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In Kalabrien

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

05.02.2018

Verlag

Klett Cotta

Seitenzahl

164

Maße (L/B/H)

19,5/12,2/2,2 cm

Gewicht

265 g

Auflage

1. Auflage 2018

Originaltitel

In Calabria

Übersetzt von

Oliver Plaschka

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-608-96217-8

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

»Das ist ein wunderbarer Roman!«
Klaus N. Frick, Perry Rhodan, 14.05.2019
»Die von Oliver Plaschka angnehm flüssig übersetzte Novelle zeigt den 1939 geborenen Beagle auf der Höhe seiner Erzählkunst und hinterlässt am Ende einen (kleinen) Kloß im Hals und ein Tränchen im Augenwinkel.«
Horst Illmer, phantastisch!, 06.2018
»Beagle ist ein großer Poet, ein im Herzen und im Kopf jung gebliebener Erzähler des Dazwischenliegenden.[...] Beagle schreibt Emotionen, Ängste, Sehnsüchte, Zwischenmenschliches zwischen die Zeilen, beschwört die kleinen Dinge und drückt Großes damit aus«
Stefan Rammer, Passauer Neue Presse, 08.06.2018
»Eine Geschichte, die einen einfach entzückt, wenn man bereit ist, das Unwahrscheinliche an sich heranzulassen.«
Elena Gorgis, Deutschlandfunk Kultur, 02.2018
»Und so schenkt uns der Einhornflüsterer und Fantasy-Altmeister ein neues magisches Einhornbuch, das zugleich zeitlos und modern daherkommt und eindrucksvoll unterstreicht, wie gut Peter S. Beagle mit knapp 80 Jahren immer noch ist.«
Christian Endres, Geek!, 20.02.2018

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

05.02.2018

Verlag

Klett Cotta

Seitenzahl

164

Maße (L/B/H)

19,5/12,2/2,2 cm

Gewicht

265 g

Auflage

1. Auflage 2018

Originaltitel

In Calabria

Übersetzt von

Oliver Plaschka

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-608-96217-8

Herstelleradresse

J. G. Cotta'sche Buchhandlung Nachfolger GmbH
Rotebühlstraße 77
70178 Stuttgart
DE
produktsicherheit@klett-cotta.de

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    5/5

    12.11.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein zarter Zauber wohnt dieser Geschichte inne

