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Produktbild: Von dieser Welt
Artikelbild von Von dieser Welt
James Baldwin

1. Von dieser Welt

Von dieser Welt Ungekürzte Lesung mit Wanja Mues (6 CDs)

Gesprochen von
4

27,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., zzgl. Versandkosten


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Beschreibung

Produktdetails

Gesprochen von

Wanja Mues + weitere

Spieldauer

8 Stunden

Erscheinungsdatum

29.03.2018

Hörtyp

Lesung

Medium

CD

Anzahl

5

Verlag

Der Audio Verlag

Übersetzt von

Miriam Mandelkow

Sprache

Deutsch

EAN

9783742404091

Beschreibung

Rezension

»James Baldwin ist wirklich ein außerordentlich guter Schriftsteller, mutig und gleichzeitig so empfindsam ‒ da ist alles dabei von Wut bis zu einer seltenen Zärtlichkeit.« Paul Auster
»Mit diesem Roman beginnen wir die Wiederentdeckung einer Ikone. Dieses Buch sollte ‒ wie Salingers ›Fänger im Roggen‹ ‒ als der eine große amerikanische Roman gekrönt werden.« The Independent
»Ein unverwechselbares Buch: hart und realistisch, von außergewöhnlichem Einfühlungsvermögen und Poesie.« Chicago Sunday Tribune
»Schonungslos, unvoreingenommen und empathisch.« San Francisco Chronicle
»In klaren Bildern, mit verschwenderischer Achtsamkeit für jedes Detail erzählt Baldwin seine fieberhafte Story.« The New York Times

Produktdetails

Gesprochen von

Spieldauer

8 Stunden

Erscheinungsdatum

29.03.2018

Hörtyp

Lesung

Medium

CD

Anzahl

5

Verlag

Der Audio Verlag

Übersetzt von

Miriam Mandelkow

Sprache

Deutsch

EAN

9783742404091

Herstelleradresse

Der Audio Verlag GmbH
Hardenbergstr. 9a
10623 Berlin
Deutschland
Email: info@der-audio-verlag.de
Url: www.der-audio-verlag.de
Telephone: +49 30 31998280
Fax: +49 30 319982811

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  • Laura

    5/5

    14.12.2022

    Buch (Taschenbuch)

    irgendwie echt

    Eine eindrückliche Geschichte, die mir eine für mich völlig fremde Lebensrealität ziemlich nahe gebracht hat. Die derbe und politisch keinstenfalls korrekte Sprache ist gewöhnungsbedürftig und ließ mich regelmäßig zusammenzucken, schafft aber eine unverwechselbare Authentizität. Alles in allem zieht James Baldwin den Leser oder die Leserin in eine Welt voller Destruktivität, Verletzung, Angst, Wut und Traumata. Eindrücklich, aber wie man sich wohl denken kann kein feelgood Thema. Normalerweise hätte ich die rassistische Sprache von der ersten Seite an kritisiert und das Buch beiseite gelegt. Die Reproduktion rassistischer Beleidigung ist ja grundsätzlich ein schwieriges Gebiet. Aber das war damals die Realität. Es tut weh zu lesen, aber vielleicht muss es das auch.

  • MaWiOr

    aus Halle

    5/5

    16.08.2021

    Buch (Taschenbuch)

    „Von dieser Welt“ (Auch „Go…

    „Von dieser Welt“ (Auch „Go tell it on the mountain (dt. Gehe hin und verkünde es vom Berge)) ist der stark autobiografisch geprägter Debütroman des afroamerikanischen Schriftstellers James Baldwin (1924-1987), an dem er fast zehn Jahre lang gearbeitet hat und den er dann 1953 nach langem Ringen veröffentlichte. Ausganspunkt des Romans ist der 14. Geburtstag von John Grimes, der wie Baldwin in der Familie eines Predigers aus Harlem aufwächst. Der schwarze und empfindsame Junge ist auf der Suche nach seinem Weg ins Leben. Der eigene Vater, ein Haustyrann, predigt täglich nicht nur von der Religion sondern auch von der eigenen Wertlosigkeit. Dazu um ihn eine feindliche Welt, die Welt der Weißen in New York, in der für ihn kein Platz ist. Nach dem Willen des Vaters soll ihm die Kirche eine Ersatzwelt sein. Ausgehend von Johns Figur entfaltet Baldwin die Geschichte der Familie Grimes. In den „Gebeten der Gläubigen" werden drei Lebensgeschichten von drei Frauen erzählt, die zurückreichen bis in die Zeit der Sklaverei. Den Süden verließ schließlich die Familie voller Hoffnungen in Richtung Norden der USA. Doch auch hier sind sie nur Geduldete und leben am Existenzminimum. Baldwin gelingt es, mit diesen einzelnen Schicksalen universelles Leben und Erleben der schwarzen Bevölkerung zu erzählen. Dabei sind seine Schilderungen durchsetzt von Zitaten aus der Bibel oder aus Kirchenliedern. „Von dieser Welt“ ist ein Roman über Rassismus und Ausgrenzung sowie Selbstfindung, der jetzt in einer neuen Übersetzung von Miriam Mandelkow vorliegt. Ergänzt wird die dtv-Neuerscheinung durch ein Vorwort von Verena Lucken, die der Frage nachgeht „Warum James Baldwin lesen, heute, dreißig Jahre nach seinem Tod?“

