Die Schmitz’, das sind wir: Mama, Papa, die Zwillinge und ich. Bis zu dem Morgen als Schmitz‘ Katze in die Küche gekotzt hat, waren wir eine ganz normale Familie. Jetzt sind wir berühmt. Alle in der Stadt kennen uns. Sogar der Pizzabote, der Mama jeden Tag besucht. Denn Mama kocht nicht mehr, nicht mal vor Wut. Mama streikt.
Frauke Angel, Schauspielerin und mehrfach ausgezeichnete Autorin aus Dresden, und die in Chemnitz lebende Illustratorin Stephanie Brittnacher erzählen in „Geht ab wie Schmitz’ Katze“ sehr humorvoll vom Streik der Mutter Schmitz aus der Sicht des Sohnes. Von einem Tag auf den anderen finden sich der Vater und die Kinder in einer Ausnahmesituation wieder: Kein Essen mehr auf dem Tisch, keine frische Wäsche und einen leeren Kühlschrank. Die Mama macht es sich im Garten gemütlich und beobachtet, wie das Chaos in der Familie seinen Lauf nimmt.
Die Illustrationen begleiten Schmitz’ Katze und zeigen das Schauspiel aus ihrer Sicht. Für Groß und Klein – besonders für Kinder ab 5 Jahren.
Kundinnen und Kunden meinen
4.0/5.0
Bewertung
aus Schönwalde-Glien
4/5
18.05.2018
Buch (Gebundene Ausgabe)
Geht ab wie Schmitz Katze
Tolles Buch ! Aus der Sicht eines Kindes und deren besondres Erlebnis in der Familie. Für Mütter empfehlenswert, die wenig Unterstützung von der Familie erhalten!
Nicole
aus Nürnberg
4/5
10.12.2017
Buch (Gebundene Ausgabe)
Wer ist Schmitz Katze?
Meine Meinung zum Kinderbuch:
Geht ab wie Schmitz´Katze
Aufmerksamkeit:
Diesen Punkt findet ihr wie stets auf meinem Blog
Inhalt in meinen Worten:
Geht ab wie Schmitz´Katze ist kein gewöhnliches Buch.
Ein Junge nimmt euch an die Hand und erzählt euch anhand von vielen Redewendungen, wie es gerade in seiner Familie läuft, dabei wird spielerisch aber auch nachdenklich klar gemacht, man muss auch mit einer Mutter, die nicht arbeitet gewissenhaft umgehen, sonst könnte sie in einen Streik gehen.
Was dabei alles passieren kann, und warum manche Verrenkung dazu beiträgt das diese Geschichte lustige Wendungen mit sich nimmt, das versucht euch das Buch zu erzählen.
Wie ich das gelesene empfand:
Dieses Buch ist wie gesagt nicht ein typisches Buch aus dem Pastorplatz. Es ist mehr! Weniger! Verwirrend am Anfang, am Ende grandios!
Endlich kommt mal eine Mutter an den Zug, die einfach keinen Bock mehr hat, den Sklavendienst zu tun und sich wünscht, das die Familie mit anpackt. Dabei kommen ganz verschiedene Familienverhältnisse zu Wort. Sei es ein Mädchen, dass nur mit Papa zusammenlebt, oder ein Haushalt ohne Kinder oder eine Witwe. So viele Facetten einer Familie kommen zum Vorschein. Das finde ich einerseits für ein Kinderbuch gewagt, und doch gerade genial, denn damit können Kinder schon entdecken, niemals ist es so und so, es gibt Unterschiede und Bewegungen.
Schreibstil:
Das Buch ist in der Ich Form erzählt. Durch die Augen des Jungen erfahre ich, was er erlebt und was so manche Redewendung bedeutet.
Toll finde ich auch, dass es nicht nur die kleinsten verstehen werde (wobei mein Tipp ist, das Buch ab 6-7 Jahren zu lesen).
Gerade für mich als Erwachsene waren Punkte enthalten, die wirklich mich gekitzelt und berührt haben, weil ich einfach nachempfinden konnte, worauf das Buch anspielt.
Charaktere:
Es steht eine Mutter, die im Streik steht im Mittelpunkt. Zwillinge die lernen müssen auf den Topf zu gehen, ein Sohn der die Geschichte erzählt, eine Oma die mir manchmal etwas arg verschroben vorkommt und gleichzeitig sehr Weise ist, eine gute Freundin deren Vater auch in den Streik geht und viele andere kuriose Gestalten.
Spannung:
Die Sprache machte das Buch spannend, denn welche Redewendung kommt als nächstes an den Zug, das empfand ich mal richtig erfrischend.
Illustrationen:
Sind meist in grau, braun und gelb enthalten, wobei die Bilder im Buch nur bedingt zur Geschichte passend sind, zumindest muss man den Text lesen um die Bilder zu verstehen.
Empfehlung:
Ich finde dieses Buch braucht jede Mama um sich das ein oder andere abzusehen und sich selbst zu schützen, einfach irre, wahnsinnig toll!
Bewertung:
Nachdem ich nicht sofort blickte um was es geht, aber gerade das den Reiz der Geschichte ausgemacht hat, muss es vier Sterne geben. Für fünf war es mir zu schrill und zu laut und gleichzeitig zu weit von mir selbst entfernt. Es sind aber gute vier Sterne!
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