Produktbild: Nur wenn du allein kommst

Nur wenn du allein kommst Eine Reporterin hinter den Fronten des Dschihad

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

06.09.2024

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

384

Maße (L/B/H)

22,4/15,1/3,3 cm

Gewicht

650 g

Auflage

5. Auflage

Originaltitel

I Was Told To Come Alone: My Journey Behind the Lines of Jihad

Übersetzt von

Sky Nonhoff

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-406-71167-1

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

06.09.2024

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

384

Maße (L/B/H)

22,4/15,1/3,3 cm

Gewicht

650 g

Auflage

5. Auflage

Originaltitel

I Was Told To Come Alone: My Journey Behind the Lines of Jihad

Übersetzt von

Sky Nonhoff

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-406-71167-1

Herstelleradresse

Verlag C.H.Beck GmbH & Co. KG
Wilhelmstraße 9
80801 München
DE
produktsicherheit@beck.de

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Eine Frau, die nicht locker lässt und nachfragt

Janine S. am 29.12.2017

Bewertungsnummer: 1071720

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die Journalistin Souad Mekhennet ist in Deutschland geboren, aber ihre Wurzeln sind marrokanisch-türkisch.  Dank ihrer Eltern weiß sie von klein auf, dass ein Zusammenleben von Schhiten und Sunniten möglich ist. Doch in der islamischen Welt prallen die verschiedenen Glaubsrichtungen imemr wieder aufeinander.  Viele Islamisten sind außerdem nicht gut auf den Westen zu sprechen. Die Journalistin wagt sich vor in diese gefährliche Welt und interviewt Warlords und Führer von al-Qaida. Dabei enthüllt sie Identitäten und geheime Machenschaften. Die Journalistin erzählt ihre Lebensgeschichte und somit auch über ihre Reportagen, Interviews und Arbeitsweise. Man erfährt, dass sie in Deutschland geboren wurde, aber einen gewissen Teil ihrer Kindheit bei ihrer Großmutter in Marroko verbracht hat. Sie kann daher sehr gut Deutsch und Arabisch sprechen, was ihr später sehr viele Türen öffnen wird. Außderm ist sie sehr mit dem Islam vertraut. Früh ist Mekhennet klar, das sie Journalistin werden will und schaffst es shcließlich in Hamburg auf die Henri-Nannen-Schule. Ihre islamischen Wurzeln erlauben es ihr in Gebiete vorzudringen und Menschen zu interviewen, zu denen deutsche Journalisten niemals Zutritt bekämen. Sie weiß wie man sich zu verhalten hat und taucht entsprechend verschleiert zu ihren Inteviews auf. Außerdem lässt sie nicht lockert und lässt sich niemals einschüchtern. Das imponiert so einigen Anführern, so dass sie exklusive Interviews erhält. Ihr journalistische Reise beginnt mit dem 11. September 2001 und führt sie über den islanischen Frühling bis in die Gegenwart. Man bekommt die andere Seite zu sehen, lernt deren Beweggründe kennen. Warum schließen sich so viele, junge Männer dem Dschiad an? Was versprechen sie sich vom Kalifat? Warum hat sie der Westen enttäuscht? Mekhennet hat einen ganz eigenen Charakter, der sie prädestiniert für den Job als Jourlanistin. Sie hinterfragt die Dinge, sie traut sich in Krisengebiete und hört tatsächlich zu ohne zu verurteilen oder jemals nur die eine Seite zu beleuchten. Sie lässt sich auch nicht von Entführungen, Verhaftungen oder Drohungen einschüchtern. Es ist spannend sie auf ihren Reisen und Interviews zu begleiten. Mitzufiebern, wenn sie versucht geheime Identitäten und Machenschaften aufzudecken. Sie berichtet von Einzelschicksalen, bringt sie in den großen Zusammenhang und ist stets vor Ort, mittendrin in den größten Tumulten und Auseinandersetzungen. Gerade als Westler weiß man oft nicht allzu viel über den Islam und warum sich junge Menschen zu radikalisierten Islamisten werden. Die Journalistin vermag auf eindringliche Art und Weise eine uns fast geheime Welt zu beleuchtet, in dem sie hinter die Kulissen schaut und sich nicht abschrecken lässt. Der Mut dieser Frau lässt einen neue Einblicke gewähren, die unbedingt jedem zuteil werden sollten. Daher gebe ich eine ganz klare Leseempfehlung, denn jede Medaille hat zwei Seiten.

