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Der Anwalt des Paulus

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

23.10.2017

Verlag

Gütersloher Verlagshaus

Seitenzahl

304

Maße (L/B/H)

22,3/14,6/3,2 cm

Gewicht

504 g

Farbe

Dunkelgrün / Moosgrün

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-579-08540-1

Beschreibung

Rezension

»Theißens erzählerische Annäherung an das historische Material ist ein Klassiker.« ("chrismon")
»Theißens Paulusroman ist ein Meisterwerk. Es verbindet eine spannende Story, eine bewegende, tragisch endende Liebesgeschichte mit philosophischen Reflexionen und einem immensen historischen und kulturgeschichtlichen Wissen. Theißens Begeisterung für Paulus wird seine Leserinnen und Leser anstecken!« ("Professor Dr. Ulrich Luz")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

23.10.2017

Verlag

Gütersloher Verlagshaus

Seitenzahl

304

Maße (L/B/H)

22,3/14,6/3,2 cm

Gewicht

504 g

Farbe

Dunkelgrün / Moosgrün

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-579-08540-1

Herstelleradresse

Guetersloher Verlagshaus
Am Ölbach 19
33334 Gütersloh
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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Sehr gutes Buch, um einen einfachen Einstieg in ein sehr komplexes Thema zu erhalten

Bewertung aus Ottersberg am 16.02.2021

Bewertungsnummer: 1451818

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Es handelt sich bei diesem Buch nicht um einen Krimi, sondern um den Versuch, die Komplexität der Theologie und Heilslehren des Paulus in einer sehr anschaulichen und leicht verständlichen Art einer größeren Leserschaft verständlich zu machen. Wem also "Der Römerbrief, Rechenschaft eines Reformators" - ebenfalls von Dr. theol. Gerd Theißen - für den Einstieg etwas zu theologisch ist, der ist hier genau richtig. Sehr schönes Buch. Vielen Dank an Herrn Dr. Theißen. Herzliche Grüße, Arno Geerds

Sehr gutes Buch, um einen einfachen Einstieg in ein sehr komplexes Thema zu erhalten

Bewertung aus Ottersberg am 16.02.2021
Bewertungsnummer: 1451818
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Es handelt sich bei diesem Buch nicht um einen Krimi, sondern um den Versuch, die Komplexität der Theologie und Heilslehren des Paulus in einer sehr anschaulichen und leicht verständlichen Art einer größeren Leserschaft verständlich zu machen. Wem also "Der Römerbrief, Rechenschaft eines Reformators" - ebenfalls von Dr. theol. Gerd Theißen - für den Einstieg etwas zu theologisch ist, der ist hier genau richtig. Sehr schönes Buch. Vielen Dank an Herrn Dr. Theißen. Herzliche Grüße, Arno Geerds

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Der Anwalt des Paulus

von Gerd Theissen

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Philipp Brandstötter

Thalia Linz – Landstraße

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3/5

Ein nicht ganz geglückter antiker Rechtsfall

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der erfolgreiche Anwalt Erasmus lebt im Rom der Kaiserzeit. Zeitpunkt der Handlung ist der Spätsommer des Jahres 61 vor Christus. Erasmus hat vor einiger Zeit einen sehr großen Prozess gewonnen, der ihm zu guten Ruf und Ansehen in der Kanzlei verholfen hat. Eines Tages steht ein guter Freund von ihm vor seiner Tür. Er bittet Erasmus, einen guten Bekannten, aus einer der fünf jüdischen Gemeinden Roms ,vor Gericht zu vertreten. Paulus, so sein Name, ist vor wenigen Tagen vor der römischen Verwaltung in Ungnade gefallen. Er hat Juden in das allerheiligste Forum gelassen, dies führte zu seiner Inhaftierung. In der damaligen Zeit wurde man nämlich bereits für solcherlei Vergehen mit etwas Pech zum Tode verurteilt. Erasmus wimmelt seinen Freund zunächst ab, da er keinen Sinn in diesem Verfahren sieht. Die Ausgangslage ist rechtlich dermaßen unübersichtlich und das Vergehen zu groß, um eine reelle Chance auf einen Sieg vor den gegnerischen Richtern zu haben. Da Erasmus’ Freund jedoch nicht lockerlässt, widmet sich Erasmus dennoch dem Fall. Wie nicht anders zu erwarten war, sind seine Gegner harte und erfahrene Rechtsanwälte. Der Fall droht zu scheitern und sein Ansehen in der Welt der antiken Rechtsanwälte schwindet zusehends. Lange Zeit sucht Erasmus daher vergeblich nach brauchbaren Zeugen, die seine Verteidigung unterstützen. Doch auch hier werden ihm laufend Steine in den Weg gelegt. Ein antiker Rechtsfall, der auf geschichtlichen Tatsachen aufbaut. Gerd Theißen, der Autor des hier vorliegenden Buches, baut seinen römischen Rechtsfall auf recht ungewöhnliche Weise auf. Für fast jedes Zitat, jede Aussage, zieht er unterschiedliche erhaltene historische Quellen zu Rate, wie solch ein Fall vor fast 2000 Jahren behandelt wurde. Aufgrund der Langlebigkeit von Steintafeln, Überlieferungen und Mitschriften der Kanzleien des Mittelalters sind uns eine Vielzahl solcher Dokumente auch noch bekannt. Die moderne Geschichtsschreibung widmet sich teilweise in einem eigenen Forschungsgebiet der Lektüre antiker Rechtsquellen. Die ethischen Konfikte der Römer, der Christen und der Juden erscheinen teilweise dabei recht aktuell. Der Auslöser für den eigentlichen Rechtsfall ist nichts anderes, als die Glaubensgrundsätze eines anderen zu unterwandern. Das kennen wir auch in der heutigen Zeit sehr gut. Auch die Konflikte zwischen den verschiedenen antiken Völkern, seien es nun die Griechen, die Römer und eben die Juden, war damals bereits ein politisches Pulverfass. Ein interessantes Gedankenexperiment, das leider jedoch nicht ganz geglückt ist.
  • Philipp Brandstötter
  • Buchhändler/-in