    „In Calabria“ ist eine 2017 erschienene Geschichte über den kalabische Kleinbauern Claudio Bianchi, der zurückgezogen auf seiner kleinen Farm lebt. Ab und zu schreibt er kleine Gedichte. Bianchi ist praktisch ein Eremid, denn er hat nur mit sehr wenigen Leuten etwas zu tun, vermeidet die Gesellschaft der anderen Dörfler und möchte am liebsten eigentlich gar nicht behelligt werden. Lediglich die Gesellschaft seiner Katzen, der Kühe und seiner Ziege verträgt er gut. An einem Tag erscheint dem ältere Mann ein Einhorn, das majestätisch auf dem Weinberg steht. Fortan zeigt sich das Einhorn immer mal wieder. Insgeheim nennt er es „La Signora“. Er beginnt das Einhorn anzusprechen und fragt es, was es bei ihm sucht. Es antwortet jedoch nie. Seine jahrelange Erfahrung mit Tieren lässt ihn irgendwann dem wiederholt auftauchenden Einhorn ansehen, dass es trächtig ist. Bianchi bekommt eines Tages Besuch von Giovanna, der Schwester des Postzustellers, der sich von seinem Job etwas entlasten will und daher seine Schwester immer freitags den Dienst übernehmen lässt. Giovanna bekommt das Einhorn zu sehen, und fortan sehen sich die beiden öfter. Sie lernt Bianchi näher kennen und es entspinnt sich ein inniges Band zwischen den beiden. Auch nachdem das Fohlen geboren ist, bleibt das Einhorn mit seinem Nachwuchs auf der Farm. Es dauert jedoch nicht lange bis Gerüchte um die Existenz der Einhörner ihre Runde machen, und fortan wird Bianchi belagert von Reportern. Doch nicht nur diese wollen etwas von ihm, auch von einem Herrn der Mafia bekommt der ältere Mann Besuch, der Bianchi dazu bringen will, ihm sein Land zu verkaufen. Da die Farm seit Generationen in der Familie der Bianchis ist, denkt der mürrische Kleinbauer gar nicht daran zu verkaufen, und als er nochmal Besuch von dem Mafioso bekommt, gelingt es ihm mit tatkräftiger Unterstützung von Giovanna und dem mystischen Eingreifen des Einhorns, einen Angriff abzuwehren. Peter S. Beagles Geschichte um das trächtige Einhorn ist eine ruhige. Berühmt geworden mit „Das letzte Einhorn“ handelt auch dieses Buch von ihm von einem Einhorn, kommt aber ganz ohne Heldentum und ohne großartige Szenen aus. Die Interaktion zwischen dem Farmer und dem Einhorn ist subtil und interpretativ, hier erwartet einen definitiv kein Abklatsch von Peter Beagles großem Erfolg, sondern ein eigenständiges Werk in einem ungewöhnlichen Setting. Der Begegnung zwischen dem Einhorn und Bianchi wohnt ein zarter Zauber inne, obgleich das Einhorn nicht im Mittelpunkt der Handlung steht und vermutlich durch jedes andere Fabelwesen hätte ausgetauscht werden können, aber sie führt Bianchi aber seine verlorenen Tugenden vor Augen und lässt ihn die ihm lange verloren geglaubte innewohnende Liebe wiederfinden. Als großer Fan des letzten Einhorns, das mich in filmischer Form bereits seit kindlichen Jahren begleitet hat, freue ich mich immer wieder etwas aus Peter Beagles Feder lesen zu können, das mich erneut mit seinen Einhörnen in Berührung bringt.

