Produktbild: Strafe

Strafe Stories

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

05.03.2018

Verlag

Luchterhand

Seitenzahl

192

Maße (L/B/H)

21,7/14,1/2,1 cm

Gewicht

357 g

Farbe

Weiß / Anthrazit

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-630-87538-5

Beschreibung

Rezension

»Zwölf Texte, die man nicht vergisst - wieder aus der Welt der Justiz, schonungslos, präzise, manchmal kalt distanziert, dann wieder zutiefst menschlich.« ("Claudio Armbruster / ZDF heute journal")
»Er schreibt eine Literatur der Klarheit, der Helligkeit, eine Literatur, die genau hinsieht, auch wenn nicht schön ist, was dabei zum Vorschein kommt.« ("Uwe Wittstock / Focus")
»Von Schirach ist ein Könner im Weglassen. Gerade seine kürzesten Geschichten besitzen, so hart sie oft sind, die Gnade des erschrockenen Schweigens.« ("Harald Jähner / Frankfurter Rundschau")
»Kaum ein anderer Schriftsteller kann mit so wenigen Worten so tiefe Gefühle beschreiben und auslösen. Von Schirach ist ein mitfühlender, zutiefst menschlicher Erzähler.« ("Günter Keil / Abendzeitung")
»Immer wieder bin ich verwundert von Ferdinand von Schirachs Gabe, auf knappstem Raum das Widersprüchliche zu fassen, mit ein paar Worten den großen emotionalen Raum zu entwerfen. Immer wieder bin ich bis zu Tränen bewegt von dieser Kombination von unsentimentaler Genauigkeit und wunderbarer, menschenfreundlichster Empathie, die seine Texte so unvergleichlich machen.« ("Michael Haneke")
»Warum berühren uns diese Erzählungen so? Weil wir alle einsam sind. Und weil Ferdinand von Schirach immer wieder neu davon erzählt, wohin das führen kann. Er verführt uns so ruhig, so klar, so unwiderstehlich, dass man zur Strafe süchtig danach wird.« ("Florian Illies")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

05.03.2018

Verlag

Luchterhand

Seitenzahl

192

Maße (L/B/H)

21,7/14,1/2,1 cm

Gewicht

357 g

Farbe

Weiß / Anthrazit

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-630-87538-5

Herstelleradresse

Luchterhand Literaturvlg.
Neumarkter Str. 28
81673 München
DE

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  • Bewertung

    5/5

    02.01.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Das Fenster zum Gerichtshof

    Strafe ist weit mehr als ein Werk über Straftaten, sondern eröffnet für alle ein Fenster zum Gerichtshof, das für die Mehrheit verschlossen bleibt. Schirach erzählt auf wenigen Seiten und mit juristisch-narrativer Distanz zwölf Geschichten über Menschen, Erfahrungen, Gefühle und Abgründe. Die Erzählungen sind kurz, aber keineswegs kurzweilig. Der literarische Kniff von Schirach ist hierbei, dass er auf wenigen Seiten existentielle Fragen sowie Emotionen anhand der Einzelschicksale aufwirft und erzählt. Im Vordergrund steht hier nicht das Fragen nach der Schuld oder die Suche nach schuldigen Personen, sondern der Blick auf Lebensrealitäten und menschliche Vorgänge, die alle von uns (mehr oder minder) betreffen oder betreffen werden. Mittels seiner gewohnt ruhigen und distanzierten Erzählweise kann auch dieses Werk wieder glänzen und führt die Rezipient:innen (scheinbar) neutral in die menschliche Erfahrungswelt ein. Die Schilderungen mögen zwar neutral sein, aber die Subjektivität der Erfahrungen und Emotionen führen ständig zu einem selbst zurück. Schirach erzählt hier mehr als Einzelschicksale und öffnet in seinem Werk wieder den kritischen Diskurs des Justizsystems. Angeklagte sind hier nicht die Menschen, sondern das System in dem sie leben und selbst aufrechterhalten - nach der Manier: das Gesetz ist hart, aber es ist das Gesetz. Besonders das juristische Setting und der juristische Blick eröffnen ein Fenster für alle, die nicht hinter die Fassade blicken können. Fazit: Strafe ist ein weiteres gelungenes Werk von Schirach, das tiefer reicht als der Umfang vermuten lässt. Hier werden Blickwinkel und Diskurse auf nur wenigen Seiten eröffnet, die aber lange nachwirken werden.

  • Bewertung

    5/5

    10.11.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Das hohe Niveau der Schreibkunst zieht sich durch das komplette Büchlein