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3/5

Ein nicht ganz geglückter antiker Rechtsfall

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der erfolgreiche Anwalt Erasmus lebt im Rom der Kaiserzeit. Zeitpunkt der Handlung ist der Spätsommer des Jahres 61 vor Christus. Erasmus hat vor einiger Zeit einen sehr großen Prozess gewonnen, der ihm zu guten Ruf und Ansehen in der Kanzlei verholfen hat. Eines Tages steht ein guter Freund von ihm vor seiner Tür. Er bittet Erasmus, einen guten Bekannten, aus einer der fünf jüdischen Gemeinden Roms ,vor Gericht zu vertreten. Paulus, so sein Name, ist vor wenigen Tagen vor der römischen Verwaltung in Ungnade gefallen. Er hat Juden in das allerheiligste Forum gelassen, dies führte zu seiner Inhaftierung. In der damaligen Zeit wurde man nämlich bereits für solcherlei Vergehen mit etwas Pech zum Tode verurteilt. Erasmus wimmelt seinen Freund zunächst ab, da er keinen Sinn in diesem Verfahren sieht. Die Ausgangslage ist rechtlich dermaßen unübersichtlich und das Vergehen zu groß, um eine reelle Chance auf einen Sieg vor den gegnerischen Richtern zu haben. Da Erasmus’ Freund jedoch nicht lockerlässt, widmet sich Erasmus dennoch dem Fall. Wie nicht anders zu erwarten war, sind seine Gegner harte und erfahrene Rechtsanwälte. Der Fall droht zu scheitern und sein Ansehen in der Welt der antiken Rechtsanwälte schwindet zusehends. Lange Zeit sucht Erasmus daher vergeblich nach brauchbaren Zeugen, die seine Verteidigung unterstützen. Doch auch hier werden ihm laufend Steine in den Weg gelegt. Ein antiker Rechtsfall, der auf geschichtlichen Tatsachen aufbaut. Gerd Theißen, der Autor des hier vorliegenden Buches, baut seinen römischen Rechtsfall auf recht ungewöhnliche Weise auf. Für fast jedes Zitat, jede Aussage, zieht er unterschiedliche erhaltene historische Quellen zu Rate, wie solch ein Fall vor fast 2000 Jahren behandelt wurde. Aufgrund der Langlebigkeit von Steintafeln, Überlieferungen und Mitschriften der Kanzleien des Mittelalters sind uns eine Vielzahl solcher Dokumente auch noch bekannt. Die moderne Geschichtsschreibung widmet sich teilweise in einem eigenen Forschungsgebiet der Lektüre antiker Rechtsquellen. Die ethischen Konfikte der Römer, der Christen und der Juden erscheinen teilweise dabei recht aktuell. Der Auslöser für den eigentlichen Rechtsfall ist nichts anderes, als die Glaubensgrundsätze eines anderen zu unterwandern. Das kennen wir auch in der heutigen Zeit sehr gut. Auch die Konflikte zwischen den verschiedenen antiken Völkern, seien es nun die Griechen, die Römer und eben die Juden, war damals bereits ein politisches Pulverfass. Ein interessantes Gedankenexperiment, das leider jedoch nicht ganz geglückt ist.

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Der Anwalt des Paulus

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