Produktbild: Babylon

Babylon Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

24.07.2017

Verlag

Carl Hanser

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

20,8/13,6/2,5 cm

Gewicht

339 g

Auflage

1

Originaltitel

Babylone

Übersetzt von

Frank Heibert + weitere

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-446-25651-4

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

24.07.2017

Verlag

Carl Hanser

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

20,8/13,6/2,5 cm

Gewicht

339 g

Auflage

1

Originaltitel

Babylone

Übersetzt von

  • Frank Heibert
  • Hinrich Schmidt-Henkel

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-446-25651-4

Herstelleradresse

Carl Hanser Verlag GmbH & Co.KG
Kolbergerstr. 22
81679 München
DE
info@hanser.de

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  • Bewertung

    5/5

    06.10.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine ganz normale Hausbekanntschaft, eine ganz normal Party sollte es sein. Daraus wurden viel zu viele Gedanken, unbedachte Worte und eine Leiche, die es zu »entsorgen« gab. Skurrile Geschichte über Gefühle, Beziehungen und Freundschaft.

  • Bewertung

    5/5

    20.08.2017

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine Party mit Folgen

    Wer "Der Gott des Gemetzels" kennt, weiß wie bitterböse und sarkastisch die Autorin ihre Figuren sezieren kann. In ihrem Roman "Babylon" lässt Yasmina Reza aber Milde walten und präsentiert uns durchaus sympathische Charaktere. Elisabeth hat für ihre Freunde eine Party geschmissen. Nach der ganzen Anspannung der letzten Tage, ob denn genug Stühle, Gläser und Getränke vorhanden seien, kann sie sich nun zufrieden und erschöpft ins Bett legen. Die Feier war offensichtlich ein Erfolg und größere Katastrophen blieben aus. Neben den etwas spießigen Gästen brachte das spontan eingeladene Nachbarpärchen Jean-Lino und Lydia mit scheinbar kleinen gegenseitigen Sticheleien etwas Schwung in den Abend. In der Nacht klingelt Jean-Lino dann bei Elisabeth um ihr zu erzählen, dass er gerade seine Frau umgebracht hat. Mit dieser unfassbaren Tat nimmt der Roman richtig Fahrt auf. Kammerspiel ist sicherlich die treffendste Bezeichnung für Rezas Werk. Neben etlichen humorvollen und grotesken Szenen besticht der Roman durch die Tiefe seiner Figuren. Besonders berührend und großartig beschrieben sind aber die Beziehungen von Elisabeth Jean-Lino und Lydia zueinander. Dort wo Begriffe wie Liebe, Freundschaft oder Entfremdung an ihre Grenzen stoßen, schafft Yasmin Reza einen eigenen Kosmos an Bezeihungen jenseits des Plakativen. Eine Tragikomödie mit viel Empathie geschrieben.

  • Edith Berger

    aus 3istau

    5/5

    20.08.2017

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    purer Lesegenuss

    "Wenn ich unter all den Bildern, die mir von Jean-Lino in Erinnerung geblieben sind, ein einzelnes auswählen sollte, dann das, wo er fast im Dunkeln auf dem marokkanischen Lederstuhl sitzt, die Arme auf die Armlehnen gepresst, inmitten einer überflüssig gewordenen Ansammlung von Stühlen." Es ist der 21. März. Eigentlich wollte Elisabeth keine Party geben. Sie ist ungeübt in diesen Dingen. Ein Frühlingsfest. Wie ist sie nur auf die Idee gekommen? Viel zu viele Gläser und Stühle. Sie hatte eigentlich auch nicht vorgehabt, ihren Nachbarn Jean-Lino und seine Lebensgefährtin Lydie einzuladen. Und doch ist es schlussendlich ein nettes Fest gewesen. Bis auf die kleine, nicht nennenswerte Auseinandersetzung zwischen Jean-Lino und Lydie kurz bevor sie gehen. Ein paar Stunden später, Elisabeth und ihr Mann sind schon im Bett als es an der Tür läutet. Es ist Jean-Lino. Er erzählt, dass er Lydie gerade erwürgt hat. "Babylon" von Yasmina Reza ist Lesegenuss pur.

