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Diese gottverdammten Träume »Opulent, humorvoll und elegant. Russos bisher bestes Buch« THE NEW YORK TIMES — Roman

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18,95 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

18.07.2017

Abbildungen

bedruckte Umschlag-Innenseiten, Erstmals im Taschenbuch,

Verlag

DuMont Buchverlag

Seitenzahl

752

Maße (L/B/H)

13,8/21,3/5,1 cm

Gewicht

922 g

Farbe

Anthrazit / Camel

Auflage

5. Auflage

Originaltitel

Empire Falls

Übersetzt von

Monika Köpfer

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8321-6435-5

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

18.07.2017

Abbildungen

bedruckte Umschlag-Innenseiten, Erstmals im Taschenbuch,

Verlag

DuMont Buchverlag

Seitenzahl

752

Maße (L/B/H)

13,8/21,3/5,1 cm

Gewicht

922 g

Farbe

Anthrazit / Camel

Auflage

5. Auflage

Originaltitel

Empire Falls

Übersetzt von

Monika Köpfer

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8321-6435-5

Herstelleradresse

DuMont Buchverlag GmbH
Amsterdamer Strasse 192
50735 Köln
DE

Email: herstellung@dumont.de

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  • Bewertung

    4/5

    02.04.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Exzellenter Stil- Plot: zum Sterben zu langweilig

    Wer nur Wert auf das Handwerk eines guten Erzählers legt, ist hier goldrichtig! Wer eine spannende Geschichte lesen möchte, der sollte dieses Buch nicht lesen. Wenn dieser Kerl nicht so exzellent schreiben könnte, hätte ich das Buch nach den ersten 10 Seiten at acta gelegt. Da war mir „mittelalte Männer“ schon näher, vielleicht weil das Uni- Milieu mir näher ist als die Stimmung in einer Kleinstadtkneipe. Aber, wie gesagt: Schreiben, selbst über Bagatellen, kann Russo!

  • hamburg.lesequeen

    aus Bargfeld-Stegen

    5/5

    12.08.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    So gut, ein typischer Russo

    DIESE GOTTVERDAMMTEN TRÄUME Richard Russo Empire Falls ist eine Kleinstadt in Maine, die in den 60er-Jahren florierte. Heute bestimmen Arbeitslosigkeit und Depression das Leben der Bürger. Miles Roby, unser Hauptprotagonist, betreibt hier einen Diner, der seine besten Jahre hinter sich hat. Doch diese Tatsache stört Miles nicht. Überhaupt stört ihn wenig. Er ist gelassen und ruht nicht nur in sich, sondern nimmt es auch als gegeben hin, dass es gerade nicht so gut für ihn läuft: Seine Frau Janine ist mit einem aufgeblasenen Muskelprotz durchgebrannt. Sein Haus wurde von genau diesem Mann als dessen Eigentum annektiert. Der neue Freund seiner Tochter ist ausgerechnet der Sohn des Dorfpolizisten und ehemaligen Nachbarn, dem er seit Jahren versucht, aus dem Wege zu gehen - er ist hinterlistig und weist misogyne Züge auf. Seine Jugendliebe Charlene hält ihn geflissentlich auf Abstand und sein eigenes Libido scheint im Keller verschwunden zu sein. Und zu allem Überfluss klaut sein ewig klammer Vater die letzten Dollars aus seinem Handschuhfach. Was das alles miteinander zu tun hat und was das zur Folge haben wird, müsst ihr selber herausfinden. Ach was ist das wieder für ein typischer Russo. So wie John Irving sein New Hampshire und den Bären braucht, geht es bei Russo nicht ohne eine heruntergekommene Kleinstadt und eine Bar mit seinen schrulligen Stammgästen. Ich liebe diese verlässlichen Komponenten. Während man sich wie so oft zu Beginn ein wenig durch die Seiten kämpfen muss, kann man zum Ende nicht aufhören zu lesen. Es ist dieser minutiöse Schreibstil, der mich einfängt, diese Fäden, die Russo spinnt und sie später zu einem großen Ganzen verwebt - gepaart mit feinem Humor und ironischen Anekdoten. Ich habe mich wieder einmal köstlich unterhalten gefühlt und empfehle euch dieses Buch, welches mit dem Pulitzer Preis ausgezeichnet wurde. Herzlichen Glückwunsch von mir lieber Richard Russo. 4½ / 5 Die Originalausgabe erschien 2001 unter dem Titel „Empire Falls“ bei Alfred A. Knopf, New York. Die deutsche Erstausgabe erschien 2016 im DuMont Buchverlag.

