Produktbild: Die Forsyte Saga
Band 2

Die Forsyte Saga Teil 2: In Fesseln

26

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

01.06.2018

Verlag

Edition oberkassel

Seitenzahl

470

Maße (L/B/H)

19,6/12,5/3,7 cm

Gewicht

586 g

Auflage

2. Auflage

Übersetzt von

Johanna Bönisch

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-95813-122-4

Beschreibung

Rezension

Galsworthy zeichnet ein Gesellschaftsporträt durch das ich mich gut in die damalige Zeit hineinversetzen konnte, ich liebe Familiengeschichten die über Generationen hinweg erzählt werden und bin jetzt schon gespannt wie es weitergeht. - Manuela Hahn zu Teil 1 "Der Besitzstreber"

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Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

01.06.2018

Verlag

Edition oberkassel

Seitenzahl

470

Maße (L/B/H)

19,6/12,5/3,7 cm

Gewicht

586 g

Auflage

2. Auflage

Übersetzt von

Johanna Bönisch

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-95813-122-4

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Klassiker in tollem Gewand

Bewertung am 01.05.2022

Bewertungsnummer: 1705207

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Viel zu lange bin ich um die „Forsyte-Saga“ herumgeschlichen und hab mich nicht wirklich an dieses Mammutwert herangetraut. Ein Grund dafür war definitiv der Umfang, umso erfreuter war ich, dass die neue Reclam-Ausgabe in drei handliche Bücher unterteilt ist. Dadurch hat es auf mich nicht mehr ganz so erschlagend gewirkt und ich hatte auch gezielte Stellen, an denen ich eine kleine Lektürepause einlegen und etwas leichtere Kost einschieben konnte. Das hat mir wirklich gut gefallen! Generell ist diese Ausgabe im Schuber ein kleiner Augenschmaus mit Lesebändchen und Stammbaum, die insgesamt sehr wertig daherkommt, also perfekt zu so einem Klassiker passt und das Lesen dadurch noch ein bisschen schöner macht. John Galsworthy wurde für dieses Machwerk damals mit dem Literaturnobelpreis ausgezeichnet und ich finde, zu Recht! Das Buch atmet den Zeitgeist der damaligen Jahrhundertwende und lässt diese Zeit und ihre Gesellschaft unglaublich realistisch vor dem Auge des Lesers entstehen. Im Fokus stehen dabei ganz klar die Charaktere der Geschichte. Über mehrere Generationen hinweg begleiten wir die Familie Forsyte, lieben und leiden mit ihr und werden Zeuge ihres schleichenden Verfalls, der auch vor den Nachkommen keinen Halt macht. Der Stammbaum war hier wirklich eine große Hilfe, um den Überblick nicht zur verlieren, weil die Familie sehr umfangreich ist und gerade, wenn man, so wie ich, zwischen den einzelnen Büchern eine kleine Pause einlegt, hilft er sehr. Das Ganze geht mit ordentlich Drama und jeder Menge Tragödien einher, jedoch im Erzähltempo der damaligen Zeit – das erzählerische Tempo von Downton Abbey, darf man hier natürlich nicht erwarten, alles entwickelt sich deutlich gemächlicher, übt aber gerade deshalb einen ganz besonderen Sog aus. Es ist ein Schmöker, aber einer für den man ein bisschen Konzentration braucht, der sich aber für einen Klassiker doch recht süffig liest. Insgesamt bin ich sehr froh, dieses Werkt mit der neuen Ausgabe endlich angegangen zu sein. Ein tolles Stück Literatur und Zeitgeschehen, das ein bisschen Zeit und Konzentration braucht, das sich aber definitiv lohnt.