  • leserattebremen

    aus Berlin

    4/5

    09.11.2017

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Es ist eine gemütliche Party,…

    Es ist eine gemütliche Party, man isst und trinkt und als alle Gäste gegangen sind, sind Elisabeth und ihr Ehemann sich einig, dass ihre Frühlingsparty ein Erfolg war. Sie sind keine erfahrenen Gastgeber, aber bis auf eine kleine Streitigkeit des benachbarten Ehepaares Jean-Lino und Lydia war alles gut verlaufen. Bis es an der Tür klingelt und Jean-Lino berichtet, er habe seine Frau umgebracht. Was sollen sie jetzt nur tun? Yasmina Reza ist bekannt dafür, in die Abgründe der menschlichen Beziehungen zu schauen und das gelingt ihr auch bei „Babylon“ auf herausragende Weise. Die Beschreibungen der Charaktere und ihrer Handlungen schwanken die ganze Zeit zwischen komisch und gruselig, alle sind überfordert, keiner weiß was zu tun ist und so verhalten sie sich völlig absurd angesichts der ermordeten Nachbarin. Die für den Leser völlig normale Reaktion, die Polizei zu rufen, wird plötzlich zur Mammutaufgabe, das Gefühl von Recht und Gerechtigkeit völlig durcheinandergebracht angesichts der Tatsache, dass der Mörder in diesem Fall der nette Nachbar ist, mit dem man sich so gerne unterhält. Reza führt die Menschen vor, ohne sie lächerlich zu machen, zu ernsthaft und bedrohlich sind ihre Gefühle, als dass man sich darüber lustig machen könnte. „Babylon“ von Yasmina Reza ist ein großartiger Roman über die Menschen und ihre Beziehungen und all die tiefen, dunklen Abgründe, die sich in diesem Bereich auftun. Ein kurzweiliger und psychologisch feiner Roman, der auch noch viel Lesefreude bereitet.

  • Timo Funken

    5/5

    16.06.2019

    eBook (ePUB)

    Babylon

    Ein großartiges Buch. Ich habe es mit Begeisterung gelesen. Unglaublich komische und absurde Erzählung mit tieferer Bedeutung. Von mir daher volle 5 Sterne. Liebe Grüße, Timo Funken

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    Pia Lemberger

    Thalia Wien – Mitte / W3

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    5/5

    23.07.2017

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Babylon - Neues Buch im Stil von "Der Gott des Gemetzelsl"

    Yasmina Reza ist wahrscheinlich weniger Leuten ein Begriff als ihr bekanntestes, bereits verfilmtes Kammerspiel "Der Gott des Gemetzels". Auch "Babylon" ist quasi ein Kabinettstück, das sich fast ausschließlich in den 4 Wänden von Elisabeth und Pierre Jauze bzw. deren Nachbarn abspielt - oder strenggenommen eigentlich in Elisabeths Kopf. Elisabeth und Pierre laden eines Abends nicht nur viele Freunde zu sich nach Hause ein, sondern auch das benachbarte Ehepaar vom Stockwerk über ihnen. Mit Jean-Rino ist Elisabeth eigentlich sehr gut befreundet, seine Frau Lydie hingegen kennt sie nur von kurzen, zufälligen Begegnungen. Nach einem vermeintlich netten Abend klingelt es spätnachts an der Haustür der Jauzes: Jean-Rino hat seine Frau erwürgt. Keine Frage, "Babylon" hat jede Menge an Absurditäten und Grotesken zu bieten, es wird aber niemals unrealistisch. Besonders gefallen hat mir der locker-leichte Stil und die Detailliebe, mit der insbesondere Jean-Rino geschildert wird. Der Vergleich mit "Der Gott des Gemetzels" liegt nahe und ist nicht von der Hand zu weisen, aber "Babylon" muss den Vergleich mit dem populären Vorgänger nicht scheuen. Die Geschichte ist fulminant, das Ende passend unspektakulär - wie das Leben eben so spielt. Ein Lesevergnügen bis zum allerletzten Satz!

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