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Selbstfreundschaft Wie das Leben leichter wird

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

27.03.2018

Verlag

Insel

Seitenzahl

126

Maße (L/B/H)

15,5/10,6/1,7 cm

Gewicht

147 g

Farbe

Himbeer

Auflage

4

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-458-17750-0

Beschreibung

Rezension

»Der Autor ist klug, er geht nicht in die üblichen Fallen der Lebensberatung. Das liegt auch an seiner Disziplin, an der Philosophie, die weniger diensteifrig ist als die gängigen Diskurse über Altwerden und Jungbleiben.« ("DIE ZEIT")
» ... ein literarischer Lebensbegleiter, der auf die gängigen Klischees des Ratgebergenres verzichtet.« ("Gehirn&Geist")
»Dass man für sich selbst sorgen kann, ohne den Blick ausschließlich darauf zu richten, dass man Selbstfreundschaft und Selbstliebe praktiziert, ohne den nächsten Mitmenschen aus dem Fokus zu verlieren, das zeigt Wilhelm Schmid in seinem kleinen philosophischen Werk auf eine überzeugende und nachahmenswerte Weise.« ("versalia.de")

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Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

27.03.2018

Verlag

Insel

Seitenzahl

126

Maße (L/B/H)

15,5/10,6/1,7 cm

Gewicht

147 g

Farbe

Himbeer

Auflage

4

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-458-17750-0

Herstelleradresse

Insel Verlag GmbH
Torstraße 44
10119 Berlin
DE

Email: info@suhrkamp.de

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Anregungen zur 'Selbstbefreundung'

Bewertung (Mitglied der Book Circle Community) am 25.10.2023

Bewertungsnummer: 2052195

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Auch wenn der Untertitel ‘Wie das Leben leichter wird’ lautet, ist Schmid’s Büchlein nicht einer jener Ratgeber, die einem das Glück und die Leichtigkeit mit lockeren Worten anpreisen - in rezeptartiger Manier - ‘man nehme’ - als wäre Tun und Ergehen eine Gleichung, die stets und immer aufgehen würde… Schmid gibt in 10 kurzen Anregungen Gedanken und Fragen zur Hand, die einen einen Zugang zur ‘Selbstfreundschaft’ bieten wollen - eine philosophische Annäherung für ein wohlwollendes ‘Mit-sich-’ und ‘Für-sich-sein’, bar jeder Egomanie und jedes Narzissmus - wie auch gute Freundschaft von Geben und Nehmen lebt. Differenziert analysiert er gängige Begriffe und Auffassungen von ‘Selbstliebe’ - und führt sie in eine neue Dimension, weil er für ‘Selbstfreundschaft’ plädiert. Er spricht vom Recht des ‘Strebens nach Glück’ anstatt einem ‘Recht auf Glück’ oder führt aus, dass ein erfülltes Leben nicht unbedingt ein ‘gelingendes’ Leben sein muss - auch wenn manches (gar vieles…) misslingt, kann das Leben als solches trotzdem als ‘erfüllt’ erfahren und gelebt werden. Wollte man die Kontraste ausschalten und eliminieren, würde das Leben selbst schal und farblos. Das Licht erhält seine Bedeutung erst vom Dunkel her, ebenso weiss man die Freude erst zu schätzen, wenn man das Leid kennt. - Es muss nicht immer alles rund laufen - es sind die Ecken und Kanten, die Kontur geben. Er trifft den Nagel auf den Kopf, wenn er eine ‘Icherschöpfung’ diagnostiziert, weil dem Bedürfnis nach medialer Selbstoptimierung und präsentierten Dauerglücks nachgegeben und nachgegangen wird. - Er sagt es klar, dass jeder Mensch auch unglücklich sein darf - und er sich dessen nicht schämen braucht. Im ‘Schluss’ skizziert Schmid kurz eine Geschichte der ‘Ich-Werdung’ - wie das ‘Untertanen-Ich’ zum ‘losgelösten Ich’ wurde und sich so immer mehr zu Mass und Mitte von allem erklärte (mitunter aufspielte) - und wie inzwischen wieder vermehrt Raum und Sehnsucht nach einem ‘Miteinander-Ich’ wächst - das zwar nachwievor eigenständig ist - aber nicht alleiniger Mittelpunkt - sondern im Austausch mit sich UND den andern. Schmid’s Büchlein lässt sich zwar schnell und flüssig lesen - will aber Zeit beanspruchen, um es zu rezipieren und im Nachdenken über die vielfältigen Fragen, die er einem stellt, eigene Antworten zu finden.

