Produktbild: Kenia Valley

Kenia Valley Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

24.04.2018

Verlag

Atlantik Verlag

Seitenzahl

432

Maße (L/B/H)

21,7/14/4,1 cm

Gewicht

594 g

Auflage

1

Übersetzt von

Mayela Gerhardt

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-455-00277-5

EAN

9783455002775

Beschreibung

Rezension

»Sommerschmöker« ("Donna")
»Atmosphärisch-dichter Roman über eine exotische Welt voller Glanz und Gegensätze« ("Für Sie")
»Ein Stück Kolonialgeschichte verpackt in eine spannende Erzählung.« ("Die Presse")
»(Gordon) ist es gelungen, sich in ihrem Roman an einer ganzen Reihe von Fragen abzuarbeiten, ohne sich dabei zu verheddern (...)« ("Weser Kurier")
»Opulenter Kolonialroman, Toll!« ("SUPERillu")
»Ein unterhaltsamer, fesselnder historischer Roman.« ("Appenzeller Zeitung")
»Ein atmosphärisch sehr dichtes Sittengemälde der dekadenten Welt des Happy Valley Sets.« ("Gießener Allgemeine")
»Die Autorin schildert detailgenau und authentisch die koloniale Welt der 20er-Jahre« ("Wilhelmshavener Zeitung")
»Kat Gordon ist ein faszinierender Entwicklungsroman gelungen.« ("Neue musikalische Blätter Online")
»[ein] spannende[r] Unterhaltungsroman, in dem Freundschaft, Betrug und Verrat nicht zu kurz kommen« ("Medienprofile")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

24.04.2018

Verlag

Atlantik Verlag

Seitenzahl

432

Maße (L/B/H)

21,7/14/4,1 cm

Gewicht

594 g

Auflage

1

Übersetzt von

Mayela Gerhardt

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-455-00277-5

EAN

9783455002775

Herstelleradresse

Atlantik Verlag
Harvestehuder Weg 42
20149 Hamburg
Deutschland
Url: www.hoca.de
Telephone: +49 40 441880
Fax: +49 40 44188202

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Reize

Kaffeeelse am 15.02.2022

Bewertungsnummer: 1657780

Bewertet: Modernes Antiquariat (Gebundene Ausgabe)

Ein interessantes Buch aus dem SuB! Es gibt Einblicke in die Welt des Happy Valley Sets in Kenia. Eine dekadente Welt der Reichen und Schönen, eine Welt des Genusses, der Partys, der Exzesse und des Glamours, eine Welt, die den Gebrauch von Genussmitteln in erschreckenden Mengen zeigt und eine Welt, die eine promiskuitive Partywelt zelebriert, die auch Folgen für das Alltagsleben der Reichen und Schönen haben wird. Eine Welt, die ich bis dahin in diesem Ausmaß nicht in den Kolonien, nicht im englischen Kenia vermutete. Die glorreichen 20er in der kolonialen Welt des englischen Kenia. Interessant, intensiv und sehr atmosphärisch geschrieben/beschrieben von Kat Gordon. Theo kommt 1925 mit seiner Familie, den Eltern und seiner Schwester Maud aus der englischen Heimat ins heiße Kenia und lässt sich mit seinen 15 Jahren schnell von der mysteriösen Sylvie und dem interessanten Freddie becircen und umgarnen. Er erlebt eine berauschende Zeit und wird langsam älter und reifer und gewinnt nach und nach andere Eindrücke von der ihn ehemals faszinierenden Welt, besonders als er nach seinem Studium aus England nach Kenia zurückkehrt und die ehemals schillernde Welt Risse bekommt und er und seine Familie auch ihre düstere Bedrohlichkeit kennenlernen. Dieses Buch ist aus der Sicht von Theo geschrieben, ist also ein Coming of age Roman, dem sicher eine intensivere Betrachtung der Charaktere erst einmal fehlt, aber gerade auch deshalb diese Anziehung, die Theo erlebt, greifbar werden lässt. Erst in seinen späteren Jahren beginnt er differenzierter zu schauen, begreift erst dann das Wirken und Denken von Sylvie und Freddie, erkennt ihre Gefährlichkeit und auch ihre Zerbrechlichkeit. Ein spannendes Buch, das die Zwanziger Jahre in meinem Hirn auferstehen lässt und hier besonders den Blick auf die Zwanziger Jahre im englischen Kenia lenkt. Ein Buch, welches an andere Werke erinnert, die aber meist in den Metropolen der westlichen Welt verortet sind und daher ein Buch, welches neue Blickwinkel eröffnet. Und ein interessantes Buch, welches eine mir bisher unbekannte Facette von Kenia eröffnet und welches den Reiz der Zwanziger Jahre mit der Welt des kolonialen Afrikas verbindet. Ein interessanter Fakt im realen Leben außerhalb des Buches ist, dass Karen Blixen mit den Mitgliedern des Happy Valley Sets befreundet war.