Eine Frau, die nicht locker lässt und nachfragt

Janine S. am 29.12.2017
Bewertungsnummer: 1071720
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die Journalistin Souad Mekhennet ist in Deutschland geboren, aber ihre Wurzeln sind marrokanisch-türkisch.  Dank ihrer Eltern weiß sie von klein auf, dass ein Zusammenleben von Schhiten und Sunniten möglich ist. Doch in der islamischen Welt prallen die verschiedenen Glaubsrichtungen imemr wieder aufeinander.  Viele Islamisten sind außerdem nicht gut auf den Westen zu sprechen. Die Journalistin wagt sich vor in diese gefährliche Welt und interviewt Warlords und Führer von al-Qaida. Dabei enthüllt sie Identitäten und geheime Machenschaften. Die Journalistin erzählt ihre Lebensgeschichte und somit auch über ihre Reportagen, Interviews und Arbeitsweise. Man erfährt, dass sie in Deutschland geboren wurde, aber einen gewissen Teil ihrer Kindheit bei ihrer Großmutter in Marroko verbracht hat. Sie kann daher sehr gut Deutsch und Arabisch sprechen, was ihr später sehr viele Türen öffnen wird. Außderm ist sie sehr mit dem Islam vertraut. Früh ist Mekhennet klar, das sie Journalistin werden will und schaffst es shcließlich in Hamburg auf die Henri-Nannen-Schule. Ihre islamischen Wurzeln erlauben es ihr in Gebiete vorzudringen und Menschen zu interviewen, zu denen deutsche Journalisten niemals Zutritt bekämen. Sie weiß wie man sich zu verhalten hat und taucht entsprechend verschleiert zu ihren Inteviews auf. Außerdem lässt sie nicht lockert und lässt sich niemals einschüchtern. Das imponiert so einigen Anführern, so dass sie exklusive Interviews erhält. Ihr journalistische Reise beginnt mit dem 11. September 2001 und führt sie über den islanischen Frühling bis in die Gegenwart. Man bekommt die andere Seite zu sehen, lernt deren Beweggründe kennen. Warum schließen sich so viele, junge Männer dem Dschiad an? Was versprechen sie sich vom Kalifat? Warum hat sie der Westen enttäuscht? Mekhennet hat einen ganz eigenen Charakter, der sie prädestiniert für den Job als Jourlanistin. Sie hinterfragt die Dinge, sie traut sich in Krisengebiete und hört tatsächlich zu ohne zu verurteilen oder jemals nur die eine Seite zu beleuchten. Sie lässt sich auch nicht von Entführungen, Verhaftungen oder Drohungen einschüchtern. Es ist spannend sie auf ihren Reisen und Interviews zu begleiten. Mitzufiebern, wenn sie versucht geheime Identitäten und Machenschaften aufzudecken. Sie berichtet von Einzelschicksalen, bringt sie in den großen Zusammenhang und ist stets vor Ort, mittendrin in den größten Tumulten und Auseinandersetzungen. Gerade als Westler weiß man oft nicht allzu viel über den Islam und warum sich junge Menschen zu radikalisierten Islamisten werden. Die Journalistin vermag auf eindringliche Art und Weise eine uns fast geheime Welt zu beleuchtet, in dem sie hinter die Kulissen schaut und sich nicht abschrecken lässt. Der Mut dieser Frau lässt einen neue Einblicke gewähren, die unbedingt jedem zuteil werden sollten. Daher gebe ich eine ganz klare Leseempfehlung, denn jede Medaille hat zwei Seiten.

Aktueller denn je ...