    Die Storie-Sammlung "Strafe" von Ferdinand von Schirach erschien zwar schon im März 2018, wurde nun aber jüngst in einer Geschenkausgabe neu aufgelegt. Diese Ausgabe hat trotz des kleinen Formats eine anspruchsvolle Haptik. Der Einband ist verstärkt, das Papier hochwertig und ein rotes Lesebändchen rundet die Ausstattung ab. Apropos rund: die abgerundete rechte obere Ecke ist bei den Geschenkausgaben aus dem btb-Verlag üblich. Mit 224 Seiten hat dieses kleinformatige Büchlein wenige Seiten mehr als das reguläre Taschenbuch, der Inhalt ist jedoch unverändert. Und wo wir schon beim Thema sind: der Inhalt ist verdammt gut! In zwölf kurzen Stories erzählt Ferdinand von Schirach das Schicksal unterschiedlicher Menschen, die alle mit irgendeiner Form von Strafe in Berührung kommen. Dabei sind die Geschichten in sich sehr unterschiedlich und machen auch vor Themen wie Missbrauch, Selbstgeißelung und -justiz nicht halt. Was mich an den Geschichten besonders gefesselt hat: Ferdinand von Schirach vermag es mit nur wenigen, klaren Sätzen ein ganzes Leben und die dazugehörigen Missstände in das Gehirn und das Herz des Lesers einzubrennen. Man begreift sofort, mit welchen Problemen die jeweilige Person zu kämpfen hat und trotz der schnörkel- und schonungslosen Sätze entwickelt man als Leser*in eine vorher nicht für möglich gehaltene Empathie. Ich fand alle zwölf Geschichten, jede für sich, ein kleines erzählerisches Meisterwerk. Keine Storie ist hervorgestochen, das hohe Niveau der Schreibkunst zieht sich durch das komplette Büchlein. Das alles führt natürlich dazu, dass ich auch zukünftige oder noch nicht gelesene Werke von Ferdinand von Schirach weiterhin im Auge behalte und nicht umhin kommen werde, sie ebenfalls zu lesen.

  • Bewertung

    5/5

    19.03.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Spannende Kriminalfälle in kurzen...

    Spannende Kriminalfälle in kurzen Erzählungen dargestellt, das gelingt Ferdinand von Schirach außerordentlich gut. Der Jurist lässt den Leser nachdenklich zurück: wer ist der eigentliche Täter?

  • Bewertung

    5/5

    29.01.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Schirach schockt nicht mit Blut,...

    Schirach schockt nicht mit Blut, sondern mit Schicksalen und das mit so klaren Worten wie es kein anderer schafft.

  • Bewertung

    aus Leoben

    5/5

    22.12.2019

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Großartiges Buch

    Der Autor berichtet sachlich und eröffnet dem Leser neue Perspektiven. Kein Satz wirkt überflüssig, die Geschichten sind nur mit dem Hintergrundwissen gespickt das für die Handlung wichtig zu sein scheint. Keine der Geschichten wirkt überzogen oder klischeehaft.

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Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Pia Lemberger

    Pia Lemberger

    Thalia Wien – Mitte / W3

    Buchhändler*in

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    5/5

    14.04.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    STRAFE - Recht haben heißt nicht Recht kriegen

    Wir lesen von Morden, Gewalttaten und anderen Verbrechen und unser Urteil fällt uns leicht. Doch ist ein Mord wie der andere? Ein kleiner Blick hinter die Kulissen der Rechtssprechung, ein Blick auf Hintergründe und Motive - nicht selten ist vieles anders als es zunächst zu sein scheint. Und doch sind wir schnell mit unserem Urteil. Kein Plädoyer für Verbrechen, aber eine Bewusstseinsschärfung dafür, dass Rechtsprechung niemals schwarz-weiß sein darf.
  • Zum Bewerterprofil von Cornelia Gruber

    Cornelia Gruber

    Thalia Pasching – Plus City

    Buchhändler*in

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    5/5

    10.06.2018

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    "Zwölf Schicksale"

    Zwölf Geschichten, die unterschiedlicher nicht sein können, aber alle haben sie eines Gemeinsam...eine Gratwanderung zwischen Gut und Böse, Schuld und Unschuld und die Entscheidung über eine gerechte Strafe. Spannend und einfach nur fantastisch geschrieben. Jedes Schicksal eine tolle Geschichte für sich.
  • Zum Bewerterprofil von Ursula Raab

    Ursula Raab

    Thalia Wels – max.center

    Buchhändler*in

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    5/5

    07.06.2018

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Der Grat zwischen Schuld und Unschuld

    In 12 Geschichten schreibt Schirach über zwölf Schicksale und Taten und läßt einen schmalen Grat zwischen schuldig und nicht schuldig entstehen. Die Gründe einer Tat oder die Verurteilung eines Unschuldigen - kurz, klar und doch nicht eindeutig! Schreibstil und Geschichten einfach fantastisch
  • Zum Bewerterprofil von Jenny Patterer

    Jenny Patterer

    Thalia Gmunden – SEP

    Buchhändler*in

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    5/5

    25.05.2018

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Strafe

    12 Kurzerzählungen über Wut, Verzweiflung, Rache und weitere Tatmotive. Jede einzelne Geschichte regt zum Nachdenken an und lässt an einer klaren Linie zwischen Gut und Böse zweifeln. Unbedingt lesen!
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    Kathrin Honauer

    Thalia Zentrale

    Buchhändler*in

    5/5

    08.05.2018

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    12 fesselnde Kurzgeschichten

    Ich habe die Vorgänger Werke von Ferdinand von Schirach noch nicht gelesen. Möchte das aber jetzt, nachdem ich "Strafe" gelesen habe, bald nachholen. Schirach erzählt die Geschichten von 12 Menschen und dem, was sie getan (oder nicht getan) haben und der Konsequenzen ihres Handelns bzw.der Strafen die sie erhalten haben. Ganz nüchtern, ohne zu bewerten, regen die geschilderten Schicksale zum Nachdenken an.

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