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Band 1

In tiefen Schluchten Ein Kriminalroman aus dem Süden Frankreichs

Aus der Reihe Tori Godon ermittelt
72

10,90 €

inkl. gesetzl. MwSt., zzgl. Versandkosten


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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

17.08.2017

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

19,1/12,6/2,4 cm

Gewicht

241 g

Farbe

Seidengrau / Ozeanblau

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-462-05042-4

Beschreibung

Rezension

»Dieses Ambiente kann niemand so farbig und lebensprall, so charmant und voller Empathie für wilde Landschaft und ihre Menschen beschreiben wie die Wahlfranzösin Anne Chaplet.« ("Westdeutsche Allgemeine Zeitung")
»Eine spannende Lektüre mit viel Lokalkolorit, die neugierig macht auf unser Nachbarland.« ("Kölner Stadt-Anzeiger")
»Eine Liebeserklärung an eine Gegend [...], die so schroff und unnahbar ist wie ihre Menschen. Wenn man sich aber einmal verliebt hat, will man nicht mehr weg. [...] Und das spührt man beim Lesen zwischen allen Zeilen.« ("hr2-kultur")
»Wer dieses Buch gelesen hat, möchte sich am liebsten aufmachen in den Süden, um etwas von dieser Atmosphäre einzufangen, die einem die Erzählung von der ersten bis zur letzten Seite vermittelt.« ("Gießener Allgemeine")
»Anne Chaplet liefert mit In tiefen Schluchten einen spannenden Regionalkrimi mit wunderschönen und ausführlichen Landschaftsbeschreibungen und genauer Beobachtung der südfranzösischen Dorfbevölkerung.« ("Westdeutsche Allgemeine Zeitung")
»Spannender Auftakt einer neuen Krimi-Reihe von Anne Chaplet.« ("Kölnische Rundschau")
»Ein perfekt konstruierter Krimi:mysteriös, vielschichtig, historisch.« ("Ratgeber Frau und Familie")

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

17.08.2017

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

19,1/12,6/2,4 cm

Gewicht

241 g

Farbe

Seidengrau / Ozeanblau

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-462-05042-4

Herstelleradresse

Kiepenheuer & Witsch GmbH
Bahnhofsvorplatz 1
50667 Köln
DE

Email: produktsicherheit@kiwi-verlag.de

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  • Sylvia B.

    aus Fredersdorf-Vogelsdorf

    5/5

    11.04.2025

    Buch (Taschenbuch)

    … Erinnerung an das Schicksal der Vorfahren

    In tiefen Schluchten von Anne Chaplet Den Leser erwartet ein packender, spannender und fesselnder Kriminalroman. Dies ist der 1. Teil einer Roman- Serie. Jeder Teil ist in sich abgeschlossen. Dieser ist leicht und flüssig geschrieben. I Im Mittelpunkt unserer Geschichte steht Tori Godon. Sie kam vor ein paar Jahren mit ihrem Ehemann Carl in den kleinen Ort und fand hier in einem der ältesten Häuser des Ortet ein neues Zuhause. Carls Vorfahren stammten aus der Gegend und die alten Einwohner sind tief mit der Vergangenheit verwurzelt. Inzwischen ist Tori allein, denn ihr Ehemann hat seinen Kampf gegen den Krebs verloren. Tori hat aber gute Freunde. Als ein holländischer Höhlenforscher, der sich bei ihrer Freundin Eva einquartiert hat, verschwindet, ist Tori beunruhigt. Und so beginnt sie auf eigene Faust zu recherchieren und scheucht dabei die alten Einwohner mit ihren Fragen auf. Wie hängen die Aktivitäten des verschwundenen Holländers mit den Hugenotten zusammen, die in dieser Region einst Zuflucht fanden? Und was hat das alles mit der Geschichte des Dorfes zu tun? Kommt mit und findet mit Tori erstaunliches heraus...

  • yellowdog

    5/5

    30.09.2017

    Buch (Taschenbuch)

    mehr als ein Durchschnittskrimi

    Unter dem Namen Cora Stephan hat die Autorin mit „Ab heute heiße ich Margo“ einen großartigen Roman geschrieben, an dem sie sich bei künftigen messen lassen muss. In tiefen Schluchten ist ein ganz anderer Stoff und wird zudem als Kriminalroman vermarktet, aber ich finde, auch dieser geschmeidig geschriebene Roman bietet wesentlich mehr als der Durchschnittskrimi und ist alles andere als eine Enttäuschung. Mit großer Zuneigung zu der Gegend in Südfrankreich beschreibt Anne Chaplet die bizarre und überwältigende Landschaft. Auch ihre Protagonistin Tori Godon teilt diese Begeisterung, aber ihr Gemüt ist verdüstert aus Trauer um ihren Mann Carl, der vor ca. einem Jahr verstarb. Aber sie ist eine Person die sich nicht unterkriegen lässt. Ich mochte sie schon, als sie sich um den eingesperrten Hund gekümmert hat. Dieser Hund wird später noch eine große Rolle spielen, als sich die impulsive Tori in Gefahr bringt. Es gibt auch einen Mann, ein ehemaliger Polizist, der bei der Rettung mitwirkt. Der Kriminalanteil bleibt relativ gering, doch spannende Momente gibt es dennoch. Ich habe den Roman sehr gerne gelesen.