  • Lesefee23.05

    5/5

    28.02.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Faszination Einhorn

    „Weißt du eigentlich, bist du dir je bewusst, wie unmöglich und wunderbar du mein Leben gemacht hast?“ „In Kalabrien“ ist eine Fantasy-Kurzgeschichte des Autors Peter S. Beagle. Sie erschien im Februar 2018 im Klett Cotta Verlag. Claudio Bianchi lebt alleine und zurückgezogen auf seinem Hof in Kalabrien, bis eines Tages ein Einhorn bei ihm auftaucht. Schnell wird dem alten Mann klar, dass die ruhigen Tage für ihn gezählt sind, sobald weitere Menschen vom Einhorn erfahren. Leider meint das Schicksal es nicht so gut mit Claudio und schneller als gedacht steht nicht nur ein Haufen Reporter vor Claudios Tür, sondern auch die kalabrische Mafia erhebt Anspruch auf das Einhorn... Nachdem ich eigentlich „Das letzte Einhorn“ von Peter S. Beagle lesen wollte und nicht „In Kalabrien“, es aber bei der Vergabe der Rezensionsexemplare eine Verwechslung gab, kam ich unverhoffter Weise zu einer mir unbekannten Geschichte des Autors. Die Kurzgeschichte ist eine Hommage an das wohl bekannteste Fabelwesen unserer Zeit – das Einhorn. Claudio Bianchi lebt alleine und zurückgezogen in den Bergen Kalabriens. Mit der Liebe will er nichts mehr zu tun haben und auch Freundschaften liegen ihm nicht mehr am Herzen. Lediglich seine Tiere pflegt er mit wahrer Hingabe. Als eines Tages ein Einhorn in seinem Garten steht, kann er die Situation nur schwer begreifen, schnell wird ihm jedoch klar, dass dieses Wesen etwas Magisches umgibt, und dass es sein komplettes Leben verändern wird. Diese Veränderung tritt dann auch tatsächlich ein, denn nachdem Journalisten von dem Einhorn fahren, herrscht reger Trubel auf dem sonst so friedlichen Hof und auch mit Bianchi selber geschieht etwas. Der mürrische alte Mann beginnt sich zu öffnen und sich auf Menschen einzulassen, für die er sogar sein Leben lassen würde. Seine Gefühle und Gedanken sind gut dargestellt und nachvollziehbar. Angst und Verwirrung und auch die schließlich an Dummheit grenzende Entschlossenheit passen zu dem Eigenbrötler. Seine Handlungen sind authentisch dargestellt und waren für mich greifbar, wenn ich auch teilweise mit der knappen Darstellung und den abrupten Szenenwechseln zu kämpfen hatte. Dennoch blieben weder die Handlung, noch die Spannung auf der Strecke und durch die an sich flüssige Schreibweise war der Roman an sich leicht und schnell lesbar. Die schnörkellosen und geradlinigen Beschreibungen passen zum Genre der Kurzgeschichte und sind für mich nur deswegen ungewohnt, da ich Bücher dieser Art nur selten lese. Das Hauptthema des Buches sind für mich die übertriebene Sensationsgier und der Wahnsinn, mit dem die Menschen versuchen etwas Besonderes sehen zu können. Ohne Rücksicht auf andere Menschen, Tiere oder die Umwelt versuchen sie eine Sensation zu entdecken oder ihrer sogar habhaft zu werden. Auch die Zerstörung von Umwelt und Lebewesen wird dafür in Kauf genommen. Nur wenige Menschen erkennen diese unnötige Gier und können versuchen ihr entgegenzuwirken. Dieses Thema ist heutzutage aktueller denn je und wird in der Kurzgeschichte unglaublich gut dargestellt. Mein Fazit: Die Fantasy-Kurzgeschichte „In Kalabrien“ entspricht in keiner Weise meinem Wohlfühlbuchgenre und hat mich trotzdem auf eine gewisse Art packen können. Das Einhorn als Fabelwesen bringt etwas Magisches mit sich, dessen Faszination sich kaum jemand entziehen kann. Dieses verpackt der Autor in eine Geschichte, die eine Botschaft vermittelt, dabei aber kurz und bündig ist und ohne große Schnörkel auskommt. Für Leser, die gerne Kurzgeschichten lesen und sich in diesem Genre wohlfühlen ist „In Kalabrien“ sicherlich genau das Richtige. Ich für meinen Teil vergebe lediglich 3,5 von 5 Sternen für eine Geschichte, die an sich gut strukturiert und beschrieben ist, die mich aber nicht vollständig packen konnte und mir häufig zu kurz gefasst war.

  • wiechmann8052

    aus Belm

    5/5

    01.01.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    sehr romantisch

    Dieses Buch war sehr romantisch, wie ein alter Einsiedler durch ein Einhorn wieder zurück ins Leben kommt. Die Art und Weise, wie der Autor mit dem Darstellen von Gefühlen experimentiert hat, ist gelungen. Vor allem die Gedichte die spontan entstanden sind, geben das ganze Spektrum wieder. Als Leser hatte man immer die richtigen Bilder im Kopf. Als erstes natürlich das Einhorn, aber auch den kleinen Hof, den Garten, die Menschen. Auch das Verhalten der Menschen lief in beweglichen Bildern im Kopfkino. Es war eine wunderschöne Geschichte die leider nur viel zu kurz war.

  • Lisa Laqua M. A.

