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  • Produktbild: Friedinger

Friedinger Roman

1

8,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

19.02.2018

Verlag

Paul Zsolnay Verlag

Seitenzahl

256 (Printausgabe)

Dateigröße

2454 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783552063723

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

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Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

19.02.2018

Verlag

Paul Zsolnay Verlag

Seitenzahl

256 (Printausgabe)

Dateigröße

2454 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783552063723

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Friedinger wühlt auf

Luis Stabauer aus Wien am 01.05.2018

Bewertungsnummer: 1100982

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Friedinger: Erinnerungen an mein Linz der 70er und 80er Jahre, an die Wortgefechte mit Oberbetriebsrat Ruhaltinger, die Fastenaktion gegen die von der Regierung geplanten Panzerlieferungen nach Chile, an das Buch „Die Panzermacher“ des damals noch ungrünen Pilz, an die Friedensmärsche und den Widerstand gegen Zwentendorf. Stefan Kutzenbergers literarisches Spiel mit seiner Autobiografie ist beeindruckend. Es öffnet dem Leser, der Leserin eigene Fenster. Tatsachen oder Fiktionen dürfen erahnt werden. … „und um dann noch zu bemerken, dass das Biografische überhaupt im Begriff war, das Fiktionale zu verdrängen,“ … schreibt Kutzenberger als Kutzenberger. Im Krimiteil führt uns die Biografie Friedingers zu den Untaten der Regierung, sowie der Voestalpine. Und er sinniert: „An den Busen seiner Mutter denkend liefen ihm die Tränen das Gesicht hinab, und es war gut, dass er sich jede psychologische Interpretation des Lebens von jeher verboten hatte.“ Das neue Linz legt sich zwischen die Zeilen. Friedinger und Kutzenberger sitzen in Magdalena und entwerfen ihre Stadt mit ihren Geschichten. Friedinger räsoniert, „dass (schon) Hermann Bahr für Karl Kraus immer der Herr aus Linz war und dass das als Beleidigung gemeint war.“ Ein großartiger Roman, wobei artig ist Kutzenberger ganz und gar nicht. Umso mehr ersinnt er Überraschungen. Bei der zehnten höre ich auf zu zählen. Gustav Klimt, Kommissar Vibeke, ein Transport der „Bull-Kanone“ und ein Sektionsschef bringen am Ende doch noch Licht in den Kriminalfall.

Friedinger wühlt auf

Luis Stabauer aus Wien am 01.05.2018
Bewertungsnummer: 1100982
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Friedinger: Erinnerungen an mein Linz der 70er und 80er Jahre, an die Wortgefechte mit Oberbetriebsrat Ruhaltinger, die Fastenaktion gegen die von der Regierung geplanten Panzerlieferungen nach Chile, an das Buch „Die Panzermacher“ des damals noch ungrünen Pilz, an die Friedensmärsche und den Widerstand gegen Zwentendorf. Stefan Kutzenbergers literarisches Spiel mit seiner Autobiografie ist beeindruckend. Es öffnet dem Leser, der Leserin eigene Fenster. Tatsachen oder Fiktionen dürfen erahnt werden. … „und um dann noch zu bemerken, dass das Biografische überhaupt im Begriff war, das Fiktionale zu verdrängen,“ … schreibt Kutzenberger als Kutzenberger. Im Krimiteil führt uns die Biografie Friedingers zu den Untaten der Regierung, sowie der Voestalpine. Und er sinniert: „An den Busen seiner Mutter denkend liefen ihm die Tränen das Gesicht hinab, und es war gut, dass er sich jede psychologische Interpretation des Lebens von jeher verboten hatte.“ Das neue Linz legt sich zwischen die Zeilen. Friedinger und Kutzenberger sitzen in Magdalena und entwerfen ihre Stadt mit ihren Geschichten. Friedinger räsoniert, „dass (schon) Hermann Bahr für Karl Kraus immer der Herr aus Linz war und dass das als Beleidigung gemeint war.“ Ein großartiger Roman, wobei artig ist Kutzenberger ganz und gar nicht. Umso mehr ersinnt er Überraschungen. Bei der zehnten höre ich auf zu zählen. Gustav Klimt, Kommissar Vibeke, ein Transport der „Bull-Kanone“ und ein Sektionsschef bringen am Ende doch noch Licht in den Kriminalfall.