  • Bewertung

    aus Selfkant

    5/5

    08.09.2017

    Buch (Taschenbuch)

    Krimie mit Hintergrund

    Die Erzählung " in tiefen Schluchten" von Anne Chaplet entführt uns in die wilde und malerische Bergwelt der Ardeche im Süden Frankreichs. In einem malerischen Bergdorf, das fast mehrheitlich von Aussteigern bewohnt und unterhalten wird und indem die wenigen Einheimischen skurille Charakterzüge aufweisen, lebt die ehemalige Anwältin Tori Gordon. Auf der Suche nach den Vorfahren ihres mittlerweile verstorbenen Mannes Carl, war sie mit diesem in das älteste Haus des Dorfes gezogen, und wurde von den Einheimischen nur toleriert, da Carl hugenottische Vorfahren hatte. Eines Tages verschwindet ein holländischer Tourist spurlos, und Tori begibt sich auf die Suche nach ihm, da die örtliche Polizei tatenlos bleibt. Hierbei gerät auch die junge Frau in Lebensgefahr; ich will an dieser Stelle nicht zu viel verraten, es wird spannend. Der Roman lebt von der lebendigen Beschreibung der Landschaft, der Dörfer und der Lebensweise der Bevölkerung. Viel geschichtlicher Hintergrund wird vermittelt, vom sechzehnten Jahrhundert, über die Weltkriege, bis in die Neuzeit reicht die Spanne; viel Vergangenes wird aufgearbeitet. Auch wenn im Buch ein Kommissar, einige Morde und ungeklärte Ereignisse vorkommen, als typischen "Krimi" würde ich es nicht bezeichnen. Für mich ist es eher ein spannender, " historischer " Roman.

  • hasirasi2

    aus Dresden

    5/5

    05.09.2017

    Buch (Taschenbuch)

    Die Cevennen müssen brennen

    ... ist ein uralter Wahlspruch der Region. Man hält auf Tradition, ist stolz auf seine Vergangenheit – fast immer waren die Bewohner des Vivarais Märtyrer: Katharer, Hugenotten, Mitglieder der Resistance. Und man hütet seine Geheimnisse: „Wir sind die Nachfahren der Rebellen. Wir hüten ihre Geheimnisse und die Geheimnisse unserer Väter.“ (S. 80) Da ist Tori, die verwitwete Deutsche, schon fast eine Nestbeschmutzerin, als sie den alten Schäfer Didier nach der Geschichte und den ehemaligen Bewohnern ihres Haus fragt. Es ist das älteste des Dorfes, Teile davon stammen wahrscheinlich aus dem 13. Jh. Auch der holländische Höhlenforscher Adriaan, welcher bei Toris Freundin ein Zimmer gemietet hatte, hatte mit Didier über die Vergangenheit des Dorfes gesprochen. Kurz darauf ist Didier tot und Adriaan verschwunden. Tori ist verwundert, dass sich niemand um sein Verschwinden sorgt. Hängt es vielleicht sogar mit Didiers Tod zusammen?! Also beginnt sie auf eigene Faust in den Bergen und Höhlen nach Adriaan zu suchen und stürzt dabei in eine Felsspalte, aus der sie sich nicht allein befreien kann ... Ich fand das Buch von Beginn an fesselnd und mochte die Figuren. Tori ist erst 42 und schon Witwe. Aus Trauer um ihren Mann hungert sie und kapselt sich ab. Erst July, die vernachlässigte Hündin ihres Nachbarn, holt sie aus ihrem Schneckenhaus. Ich hab sehr mit ihr mitgefühlt. Zu Toris besten Freunden gehört Nico, ein ehemaliger Kriminalbeamter der Drogenfahndung. Er unterstützt sie bei den Nachforschungen zu Adriaans Verbleib und der Geschichte ihres Hauses: „Geh der Geschichte nach. Aber pass auf Dich auf.“ (S. 47). Toris und Nicos Gegenspieler ist der Dorfpolizist Masson. Er zeigt weder bei Adriaans Verschwinden noch bei Didiers Tod ein besonderes Interesse, die Fälle aufzuklären - „Es würde nur alte Wunden aufreißen.“ (S. 233) Und je mehr Tori selbst herausfindet, je tiefer sie in die Geschichte eindringt, desto verschlossener und unfreundlicher werden die Dorfbewohner. Alle hüten sie ihre kleinen Geheimnisse – oder ein gemeinsames großes?! Manche Dinge sollte man vielleicht doch besser ruhen lassen ... „Ich habe es irgendwann aufgegeben, die Welt in Gut und Böse zu unterteilen, die Menschen sind beides.“ (S. 290). Alles ist sehr mysteriös und faszinierend. Die Story ist sehr kompakt und historisch verwurzelt. Mir hat es gut gefallen, soviel über den geschichtlichen Hintergrund der Cevennen zu erfahren. Dazu kommt das wunderbare Setting: raue, schroffe Felsen, uralte versteckte Höhlen, tiefe Täler und Bäche, die plötzlich zu reißenden Strömen werden. Ich bilde mir ein, die Pflanzen sehen und riechen, die saubere Luft hoch oben oder die abgestandene tief unten fühlen zu können. Sehr atmosphärisch. „In tiefen Schluchten“ ist der Beginn einer Reihe um die ehemalige Anwältin Tori Godon. Mir hat der Auftakt sehr gut gefallen und ich werde gespannt nach dem nächsten Band Ausschau halten.