Gertie G. aus Wien am 05.10.2017

Bewertungsnummer: 1053061

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Mit diesem Buch entführt uns die Autorin Souad Mekhennet in die (Gedanken)Welt der radikalen Islamisten. Die bekannte Reporterin ist wie keine zweite berufen, sich dieses Themas anzunehmen. Sie ist eine Wanderin zwischen Orient und Okzident. In Deutschland als Tochter von marokkanisch-türkischen Eltern geboren, wächst sie als gläubige Muslima und moderne Frau auf. Allerdings kennt sie die schiefen Blicke der anderen und das Gefühl „Nicht-dazu-gehören“. Mit Ehrgeiz und Beharrlichkeit hat sie sich ihren Platz im politischen Journalismus erkämpft. Was veranlasst sie nun, hinter die Kulissen des IS zu blicken? Souad Mekhennet will ergründen, warum sich vor allem junge Menschen dem Aufruf zum Dschihad folgen. Sie spricht mit Frauen und Männern. Dabei entdeckt sie Ähnlichkeiten mit ihrer eigenen Herkunft. Doch anders als die enttäuschten Jugendlichen, die vor allem den Westen für ihre Situation verantwortlich machen, hat Souad die ihr angebotenen Chancen genützt. Sie hat hart für ihren Erfolg gearbeitet. Auf ihren Reisen in die arabischen Staaten wird sie mehrmals verschleppt, mit dem Tod bedroht und kann das eine oder andere Mal nur mit viel Glück entkommen. Während des arabischen Frühling ist sie in Ägypten, wird verhaftet und lernt eines der berüchtigten ägyptischen Gefängnisse von innen kennen. Doch nicht nur den islamischen Staaten ist sie suspekt. Nein, auch die westlichen Staaten beäugen die Journalisten argwöhnisch. Ist sie gar eine von „denen“? Schonungslos listet sie die Fehler, die den westlichen Politikern unterlaufen sind. Schon lange vor den Anschlägen in Paris, Brüssel oder London hat die Top-Journalistin vor radikalisierten Jugendlichen gewarnt. Allein, man hat sie nicht ernst genommen. Doch nicht nur der Westen schlägt eine falsche Richtung ein. Auch die islamische Welt ist in sich zerstritten. Sunniten bekämpfen Schiiten, gehen für diese Kämpfe allerlei Allianzen ein, die sich dann verselbständigen. Für sie ist es klar, dass die Beseitigung eines Diktators à la Saddam Hussein nur ein Vakuum entstehen hat lassen, das nun von diversen Gruppen aufgefüllt wird. Die handelnden Politiker scheinen hier nicht weiter gedacht zu haben. Die Folgen spüren wir auf der ganzen Welt. In sachlichen Worten und mit vielen Details aus ihrem nicht ganz ungefährlichen Reisen, gibt uns Souad Mekhennet Einblick in die Gedankenwelt der radikalisierten Islamisten. Ich gebe zu, ich habe bislang nicht allzu viel darüber gewusst. Dieses Buch ist ein wichtiger Beitrag, um eine andere als die westliche Sicht zu bekommen. Allerdings fürchte ich, der Terror wird uns noch länger beschäftigen. Fazit: Ein Buch, das unbedingt gelesen werden sollte. 5 Sterne und eine absolute Leseempfehlung!

Aktueller denn je ...

