Dieser wissenschaftlich fundierte Ratgeber beschreibt Chancen und Risiken perfektionistischer Tendenzen. Sie erfahren, welche psychologischen Prozesse dazu führen, dass das Streben nach anspruchsvollen Zielen zur Belastung wird. Denkanstöße und Übungen unterstützen Sie darin, Ihren Perfektionismus zu verstehen und einen gesunden Umgang mit hohen Ansprüchen zu erlernen.
Was unterscheidet gesunden vom ungesunden Perfektionismus? Wie entsteht Perfektionismus? Wann ist therapeutische Unterstützung notwendig? Wie ist es möglich, sich selbst wertzuschätzen, ohne anzunehmen, dafür perfekt sein zu müssen?
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Mein Eindruck
HSL am 11.12.2017
Bewertungsnummer: 1067595
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
Das gut gewählte Cover zeigt, das nach traditioneller japanischer Methode Schalen bewusst mit Kittmasse aus feinsten Pulvergold bearbeitet werden. Die Technik stammt aus den Zen-Buddhismus und verleiht den Ausdruck der Wertschätzung von Fehlerhaftigkeit. Was wir Europäer uns nicht mehr erlauben wollen.
Ich bin sehr überzeugt, dass die meisten Menschen ihr Streben nach außerordentlichen Zielen ausrichten, was jedoch immer häufiger eine Überforderung darstellt, weil die Maßlatte in ihren Ansprüchen an sich selbst ziemlich hoch gesetzt wird. Genau zu diesem Thema veröffentlichte der Balance Buch + Medien Verlag im Oktober 2017 diesen 160seitigen Ratgeber in erster Auflage. Beide Autorinnen lehren zum einen an der Universität in Koblenz-Landau und zum anderen an der Universität in Greifswald Persönlichkeitspsychologie. Die Frage wird beantwortet, ob Perfektionismus wirklich eine Krankheit, ein Laster oder gar etwas, das uns am Leben hindert, ist? Bei den enorm vielen, anstehenden heutigen Arbeitsaufgaben, würde ich dem zu stimmen, dass es uns wirklich am Leben hindert. Nur, wo würden wir heute stehen, wenn es diese beharrlichen Menschen nicht gäbe, um etwas zu vervollkommnen? So glaube ich, ist es immer die gesunde Mischung und diese ist uns geschickt entzogen wurden, was die Japaner für sich erhalten haben. Viel zu bunt, mit großen Lärm und allem was heute glänzt und blinkt, sitzen wir zum Teil ganz tief in der Falle und müssen erst wieder lernen den Ausweg zu finden, so das wir zum Gleichgewicht zurück kehren können. Um sich wirklich ein Bild machen zu können, was Perfektionismus ist, hilft dieser fundierte Ratgeber mit wissenschaftlicher Erkenntnis, die nicht auf theoretischer Ableitung aus abstrakten Regeln beruht, sondern auf Fakten, die aus der Erfahrung gewonnen wurden. Empfehlen kann ich, zu lesen was Perfektionismus ist und wie er entsteht und erst danach sich den angebotenen Übungen zu widmen. Dazu sind das Buch oder Downloadmaterialien vorhanden, die über angegebener Internetadresse ausgedruckt werden können. Unser menschliches Erleben und Verhalten ist unterschiedlich und maßgeblich für innere und äußere Ursachen verantwortlich. Sich also auf ein Schwarz-Weiß-Denken zu beschränken, ist wie dieser Ratgeber beweist, keine Perspektive. Hohe Ansprüche sind also niemals verkehrt, man muss nur rechtzeitig die Kurve kriegen, bevor sie krank machen. Denkanstöße, Abbildungen und die vielseitigen Übungen lassen erkennen, wenn die Aufmerksamkeit zu sehr auf Defizite gerichtet wird. Man sollte sich auch an kleinen Erfolgen freuen. Die zum Schluss aufgeführte Tabelle über Emotionen bietet besondere Aufklärung und ich kann das Werk auf jeden Fall weiterempfehlen.
Mein Eindruck
HSL am 05.12.2017
Bewertungsnummer: 1066630
Bewertet: eBook (PDF)
Das gut gewählte Cover zeigt, dass nach traditioneller japanischer Methode Schalen bewusst mit Kittmasse aus feinstem Pulvergold bearbeitet werden. Die Technik stammt aus dem Zen-Buddhismus und verleiht den Ausdruck der Wertschätzung von Fehlerhaftigkeit, was wir Europäer uns nicht mehr erlauben wollen.
Ich bin überzeugt, dass die meisten Menschen ihr Streben nach außerordentlichen Zielen ausrichten, was jedoch immer häufiger eine Überforderung darstellt, weil die Maßlatte in ihren Ansprüchen an sich selbst ziemlich hoch gesetzt wird. Genau zu diesem Thema veröffentlichte der Balance Buch + Medien Verlag im Oktober 2017 diesen 160-seitigen Ratgeber in erster Auflage. Beide Autorinnen lehren zum einen an der Universität in Koblenz-Landau und zum anderen an der Universität in Greifswald Persönlichkeitspsychologie. Die Frage wird beantwortet, ob Perfektionismus wirklich eine Krankheit, ein Laster oder gar etwas, das uns am Leben hindert, ist? Bei den enorm vielen, anstehenden heutigen Arbeitsaufgaben, würde ich dem zu stimmen, dass es uns wirklich am Leben hindert. Nur wo würden wir heute stehen, wenn es diese beharrlichen Menschen nicht gäbe, um etwas zu vervollkommnen? So glaube ich ist es immer die gesunde Mischung und diese ist uns geschickt entzogen worden, was die Japaner für sich erhalten haben. Viel zu bunt, mit großen Lärm und allem was heute glänzt und blinkt, sitzen wir zum Teil ganz tief in der Falle und müssen erst wieder lernen den Ausweg zu finden, so dass wir zum Gleichgewicht zurück kehren können. Um sich wirklich ein Bild machen zu können, was Perfektionismus ist, hilft dieser fundierte Ratgeber mit wissenschaftlicher Erkenntnis, die nicht auf theoretischer Ableitung aus abstrakten Regeln beruht, sondern auf Fakten, die aus der Erfahrung gewonnen worden. Empfehlen kann ich, zu lesen was Perfektionismus ist und wie er entsteht und erst danach sich den angebotenen Übungen zu widmen. Dazu sind das Buch oder Downloadmaterialien vorhanden, die über angegebener Internetadresse ausgedruckt werden können. Unser menschliches Erleben und Verhalten ist unterschiedlich und maßgeblich für innere und äußere Ursachen verantwortlich. Sich also auf ein Schwarz-Weiß-Denken zu beschränken, ist wie dieser Ratgeber beweist, keine Perspektive. Hohe Ansprüche sind also niemals verkehrt. Man sollte nur rechtzeitig die Kurve kriegen, bevor sie krank machen. Denkanstöße, Abbildungen und die vielseitigen Übungen lassen erkennen, wenn die Aufmerksamkeit zu sehr auf Defizite gerichtet wird. Man sollte sich auch an kleinen Erfolgen freuen. Die zum Schluss aufgeführte Tabelle über Emotionen bietet besondere Aufklärung und ich kann das Werk auf jeden Fall weiter empfehlen.
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