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Produktbild: Von dieser Welt
Band 14725

Von dieser Welt Roman | Go Tell it on the Mountain

5

14,00 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

15.11.2019

Verlag

dtv

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

19/12,2/2,2 cm

Gewicht

308 g

Farbe

Anthrazit / Senfgrün

Auflage

5. Auflage

Originaltitel

Go Tell it on the Mountain

Übersetzt von

Miriam Mandelkow

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-14725-5

Beschreibung

Rezension

Der afroamerikanische Autor konnte das alles sein, schwarz, weiss, jung, alt, hetero-, homosexuell. ("NZZ")
Um sich in die Musikalität, die Baldwins Sprache innewohnt, einzufinden, sei ihre Art zu übersetzen eine sehr körperliche, sagt Mandelkow. ("Deutschlandfunk Kultur")
In einem einfachen Pathos geschrieben, dem ich mich nicht verschließen konnte. ("Die Welt")
Es ist ein großes Werk über Unterdrückung, Moral und Religion. Und absolut lesenswert! ("Berliner Zeitung am Sonntag")
›Von dieser Welt‹ ist ein Rohdiamant, ein teils überbordendes Stück Prosa von hoher sprachlicher Musikalität. ("Die Presse")
Eine zwischendurch fast ekstatisch erzählte Geschichte von Verstrickung, Gewalt, katholischem Extremismus, von Entrückung und Flucht. ("Die Presse am Sonntag")
Er schrieb, um sich Klarheit zu verschaffen – und teilt zum Glück dieses Vermächtnis mit uns. ("Spiegel Online")
Gott bleibt ungreifbar und ungewiss, und Baldwins Meisterschaft der sprachlichen Gestaltung mag diese Ungewissheit trefflich in Worte und Bilder zu fassen. ("Ö1")
James Baldwin ist groß. ("Kurier")
Es ist ein großes Klagelied von apokalyptischer Sprachgewalt. ("Deutschlandfunk")

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

15.11.2019

Verlag

dtv

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

19/12,2/2,2 cm

Gewicht

308 g

Farbe

Anthrazit / Senfgrün

Auflage

5. Auflage

Originaltitel

Go Tell it on the Mountain

Übersetzt von

Miriam Mandelkow

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-14725-5

Herstelleradresse

dtv Verlagsgesellschaft
Tumblingerstraße 21
80337 München
DE

Email: produktsicherheit@dtv.de

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  • Bewertung

    5/5

    08.12.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Absolut lesenswert!

    "Wer will harren vor dem Herrn, bis er spricht? Bis er in eurer Seele, die frohe Kunde ihrer Erlösung klingen lässt?" Einfühlsam erzählt James Baldwin die Geschichte einer farbigen Familie in den Nachwehen der dunkelsten Stunden der amerikanischen Geschichte. So dunkel und hart, dass Erlösung nur durch Gott zu finden ist. Er erzählt von Selbstzweifeln und Verzweiflung, von der Suche nach dem eigenen Weg und Irrwegen, von Liebe, Hass und Hoffnung. Trotz der Ernsthaftigkeit, mit der hier von den Versuchungen des Teufels erzählt wird, entwickelt dieses Buch einen Sog, der mich bis zur letzten Seite nicht losgelassen hat.

  • Laura

    5/5

    14.12.2022

    Buch (Taschenbuch)

    irgendwie echt

    Eine eindrückliche Geschichte, die mir eine für mich völlig fremde Lebensrealität ziemlich nahe gebracht hat. Die derbe und politisch keinstenfalls korrekte Sprache ist gewöhnungsbedürftig und ließ mich regelmäßig zusammenzucken, schafft aber eine unverwechselbare Authentizität. Alles in allem zieht James Baldwin den Leser oder die Leserin in eine Welt voller Destruktivität, Verletzung, Angst, Wut und Traumata. Eindrücklich, aber wie man sich wohl denken kann kein feelgood Thema. Normalerweise hätte ich die rassistische Sprache von der ersten Seite an kritisiert und das Buch beiseite gelegt. Die Reproduktion rassistischer Beleidigung ist ja grundsätzlich ein schwieriges Gebiet. Aber das war damals die Realität. Es tut weh zu lesen, aber vielleicht muss es das auch.

  • MaWiOr

    aus Halle

    5/5

    16.08.2021

    Buch (Taschenbuch)

