Produktbild: Warum wir vertrauen können

Warum wir vertrauen können Das psychische Urprogramm des Menschen

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

45343

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

12.10.2017

Verlag

Ecowing

Seitenzahl

188

Maße (L/B/H)

21,6/15,1/2 cm

Gewicht

390 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7110-0143-6

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

45343

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

12.10.2017

Verlag

Ecowing

Seitenzahl

188

Maße (L/B/H)

21,6/15,1/2 cm

Gewicht

390 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7110-0143-6

Herstelleradresse

ecoWing bei Benevento
Halleiner Landstr. 24
5061 Elsbethen
Österreich
Email: info@beneventobooks.com
Url: www.beneventopublishing.com
Fax: +43 662 224028312

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"Brauchst du eine hilfreiche Hand, dann findest du sie am Ende deines Armes"

Dr_ M aus Sachsen am 11.06.2021

Bewertungsnummer: 1110938

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Erinnert man sich nach dem Lesen dieses Buches an den Klappentext zu ihm, dann kann man durchaus verblüfft sein, dass man - daran gemessen - einen ganz anderen Inhalt in diesem Buch vorgefunden hat. Auf dem Schutzumschlag steht hinten: "Vertrauen ist allen Menschen angeboren. Trotzdem gibt es Gewalt und Bosheit in unseren Beziehungen und in der Gesellschaft. Warum ist das so? Auf diese Weise setzen sich die Stärksten durch, sagt Darwin, das ist Evolution." Nein, das ist leider multipler Unfug. Erstens hat Darwin so etwas nie gesagt, zweitens entsteht Evolution nicht, weil es Gewalt und Bosheit gibt und drittens heißt es in der Evolutionstheorie nicht, dass sich der Stärkste durchsetzt, sondern der am besten Angepasste. Viel schlimmer ist jedoch, dass dieser Blödsinn rein gar nichts mit dem Inhalt dieses Buches zu tun hat. Um ihn zusammenzufassen, muss man etwas ausholen: Vor noch nicht langer Zeit galt es in gewissen Wissenschaften als ausgemacht, dass der Mensch als unbeschriebenes Blatt zur Welt kommt und erst danach durch seine Umwelt geformt wird. Früher einmal gehörte zur Wissenschaft auch das einfache Beobachten. Und das hätte bereits ausgereicht, um den Unsinn in dieser eher lustigen Vermutung leicht zu erkennen. Stattdessen entwickelte sich jedoch die sogenannte Milieutheorie, die – welch ein Wunder – ausgerechnet durch einen ihrer Anhänger widerlegt wurde. Aus der Betrachtung der Lebenswege von bald nach der Geburt getrennter eineiiger Zwillinge ergab sich nämlich, dass deren Leben trotz teilweise völlig verschiedener Umstände in der Kindheit später extrem ähnlich verlief: identische oder sehr ähnliche Hobbys, Vorlieben, Frauen, Berufe usw. Es musste also irgendein gemeinsames milieuunabhängiges inneres Programm geben. Man hätte diese Erkenntnis allerdings auch viel leichter ohne die aufwendige Zwillingsforschung gewinnen können, nämlich einfach durch Beobachtung von sehr kleinen Kindern von Geburt an (oder, wie im Buch erwähnt, bereits bei Zwillingen im Mutterbauch). Die