    aus Berlin

    5/5

    14.09.2018

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    In Kalabrien

    Nachdem sein Meisterwerk Das letzte Einhorn mich so sehr bezauberte, musste ich auch sein neustes Buch lesen. Doch Peter S. Beagle hat natürlich nicht einfach eine Fortsetzung geschrieben, sondern ein ganz spezielles Buch geschaffen. Es spielt in einer abgelegenen Region in Italien: In Kalabrien. Okay diese Geschichte ist etwas anders. Ich glaube so ein Buch habe ich noch nie gelesen. Ich kann es auch ganz schlecht irgendwo einordnen. Es geht um einen in die Jahre gekommenen Mann, der einen Hof im abgelegenen Teil von Kalabrien bewirtet. Er hat ein paar Kühe, Ziegen und Katzen und lebt seit Jahren allein. Plötzlich und ohne Vorwarnung erscheint ihm ein Einhorn. Und es ist nicht alleine unterwegs. Ab diesem Zeitpunkt ändert sich sein ganzes Leben. Er wird aktiver, sein Herz beginnt wieder für die Schönheit des Lebens zu schlagen. Aus dem Eigenbrötler wird ein stolzer, liebender Mann, der mit seiner Vergangenheit abschließen kann. Und doch passiert noch so viel mehr. Ist es das Einhorn? Ist es verantwortlich für all die Veränderungen? Oder kommt das Einhorn zu den Menschen, die im Begriff sind sich zu verändern und das Potential dafür in sich tragen? Der Leser sollte jedenfalls keine Fortsetzung erwarten, sondern eine einzigartige Geschichte über einen Mann, der ein Einhorn sah. Originalbeitrag bei quatspreche.wordpress.com

  • Delena

    aus Duisburg

    5/5

    28.04.2018

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Magische Geschichte

    Inhalt: Claudio Bianchi lebt als Bauer in Kalabrien auf einem kleinen Hof. Gesellschaft leisten ihm seine Tiere, etwas Abwechslung bietet der Besuch des Postboten am Freitag. Eines Tages entdeckt er ein weibliches Einhorn. Offensichtlich sucht das Tier die Nähe von Claudio und bringt damit das Leben, das der Bauer bisher geführt hat, gehörig durcheinander. Meine Meinung: Peter S. Beagle kannte ich als Autoren von "Das letzte Einhorn" und so musste ich bei einem neuen Roman von ihm unbedingt zugreifen, zumal auch das Cover wirklich wunderschön ist. Das Einhorn, das eines Tages im Schatten eines Baumes auf dem Hof von Claudio auftaucht, reisst ihn aus seiner Lethargie und aus seinem von Hoffnunglosigkeit und Verbitterung geprägten Leben. Man fragt sich, warum das Einhorn die Nähe zu Claudio sucht. Wie auch andere Tiere in bestimmten Situationen die Nähe zum Menschen suchen, hat das Einhorn einen triftigen Grund. Claudio will auf jeden Fall verhindern, dass jemand dieses magische Geschöpf sieht, leider gelingt ihm das nur eine Zeit lang. Mit dem ruhigen, beschaulichen Dasein hat es bald ein Ende, die Dorfbewohner, die Presse und auch profitgierige Menschen machen sich auf den Weg zu Claudio. In dieser Situation wächst der Bauer über sich hinaus. Seit das Einhorn in der Nähe ist, findet Claudio seine Lust am Schreiben von Gedichten zurück und nun will er das Einhorn auf jeden Fall beschützen, denn die Nähe des Tieres verändert ihn. Das Buch lebt von einer anfangs ruhigen feinen Geschichte, die ich mit Erstaunen und grossem Genuss gelesen habe. Der Autor schreibt mit einer Leichtigkeit, die den Leser sich zurücklehnen lässt und als das Einhorn auftaucht denkt man nur, ach wie schön. Mit der Schwester des Postboten bahnt sich im Laufe der Zeit eine kleine Romanze an und im Leben von Claudio scheint sich einiges zu Positiven zu ändern. Dann tritt allerdings die Öffentlichkeit auf den Plan und die Geschichte entwickelt eine Spannung und Dramatik, die ich so nicht erwartet hatte. Claudio wächst über sich hinaus und stellt sich schützend vor das Einhorn. "In Kalabrien" hat mich berührt. Der Schreibstil von Peter S. Beagle ist zart, einfühlsam und ruhig. Die Geschichte ist wunderschön und zum Ende hin von einer Dramatik, die mich mit leichtem Herzklopfen mitgerissen hat.

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