  • Bewertung

    5/5

    09.07.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wenn der amerikanische Traum ein Traum bleibt

    Wenn du bereit bist, deine Zelte in einer öden Provinz von Maine aufzuschlagen, deine Abende im Empire Grill verbringen willst, um gewöhnliche Menschen zu beobachten, dann solltest du das Buch lesen. Denn es wird nicht viel passieren auf den 750 Seiten, keine Action, kein Abenteuer, kein Held wird über sich hinauswachsen. Aber am Ende gehts dir vielleicht wie mir und du würdest gern wiederkommen in die Stadt, in der die Träume wie Treibgut am Flussufer hängen bleiben. Empire Falls hat seine Blütezeit hinter sich, die Papierfabrik ist geschlossen. C.B. Whiting, der letzte Nachfahre des Familienimperiums, hat es vorgezogen, seine Frau Francine mit Tochter Cindy zurückzulassen und in Mexiko Gedichte zu schreiben. Jahre später, nach seinem Tod, gehört Mrs Whiting noch immer der halbe Ort, auch das Diner samt Miles Roby, dem Manager. Hoffnungen köcheln in Empire Falls auf Sparflamme, ab und zu werden sie im Empire Grill gewendet unter der steten Beobachtung der Bewohner. Da ist der verschlagene Walt, der Miles mit Ansage die Frau ausgespannt hat und ihn regelmäßig zum Armdrücken herausfordert. Miles zukünftige Ex-Frau Janine, für die ein Orgasmus Grund genug zur erneuten Heirat ist. Max, Miles’ Vater, der sich durchs Leben gaunert und nicht davor zurückschreckt, für seine Sauftouren die Trinkgeldkasse des Diners zu plündern. Und Miles schaut bei allem recht tatenlos zu, denn er muss erkennen, dass er nicht das Leben führt, dass er sich einst erhofft hatte. Er scheint irgendwo zwischen seinen Träumen und dem Verantwortungsbewusstsein festzuhängen. Seine ganze Hoffnung liegt in seiner 14-jährigen klugen, sensiblen und künstlerisch begabten Tochter Tick. Neben den vielen tiefgründigen Charakteren, die wir durch die multiperspektivische Erzählweise erst allmählich verstehen, arbeitet Russo mit großartigen Bilder, die nicht immer gleich erkennbar sind, mit dem Fortgang der Geschichte aber mit aller Macht deutlich werden. In seinem langen Prolog sieht C.B. Whiting in dem Fluss Knox, der durch den Ort fließt und an dessen Ufer sämtlicher Müll einschließlich eines Elchkadavers angespült wird, einen Planungsfehler Gottes. Wider aller Warnungen lässt er den Fluss begradigen – weil er es kann, weil er Geld hat. Das sagt nicht nur viel über den Ort aus, sondern wird 700 Seiten später seine Folgen präsentieren. Auch Miles ist einer der Gestrandeten, denn er hatte den Ort längst für sein Studium verlassen, als Mrs Whiting ihn „zurückbeordert“ kurz vor dem Tod seiner Mutter, um kurzfristig das Diner zu übernehmen. Oder nehmen wir Tick, Miles’ Tochter, meine Lieblingsfigur. Wenn Russo sie mit hängenden Schultern, auf denen ihr viel zu schwerer Rucksack hängt, durch die Straße schleichen lässt, spürt man als LeserIn, dass die Erwartungen, die in sie gesetzt werden, für sie zur Last werden. Immer wieder sind es die Träume der Erwachsenen, die sie auf ihre Kinder projizieren, weil sie sie selbst nicht verwirklicht haben. Russo hegt viel Empathie für die Menschen, die in ihrer sozialen Schicht festhängen und für die der amerikanische Traum immer ein Traum bleiben wird. Die wie Miles ein zu hohes Pflichtgefühl gegenüber ihrer Familie, ihren Freunden haben und zu viel Anstand besitzen, um sie im Stich zu lassen. Alles treibt ruhig und gelassen dahin, bis Russo das Ende in einer Katastrophe münden lässt, die sich auf ein tatsächliches Ereignis aus dem Jahr 1999 stützt, das damals nicht nur die USA erschüttert hat. Wird das zum Weckruf für die Bewohner von Empire Falls, die samt ihrer »gottverdammten Träume« wie Treibgut am Ufer des Knox festhängen? Alles läuft auf die Frage hinaus, wird es je einer schaffen, seinen Traum zu leben? Fazit. Das Buch hat ein paar Längen, die es mir nicht immer leicht gemacht haben. Auch die Redudanzen hätte man im Lektorat ausmerzen können. Doch am Ende hat sich alles zu meiner Zufriedenheit gefügt. Erst als ich fertig war, wurde mir die Gewaltigkeit der Geschichte und allen liebevollen Details so richtig bewusst.