  • hasirasi2

    aus Dresden

    5/5

    05.09.2017

    Buch (Taschenbuch)

    Die Cevennen müssen brennen…

    Die Cevennen müssen brennen ... ist ein uralter Wahlspruch der Region. Man hält auf Tradition, ist stolz auf seine Vergangenheit – fast immer waren die Bewohner des Vivarais Märtyrer: Katharer, Hugenotten, Mitglieder der Resistance. Und man hütet seine Geheimnisse: „Wir sind die Nachfahren der Rebellen. Wir hüten ihre Geheimnisse und die Geheimnisse unserer Väter.“ (S. 80) Da ist Tori, die verwitwete Deutsche, schon fast eine Nestbeschmutzerin, als sie den alten Schäfer Didier nach der Geschichte und den ehemaligen Bewohnern ihres Haus fragt. Es ist das älteste des Dorfes, Teile davon stammen wahrscheinlich aus dem 13. Jh. Auch der holländische Höhlenforscher Adriaan, welcher bei Toris Freundin ein Zimmer gemietet hatte, hatte mit Didier über die Vergangenheit des Dorfes gesprochen. Kurz darauf ist Didier tot und Adriaan verschwunden. Tori ist verwundert, dass sich niemand um sein Verschwinden sorgt. Hängt es vielleicht sogar mit Didiers Tod zusammen?! Also beginnt sie auf eigene Faust in den Bergen und Höhlen nach Adriaan zu suchen und stürzt dabei in eine Felsspalte, aus der sie sich nicht allein befreien kann ... Ich fand das Buch von Beginn an fesselnd und mochte die Figuren. Tori ist erst 42 und schon Witwe. Aus Trauer um ihren Mann hungert sie und kapselt sich ab. Erst July, die vernachlässigte Hündin ihres Nachbarn, holt sie aus ihrem Schneckenhaus. Ich hab sehr mit ihr mitgefühlt. Zu Toris besten Freunden gehört Nico, ein ehemaliger Kriminalbeamter der Drogenfahndung. Er unterstützt sie bei den Nachforschungen zu Adriaans Verbleib und der Geschichte ihres Hauses: „Geh der Geschichte nach. Aber pass auf Dich auf.“ (S. 47). Toris und Nicos Gegenspieler ist der Dorfpolizist Masson. Er zeigt weder bei Adriaans Verschwinden noch bei Didiers Tod ein besonderes Interesse, die Fälle aufzuklären - „Es würde nur alte Wunden aufreißen.“ (S. 233) Und je mehr Tori selbst herausfindet, je tiefer sie in die Geschichte eindringt, desto verschlossener und unfreundlicher werden die Dorfbewohner. Alle hüten sie ihre kleinen Geheimnisse – oder ein gemeinsames großes?! Manche Dinge sollte man vielleicht doch besser ruhen lassen ... „Ich habe es irgendwann aufgegeben, die Welt in Gut und Böse zu unterteilen, die Menschen sind beides.“ (S. 290). Alles ist sehr mysteriös und faszinierend. Die Story ist sehr kompakt und historisch verwurzelt. Mir hat es gut gefallen, soviel über den geschichtlichen Hintergrund der Cevennen zu erfahren. Dazu kommt das wunderbare Setting: raue, schroffe Felsen, uralte versteckte Höhlen, tiefe Täler und Bäche, die plötzlich zu reißenden Strömen werden. Ich bilde mir ein, die Pflanzen sehen und riechen, die saubere Luft hoch oben oder die abgestandene tief unten fühlen zu können. Sehr atmosphärisch. „In tiefen Schluchten“ ist der Beginn einer Reihe um die ehemalige Anwältin Tori Godon. Mir hat der Auftakt sehr gut gefallen und ich werde gespannt nach dem nächsten Band Ausschau halten.

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