Anregungen zur 'Selbstbefreundung'

Bewertung (Mitglied der Book Circle Community) am 25.10.2023
Bewertungsnummer: 2052195
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Auch wenn der Untertitel ‘Wie das Leben leichter wird’ lautet, ist Schmid’s Büchlein nicht einer jener Ratgeber, die einem das Glück und die Leichtigkeit mit lockeren Worten anpreisen - in rezeptartiger Manier - ‘man nehme’ - als wäre Tun und Ergehen eine Gleichung, die stets und immer aufgehen würde… Schmid gibt in 10 kurzen Anregungen Gedanken und Fragen zur Hand, die einen einen Zugang zur ‘Selbstfreundschaft’ bieten wollen - eine philosophische Annäherung für ein wohlwollendes ‘Mit-sich-’ und ‘Für-sich-sein’, bar jeder Egomanie und jedes Narzissmus - wie auch gute Freundschaft von Geben und Nehmen lebt. Differenziert analysiert er gängige Begriffe und Auffassungen von ‘Selbstliebe’ - und führt sie in eine neue Dimension, weil er für ‘Selbstfreundschaft’ plädiert. Er spricht vom Recht des ‘Strebens nach Glück’ anstatt einem ‘Recht auf Glück’ oder führt aus, dass ein erfülltes Leben nicht unbedingt ein ‘gelingendes’ Leben sein muss - auch wenn manches (gar vieles…) misslingt, kann das Leben als solches trotzdem als ‘erfüllt’ erfahren und gelebt werden. Wollte man die Kontraste ausschalten und eliminieren, würde das Leben selbst schal und farblos. Das Licht erhält seine Bedeutung erst vom Dunkel her, ebenso weiss man die Freude erst zu schätzen, wenn man das Leid kennt. - Es muss nicht immer alles rund laufen - es sind die Ecken und Kanten, die Kontur geben. Er trifft den Nagel auf den Kopf, wenn er eine ‘Icherschöpfung’ diagnostiziert, weil dem Bedürfnis nach medialer Selbstoptimierung und präsentierten Dauerglücks nachgegeben und nachgegangen wird. - Er sagt es klar, dass jeder Mensch auch unglücklich sein darf - und er sich dessen nicht schämen braucht. Im ‘Schluss’ skizziert Schmid kurz eine Geschichte der ‘Ich-Werdung’ - wie das ‘Untertanen-Ich’ zum ‘losgelösten Ich’ wurde und sich so immer mehr zu Mass und Mitte von allem erklärte (mitunter aufspielte) - und wie inzwischen wieder vermehrt Raum und Sehnsucht nach einem ‘Miteinander-Ich’ wächst - das zwar nachwievor eigenständig ist - aber nicht alleiniger Mittelpunkt - sondern im Austausch mit sich UND den andern. Schmid’s Büchlein lässt sich zwar schnell und flüssig lesen - will aber Zeit beanspruchen, um es zu rezipieren und im Nachdenken über die vielfältigen Fragen, die er einem stellt, eigene Antworten zu finden.

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Selbstfreundschaft

von Wilhelm Schmid

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  • Produktbild: Selbstfreundschaft
  • Sich lieben oder mit sich befreundet sein?

    Sich wahrnehmen und Selbstkenntnis gewinnen

    Die Sorge für sich selbst

    Die Sinnlichkeit des Selbst

    Die Beseeltheit des Selbst

    Die Nachdenklichkeit des Selbst

    Die sieben Punkte der Selbstdefinition

    Wiederkehrende Fragen: Bin ich schön?

    Wiederkehrende Fragen: Bin ich glücklich?

    Wiederkehrende Fragen: Führe ich ein erfülltes Leben?

    Schluss: Was soll aus dem Ich werden?