  • Bewertung

    5/5

    22.06.2017

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Richard Russo ist der literarische...

    Richard Russo ist der literarische Edward Hopper! Ganz großes Kino!

  • Vanessas Bücherecke

    5/5

    15.06.2016

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Fesselnd und verdammt gut geschrieben

    Klappentext: Empire Falls, eine Kleinstadt in Maine: Seit über zwanzig Jahren arbeitet Miles Roby im örtlichen Diner. Hier versammelt sich die ganze Stadt, vom Fitness-studiobesitzer bis zum Schuldirektor. Miles selbst hat das College abgebrochen, ist geschieden und lebt in einer winzigen Wohnung über dem Restaurant. Und während er sein Bestes gibt, seiner Tochter dabei zu helfen, die Highschool zu überstehen, seinen trinkfreudigen Vater zu bändigen und dem Job im Diner gerecht zu werden, bleibt nicht viel Raum für das, was er sich vom Leben erhofft hat. Seine Verpflichtungen fesseln ihn an die Stadt, und erst als die äußeren Umstände ihn dazu zwingen, gelingt es ihm, Empire Falls zu verlassen. Er flieht mit seiner Tochter an den gemeinsamen Sehnsuchtsort Martha’s Vineyard. Seit Jahren spielt er mit dem Gedanken, sich hier niederzulassen. In ›Diese gottverdammten Träume‹ erzählt Richard Russo mit viel Wärme und Humor die Geschichte eines Mannes, der nicht der geworden ist, der er sein wollte, und zeigt das Leben in der Kleinstadt mit all seinen Absonderlichkeiten: ein Roman mit viel Gefühl für die Tragik, die im Alltäglichen liegt. Meinung: Die Glanzzeiten der Stadt Empire Falls in Maine sind vorbei. Die großen Fabriken sind geschlossen und viele Menschen leben nahe am Existenzminimum. Auch Miles, der das örtliche Diner führt, kommt mehr schlecht als recht über die Runden. Gerne würde er einige Dinge im Diner verändern, leider liegt die Entscheidung nicht bei ihm, sondern bei der Besitzerin Mrs Whiting, der geschätzt die halbe Stadt gehört. Und da Mrs Whiting ein Gespür dafür hat, die Menschen an sich zu binden, sitzt die Stadt in einer Schleife aus Gefälligkeiten und Abhängigkeiten fest. Doch etwas ist im Umbruch und Miles merkt, dass es Zeit wird, etwas zu tun. Wenn schon nicht für sich, dann wenigstens für seine Tocher Trick. Richard Russos Charaktere sind wahnsinnig vielschichtig und komplex. Man findet unheimlich viel von einen selber in den Figuren im Buch und kann sich in diese entsprechend gut hineinversetzten. Natürlich steht in diesem Roman Miles im Vordergrund, der es trotz seiner Ambitionen nie geschafft hat die Kleinstadt zu verlassen. Gutmütig und nachgiebig wie er ist, lässt er sich von einer Verpflichtung in die Nächste an die Stadt binden. Aber auch die anderen Protagonisten stecken mit ihren Träumen und Sehnsüchten hier fest. Es ist richtig spannend zu lesen, wie toll strukturiert und skizziert Richard Russos Figuren sind. Dadurch wirken sie sehr plastisch und real. Erzählt wird die Geschichte in der dritten Person, der Blickwinkel wechselt dabei zwischen verschiedenen Charakteren. Die Kapitel sind zwar meist recht lang, dank des spannenden Erzählstils aber sehr kurzweilig. Die Dialoge im wirken wie aus dem Leben gegriffen. Hier hat die Übersetzerin Monika Köpfer hervorragende Arbeit geleistet. Diese gottverdammten Träume ist ein wahrhaft gut gewählter Buchtitel, denn die Charaktere in ihrem Roman müssen sich mit ihren Träumen und Wünschen auseinandersetzen. Es wird über die eigenen Träume nachgedacht, geprüft inwieweit man seine Ziele erreicht hat und ob sich die letztendliche Erfüllung der Träume als wirklich so optimal entwickelt hat, wie man es sich gewünscht hat. Erzählerisch legt Russo hier den Fokus auf die kleinen Dinge im Alltag seiner Protagonisten. Große Ereignisse, die den Handlungsverlauf entscheidend beeinflussen, fließen hier eher nebenher ein. Damit sorgt der Autor für viel Spannung im Roman, denn man erfährt nur nach und nach, was genau passiert ist. Dieser Stil sorgt natürlich auch dafür, dass man als Leser viel miträtselt und sich stark mit dem Roman beschäftigt. So manche meiner Vermutungen, die ich während des Lesens gezogen habe, konnten sich bestätigen, aber an anderen Stellen konnte der Roman mich wirklich überraschen, bewegen und schockieren. Vielen Dank an den DuMont Verlag für das Rezensionsexemplar. Fazit: Diese gottverdammten Träume ist so nah am Leben, wundervoll erzählt und mit einer regelrechten Sogwirkung versehen, dass ich das Buch in kürzester Zeit lesen musste. Da die Inhaltsangabe glücklicherweise nicht zu viel vom Inhalt verrät, hat dieser Roman einen richtigen Überraschungsmoment für mich bereitgehalten und sehr bewegt. Ein großartiges Buch! Unbedingt lesen und nicht in die Inhaltsangaben spicken ;) Von mir gibt es 5 von 5 Punkten.

