Produktbild: Früher hab' ich nur mein Motorrad gepflegt

Früher hab' ich nur mein Motorrad gepflegt Wie ein Sohn tapfer versucht, sich um seine alten Eltern zu kümmern

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

24.08.2017

Verlag

Fischer Taschenbuch Verlag

Seitenzahl

282

Maße (L/B/H)

19/12,5/2 cm

Gewicht

252 g

Farbe

Karamell

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-596-29844-0

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

Sein Buch ist [...] nicht nur eine einfühlsame Liebeserklärung an die eignen, sympathisch gezeichneten Eltern, [...]. Es ist auch ein Buch über Heimat. Mark-Christian von Busse Hessische/Niedersächsische Allgemeine 20170922

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

24.08.2017

Verlag

Fischer Taschenbuch Verlag

Seitenzahl

282

Maße (L/B/H)

19/12,5/2 cm

Gewicht

252 g

Farbe

Karamell

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-596-29844-0

Herstelleradresse

FISCHER Taschenbuch
Hedderichstr. 114
60596 Frankfurt
DE

Email: produktsicherheit@fischerverlage.de

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Was ist mit Vater

Bibliomarie aus Düsseldorf am 30.01.2018

Bewertungsnummer: 1079331

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Irgendwann erreicht jeden von uns dieser gefürchtete Anruf: es ist was mit Mutter oder Vater passiert und dann stellt sich die Frage – was nun? Wer sich im Bekanntenkreis umhört, wird schnell feststellen, dass das kein Einzelfall ist. Jahrelang hat man den Gedanken daran weit weggeschoben. Es geht den alten Eltern ja noch gut. Sicher, kleine Gebrechen und Einschränkungen hat man wahrgenommen, aber es funktioniert doch alles. Bei den paar Besuchen war der Kaffeetisch gedeckt, der Kuchen war selbst gebacken und Hilfe wurde gar nicht erwartet oder gar angenommen. Aber wenn man sich die Zeit nimmt und hinter die Fassade aus Stolz und Eigensinn schaut, sieht es doch ganz anders aus. Der Kabarettist Bernd Gieseking schrieb auf, wie es ihm erging, als er sich der Tatsache stellte, dass die Kräfte der alten Eltern nachgelassen haben und Unterstützung gebraucht wird. Für einige Wochen hat er sich in einem Wohnwagen im Garten der Eltern einquartiert um da zu sein und zu erkennen, wo er helfen kann. Dabei hat er mehr über sich gelernt, als er dachte und auch seine Eltern aus einem völlig neuen Blickwinkel gesehen. Er wäre kein erfolgreicher Kabarettist, wenn er nicht aus den vielen kleinen Alltagsepisoden Witz und Komik geschöpft hätte. Das Leben im Alter muss ja nicht freudlos sein. Aber hinter den amüsanten Geschichten steckt schon mehr. Wenn er seinen Vater zum Arzt begleitet und feststellt, dass selbst er kaum den Ausführungen des gehetzten Arztes folgen kann – wie soll sein schwerhöriger Vater das verstehen. Oder wenn er begreift, dass seine Hilfe auch am Stolz der Eltern kratzt, die ein Leben lang unabhängig waren und nun schwer einsehen können, dass sich das Eltern – Sohn Verhältnis langsam umkehrt. Er muss sich aber auch der Frage stellen, wie viel er selbst aufgeben kann. Wohnort, Beruf, Lebensmittelpunkt – das ist heute nicht mehr an den Heimatort gebunden und führt zu Situationen, die frühere Generationen nicht kannten. Eine Herausforderung also, der er mit Humor und spitzer Feder begegnet. Ein Buch, das mich gut unterhalten, aber auch sehr nachdenklich gestimmt hat.

Was ist mit Vater

Bibliomarie aus Düsseldorf am 30.01.2018
Bewertungsnummer: 1079331
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Irgendwann erreicht jeden von uns dieser gefürchtete Anruf: es ist was mit Mutter oder Vater passiert und dann stellt sich die Frage – was nun? Wer sich im Bekanntenkreis umhört, wird schnell feststellen, dass das kein Einzelfall ist. Jahrelang hat man den Gedanken daran weit weggeschoben. Es geht den alten Eltern ja noch gut. Sicher, kleine Gebrechen und Einschränkungen hat man wahrgenommen, aber es funktioniert doch alles. Bei den paar Besuchen war der Kaffeetisch gedeckt, der Kuchen war selbst gebacken und Hilfe wurde gar nicht erwartet oder gar angenommen. Aber wenn man sich die Zeit nimmt und hinter die Fassade aus Stolz und Eigensinn schaut, sieht es doch ganz anders aus. Der Kabarettist Bernd Gieseking schrieb auf, wie es ihm erging, als er sich der Tatsache stellte, dass die Kräfte der alten Eltern nachgelassen haben und Unterstützung gebraucht wird. Für einige Wochen hat er sich in einem Wohnwagen im Garten der Eltern einquartiert um da zu sein und zu erkennen, wo er helfen kann. Dabei hat er mehr über sich gelernt, als er dachte und auch seine Eltern aus einem völlig neuen Blickwinkel gesehen. Er wäre kein erfolgreicher Kabarettist, wenn er nicht aus den vielen kleinen Alltagsepisoden Witz und Komik geschöpft hätte. Das Leben im Alter muss ja nicht freudlos sein. Aber hinter den amüsanten Geschichten steckt schon mehr. Wenn er seinen Vater zum Arzt begleitet und feststellt, dass selbst er kaum den Ausführungen des gehetzten Arztes folgen kann – wie soll sein schwerhöriger Vater das verstehen. Oder wenn er begreift, dass seine Hilfe auch am Stolz der Eltern kratzt, die ein Leben lang unabhängig waren und nun schwer einsehen können, dass sich das Eltern – Sohn Verhältnis langsam umkehrt. Er muss sich aber auch der Frage stellen, wie viel er selbst aufgeben kann. Wohnort, Beruf, Lebensmittelpunkt – das ist heute nicht mehr an den Heimatort gebunden und führt zu Situationen, die frühere Generationen nicht kannten. Eine Herausforderung also, der er mit Humor und spitzer Feder begegnet. Ein Buch, das mich gut unterhalten, aber auch sehr nachdenklich gestimmt hat.

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Früher hab' ich nur mein Motorrad gepflegt

von Bernd Gieseking

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