Klassiker in tollem Gewand

Bewertung am 01.05.2022
Bewertungsnummer: 1705207
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Viel zu lange bin ich um die „Forsyte-Saga“ herumgeschlichen und hab mich nicht wirklich an dieses Mammutwert herangetraut. Ein Grund dafür war definitiv der Umfang, umso erfreuter war ich, dass die neue Reclam-Ausgabe in drei handliche Bücher unterteilt ist. Dadurch hat es auf mich nicht mehr ganz so erschlagend gewirkt und ich hatte auch gezielte Stellen, an denen ich eine kleine Lektürepause einlegen und etwas leichtere Kost einschieben konnte. Das hat mir wirklich gut gefallen! Generell ist diese Ausgabe im Schuber ein kleiner Augenschmaus mit Lesebändchen und Stammbaum, die insgesamt sehr wertig daherkommt, also perfekt zu so einem Klassiker passt und das Lesen dadurch noch ein bisschen schöner macht. John Galsworthy wurde für dieses Machwerk damals mit dem Literaturnobelpreis ausgezeichnet und ich finde, zu Recht! Das Buch atmet den Zeitgeist der damaligen Jahrhundertwende und lässt diese Zeit und ihre Gesellschaft unglaublich realistisch vor dem Auge des Lesers entstehen. Im Fokus stehen dabei ganz klar die Charaktere der Geschichte. Über mehrere Generationen hinweg begleiten wir die Familie Forsyte, lieben und leiden mit ihr und werden Zeuge ihres schleichenden Verfalls, der auch vor den Nachkommen keinen Halt macht. Der Stammbaum war hier wirklich eine große Hilfe, um den Überblick nicht zur verlieren, weil die Familie sehr umfangreich ist und gerade, wenn man, so wie ich, zwischen den einzelnen Büchern eine kleine Pause einlegt, hilft er sehr. Das Ganze geht mit ordentlich Drama und jeder Menge Tragödien einher, jedoch im Erzähltempo der damaligen Zeit – das erzählerische Tempo von Downton Abbey, darf man hier natürlich nicht erwarten, alles entwickelt sich deutlich gemächlicher, übt aber gerade deshalb einen ganz besonderen Sog aus. Es ist ein Schmöker, aber einer für den man ein bisschen Konzentration braucht, der sich aber für einen Klassiker doch recht süffig liest. Insgesamt bin ich sehr froh, dieses Werkt mit der neuen Ausgabe endlich angegangen zu sein. Ein tolles Stück Literatur und Zeitgeschehen, das ein bisschen Zeit und Konzentration braucht, das sich aber definitiv lohnt.

Anspruchsvoller Klassiker

Bewertung aus Glauchau am 26.04.2022

Bewertungsnummer: 1702135

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

„...Die Gegenwart ist mit der Vergangenheit verkettet, die Zukunft mit beiden. Davon kommt keiner los...“ Genau diese Zusammenhänge legt der Autor in seinem dreiteiligen Familienepos dar. Er spannt den Bogen über vier Generationen der Familie Forsyte. Den äußeren Rahmen bildet ein Haus, das im ersten Teil gebaut und am Ende der Saga verkauft wird. Die vorliegende Ausgabe ist eine Neuauflage, der eine in Wien erschienene Ausgabe aus dem Jahre 1925 zugrunde liegt. Der Text wurde etwas modernisiert und überarbeitet. Die drei Teile tragen die Titelblatt - Der reiche Mann - Unter Fesseln - Zu verkaufen Im Schriftstil blieb sich der Autor in allen drei Teilen treu. Die ausgefeilte Sprache zeichnet sich durch Detailgenauigkeit der Handlung und bildhafte Beschreibung der Landschaft auf. Der Umgang mit Metaphern gelingt dem Autor perfekt. „...Die Amseln sangen sorglos in den Büschen, die Schwalben flogen hoch, die Blätter über ihnen glänzten; und über den Feldern brannte in der Sonne junges Laubwerk jeder Schattierung...“ Der kleinteilige Erzählstil mag heute so nur selten üblich sein, wirft aber ein besonders Licht auf die gesellschaftlichen Verhältnisse zur Viktorianischen Zeit und in den Folgejahren. Gleichzeitig erlaubt er einen Einblick in die Gedanken und Wünsche der Protagonisten. Die Familie Forsyte gehört zur gehobenen Mittelschicht. „...Die Forsytes hatten es alle so weit gebracht, dass sie nun als gutsituierte Leute, wie man es nennt, eine gewisse Stellung einnahmen. Sie hatten ihr Vermögen in allen möglichen Aktien angelegt...“ Der erste Teil beginnt mit Junes Verlobung. Ihr Auserwählter ist Architekt. Von ihm lässt sich Soames Forsyte ein Haus bauen. Gerade Soames hat die Prinzipien der Familie Forsyte verinnerlicht. Besitz ist dazu da, ihn zu behalten und zu vermehren, koste es, was es wolle. Zu Besitz zählt dabei auch die eigene Frau. Damit sind allerdings Probleme vorprogrammiert, denn Liebe lässt sich nicht erzwingen. Im zweiten Teil will Soames die Scheidung von seiner Frau, weil er ein Auge auf die junge Französin Annette geworfen hat. Er will ein Kind. Doch will er die Scheidung wirklich? Seit zwölf Jahren leben sie getrennt. Trotzdem betrachtet er sie noch als seinen Besitz. Es wäre einfacher, wenn sie zu ihm zurückkehren würde, als wenn er sich neu binden würde. Sehr schnell werden andere Familienmitglieder in den Konflikt verstrickt. Im letzten Teil steht die Generation der Kinder im Mittelpunkt. Sich sehen und sich verlieben geschieht blitzartig. Haben sie aber ein Chance auf Grund der Vergangenheit der Familie? Die Trilogie erzählt nicht nur eine Familiengeschichte. Einen breiten Rahmen nehmen Malerei und Literatur ein. Während Soames Bilder sammelt, die später Profit versprechen, nimmt June mittelloser Künstler an. Das Fazit der Saga fasst Soames gekonnt in Worte: „...Und doch hatte er mitunter das Gefühl, als sei die Blütezeit der Familie vorüber und ihr Besitzinstinkt im Aussterben begriffen. Sie schien unfähig, Geld zu machen – diese vierte Generation...“ Auch die politischen Geschehen der Zeit bestimmen die Handlung. Genannt sei insbesondere der Burenkrieg. Ein Stammbaum, ein Nachwort und eine Zeittafel ergänzen das Buch. Die Geschichte hat mir sehr gut gefallen.