  • Bewertung

    aus Thun im Kanton Bern

    3/5

    12.08.2026

    Buch (Taschenbuch)

    zu viel Religion

    Einerseits ist es ja eindrücklich zu lesen, wie sich die schwarze (und arme) Gemeinschaft in Amerika auf den Glauben abstütze, um eine Antwort auf und einen Sinn in all die Ungerechtigkeiten zu finden, denen sie in ihrem Alltag begegnete. Andererseits ist wohl das Eindringen des Glaubens in den Alltag der Schwarzen etwas zu dominant beschrieben. Waren sie wirklich derart massiv Glaubens-geleitet, wie das Buch es nahelegt? Ich glaube nicht. Und wenn doch, dann hat das Buch den Nachteil, dass es etwas zu weit weg von meiner Lebenswelt liegt. Mit so viel Aberglauben, das hinter jeder Handlung und hinter jeder Hausecke steckt, kann ich wenig anfangen. Meine Lebenswelt ist zu weit weg von dieser im Buch beschriebenen. Da können kaum Identifikationsbezüge gestellt werden.

  • Intentions

    3/5

    08.05.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Der Roman konnte mich nicht…

    Der Roman konnte mich nicht in jeder Hinsicht überzeugen. Die Geschichte hat potenzial und ich mochte den Aufbau, wie diese einem näher gebracht wurde. Ich habe in den Zeilen so viel rausgelesen und hätte von einzelnen Aspekten noch mehr gelesen. Mein Hunger nach dieser Geschichte wurde daher nicht so sehr gestillt und der hohe Anteil an religiöser Hingabe wirkte teilweise übersättigend.

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Bewertungen (4)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Gregor Schwarzenbrunner

    Gregor Schwarzenbrunner

    Thalia Zentrale

    Buchhändler*in

    4/5

    30.03.2019

    eBook (ePUB 3)

    The only one who could ever reach me was the son of a preacher man.(...)

    Dem DTV Verlag ist es zu verdanken, dass hierzulande James Baldwin eine kleine Renaissance erlebt. Die neue Übersetzung von Miriam Mandelkow ist meiner Meinung nach gut gelungen, nur beim Titel hätte man anders entscheiden können. Beschreibt das dem afroamerikanischen Spiritual anspielenden Originaltitel "Go Tell it on the Mountain" den Inhalt und den Roman besser als „Von dieser Welt“. Der Roman wurde literarisch geadelt, als er auf der Liste „Der hundert besten englischsprachigen Romane des zwanzigsten Jahrhunderts“ (The Modern Library) mit aufgenommen wurde. Er teilt sich dort zum Beispiel die Platzierung mit Werken von F. Scott Fitzgerald „The grate Gatsby“ und unter anderem mit Ulysses von James Joyce. Das sich die Leben von John Grime, dem Hauptcharakter in diesem Buch und James Baldwin ähneln kommt nicht von ungefähr. Baldwin hat seinen Debütroman, wurde 1953 das erste Mal veröffentlicht, stark biografisch gefärbt. Zeitlebens hatte der Schriftsteller ein ambivalentes Verhältnis zu seiner amerikanischen Heimat. Er emigrierte zweimal nach Europa und wurde aber nie ganz aus dem afroamerikanischen Gedächtnis gestrichen. 1987 starb James Baldwin an den Folgen von Krebs. Seine Romane gehören für mich neben jenen von Truman Capote zu den wichtigsten literarischen Stimmen Amerikas. Sein später Ruhm gipfelt nun in der Verfilmung seines Romans „Beale Street Blues“. Ein Drama von Barry Jenkins, der bereits bei den Oscars 2017 für den Film „Moonlight“ einen Oscar erhielt. Wer sich den Themen im Buch nähern möchte bezüglich religiösen Fanatismus, unterdrückter Homosexualität und Homophobie, dem kann ich Miriam Toews „Die Aussprache“ und Garrard Conleys „Boy Erased“ empfehlen.

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