Produktbild: Die Rezeptur des Bösen

Die Rezeptur des Bösen

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

62611

Erscheinungsdatum

24.03.2017

Verlag

Aufbau Digital

Seitenzahl

25 (Printausgabe)

Dateigröße

2390 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783841213709

Beschreibung

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Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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  • navigierbares Inhaltsverzeichnis
  • nicht oder eingeschränkt barrierefrei

Verkaufsrang

62611

Erscheinungsdatum

24.03.2017

Verlag

Aufbau Digital

Seitenzahl

25 (Printausgabe)

Dateigröße

2390 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783841213709

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  • ChrisYo

    aus Lutherstadt Wittenberg

    3/5

    02.02.2021

    eBook (ePUB)

    Appetizer

    Zum Inhalt: Die Vorgeschichte zu "Der Duft des Teufels". Köln 1695: Ein Duftwasser versetzt die Stadt in Hysterie. Seine Wirkung ist enthemmend, unschuldige Jungfrauen treibt es in die Arme des Teufels – doch woher stammt die Tinktur wirklich? Und welche böse Macht bedient sich ihrer, um dem Fürsten der Finsternis zu huldigen? Nach einem verheerenden Brand bei dem seine Tochter umkommt und er schwere Verbrennungen erleidet, ist der Mann Jodokus der festen Überzeugung, dass seine Tochter sich mit dem Höllenfürsten vereint hat und nun an dessen Seite dessen Braut ist. Er sieht sich selbst als Meister und Botschafter seines neuen Herren und macht sich auf den Weg, um einen Händler aufzusuchen, der ihm einen Gefallen tun soll. Ohne Umschweife erreicht er bald einen anderen Ort, lässt sich dort neu einkleiden und ein Wässerchen in einem Labor zusammen brauen. Von dort aus reist er weiter und sucht sich unterwegs einen Diener, um später in Köln sein Wässerchen unter die Leute zu bringen. Fortan warten die Damen der Dörfer auf ihn und reißen ihm jenes regelrecht aus den Händen, denn es verspricht ihnen Heilung und soll enthemmend wirken. Als Appetizer zu dem Hauptroman "Der Duft des Teufels" präsentiert Birgit Jasmund einen stimmigen eshort der Lust auf mehr macht. Leider bleiben jedoch in diesem eshort einige Fragen unbeantwortet, sodass ich ihm keine volle Punktzahl geben kann. So stellt sich mir die Frage wie Jodokus den Händler so herumkommandieren konnte, ohne dass dieser ihn verraten hätte oder hochkant wieder seines Hauses verwiesen. Auch hat sich mir nicht ganz erschlossen, warum der junge Diener so schnell klein bei gegeben hat. Auch die Szene in der Kirche, als er vor den Altar "groß macht" ist mir doch etwas befremdlich erschienen - drückt aber seinen Wahnsinn sehr gut aus. Ich bin bei diesem eshort ein bisschen zweigeteilter Meinung. Einerseits hat er mir nicht so gut gefallen, da ich mir viele Dinge zusammen reimen musste, aber auf der anderen Seite hat er mich neugierig auf das Hauptwerk gemacht und ich denke das sollte auch Sinn der Sache sein. Ich jedenfalls werde mir den Hauptroman demnächst besorgen. Empfehlen möchte ich den eshort allen, die gern etwas für zwischendrin lesen wollen. Wer auf Details und Erklärungen verzichten kann, bekommt hier einen soliden mittelalterlichen Leckerhappen. 3 von 5 Sterne

  • Bewertung

    aus Lichtenstein

    5/5

    02.02.2021

    eBook (ePUB)

    Kölnisch Wasser

    Die Lektüre dieses Buches hat mich sehr beeindruckt. Es ist sehr gut recherchiert, packend und so angenehm zu lesen. Die Geschichte zieht den Leser förmlich in ihren Bann und läßt nicht mehr los. Man kann sich gut in die junge Protagonistin Katharina hineinversetzen, ist voller Empathie und Sympathie für sie und ihre Gleichgesinnten. Sie müssen sich mit allen Mitteln gegen die Dummheit , Gemeinheit und das Unwissen ihrer Mitmenschen wehren, die das erfrischende, wohltuende und wirklich ungefährliche Eau de Cologne für Teufelswerk halten. Dabei geraten sie oft in Gefahr und müssen um ihr Leben fürchten, aber die Kraft der Liebe und der freundschaftliche Zusammenhalt sind eben oft doch stärker. Ein tolles Buch, nicht nur für Freunde betörender Düfte und ausgefallener Kosmetik.