Kleinen weisen bereits vor ihrer Geburt ein Urprogramm auf und kommunizieren sehr deutlich ohne den Gebrauch von Sprache mit ihrer Umwelt, insbesondere natürlich mit der Mutter. Reagieren die Eltern darauf später liebevoll, dann entwickelt der kleine Mensch daraus körperliche, geistige und mentale Fähigkeiten. Kommt es nicht zu solchen Reaktionen, dann treten in den meisten Fällen bald Entwicklungs- und Persönlichkeitsstörungen auf. Mit diesen Fällen beschäftigt sich Manfred Stelzig in diesem Buch. Er gesellt dazu auch Fälle, in denen solche Störungen erst durch spätere Ereignisse auftreten, etwa durch die Scheidung der Eltern, den Tod eines Elternteiles, das Verlassenwerden erst im Erwachsenalter oder anderes. Um dauerhafte Schädigungen zu vermeiden entwickelte er fünf sogenannte Wurzelübungen, die nichts weiter tun, als das Urprogramm wieder aufzurufen, das unter anderem den Kern für die Entwicklung von Selbstvertrauen und eines gesunden Selbstwertgefühls bildet. Stelzig schreibt: "Wenn wir doch all das Glückverheißende bereits in uns haben – die Orientierung, die fürsorglichen Eltern, den guten Freund, die gute Freundin, , Szenen, die uns froh und zufrieden machen -, warum beschäftigen wir uns nicht viel intensiver mit diesen naturgegebenen Geschenken, statt uns an Kränkungen, Ungerechtigkeit und Unterdrückung festzubeißen? Warum orientieren wir uns eher an dem, was wir nicht haben, als an dem was wir haben?" Mit seinen fünf Wurzelübungen (Kuscheln, Trost, Ureltern, Liebhaber, Freund) simuliert Stelzig auf der inneren Bühne eines Menschen das Fehlende. Wenn man also zum Beispiel Probleme mit einem oder beiden Elternteilen hatte oder hat, dann lässt er auf dieser inneren Bühne, die Fremden verschlossen ist, Eltern auferstehen, die so sind, wie man sie gerne gehabt hätte. Mit ihnen kann man reden und sich austauschen. Natürlich mag das für besonders rationale Menschen zunächst auch reichlich lächerlich klingen. Doch hier geht es nicht um Rationalität, sondern um Heilung von verletzten Seelen. Durch diese Übungen – so habe ich sie jedenfalls verstanden – wird im Inneren das Urprogramm wieder aktiviert, das zur Selbstheilung führen kann. Ob man dazu Stelzig oder einen anderen mit diesen Techniken vertrauten Therapeuten benötigt, muss sich zeigen. Vermutlich aber tut es bereits das Buch, denn diese Übungen werden ausführlich erklärt. Oft müssen sich Betroffene lang und breit ihren Therapeuten erklären. Dabei kommen die Ereignisse aus der Vergangenheit wieder ins Bewusstsein. Es mag sein, dass es damit auch zu Klärungen kommt. Solche Therapiesitzungen können aber auch genau das Gegenteil bewirken. Viel einsichtiger ist es dagegen doch, wenn man durch gewisse Ereignisse aufgetretene Entwicklungen nicht ständig neu aufwärmt und damit die leidigen Verknüpfungen in der Seele nur noch fester macht, sondern stattdessen versucht, diese Algorithmen zu überschreiben. Stelzigs Wurzelübungen machen genau das. Letztlich kann man sich immer nur selbst helfen. In diesem Buch findet man dazu eine für mich unerwartet einsichtige Anleitung.