Reize

Kaffeeelse am 15.02.2022
Bewertungsnummer: 1657780
Bewertet: Modernes Antiquariat (Gebundene Ausgabe)

Ein interessantes Buch aus dem SuB! Es gibt Einblicke in die Welt des Happy Valley Sets in Kenia. Eine dekadente Welt der Reichen und Schönen, eine Welt des Genusses, der Partys, der Exzesse und des Glamours, eine Welt, die den Gebrauch von Genussmitteln in erschreckenden Mengen zeigt und eine Welt, die eine promiskuitive Partywelt zelebriert, die auch Folgen für das Alltagsleben der Reichen und Schönen haben wird. Eine Welt, die ich bis dahin in diesem Ausmaß nicht in den Kolonien, nicht im englischen Kenia vermutete. Die glorreichen 20er in der kolonialen Welt des englischen Kenia. Interessant, intensiv und sehr atmosphärisch geschrieben/beschrieben von Kat Gordon. Theo kommt 1925 mit seiner Familie, den Eltern und seiner Schwester Maud aus der englischen Heimat ins heiße Kenia und lässt sich mit seinen 15 Jahren schnell von der mysteriösen Sylvie und dem interessanten Freddie becircen und umgarnen. Er erlebt eine berauschende Zeit und wird langsam älter und reifer und gewinnt nach und nach andere Eindrücke von der ihn ehemals faszinierenden Welt, besonders als er nach seinem Studium aus England nach Kenia zurückkehrt und die ehemals schillernde Welt Risse bekommt und er und seine Familie auch ihre düstere Bedrohlichkeit kennenlernen. Dieses Buch ist aus der Sicht von Theo geschrieben, ist also ein Coming of age Roman, dem sicher eine intensivere Betrachtung der Charaktere erst einmal fehlt, aber gerade auch deshalb diese Anziehung, die Theo erlebt, greifbar werden lässt. Erst in seinen späteren Jahren beginnt er differenzierter zu schauen, begreift erst dann das Wirken und Denken von Sylvie und Freddie, erkennt ihre Gefährlichkeit und auch ihre Zerbrechlichkeit. Ein spannendes Buch, das die Zwanziger Jahre in meinem Hirn auferstehen lässt und hier besonders den Blick auf die Zwanziger Jahre im englischen Kenia lenkt. Ein Buch, welches an andere Werke erinnert, die aber meist in den Metropolen der westlichen Welt verortet sind und daher ein Buch, welches neue Blickwinkel eröffnet. Und ein interessantes Buch, welches eine mir bisher unbekannte Facette von Kenia eröffnet und welches den Reiz der Zwanziger Jahre mit der Welt des kolonialen Afrikas verbindet. Ein interessanter Fakt im realen Leben außerhalb des Buches ist, dass Karen Blixen mit den Mitgliedern des Happy Valley Sets befreundet war.

Ein Sittengemälde Kenias während der Roaring Twenties - brutal, ehrlich und schockierend!

Aischa aus Kissing am 30.05.2018

Bewertungsnummer: 1106280

Bewertet: Modernes Antiquariat (Gebundene Ausgabe)