  • Sabine Mach

    aus München

    5/5

    02.02.2021

    eBook (ePUB)

    So wünscht man sich Geschichte

    In Köln im Jahre 1695. Die Jagd nach Hexen ist eigentlich schon lange vorbei. Doch als ein Duftwasser dem Teufel zugeschrieben wird, weil es angeblich enthemmende Wirkung zeigt, beginnt der Alptraum von neuem. Katharina, eine junge Witwe, die als Hebamme ihr Geld verdient, gerät schnell in Verdacht und muss nun ihre Unschuld beweisen. Mit Hilfe ihres heimlichen Geliebten, dem Kaufmannssohn Daniel und dem Kramhändler, Giovanni Paolo Femini, der sich als Parfumeur versucht, versucht sie sich zu retten und Köln vom Fluch des "Teufelswassers" zu befreien. So wünsche ich mir Geschichte. Spannend, packend, detailliert. Ich konnte das Buch gar nicht mehr weglegen, so gefangen war ich. Die Autorin weiß wirklich, wie sie ihre Leser fesselt. Mit einer leicht zu lesenden Schreibweise führt sie uns mitten hinein in das Geschehen. Man ist als Leser sofort fasziniert und bekommt einen sehr guten Eindruck vom Leben im Mittelalter. Vom schrecklichen, unvorstellbaren Aberglauben, der damals noch herrschte, davon, wie leicht man als Frau denunziert werden konnte und fast keine Chance hatte, sich wieder zu rehabilitieren, von der scheinbar grenzenlosen Macht der Kirche, die oft schamlos ausgenutzt wurde. Die Autorin hat sehr gut recherchiert, langweilt uns aber nicht mit nüchternen Geschichtsexkursen, sondern hat das Ganze in einer sehr lebendigen, lesenswerten Geschichte verpackt. Die Charaktere sind authentisch dargestellt und man liebt sie oder man hasst sie. Katharina habe ich gleich in mein Herz geschlossen und auch wenn sie sich nicht immer logisch verhalten hat, konnte ich sie verstehen. Franz Haan, der von Katharina zurückgewiesen wurde, oder auch der fanatische Mönch Markus, beide dermaßen hasserfüllt, konnte ich dagegen gar nicht ertragen. Sie sind so gut beschrieben, dass ich meinen Unmut ihnen gegenüber noch jetzt, beim Schreiben der Rezension, spüre. Sehr interessant war auch das Leben des Parfumeurs dargestellt. Auch hier spürt man deutlich die Angst und die Ohnmacht, die man als einfacher Mensch zu dieser Zeit wohl hatte. Umso mehr muss ich den Mut bewundern den man haben musste, um sich den herrschenden Konventionen entgegen zu stellen. Wer gerne solche Zeitreisen unternimmt, Wert auf gute Recherche legt, aber nicht auf seichte Unterhaltung, der ist hier genau richtig!

  • Klusi liest

    aus Hof

    5/5

    02.02.2021

    eBook (ePUB)