Anspruchsvoller Klassiker

Bewertung aus Glauchau am 26.04.2022
Bewertungsnummer: 1702135
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

„...Die Gegenwart ist mit der Vergangenheit verkettet, die Zukunft mit beiden. Davon kommt keiner los...“ Genau diese Zusammenhänge legt der Autor in seinem dreiteiligen Familienepos dar. Er spannt den Bogen über vier Generationen der Familie Forsyte. Den äußeren Rahmen bildet ein Haus, das im ersten Teil gebaut und am Ende der Saga verkauft wird. Die vorliegende Ausgabe ist eine Neuauflage, der eine in Wien erschienene Ausgabe aus dem Jahre 1925 zugrunde liegt. Der Text wurde etwas modernisiert und überarbeitet. Die drei Teile tragen die Titelblatt - Der reiche Mann - Unter Fesseln - Zu verkaufen Im Schriftstil blieb sich der Autor in allen drei Teilen treu. Die ausgefeilte Sprache zeichnet sich durch Detailgenauigkeit der Handlung und bildhafte Beschreibung der Landschaft auf. Der Umgang mit Metaphern gelingt dem Autor perfekt. „...Die Amseln sangen sorglos in den Büschen, die Schwalben flogen hoch, die Blätter über ihnen glänzten; und über den Feldern brannte in der Sonne junges Laubwerk jeder Schattierung...“ Der kleinteilige Erzählstil mag heute so nur selten üblich sein, wirft aber ein besonders Licht auf die gesellschaftlichen Verhältnisse zur Viktorianischen Zeit und in den Folgejahren. Gleichzeitig erlaubt er einen Einblick in die Gedanken und Wünsche der Protagonisten. Die Familie Forsyte gehört zur gehobenen Mittelschicht. „...Die Forsytes hatten es alle so weit gebracht, dass sie nun als gutsituierte Leute, wie man es nennt, eine gewisse Stellung einnahmen. Sie hatten ihr Vermögen in allen möglichen Aktien angelegt...“ Der erste Teil beginnt mit Junes Verlobung. Ihr Auserwählter ist Architekt. Von ihm lässt sich Soames Forsyte ein Haus bauen. Gerade Soames hat die Prinzipien der Familie Forsyte verinnerlicht. Besitz ist dazu da, ihn zu behalten und zu vermehren, koste es, was es wolle. Zu Besitz zählt dabei auch die eigene Frau. Damit sind allerdings Probleme vorprogrammiert, denn Liebe lässt sich nicht erzwingen. Im zweiten Teil will Soames die Scheidung von seiner Frau, weil er ein Auge auf die junge Französin Annette geworfen hat. Er will ein Kind. Doch will er die Scheidung wirklich? Seit zwölf Jahren leben sie getrennt. Trotzdem betrachtet er sie noch als seinen Besitz. Es wäre einfacher, wenn sie zu ihm zurückkehren würde, als wenn er sich neu binden würde. Sehr schnell werden andere Familienmitglieder in den Konflikt verstrickt. Im letzten Teil steht die Generation der Kinder im Mittelpunkt. Sich sehen und sich verlieben geschieht blitzartig. Haben sie aber ein Chance auf Grund der Vergangenheit der Familie? Die Trilogie erzählt nicht nur eine Familiengeschichte. Einen breiten Rahmen nehmen Malerei und Literatur ein. Während Soames Bilder sammelt, die später Profit versprechen, nimmt June mittelloser Künstler an. Das Fazit der Saga fasst Soames gekonnt in Worte: „...Und doch hatte er mitunter das Gefühl, als sei die Blütezeit der Familie vorüber und ihr Besitzinstinkt im Aussterben begriffen. Sie schien unfähig, Geld zu machen – diese vierte Generation...“ Auch die politischen Geschehen der Zeit bestimmen die Handlung. Genannt sei insbesondere der Burenkrieg. Ein Stammbaum, ein Nachwort und eine Zeittafel ergänzen das Buch. Die Geschichte hat mir sehr gut gefallen.

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