena, Elvira und Sofia, drei Wienerinnen, die eines verbindet. Ihre Liebe zum Ermitteln. Die ehemalige Kunsthändlerin Adele Artner beauftragt Magdalena die Tochter ihrer verstorbenen Freundin Larissa zu finde. Denn ihr möchte sie ihren ganzen Reichtum vererben. Die restliche Verwandtschaft möchte dies unbedingt verhindern, denn Villa, Geld und Kunstwerke sollen doch unbedingt in der Familie bleiben. Tough sind sie die drei Damen vom Naschmarkt. Ein wenig eigen, humorvoll und manchmal auch sehr skurril. Ihre Ermittlungsmethoden stehen dem in nichts nach. Wer einen klassischen, "normalen" Krimi erwartet und sich davon auch nicht abbringen lässt, wird wohl herbe enttäuscht sein. Wer sich aber einlassen mag auf dieses Buch, wird so manche angenehme Überraschung erleben. Ich war so frei, denn Wien und seine Menschen, seine eigenwillige Mentalität, sein "Schmäh" haben es mir schon lange angetan. Wer Wien so liebt, wie ich, wird begeistert sein. Denn das Buch ist so viel mehr als nur ein schnöder Krimi. Die Autorin nimmt uns mit in die nicht ganz so ruhmreiche Vergangenheit der österreichischen Hauptstadt. Ihre genaue Recherche führt uns zu den düsteren Machenschaften, die sich in den psychiatrischen Kliniken am Steinhof abgespielt haben. Das ist manchmal harter Tobak und nicht jeder möchte davon hören. Aber eine Thematik, die zu Wien passt, wie kaum eine zweite. Sie bildet die perfekte Basis für diesen ungewöhnlichen Plot. Auch wenn ich anfangs etwas schwer in die Geschichte hinein gefunden habe, was wohl daran lag, dass ich die ersten Bände nicht kenne, bin ich dann doch recht schnell mit den Charakteren warm geworden. Das liegt auch an dem genau richtigem Maß an Lokalkolorit, Spannung und Humor. An der gezielten Verwendung von Dialekt, den man auch als Nicht-Wiener gut verstehen kann. Und nicht zuletzt an der direkten, detaillierten Sprache, mit der mich Edith Kneifl schnell gepackt hatte.

  • leseratte1310

    4/5

    20.01.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Düsternis und Schmäh

    Die ehemalige Kunsthändlerin Adele ist in die Jahre gekommen und macht sich Gedanken, an wen ihr Vermögen gehen soll. Sie hat beschlossen, es der Tochter einer verstorbenen Freundin zu vermachen, obwohl es auch noch Verwandtschaft gibt, die ein Auge auf das Erbe geworfen haben. Aber die Frau muss erst gefunden werden und die Detektivin Magdalena Musil soll sie ausfindig machen. Sie erfährt, dass die verstorbene Freundin von Adele angeblich Selbstmord begangen hat, da sie wegen einer psychischen Erkrankung in Behandlung war und die Tochter Tanja zur Adoption freigegeben wurde. Als Adele dann plötzlich stirbt, verschwinden wertvolle Zeichnungen. Wer steckt hinter allem? Ist jemand auf das Erbe aus? Oder hat es mit der Vergangenheit zu tun? Wem kann man noch trauen! Dies ist mein erster Krimi der Autorin Edith Kneifl. Manchmal hatte ich ein wenig den Eindruck, dass mir die Vorgeschichte fehlt. Trotzdem hat mir dieser Krimi mit viel Wiener Lokalkolorit gut gefallen. Nicht nur die geplante Erbin muss gefunden werden, die Ermittlungen führen dann auch noch weit in die Vergangenheit. Wir lernen auch Larissas Geschichte kennen, die in der Psychiatrie am Steintor gelandet ist. Es ist ziemlich bedrückend, was sich dort abgespielt hat. Aber es gibt nicht nur Düsteres in diesem Krimi, erfreulich sind die humorvollen Dialoge der drei Damen vom Naschmarkt, deren Leben eine umfängliche Rolle spielt. Magdalenas Freundinnen Elvira und Sofia sind häufig abgelenkt, so dass Magdalena meist alleine ermittelt. Ich mag es, wenn Geschichten in die Vergangenheit führen, auch wenn die nicht besonders ruhmreich ist. Wer Krimis ohne viel Action, dafür aber mit ungewöhnlichen Ermittlern und viel Lokalkolorit mag, dem wird dieser Wiener Krimi gefallen. Das Buch hat mich gut unterhalten.

  • Sikal

    4/5

    30.05.2018

    Buch (Taschenbuch)

    Wiener Charme

    Magdalena Musil, ihres Zeichens neuerdings Privatdetektivin, hat derzeit Schwierigkeiten, sich mit den Stimmungsschwankungen ihrer beiden Freundinnen Sofia und Elvira abzufinden. Als die beiden mehr Zeit mit der Kunsthändlerin Adele verbringen, auch noch bei ihr einziehen, kommt zwangsläufig auch Magdalena immer häufiger mit Adele zusammen – und erhält nicht nur den Auftrag, ihre wertvolle Gemäldesammlung zu fotografieren, sondern auch die Tochter ihrer verstorbenen Freundin Larissa zu finden. Larissa hatte psychische Probleme und wurde in der Psychiatrie am Steinhof untergebracht. Dort sprang sie nach einem längeren Martyrium aus dem Fenster und ihre Tochter Tanja wurde zur Adoption freigegeben – zumindest steht dies so in den Akten. Als Adele schließlich Tanja zur Alleinerbin einsetzen will und die liebe Verwandtschaft leer ausgehen soll, ist diese natürlich nicht sonderlich begeistert. Auch die Hausmeisterin und der Gärtner verhalten sich äußerst auffällig und begegnen Tanja mit Ablehnung. Doch wie passen nun die drei Freundinnen ins Bild? Sie geraten mitten in diesen Familienzwist – während Elvira und Sofia sich auch noch den Kopf verdrehen lassen, darf Magdalena die ganzen Ermittlungen alleine übernehmen. Doch plötzlich stirbt Adele unter mysteriösen Umständen und wertvolle Bilder verschwinden. Wer von den vielen Verdächtigen ist tatsächlich der Täter? Oder war es ein Unfall? Für mich war es der erste Krimi der Autorin Edith Kneifl – doch es war bestimmt nicht der letzte. Elvira und Sofia waren durch ihre amourösen Abenteuer mehr mit sich selbst als mit dem Fall beschäftigt, hier hätte ich mir mehr Unterstützung für Magdalena erwartet. Immerhin sind sie Freundinnen. Interessant fand ich die historischen Rückblenden mit den Verweisen auf die Nazi-Zeit, die Hinweise auf Raubkunst usw. Auch die Hinweise auf die Zustände am Steinhof wurden sehr gut dargestellt. Ein netter Krimi mit einer gehörigen Portion Wiener Charme und unterhaltsamen Dialogen.

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