Produktbild: Das terrestrische Manifest

Das terrestrische Manifest

Aus der Reihe edition suhrkamp
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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

18.04.2018

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

136

Maße (L/B/H)

20,5/12,5/1,7 cm

Gewicht

162 g

Farbe

Schwarz / Beige

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Bernd Schwibs

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-07362-9

Beschreibung

Rezension

»Ein neuer Blick statt alte Verteilkämpfe: Bruno Latour weiß, wie die Avantgarde den Erdenbürger denkt.« ("Neue Zürcher Zeitung")
»Latour nimmt die durchschnittliche europäische Gewöhnungsnormalität angesichts des Klimawandels nicht hin. Er will die Schockstarre lösen: Gesucht wird die Erde, auf der Menschen sich erden können. Gesucht wird: Politik.« ("DIE ZEIT")
»Latours Buch ist eine politische Programmschrift ... Das Manifest will sein Publikum vom Kopf auf die Füße stellen. Im Titel liegt auch eine Aufforderung: Kommt auf den Boden der Tatsachen! Wacht auf!« ("Der Tagesspiegel")
»Latours Schrift ist weniger eine Anleitung, vielmehr eine sympathische Einladung teilzunehmen an der Suchbewegung, was das gemeinsame Terrestrische sein könnte, in dem sich ein Gefühl von Beschütztsein vermitteln ließe, ohne auf Identität und Verteidigung von Grenzen zu pochen.« ("Badische Zeitung")
»... in seiner kurzen Form ist es ein gelungener, anregender und von der ersten bis zur letzten Seite spannend zu lesender Essay.« ("Deutschlandfunk Kultur")
»Niemand hat die sozialen und ökologischen Bedingungen, unter denen wir heute leben, scharfsinniger analysiert als [Bruno Latour].« ("der Freitag")
»Latour ist jede Form von Esoterik völlig fremd, und auch das neueste Buch –  Das terrestrische Manifest – ist eine soziologisch fundierte und äußerst engagierte politische Stellungnahme.« ("Thema im Fokus")
»Dass Latours Text sich auf feine, charmante Art und Weise von den sonst üblichen ›Earthmaster‹-Verlautbarungen eines zunehmend unglaubwürdigen Nachhaltigkeits- und ›Geoengineering‹-Diskurses abhebt, war zu erwarten.« ("erdkunde.uni-bonn.de")
»Latours Essay regt dazu an, nicht nur die Fremd-, sondern auch die Selbstbestimmung genauer zu durchdenken.« ("Neue Politische Literatur")

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

18.04.2018

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

136

Maße (L/B/H)

20,5/12,5/1,7 cm

Gewicht

162 g

Farbe

Schwarz / Beige

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Bernd Schwibs

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-07362-9

Herstelleradresse

Suhrkamp Verlag
Torstraße 44
10119 Berlin
DE

Email: info@suhrkamp.de

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Ralf Rother

Thalia Wien – Mariahilfer Straße

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5/5

Das Parlament der Dinge dreht...

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Das Parlament der Dinge dreht sich. Eine neue und lesenswerte Streitschrift des Philosophen Bruno Latour.
  • Ralf Rother
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Das Parlament der Dinge dreht...

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Das Parlament der Dinge dreht sich. Eine neue und lesenswerte Streitschrift des Philosophen Bruno Latour.

Meinung aus der Buchhandlung

Das terrestrische Manifest

von Bruno Latour

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  • Produktbild: Das terrestrische Manifest
  • Eine politisch-fiktionale Hypothese: Die Explosion der Ungleichheiten und das Verleugnen der Klimasituation sind ein und dasselbe Phänomen.

    Dank Amerikas Aufkündigung des Klimaabkommens wissen wir endlich in aller Klarheit, welcher Krieg erklärt wurde.

    Die Frage der Migrationen betrifft jetzt alle Welt, da sich eine neue und höchst perverse Universalität darbietet: sich als enterdet zu erleben.

    Die Plus-Globalisierung darf nicht mit der Minus-Globalisierung verwechselt werden.

    Wie die globalisierten führenden Klassen beschlossen, sich nach und nach aller Bürden der Solidarität zu entledigen.

    Der Verzicht auf eine gemeinsame Welt erschüttert das Vertrauen in die Fakten.

    Das Auftauchen eines dritten Pols erschüttert die klassische Ausrichtung der zwischen den Polen des Lokalen und des Globalen gefangenen Modernität.

    Die Erfindung des »Trumpismus« ermöglicht das Orten eines vierten Attraktors, des Außerirdischen.

    Mit der Ortung des Attraktors des Terrestrischen ist eine neue geopolitische Ausrichtung definiert.

    Warum die Erfolge der politischen Ökonomie nicht immer auf der Höhe der Herausforderungen waren.

    Warum sie so große Mühe hatte, sich des Gegensatzes von Rechte und Linke zu entziehen.

    Wie die Vermittlung zwischen den sozialen und den ökologischen Kämpfen zu gewährleisten ist.

    Der Kampf der sozialen Klassen wird zum Kampf der geo-sozialen Plätze.

    Der Umweg über die Wissenschaftsgeschichte macht begreifbar, wie eine bestimmte Vorstellung von »Natur« die politischen Positionen hat erstarren lassen.

    Es muss gelingen, die in der modernen Sicht des Gegensatzes von Linke und Rechte gefangene »Natur« zu entzaubern.

    Eine Welt aus Objekten weist nicht dieselbe Art von Widerstand auf wie eine Welt aus Akteuren.

    Die Wissenschaften von der Kritischen Zone haben nicht dieselben politischen Funktionen wie die anderen Naturwissenschaften.

    Der Widerspruch zwischen Produktionssystem und Erzeugungssystem verstärkt sich.

    Wiederaufnahme der Beschreibung der Lebensterrains – die Beschwerdehefte als mögliches Vorbild.

    Persönliches Plädoyer für den Alten Kontinent