Black Spring ist ein beschauliches Städtchen im idyllischen Hudson Valley. Hier gibt es Wälder, hier gibt es Natur - und hier gibt es Katherine, eine dreihundert Jahre alte Hexe, die den Bewohnern von Black Spring gelegentlich einen kleinen Schrecken einjagt. Dass niemand je von Katherine erfahren darf, das ist dem Stadtrat von Black Spring schon lange klar, deshalb gelten hier strenge Regeln: kein Internet, kein Besuch von außerhalb oder Katherines Fluch wird sie alle treffen. Als die Teenager des Ortes jedoch eines Tages genug von den ständigen Einschränkungen haben und ein Video der Hexe posten, bricht in Black Spring im wahrsten Sinne des Wortes die Hölle los ...
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Sehr Spannend und Originell
Tobi am 06.11.2025
Bewertungsnummer: 2646910
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
Dieses Buch war mein erstes von Thomas Olde Heuvelt und es war richtig gut. Habe noch nie etwas ähnliches gelesen. Die Story hat sich echt spannend entwickelt und ich musste mir immer vorstellen, wie creepy es ist, wenn so eine Hexe einfach ohne Vorwarnung in meinem Zimmer stehen würde. Sehr guter schreib Stil und super gut die Spannung oben gehalten.
Wenn das schlimmste Grauen menschlicher Natur ist ...
Recensio aus Datteln am 03.03.2025
Bewertungsnummer: 2428116
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
Black Spring ist ein beschauliches Städtchen inmitten der malerischen Idylle von Hudson Valley. Hier gibt es Wälder, ein natürliches Paradies, den Hudson River - und Katherine van Wyler, eine dreihundert Jahre alte Hexe. Sie wurde gefesselt und ihre Augen und der Mund zugenäht, um zu verhindern, dass sie ihre schreckliche Macht ausüben kann. Die Bewohner von Black Spring leben unter dem ständigen Druck, die Hexe und ihre unheimlichen Erscheinungen geheim zu halten. Um die Stadt und ihre Bewohner zu schützen, wurden strenge Regeln aufgestellt, die das Verhalten und die Interaktionen mit der Hexe betreffen. Zum Beispiel dürfen Einwohner nicht wegziehen und nicht mit Menschen außerhalb von Black Spring über Katherine sprechen. Diese Regeln sind notwendig, um die Hexe in Schach zu halten.
Eines Tages beschließt eine Gruppe von Jugendlichen, ebenjene Regeln zu brechen, die Hexe zu filmen und das Video ins Internet zu stellen, was zu unvorhersehbaren und schrecklichen Konsequenzen führt. Die Stadt versinkt rasch im Chaos und Dunkelheit macht sich breit, als Katherine Rache nimmt und die Menschen unter dem Einfluss der Hexe anfangen, grauenvolle Dinge zu tun. Der Roman thematisiert auf beunruhigende Weise die Angst vor dem Unbekannten und die dunklen Seiten der menschlichen Natur.
Der Einstieg ist relativ ruhig, denn Thomas Olde Heuvelt lässt sich Zeit, seinen Handlungsort und dessen Bewohner vorzustellen. Ich hatte mir auf Grund des Klappentextes eine verhunzelte Hexe in ihrem Häuschen vorgestellt, doch Katherine ist anders. Sie streift durch die Wälder und Häuser der Einwohner und taucht meist irgendwo auf, wo sie niemand gebrauchen kann. Die Vorstellung ist einerseits gruselig, andererseits hat sie mich zum Schmunzeln gebracht. Dabei gibt es moderne Mittel, um die Aufenthaltsorte der Hexe zu lokalisieren. Die Organisation Hex hat Überwachungskameras aufgebaut, und in einer App kann notiert werden, wo man Katherine zuletzt gesehen hat. Das Ganze funktioniert auch ganz gut, bis die Jugendlichen zu weit gehen und damit den Stein ins Rollen bringen. Man liest das Buch und versucht gleichzeitig, das Grauen zu verarbeiten.
In dem kontinuierlichen Stimmungswechsel zeigt sich eine von Heuvelts Stärken: das Heraufbeschwören einer dichten Atmosphäre. So wie Katherine Black Spring in ihrem Bann hält, werden auch die Leser immer mehr in den düsteren Sog gezogen. Die Charaktere sind authentisch, facettenreich und rufen die unterschiedlichsten Gefühle hervor. Hin und wieder ertappt man sich bei der Frage: Was würde ich jetzt tun? Insbesondere Katherines Schicksal ging mir nahe. In ihrer blinden Stummheit weckte sie bei mir weniger Horror und Angst, denn stilles Mitleid.
Fazit: „Hex“ ist nicht nur ein spannender Horrorroman, sondern auch ein tiefgründiges Psychodrama über Gemeinschaft, Angst und die Herausforderungen, die mit dem Erwachsenwerden verbunden sind. Mensch oder Hexe, wer ist hier das wahre Monster?
Meinung aus der Buchhandlung
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Dieser packend geschriebene Roman erzählt eine alte Geschichte im neuen Gewand; modern und mit Tiefgang. Der Ort Black Spring wird von einer Hexe heimgesucht, aber im Gegensatz zu klassischen Hexengeschichten ist diese weder ein Mythos noch ein Schreckgespenst im Schatten. Jeder, der hierher zieht, lernt sie kennen: Katherine, die Hexe, deren Augen und Mund zugenäht sind und die zu jeder Tages- oder Nachtzeit überall im Ort auftauchen kann, selbst in den Häusern der Bewohner. Auf Black Spring liegt ein Fluch und der Stadtrat versucht mit aller Macht, die "Ausbreitung" des Fluches zu verhindern. Deshalb gibt es strenge Regeln, die den Umgang mit Katherine festlegen. Im Zeitalter moderner Technik wird es allerdings immer schwieriger, das Geheimnis zu bewahren, vor allem wenn rebellische Teenager im Spiel sind...Thomas Olde Heuvelts Roman ist nicht nur extrem spannend und intelligent geschrieben, sondern packt einen an den emotionalen Wurzeln. Ein Buch bei dem man mitfiebern, hassen, weinen und sich fürchten kann aber auch in einigen Momenten einfach lachen muss. Ich konnte das Buch kaum weglegen beim Lesen.
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