Mit dem vorliegenden Roman über das Kenia der zwanziger und dreißiger Jahre des letzten Jahrhunderts ist Kat Gordon ein echter Pageturner gelungen. Meine Befürchtung, die Geschichte könnte wie das Cover ein wenig zu kitschig und schrill daher kommen, wurde überhaupt nicht bestätigt. Wohl findet sich Schrilles zwischen den Buchdeckeln, aber das rührt von den exaltierten weißen Kolonisten her. Die junge Generation weißer Auswanderer tobt sich in Kenia aus, es gibt zügellosen Sex, der sämtliche Anstandsregeln des britischen Mutterlandes außer Kraft setzt, so mancher Dandy wechselt seine Geliebten fast so schnell wie die gestärkten Hemden. Alkohol fließt zu jeder Tages- und Nachtzeit in Strömen, und auch andere Drogen sind verfügbar. Ebenso verfügbar wie die afrikanischen Bewohner, die die weiße Elite als Bedienstete und Arbeiter schamlos ausbeutet, die Menschen werden sich ebenso angeeignet wie das Land. Protagonist Theo, knapp 15jähriger Sohn einer gut situierten Einwandererfamilie, wird geradezu magisch von der schillernden Partywelt einiger junger Briten angezogen. Er verfängt sich in dem glamourösen Netz der (scheinbaren) Spaßgesellschaft und bemerkt nicht, dass einige der "Freunde", die er dort findet, diesen Namen nicht wirklich verdienen. Die Autorin lässt in wunderbaren Landschaftsbeschreibungen die Faszination Afrikas zu Tage treten. Eine besondere Stärke des Romans sind die Charakterstudien. Die Figuren machen über die Jahre große Entwicklungen durch, nicht immer ist alles wie es zunächst scheint. Auch erhält man als Leser einen - oft schockierenden - Einblick, wie sich die Kolonialmacht Großbritannien in Afrika verhielt. Rassismus in erschreckendem Ausmaß war an der Tagesordnung, man meinte, die "Wilden" mit drakonischen Strafen zivilisieren zu müssen. Der Glaube an die Überlegenheit der eigenen Rasse brachte unendliches Leid über viele abhängig gemachte Völker - leider ist dieses Thema nach wie vor aktuell. Kat Gordon hat einen spannenden, tiefgründigen Roman geschaffen, der gleichermaßen vielschichtig wie unterhaltsam ist - klare Leseempfehlung von mir!

Ein Sittengemälde Kenias während der Roaring Twenties - brutal, ehrlich und schockierend!

Aischa aus Kissing am 30.05.2018
Bewertungsnummer: 1106280
Bewertet: Modernes Antiquariat (Gebundene Ausgabe)

Mit dem vorliegenden Roman über das Kenia der zwanziger und dreißiger Jahre des letzten Jahrhunderts ist Kat Gordon ein echter Pageturner gelungen. Meine Befürchtung, die Geschichte könnte wie das Cover ein wenig zu kitschig und schrill daher kommen, wurde überhaupt nicht bestätigt. Wohl findet sich Schrilles zwischen den Buchdeckeln, aber das rührt von den exaltierten weißen Kolonisten her. Die junge Generation weißer Auswanderer tobt sich in Kenia aus, es gibt zügellosen Sex, der sämtliche Anstandsregeln des britischen Mutterlandes außer Kraft setzt, so mancher Dandy wechselt seine Geliebten fast so schnell wie die gestärkten Hemden. Alkohol fließt zu jeder Tages- und Nachtzeit in Strömen, und auch andere Drogen sind verfügbar. Ebenso verfügbar wie die afrikanischen Bewohner, die die weiße Elite als Bedienstete und Arbeiter schamlos ausbeutet, die Menschen werden sich ebenso angeeignet wie das Land. Protagonist Theo, knapp 15jähriger Sohn einer gut situierten Einwandererfamilie, wird geradezu magisch von der schillernden Partywelt einiger junger Briten angezogen. Er verfängt sich in dem glamourösen Netz der (scheinbaren) Spaßgesellschaft und bemerkt nicht, dass einige der "Freunde", die er dort findet, diesen Namen nicht wirklich verdienen. Die Autorin lässt in wunderbaren Landschaftsbeschreibungen die Faszination Afrikas zu Tage treten. Eine besondere Stärke des Romans sind die Charakterstudien. Die Figuren machen über die Jahre große Entwicklungen durch, nicht immer ist alles wie es zunächst scheint. Auch erhält man als Leser einen - oft schockierenden - Einblick, wie sich die Kolonialmacht Großbritannien in Afrika verhielt. Rassismus in erschreckendem Ausmaß war an der Tagesordnung, man meinte, die "Wilden" mit drakonischen Strafen zivilisieren zu müssen. Der Glaube an die Überlegenheit der eigenen Rasse brachte unendliches Leid über viele abhängig gemachte Völker - leider ist dieses Thema nach wie vor aktuell. Kat Gordon hat einen spannenden, tiefgründigen Roman geschaffen, der gleichermaßen vielschichtig wie unterhaltsam ist - klare Leseempfehlung von mir!

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Kenia Valley

von Kat Gordon

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