Produktbild: Laß dich heimgeigen, Vater, oder Den Tod ins Herz mir schreibe

Laß dich heimgeigen, Vater, oder Den Tod ins Herz mir schreibe Roman

22,90 €

inkl. gesetzl. MwSt., zzgl. Versandkosten


  • Kostenlose Lieferung ab 30 € Einkaufswert
  • Versandkostenfrei für Bonuscard-Kund*innen

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

13.03.2018

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

200

Maße (L/B/H)

20,3/12,3/2,5 cm

Gewicht

335 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-42796-5

Beschreibung

Rezension

»Mit seinem fulminanten Sprachfuror befreit sich Josef Winkler in seinem neuen Roman von einer traumatisierenden Erinnerung.« ("Neue Zürcher Zeitung")
»Der Nährboden dieses in seiner Obsession und seiner Sprachgewalt mitreißenden Buches ist im buchstäblichen Sinne der Kärntner Massenmörder Odilo Glabocnik ... Und dass die Generationen, die davon wussten, einen Mantel des Schweigens über die Verbrechen des Krieges gebreitet haben ... Die Art und Weise wie Josef Winkler diesen Stoff sprachlich zu fassen bekommt, ist getragen von einem unverwechselbaren Furor und, nicht zu übersehen, von großem Schmerz.« ("Der Tagesspiegel")
»[In Lass dich heimgeigen Vater oder Den Tod ins Herz mir schreibe ] widmet sich Josef Winkler der NS-Zeit und seinem Heimatdorf Kamering im Drautal. ... Entstanden ist dabei ein intensives Buch über die jüngste Vergangenheit und ihre Verdrängung.« ("ORF")
»Es ist eine schwingende, einem Singsang ähnelnde Sprache, die in manchmal endlosen Satzkaskaden geradezu beschwörend das Thema umkreist und hervortreibt. ... Was Winkler und sein Schreiben kennzeichnet, das ist eine gerade zu verstörende Hartnäckigkeit, den Dingen, die ihn umtreiben, auf den Grund zu gehen und sie sprachlich immer weiter zu bearbeiten.« ("Deutschlandfunk Kultur")
»... ein schmerzhaftes Lektüreerlebnis von betörender sprachlicher Schönheit.« ("WDR 5")
»Josef Winklers neuer Roman ist ein fulminant-furioser Brief an den verstorbenen Vater. Akribisch beschreibt der Autor dessen Gewalttätigkeit, die Sprachlosigkeit der Mutter und die allgegenwärtige Verdrängung. Ein Kameringer Totentanz.« ("Die Presse, Wien")
»Der Georg-Büchner-Preisträger ... thematisiert nebenbei den Verlust der Sprache und ihr Wiederfinden, und auch dieses Buch ist ein Gang durch sein bisheriges Werk, greift Motive und Bilder auf und baut sie neu zusammen. Das gespenstisch anwesend-abwesende Skelett im Feld setzt sie in ein neues Licht.« ("Die Furche")
»Ein Buch, das in großer Sprachkraft Verrat und Lüge aus dem Herz der Vätergeneration reißt und das blutgetränkte Tischtuch des Schweigens zerfetzt.« ("literaturoutdoors.wordpress.com")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

13.03.2018

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

200

Maße (L/B/H)

20,3/12,3/2,5 cm

Gewicht

335 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-42796-5

Herstelleradresse

Suhrkamp Verlag GmbH
Torstr. 44
10119 Berlin
DE
info@suhrkamp.de

Kundinnen und Kunden meinen

0 Bewertungen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

Verfassen Sie die erste Bewertung zu diesem Artikel

Helfen Sie anderen Kund*innen durch Ihre Meinung

Kundinnen und Kunden meinen

0 Bewertungen filtern

Meinung aus der Buchhandlung

Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

Hans Wilhelm Schmölzer

Thalia Villach – Atrio

Zum Portrait

5/5

Über das Leben in der Kärntner Provinz

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Josef Winkler, Jahrgang 1953, thematisiert in seinem neuen Roman wieder sein intensives Ringen mit dem Vater, sein Aufwachsen in einem grobschlächtigen katholisch-bäuerlichen Milieu, in das die NS- und Kriegsjahre noch ganz unmittelbar hineinwirken. „Dann hast dich umgedreht und bist wieder hinausgegangen … zu deiner Arbeit, die nur dir alleine gehörte, denn die anderen, ob Kinder oder Erwachsene, denen gehörte nichts, sie waren Knechte und Mägde und lebendige Werkzeuge der Hoferhaltung. Zwei, drei Tage hast du immer gebraucht, bis du mich besuchtest, wenn ich krank war, während du oft um zwei Uhr nachts aufgestanden bist, um bei einem kranken Kalb das Fieber zu messen.“
  • Hans Wilhelm Schmölzer
  • Buchhändler/-in

Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

5/5

Über das Leben in der Kärntner Provinz

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Josef Winkler, Jahrgang 1953, thematisiert in seinem neuen Roman wieder sein intensives Ringen mit dem Vater, sein Aufwachsen in einem grobschlächtigen katholisch-bäuerlichen Milieu, in das die NS- und Kriegsjahre noch ganz unmittelbar hineinwirken. „Dann hast dich umgedreht und bist wieder hinausgegangen … zu deiner Arbeit, die nur dir alleine gehörte, denn die anderen, ob Kinder oder Erwachsene, denen gehörte nichts, sie waren Knechte und Mägde und lebendige Werkzeuge der Hoferhaltung. Zwei, drei Tage hast du immer gebraucht, bis du mich besuchtest, wenn ich krank war, während du oft um zwei Uhr nachts aufgestanden bist, um bei einem kranken Kalb das Fieber zu messen.“

Meinung aus der Buchhandlung

Laß dich heimgeigen, Vater, oder Den Tod ins Herz mir schreibe

von Josef Winkler

0 Rezensionen filtern

Weitere Artikel finden Sie in

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Laß dich heimgeigen, Vater, oder Den Tod ins Herz mir schreibe
  • türkenfiedern unter schwalbennestern

    no milk today

    zwei millionen ham’ma erledigt!

    die mit mehl bestäubten jahrzehntealten spinnweben in der getreidemühle und der lockruf des totenvogels

    das skelett steht mir schon wieder im weg

    der bazooka-lederball auf den sautratten

    ich werde dich schneiden!

    die buerlecithinflasche und der sägespänofen

    der pfauenschrei beim abendlichen betläuten und das frische gras von den sautratten auf den scharf gedengelten schröckenfux-sensen

    die kärntner tracht prügel und die schweizer omega-uhr