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Bewertungen (11)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Lukas Bärwald

    Lukas Bärwald

    Thalia St. Pölten

    Buchhändler*in

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    5/5

    20.03.2017

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Empire Falls

    Empire Falls, einst eine wohlhabend Kleinstadt in Maine, die durch seine Textilindustrie florierte. Doch die Fabriken schlossen bereits vor Jahrzehnten ihre Tore und liegen damit ebenso brach wie die Träume der BewohnerInnen der Stadt. Sommer für Sommer warten sie nun sehnsüchtig darauf, dass eine ominöse Limousine vorfährt, um Käufer der Fabriken auszuspucken die damit das Leben und Hoffnungen von Empire Falls wieder ins Rollen bringen. Richard Russos 2002 mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichneter Roman ist inhaltlich wie stilistisch bemerkenswert eines: schlicht. Hier werden keine sprachlichen Experimente vollführt und sich kunstvoll verwebende Handlungsfäden ausgeworfen. Stattdessen präsentiert der Autor hier auf meisterhafte Weise, was geradliniges und fokussiertes Erzählen heißt. Faktisch gibt es in „Diese gottverdammten Träume“ Nebenfiguren, doch wird keine Figur so behandelt, sondern individuell ausgeleuchtet und so ins Licht gerückt, dass nachvollziehbar wird, was die EinwohnerInnen antreibt, belastet und ausmacht. Und dieses engmaschige Netz aus Figuren, Schicksalen und Träumen webt Russo im Verlauf der Handlung immer dichter und fesselt damit auf eine berührende und literarisch außergewöhnliche Art. Über 750 Seiten begleitet man Miles Roby, der das örtliche Diner leitet, sich mit seiner zukünftigen Ex-Frau plötzlich fast besser versteht als je zuvor, seiner erwachsen werdenden Tochter emotional unter die Arme greifen muss, mit seinem ewig zeternden Vater den Kirchturm zu streichen hat, seinem Bruder… - Miles steht mitten im Leben und kämpft mit wie um seine Träume und das was seine verstorbene Mutter als Leben für ihn vorgesehen hatte. Ein großer amerikanischer Roman von einem herausragenden Erzähler, der ohne Effekthascherei und blendendes Beiwerk eine Geschichte über Menschen erzählt und die (Ab)Wege, auf die sie das Leben führt.

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