"Brauchst du eine hilfreiche Hand, dann findest du sie am Ende deines Armes"

Dr_ M aus Sachsen am 11.06.2021
Bewertungsnummer: 1110938
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Erinnert man sich nach dem Lesen dieses Buches an den Klappentext zu ihm, dann kann man durchaus verblüfft sein, dass man - daran gemessen - einen ganz anderen Inhalt in diesem Buch vorgefunden hat. Auf dem Schutzumschlag steht hinten: "Vertrauen ist allen Menschen angeboren. Trotzdem gibt es Gewalt und Bosheit in unseren Beziehungen und in der Gesellschaft. Warum ist das so? Auf diese Weise setzen sich die Stärksten durch, sagt Darwin, das ist Evolution." Nein, das ist leider multipler Unfug. Erstens hat Darwin so etwas nie gesagt, zweitens entsteht Evolution nicht, weil es Gewalt und Bosheit gibt und drittens heißt es in der Evolutionstheorie nicht, dass sich der Stärkste durchsetzt, sondern der am besten Angepasste. Viel schlimmer ist jedoch, dass dieser Blödsinn rein gar nichts mit dem Inhalt dieses Buches zu tun hat. Um ihn zusammenzufassen, muss man etwas ausholen: Vor noch nicht langer Zeit galt es in gewissen Wissenschaften als ausgemacht, dass der Mensch als unbeschriebenes Blatt zur Welt kommt und erst danach durch seine Umwelt geformt wird. Früher einmal gehörte zur Wissenschaft auch das einfache Beobachten. Und das hätte bereits ausgereicht, um den Unsinn in dieser eher lustigen Vermutung leicht zu erkennen. Stattdessen entwickelte sich jedoch die sogenannte Milieutheorie, die – welch ein Wunder – ausgerechnet durch einen ihrer Anhänger widerlegt wurde. Aus der Betrachtung der Lebenswege von bald nach der Geburt getrennter eineiiger Zwillinge ergab sich nämlich, dass deren Leben trotz teilweise völlig verschiedener Umstände in der Kindheit später extrem ähnlich verlief: identische oder sehr ähnliche Hobbys, Vorlieben, Frauen, Berufe usw. Es musste also irgendein gemeinsames milieuunabhängiges inneres Programm geben. Man hätte diese Erkenntnis allerdings auch viel leichter ohne die aufwendige Zwillingsforschung gewinnen können, nämlich einfach durch Beobachtung von sehr kleinen Kindern von Geburt an (oder, wie im Buch erwähnt, bereits bei Zwillingen im Mutterbauch). Die Kleinen weisen bereits vor ihrer Geburt ein Urprogramm auf und kommunizieren sehr deutlich ohne den Gebrauch von Sprache mit ihrer Umwelt, insbesondere natürlich mit der Mutter. Reagieren die Eltern darauf später liebevoll, dann entwickelt der kleine Mensch daraus körperliche, geistige und mentale Fähigkeiten. Kommt es nicht zu solchen Reaktionen, dann treten in den meisten Fällen bald Entwicklungs- und Persönlichkeitsstörungen auf. Mit diesen Fällen beschäftigt sich Manfred Stelzig in diesem Buch. Er gesellt dazu auch Fälle, in denen solche Störungen erst durch spätere Ereignisse auftreten, etwa durch die Scheidung der Eltern, den Tod eines Elternteiles, das Verlassenwerden erst im Erwachsenalter oder anderes. Um dauerhafte Schädigungen zu vermeiden entwickelte er fünf sogenannte Wurzelübungen, die nichts weiter tun, als das Urprogramm wieder aufzurufen, das unter anderem den Kern für die Entwicklung von Selbstvertrauen und eines gesunden Selbstwertgefühls bildet. Stelzig schreibt: "Wenn wir doch all das Glückverheißende bereits in uns haben – die Orientierung, die fürsorglichen Eltern, den guten Freund, die gute Freundin, , Szenen, die uns froh und zufrieden machen -, warum beschäftigen wir uns nicht viel intensiver mit diesen naturgegebenen Geschenken, statt uns an Kränkungen, Ungerechtigkeit und Unterdrückung festzubeißen? Warum orientieren wir uns eher an dem, was wir nicht haben, als an dem was wir haben?" Mit seinen fünf Wurzelübungen (Kuscheln, Trost, Ureltern, Liebhaber, Freund) simuliert Stelzig auf der inneren Bühne eines Menschen das Fehlende. Wenn man also zum Beispiel Probleme mit einem oder beiden Elternteilen hatte oder hat, dann lässt er auf dieser inneren Bühne, die Fremden verschlossen ist, Eltern auferstehen, die so sind, wie man sie gerne gehabt hätte. Mit ihnen kann man reden und sich austauschen. Natürlich mag das für besonders rationale Menschen zunächst auch reichlich lächerlich klingen. Doch hier geht es nicht um Rationalität, sondern um Heilung von verletzten Seelen. Durch diese Übungen – so habe ich sie jedenfalls verstanden – wird im Inneren das Urprogramm wieder aktiviert, das zur Selbstheilung führen kann. Ob man dazu Stelzig oder einen anderen mit diesen Techniken vertrauten Therapeuten benötigt, muss sich zeigen. Vermutlich aber tut es bereits das Buch, denn diese Übungen werden ausführlich erklärt. Oft müssen sich Betroffene lang und breit ihren Therapeuten erklären. Dabei kommen die Ereignisse aus der Vergangenheit wieder ins Bewusstsein. Es mag sein, dass es damit auch zu Klärungen kommt. Solche Therapiesitzungen können aber auch genau das Gegenteil bewirken. Viel einsichtiger ist es dagegen doch, wenn man durch gewisse Ereignisse aufgetretene Entwicklungen nicht ständig neu aufwärmt und damit die leidigen Verknüpfungen in der Seele nur noch fester macht, sondern stattdessen versucht, diese Algorithmen zu überschreiben. Stelzigs Wurzelübungen machen genau das. Letztlich kann man sich immer nur selbst helfen. In diesem Buch findet man dazu eine für mich unerwartet einsichtige Anleitung.