Gertie G. aus Wien am 05.10.2017
Bewertungsnummer: 1053061
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Mit diesem Buch entführt uns die Autorin Souad Mekhennet in die (Gedanken)Welt der radikalen Islamisten. Die bekannte Reporterin ist wie keine zweite berufen, sich dieses Themas anzunehmen. Sie ist eine Wanderin zwischen Orient und Okzident. In Deutschland als Tochter von marokkanisch-türkischen Eltern geboren, wächst sie als gläubige Muslima und moderne Frau auf. Allerdings kennt sie die schiefen Blicke der anderen und das Gefühl „Nicht-dazu-gehören“. Mit Ehrgeiz und Beharrlichkeit hat sie sich ihren Platz im politischen Journalismus erkämpft. Was veranlasst sie nun, hinter die Kulissen des IS zu blicken? Souad Mekhennet will ergründen, warum sich vor allem junge Menschen dem Aufruf zum Dschihad folgen. Sie spricht mit Frauen und Männern. Dabei entdeckt sie Ähnlichkeiten mit ihrer eigenen Herkunft. Doch anders als die enttäuschten Jugendlichen, die vor allem den Westen für ihre Situation verantwortlich machen, hat Souad die ihr angebotenen Chancen genützt. Sie hat hart für ihren Erfolg gearbeitet. Auf ihren Reisen in die arabischen Staaten wird sie mehrmals verschleppt, mit dem Tod bedroht und kann das eine oder andere Mal nur mit viel Glück entkommen. Während des arabischen Frühling ist sie in Ägypten, wird verhaftet und lernt eines der berüchtigten ägyptischen Gefängnisse von innen kennen. Doch nicht nur den islamischen Staaten ist sie suspekt. Nein, auch die westlichen Staaten beäugen die Journalisten argwöhnisch. Ist sie gar eine von „denen“? Schonungslos listet sie die Fehler, die den westlichen Politikern unterlaufen sind. Schon lange vor den Anschlägen in Paris, Brüssel oder London hat die Top-Journalistin vor radikalisierten Jugendlichen gewarnt. Allein, man hat sie nicht ernst genommen. Doch nicht nur der Westen schlägt eine falsche Richtung ein. Auch die islamische Welt ist in sich zerstritten. Sunniten bekämpfen Schiiten, gehen für diese Kämpfe allerlei Allianzen ein, die sich dann verselbständigen. Für sie ist es klar, dass die Beseitigung eines Diktators à la Saddam Hussein nur ein Vakuum entstehen hat lassen, das nun von diversen Gruppen aufgefüllt wird. Die handelnden Politiker scheinen hier nicht weiter gedacht zu haben. Die Folgen spüren wir auf der ganzen Welt. In sachlichen Worten und mit vielen Details aus ihrem nicht ganz ungefährlichen Reisen, gibt uns Souad Mekhennet Einblick in die Gedankenwelt der radikalisierten Islamisten. Ich gebe zu, ich habe bislang nicht allzu viel darüber gewusst. Dieses Buch ist ein wichtiger Beitrag, um eine andere als die westliche Sicht zu bekommen. Allerdings fürchte ich, der Terror wird uns noch länger beschäftigen. Fazit: Ein Buch, das unbedingt gelesen werden sollte. 5 Sterne und eine absolute Leseempfehlung!

Kundinnen und Kunden meinen

Nur wenn du allein kommst

von Souad Mekhennet

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  • Produktbild: Nur wenn du allein kommst
  • Prolog: Verabredung mit ISIS

    Türkei, 2014

    1. Fremde in einem fremden Land

    Deutschland und Marokko, 1978–1993

    2. Die Hamburger Zelle

    Deutschland, 1994–2003

    3. Ein Land mit gespaltener Seele

    Irak, 2003–2004

    4. Ein Anruf von Khaled el-Masri

    Deutschland und Algerien, 2004–2006

    5. Selbst wenn ich heute sterben sollte

    Libanon, 2007

    6. Die Verlorenen von Zarqa

    Jordanien, 2007

    7. Der Wert eines Lebens

    Algerien, 2008

    8. Guns & Roses

    Pakistan, 2009

    9. Mukhabarat

    Ägypten, 2011

    10. Das ist kein Arabischer Frühling

    Deutschland und Tunesien, 2011

    11. Bedrohungen

    Bahrain, Iran und Deutschland, 2011–2013

    12. Nachwuchs für das Kalifat

    Deutschland, 2013

    13. Bräute für das Kalifat

    Deutschland und Frankreich, 2014–2015

    14. Auf der Suche nach einem islamistischen Beatle oder Wie ich Jihadi John enttarnteEngland, 2014–2015

    15. Die Radikalisierten

    Österreich, Frankreich und Belgien, 2015–2016

    Epilog: Mitten ins Herz

    Deutschland und Marokko, 2016

    Dank Anmerkungen