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Friedinger

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Oliver Mertens

Thalia Wien – Mariahilfer Straße

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4/5

FRIEDINGER SEI MIT DIR

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

DAS BUCH? Taugt nicht zur Bekämpfung von Schlaflosigkeit (habe es versucht), herrlich irre, rasante Wechsel von Zeit- und Handlungsebenen, anregend, wie zwei Cola mit Schuss. DER ERSTE SATZ: "Clelia ging nackt und langbeinig auf mich zu." WORUM GEHT'S? Autor mit Schreibblockade wird von einem Pensionsgast auf Kreta glaubwürdig unglaubwürdige Geschichten von illegalen Waffen aufgetischt, Skandale bis in die Spitzen der Politik (Aktualitätsbonus), mysteriöse Todesfälle und auch um Fritzl (ja genau, DER Fritzl) WORUM GEHT's NOCH? Identität, reale Fiktionen und fiktive Realitäten, griechischer Wein, das Schreiben und der Alltag und alles was dazwischen kommt. DER AUTOR? Ist zugleich die Hauptfigur, oder doch nicht? Oder wie die Wiener Kunstammlerin und Kuratorin Elisabeth Leopold sagen würde: "Schieles Selbsporträts sind keine Selbstporträts, er verwendet nur sein Gesicht." DER BESTE ORT DAS BUCH ZU LESEN? Kreta oder Linz, dort insbesondere der Voest Parkplatz. ZUM DRÜBER NACHDENKEN von Seite 126: "Denn wahrscheinlich war es Nine Eleven, war es der Einsturz der Türme des Worls Trade Centers, der das Ende der fiktionalen Literatur einläutete, da die Welt selbst zur Fikion wurde." LESEEMPFEHLUNG? nur, wenn sie es nicht schon mindestens dreimal gelesen haben.
  • Oliver Mertens
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FRIEDINGER SEI MIT DIR

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DAS BUCH? Taugt nicht zur Bekämpfung von Schlaflosigkeit (habe es versucht), herrlich irre, rasante Wechsel von Zeit- und Handlungsebenen, anregend, wie zwei Cola mit Schuss. DER ERSTE SATZ: "Clelia ging nackt und langbeinig auf mich zu." WORUM GEHT'S? Autor mit Schreibblockade wird von einem Pensionsgast auf Kreta glaubwürdig unglaubwürdige Geschichten von illegalen Waffen aufgetischt, Skandale bis in die Spitzen der Politik (Aktualitätsbonus), mysteriöse Todesfälle und auch um Fritzl (ja genau, DER Fritzl) WORUM GEHT's NOCH? Identität, reale Fiktionen und fiktive Realitäten, griechischer Wein, das Schreiben und der Alltag und alles was dazwischen kommt. DER AUTOR? Ist zugleich die Hauptfigur, oder doch nicht? Oder wie die Wiener Kunstammlerin und Kuratorin Elisabeth Leopold sagen würde: "Schieles Selbsporträts sind keine Selbstporträts, er verwendet nur sein Gesicht." DER BESTE ORT DAS BUCH ZU LESEN? Kreta oder Linz, dort insbesondere der Voest Parkplatz. ZUM DRÜBER NACHDENKEN von Seite 126: "Denn wahrscheinlich war es Nine Eleven, war es der Einsturz der Türme des Worls Trade Centers, der das Ende der fiktionalen Literatur einläutete, da die Welt selbst zur Fikion wurde." LESEEMPFEHLUNG? nur, wenn sie es nicht schon mindestens dreimal gelesen haben.

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