Wir wollen uns alle gut fühlen

Sikal am 02.12.2017

Bewertungsnummer: 1065989

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

„Vertrauen ist allen Menschen angeboren. Trotzdem gibt es Gewalt und Bosheit in unseren Beziehungen und in der Gesellschaft. Warum ist das so? Auf diese Weise setzen sich die Stärksten durch, sagte Darwin, das ist Evolution.“ Der Autor Manfred Stelzig, Facharzt für Psychiatrie und Neurologie sowie Psychotherapeut hat einen anderen Zugang zu dieser Theorie, widerspricht dieser Aussage. Wissenschaftliche Forschungen haben ergeben, dass jeder Mensch über die Grundfähigkeit zur Empathie und zur positiven Annahme des Anderen verfügt. „Letztlich ist das Prinzip der individuellen Wahrnehmung und der Freude über die Existenz des anderen in jeder Begegnung entscheidend – in der zwischenmenschlichen Begegnung (äußere Bühne) ebenso wie im inneren Dialog (innere Bühne): Stets geht es darum, sowohl den anderen zu akzeptieren als auch sich selbst in der eigenen Unverwechselbarkeit wertzuschätzen und zu lieben.“ „Alles, was wir fühlen, und wie wir handeln, basiert letztlich auf einem seelischen Urprogramm, mit dem jeder Mensch – ob Inuit, Österreicher oder Aborigine – ausgestattet ist. Erfahrungen und Erkenntnisse, die im Lauf des Lebens hinzukommen, ermöglichen es uns, uns zunehmend besser in der Welt zu orientieren.“ Stelzig geht auf dieses Urprogramm ein, z.B. auf Beziehungen zwischen Zwillingen im Mutterbauch (die sich bereits berühren), auf das Urvertrauen des Säuglings an seine Bezugsperson – unsere Fähigkeit zu Interaktionen vor bzw. nach der Geburt. Jede Mutter hat bereits erlebt, wie der Säugling unsere Grimassen spiegelt, Kommunikation ohne Sprache stattfindet, wie er versucht Aufmerksamkeit zu erzeugen und wie wir instinktiv wissen, welches Grundbedürfnis gerade gefordert wird. Doch nicht jedes Kind hat automatisch liebevolle Eltern und somit durch deren Interaktionen einen Entwicklungsvorschub. Durch eine Störung dieses Grundbedürfnisses kommt es nicht selten zu Problemen in der psychischen, physischen und sozialen Entwicklung. Der Autor zeigt hier etliche Fallbeispiele auf – Erwachsene, die als Kind durch z.B. Scheidung der Eltern Störungen mitbringen, deren Ursache oftmals unbekannt ist. Als Anleitung zur Selbsthilfe zeigt uns der Autor hier fünf Wurzelübungen (Kuscheln, Trost, Ureltern, Liebhaber, Freund) auf, mit denen jeder einzelne für sich eine Möglichkeit herausfinden kann, um zu sich selbst, zu seinem eigenen Urprogramm zu finden. Denn jeder Mensch möchte sich gut fühlen, seinen persönlichen Tanz im Einklang erleben, sein seelisches Gleichgewicht wiederfinden. Er zeigt auf, wie wichtig Selbstfürsorge, eine Wertschätzung sich selbst gegenüber, ein Ablegen der Opferrolle für jeden Menschen ist – lesenswert. „Brauchst du eine hilfreiche Hand, dann findest du sie am Ende deines Armes.“