    „Von dieser Welt“ (Auch „Go…

    „Von dieser Welt“ (Auch „Go tell it on the mountain (dt. Gehe hin und verkünde es vom Berge)) ist der stark autobiografisch geprägter Debütroman des afroamerikanischen Schriftstellers James Baldwin (1924-1987), an dem er fast zehn Jahre lang gearbeitet hat und den er dann 1953 nach langem Ringen veröffentlichte. Ausganspunkt des Romans ist der 14. Geburtstag von John Grimes, der wie Baldwin in der Familie eines Predigers aus Harlem aufwächst. Der schwarze und empfindsame Junge ist auf der Suche nach seinem Weg ins Leben. Der eigene Vater, ein Haustyrann, predigt täglich nicht nur von der Religion sondern auch von der eigenen Wertlosigkeit. Dazu um ihn eine feindliche Welt, die Welt der Weißen in New York, in der für ihn kein Platz ist. Nach dem Willen des Vaters soll ihm die Kirche eine Ersatzwelt sein. Ausgehend von Johns Figur entfaltet Baldwin die Geschichte der Familie Grimes. In den „Gebeten der Gläubigen" werden drei Lebensgeschichten von drei Frauen erzählt, die zurückreichen bis in die Zeit der Sklaverei. Den Süden verließ schließlich die Familie voller Hoffnungen in Richtung Norden der USA. Doch auch hier sind sie nur Geduldete und leben am Existenzminimum. Baldwin gelingt es, mit diesen einzelnen Schicksalen universelles Leben und Erleben der schwarzen Bevölkerung zu erzählen. Dabei sind seine Schilderungen durchsetzt von Zitaten aus der Bibel oder aus Kirchenliedern. „Von dieser Welt“ ist ein Roman über Rassismus und Ausgrenzung sowie Selbstfindung, der jetzt in einer neuen Übersetzung von Miriam Mandelkow vorliegt. Ergänzt wird die dtv-Neuerscheinung durch ein Vorwort von Verena Lucken, die der Frage nachgeht „Warum James Baldwin lesen, heute, dreißig Jahre nach seinem Tod?“

  • Bewertung

    aus Thun im Kanton Bern

    3/5

    12.08.2026

    Buch (Taschenbuch)

    zu viel Religion

    Einerseits ist es ja eindrücklich zu lesen, wie sich die schwarze (und arme) Gemeinschaft in Amerika auf den Glauben abstütze, um eine Antwort auf und einen Sinn in all die Ungerechtigkeiten zu finden, denen sie in ihrem Alltag begegnete. Andererseits ist wohl das Eindringen des Glaubens in den Alltag der Schwarzen etwas zu dominant beschrieben. Waren sie wirklich derart massiv Glaubens-geleitet, wie das Buch es nahelegt? Ich glaube nicht. Und wenn doch, dann hat das Buch den Nachteil, dass es etwas zu weit weg von meiner Lebenswelt liegt. Mit so viel Aberglauben, das hinter jeder Handlung und hinter jeder Hausecke steckt, kann ich wenig anfangen. Meine Lebenswelt ist zu weit weg von dieser im Buch beschriebenen. Da können kaum Identifikationsbezüge gestellt werden.

  • Intentions

    3/5

    08.05.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Der Roman konnte mich nicht…

    Der Roman konnte mich nicht in jeder Hinsicht überzeugen. Die Geschichte hat potenzial und ich mochte den Aufbau, wie diese einem näher gebracht wurde. Ich habe in den Zeilen so viel rausgelesen und hätte von einzelnen Aspekten noch mehr gelesen. Mein Hunger nach dieser Geschichte wurde daher nicht so sehr gestillt und der hohe Anteil an religiöser Hingabe wirkte teilweise übersättigend.

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Bewertungen (5)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Gregor Schwarzenbrunner

    Gregor Schwarzenbrunner

    Thalia Zentrale

    Buchhändler*in

    4/5

    30.03.2019

    eBook (ePUB 3)

    The only one who could ever reach me was the son of a preacher man.(...)

    Dem DTV Verlag ist es zu verdanken, dass hierzulande James Baldwin eine kleine Renaissance erlebt. Die neue Übersetzung von Miriam Mandelkow ist meiner Meinung nach gut gelungen, nur beim Titel hätte man anders entscheiden können. Beschreibt das dem afroamerikanischen Spiritual anspielenden Originaltitel "Go Tell it on the Mountain" den Inhalt und den Roman besser als „Von dieser Welt“. Der Roman wurde literarisch geadelt, als er auf der Liste „Der hundert besten englischsprachigen Romane des zwanzigsten Jahrhunderts“ (The Modern Library) mit aufgenommen wurde. Er teilt sich dort zum Beispiel die Platzierung mit Werken von F. Scott Fitzgerald „The grate Gatsby“ und unter anderem mit Ulysses von James Joyce. Das sich die Leben von John Grime, dem Hauptcharakter in diesem Buch und James Baldwin ähneln kommt nicht von ungefähr. Baldwin hat seinen Debütroman, wurde 1953 das erste Mal veröffentlicht, stark biografisch gefärbt. Zeitlebens hatte der Schriftsteller ein ambivalentes Verhältnis zu seiner amerikanischen Heimat. Er emigrierte zweimal nach Europa und wurde aber nie ganz aus dem afroamerikanischen Gedächtnis gestrichen. 1987 starb James Baldwin an den Folgen von Krebs. Seine Romane gehören für mich neben jenen von Truman Capote zu den wichtigsten literarischen Stimmen Amerikas. Sein später Ruhm gipfelt nun in der Verfilmung seines Romans „Beale Street Blues“. Ein Drama von Barry Jenkins, der bereits bei den Oscars 2017 für den Film „Moonlight“ einen Oscar erhielt. Wer sich den Themen im Buch nähern möchte bezüglich religiösen Fanatismus, unterdrückter Homosexualität und Homophobie, dem kann ich Miriam Toews „Die Aussprache“ und Garrard Conleys „Boy Erased“ empfehlen.

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