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Die Welt im Rücken Ausgezeichnet mit dem mit dem Literaturpreis des Landes Sachsen-Anhalt 2017

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

22161

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

20.02.2018

Verlag

Rowohlt Taschenbuch

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

18,6/12,4/2,8 cm

Gewicht

304 g

Farbe

Weiß / Aubergine

Auflage

11. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-499-27294-3

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

Hier haben wir es ohne Zweifel mit großer Literatur zu tun. ("Die Welt")
Ein fesselndes Buch ... Melle hat sein Lebensbuch geschrieben. ("Hamburger Abendblatt")
Ein erschütterndes, komisches, großartiges Buch. ("Der Spiegel")
Thomas Melle ist ein großer Schriftsteller. ("Cicero")
Eines der aufregendsten Bücher des Jahres. ("Frankfurter Neue Presse")
Umwerfend. ("taz")
Der Weltliteratur nahe ... Plastischer war Depression höchstens mal bei David Foster Wallace. ("Die Welt")
Das eindringlichste Leseerlebnis des Herbstes. ("Stern")
Ein Sprachwunder. Ein großes erzählerisches Werk. ("Die Zeit")
Eine enorme literarische Kraft. ("Deutschlandfunk")

Produktdetails

Verkaufsrang

22161

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

20.02.2018

Verlag

Rowohlt Taschenbuch

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

18,6/12,4/2,8 cm

Gewicht

304 g

Farbe

Weiß / Aubergine

Auflage

11. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-499-27294-3

Herstelleradresse

Rowohlt Taschenbuch
Kirchenallee 19
20099 Hamburg
DE

Email: produktsicherheit@rowohlt.de

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Erschreckend, bewegend und…

Gabrielle am 11.11.2023

Bewertungsnummer: 2830698

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Erschreckend, bewegend und wertvoll für jeden, der das persönliche Empfinden und Erleben eines Betroffenen verstehen will. Die Berliner Zeitung schrieb in ihrer Rezension über dieses Buch, dass es u. a. zugleich "irre" komisch wäre. Ich konnte keine Komik in der Beschreibung des Lebens von Thomas Melle finden und der Autor empfand sicherlich auch nicht so während seiner Paranoia und Psychose in den manischen Phasen oder während den darauf folgenden Depressionen. Seine Manie kostete den Autor beinahe seine Existenz und die Depression über sein Verhalten in den manischen Phasen und dessen Folgen brachte ihn an den Abgrund der Lebensmüdigkeit. Die Beschreibung des Lebens vom Thomas Melle, seiner übersteigerten Sinneswahrnehmungen, Unruhezustände, sein Irren durch diese Welt und seiner tiefen Traurigkeit, ist für einen emphatischen Leser mitunter kaum erträglich, doch zum Verstehen der Krankheit unumgänglich. "In Wahrheit sind Irre meist Opfer, die sich im Leben nicht mehr zurechtfinden, hospitalisiert oder obdachlos werden, als verknotete Nervenbündel durch die Gegend wanken und vielleicht noch vergewaltigt oder ermordet werden, selbst jedoch eher selten vergewaltigen oder morden. Oder sie sind durchschnittliche, weder hoch- noch minderbegabte Menschen, die einfach krank sind und damit zu kämpfen haben. Es ist nicht alles 'Abgrund'. Die Leute gruseln sich einfach zu gerne", so der Autor treffend in diesem Buch. Doch dieses Buch ist ebenfalls nicht gruselig. Es ist einfach nur erschütternd.

Erschreckend, bewegend und…

Gabrielle am 11.11.2023
Bewertungsnummer: 2830698
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Erschreckend, bewegend und wertvoll für jeden, der das persönliche Empfinden und Erleben eines Betroffenen verstehen will. Die Berliner Zeitung schrieb in ihrer Rezension über dieses Buch, dass es u. a. zugleich "irre" komisch wäre. Ich konnte keine Komik in der Beschreibung des Lebens von Thomas Melle finden und der Autor empfand sicherlich auch nicht so während seiner Paranoia und Psychose in den manischen Phasen oder während den darauf folgenden Depressionen. Seine Manie kostete den Autor beinahe seine Existenz und die Depression über sein Verhalten in den manischen Phasen und dessen Folgen brachte ihn an den Abgrund der Lebensmüdigkeit. Die Beschreibung des Lebens vom Thomas Melle, seiner übersteigerten Sinneswahrnehmungen, Unruhezustände, sein Irren durch diese Welt und seiner tiefen Traurigkeit, ist für einen emphatischen Leser mitunter kaum erträglich, doch zum Verstehen der Krankheit unumgänglich. "In Wahrheit sind Irre meist Opfer, die sich im Leben nicht mehr zurechtfinden, hospitalisiert oder obdachlos werden, als verknotete Nervenbündel durch die Gegend wanken und vielleicht noch vergewaltigt oder ermordet werden, selbst jedoch eher selten vergewaltigen oder morden. Oder sie sind durchschnittliche, weder hoch- noch minderbegabte Menschen, die einfach krank sind und damit zu kämpfen haben. Es ist nicht alles 'Abgrund'. Die Leute gruseln sich einfach zu gerne", so der Autor treffend in diesem Buch. Doch dieses Buch ist ebenfalls nicht gruselig. Es ist einfach nur erschütternd.

Ein bipolares Leben

Bewertung am 23.12.2020

Bewertungsnummer: 491163

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Eindrucksvoll und nachvollziehbar erzählt der Autor Thomas Melle von seiner psychischen Erkrankung. Er nimmt den Leser mit auf eine Reise, die wie eine Achterbahn der Gefühle verläuft. In der Manie entwickelt Thomas Melle unglaubliche gedankliche Logikketten, die dann in der Depression zerreißen. Der Stil und die Sprache, mit der der Autor erzählt, sind beeindruckend. Vor allem die Ehrlichkeit verblüfft den Leser. Ein ernstes Thema, das trotzdem humorvoll beschrieben wird.

Ein bipolares Leben

Bewertung am 23.12.2020
Bewertungsnummer: 491163
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Eindrucksvoll und nachvollziehbar erzählt der Autor Thomas Melle von seiner psychischen Erkrankung. Er nimmt den Leser mit auf eine Reise, die wie eine Achterbahn der Gefühle verläuft. In der Manie entwickelt Thomas Melle unglaubliche gedankliche Logikketten, die dann in der Depression zerreißen. Der Stil und die Sprache, mit der der Autor erzählt, sind beeindruckend. Vor allem die Ehrlichkeit verblüfft den Leser. Ein ernstes Thema, das trotzdem humorvoll beschrieben wird.

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Die Welt im Rücken

von Thomas Melle

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Anja Gernandt

Thalia Wien – Mariahilfer Straße

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5/5

Wahnsinnig ehrlich und schonungslos...

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wahnsinnig ehrlich und schonungslos schreibt Melle über seine Bipolarität und das tut er so sprachgewaltig und intelligent, dass einem geradezu der Atem stockt. Sehr lesenswert!
  • Anja Gernandt
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Wahnsinnig ehrlich und schonungslos...

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wahnsinnig ehrlich und schonungslos schreibt Melle über seine Bipolarität und das tut er so sprachgewaltig und intelligent, dass einem geradezu der Atem stockt. Sehr lesenswert!

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