Wir wollen uns alle gut fühlen

Sikal am 02.12.2017
Bewertungsnummer: 1065989
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

„Vertrauen ist allen Menschen angeboren. Trotzdem gibt es Gewalt und Bosheit in unseren Beziehungen und in der Gesellschaft. Warum ist das so? Auf diese Weise setzen sich die Stärksten durch, sagte Darwin, das ist Evolution.“ Der Autor Manfred Stelzig, Facharzt für Psychiatrie und Neurologie sowie Psychotherapeut hat einen anderen Zugang zu dieser Theorie, widerspricht dieser Aussage. Wissenschaftliche Forschungen haben ergeben, dass jeder Mensch über die Grundfähigkeit zur Empathie und zur positiven Annahme des Anderen verfügt. „Letztlich ist das Prinzip der individuellen Wahrnehmung und der Freude über die Existenz des anderen in jeder Begegnung entscheidend – in der zwischenmenschlichen Begegnung (äußere Bühne) ebenso wie im inneren Dialog (innere Bühne): Stets geht es darum, sowohl den anderen zu akzeptieren als auch sich selbst in der eigenen Unverwechselbarkeit wertzuschätzen und zu lieben.“ „Alles, was wir fühlen, und wie wir handeln, basiert letztlich auf einem seelischen Urprogramm, mit dem jeder Mensch – ob Inuit, Österreicher oder Aborigine – ausgestattet ist. Erfahrungen und Erkenntnisse, die im Lauf des Lebens hinzukommen, ermöglichen es uns, uns zunehmend besser in der Welt zu orientieren.“ Stelzig geht auf dieses Urprogramm ein, z.B. auf Beziehungen zwischen Zwillingen im Mutterbauch (die sich bereits berühren), auf das Urvertrauen des Säuglings an seine Bezugsperson – unsere Fähigkeit zu Interaktionen vor bzw. nach der Geburt. Jede Mutter hat bereits erlebt, wie der Säugling unsere Grimassen spiegelt, Kommunikation ohne Sprache stattfindet, wie er versucht Aufmerksamkeit zu erzeugen und wie wir instinktiv wissen, welches Grundbedürfnis gerade gefordert wird. Doch nicht jedes Kind hat automatisch liebevolle Eltern und somit durch deren Interaktionen einen Entwicklungsvorschub. Durch eine Störung dieses Grundbedürfnisses kommt es nicht selten zu Problemen in der psychischen, physischen und sozialen Entwicklung. Der Autor zeigt hier etliche Fallbeispiele auf – Erwachsene, die als Kind durch z.B. Scheidung der Eltern Störungen mitbringen, deren Ursache oftmals unbekannt ist. Als Anleitung zur Selbsthilfe zeigt uns der Autor hier fünf Wurzelübungen (Kuscheln, Trost, Ureltern, Liebhaber, Freund) auf, mit denen jeder einzelne für sich eine Möglichkeit herausfinden kann, um zu sich selbst, zu seinem eigenen Urprogramm zu finden. Denn jeder Mensch möchte sich gut fühlen, seinen persönlichen Tanz im Einklang erleben, sein seelisches Gleichgewicht wiederfinden. Er zeigt auf, wie wichtig Selbstfürsorge, eine Wertschätzung sich selbst gegenüber, ein Ablegen der Opferrolle für jeden Menschen ist – lesenswert. „Brauchst du eine hilfreiche Hand, dann findest du sie am Ende deines Armes.“

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Warum wir vertrauen können

von Manfred Stelzig

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