Sie halten still, wenn sie über Dinge belehrt werden, die sie längst wissen. Sie erklären sich für beschränkt, weil sie eine törichte Frage nicht verstehen. So handeln Hochbegabte, die aus Angst vor sozialer Isolation und oft aufgrund traumatischer Erfahrungen ihre geistigen Fähigkeiten unterdrücken. Der Paartherapeut Wolfgang Schmidbauer hat festgestellt, dass vor allem Frauen dazu neigen, die eigene Intelligenz zu verbergen. In seiner Analyse ergründet er die psychologischen Aspekte dieser oft unterdrückten Hochbegabung und gibt Einblicke und Hilfestellung.
Kundinnen und Kunden meinen
4.0/5.0
Bewertung
5/5
25.05.2025
Buch (Taschenbuch)
TOP TOP und nochmals TOP!
Das Buch war ein Augenöffner mit vielen Aha-Effekten. Danke an den Autor für dieses einzigartige und gut recherchierte Werk. Frauen wurden früher aufgrund der klassischen Rollenverteilung kaum gefördert und der gesellschaftliche Käfig war dann tatsächlich mehr als unbefriedigend. Eine begabte Frau mit angezogener Handbremse sozusagen. Es ist ein Buch, welches man regelrecht verschlingt und aus den Beispielen kann man interessante Gedankenansätze für sich gewinnen.
Bewertung
3/5
28.02.2018
Buch (Taschenbuch)
Einige interessante Inhalte und manch lange Phrase...
Wolfgang Schmidbauer erläutert in Kassandras Schleier viele Thesen bezüglich einer Hochbegabung bei Frauen, deren Ausprägungsformen und Problematiken. Die Inhalte teilen sich auf in Thesen oder Themenkomplexe und entsprechende Fallbeispiele oder literarische Herleitungen. Der Schreibstil ist durchweg recht eingängig und gut verständlich, wobei ich die Beispiele und Geschichten oft ziemlich langatmig oder in der Ergänzung auch stellenweise unnötig fand. Meines Erachtens verliert sich Wolfgang Schmidbauer in diesen Bereichen zu sehr in überdramatischen Floskeln und überflüssiger Füllmenge. Mir gefiel somit die stilistische Strukturierung weniger gut. Ansonsten ließen sich jedoch trotzdem allerlei Informationen und wissenswerte Inhalte aus dem Gesamttext ziehen. Zum Thema Hochbegabung selber lässt sich wohl nur sagen, dass diese sich (wie auch im Buch beschrieben) letztlich bei jedem Betroffenen auf unterschiedlichste Weise zeigen kann. Insofern findet man sich ggf. oder auch zum Glück nicht in jeder These oder Umschreibung des Autors wieder.
Insgesamt würde ich das Buch mit Einschränkungen weiterempfehlen. Ich habe manche Seiten regelrecht verschlungen, andere Kapitel dagegen eher überflogen oder nach dem Anlesen fast ganz ausgelassen. Deshalb von meiner Seite nur gute 3 Sterne.
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