    Teuflische Machenschaften um einen himmlischen Duft

    Birgit Jasmunds aktueller Roman führt die Leser nach Köln zum Ende des 17. Jahrhunderts. Man befindet sich im Zeitalter der Aufklärung. Die Hexenverfolgung liegt lange zurück. Ein mysteriöses Duftwasser, das ein Werk des Teufels sein soll, macht von sich reden, und vernünftige Zeitgenossen befürchten eine erneute Massenhysterie. Als die junge, verwitwete Hebamme Katharina einen Verehrer abweist, sinnt dieser auf Rache, und schnell gerät Katharina in den Fokus des Interesses der selbst ernannten Hexenjäger. Mit Katharina hat der Roman eine starke weibliche Heldin, die Unterstützung durch ihren Geliebten, den Kaufmannssohn Daniel und durch den Parfümeur Giovanni Paolo Feminis erhält. Feminis, der an einem geheimen Rezept für ein neues Duftwasser arbeitet, befürchtet, ebenfalls in den Verdacht zu geraten, im Dienst des Bösen zu stehen. Mich hat Birgid Jasmunds fiktive Geschichte zur Entstehung des Eau de Cologne, die jedoch mit vielen Tatsachen verknüpft ist, von der ersten Seite an gefesselt. Sie hat alles, was ich mir von einem guten, unterhaltsamen Roman erwarte: Da sind ein packender Erzählstil, starke Charaktere, die sich nicht einschüchtern lassen, ein Duft, der die Gemüter in Aufruhr versetzt, Fanatismus, der großen Schaden anrichtet, beunruhigende, dunkle Machenschaften und eine Liebe, die sich nicht nach Konventionen richtet. Aus diesen Komponenten, mit viel Lokalkolorit verpackt, hat die Autorin einen spannenden und äußerst temporeichen Roman kreiert, in dem so viel passiert, dass man darüber beim Lesen leicht die Welt um sich vergisst. Mir ging das zumindest so.

  • Klaudia K.

    aus Emden

    5/5

    14.08.2017

    Buch (Taschenbuch)

    Viel Wirbel um ein Parfüm

    Köln 1695; Dieser interessante Roman berichtet darüber, wie das Eau de Cologne in der Mitte des siebzehnten Jahrhunderts entstand und seinen Siegeszug in die Privaträume der Menschen antrat. Kathrina Obladen ist eine 27 jährige Witwe, die ihren Beruf als Hebamme mit großer Freudes ausübt. Als ihr Mann starb vertrauen ihr die Menschen plötzlich nicht mehr und sie wird schließlich kaum noch zu Geburten gerufen. Der Weber Fritz Haan, der die junge Kathrina heimlich begehrt, sieht nun für sich eine willkommene Gelegenheit gekommen und möchte die junge attraktive Frau an sich binden, beginnt um Kathrina zu werben. Er ist davon überzeugt, dass ihr in ihrer Situation sowieso kaum etwas Anderes übrig bleiben könnte als sich auf Ihn und seine Absichten einzulassen. Doch die junge Hebamme lehnt ihn ab. Voller Enttäuschung und Wut wendet Fritz sich gegen sie und sinnt sogar auf eine gefährliche Rache. In dieser Zeit wird ein angeblich magisches Duftwasser verkauft, das im Ruf steht die womöglich über die lange Ehejahre erloschene Leidenschaft eines Mannes für seine Ehefrau wieder zu erwecken. Folglich wird dieses Duftwasser gerne und heimlich von den Frauen gekauft und angewendet. Wie es in der damaligen Zeit häufig geschah, schreiben fanatische Geistliche auch diesen Wohlgeruch bald dem Teufel zu und so bricht schließlich sogar Hysterie in der mittelalterlichen Gesellschaft aus. Auch Kathrina gerät rasch in den Verdacht mit dem Teufel im Bunde zu stehen. Sie soll von diesem den Auftrag erhalten haben, die Frauen zu solch schändlichem Verhalten verführt zu haben. Kathrina wird durch allerlei gegen sie inszinierte Intrigen, schließlich als Hexe angeklagt und in den Turm gesperrt. Als schlimmster Ankläger seiner Zeit tritt dabei Mönch Martin auf, der ganz offensichtlich Frauen verachtet, diese strengstens verfolgt und sich heimlich geißelt, um "stark zu bleiben". Die größte Hoffnung für die inhaftierte Kathrina ist der von ihr geliebte Kaufmannssohn Daniel Mensing. Er eilt ihr zur Hilfe und setzt alles daran ihre Unschuld zu beweisen und den wahren Schuldigen zu entlarven. Es entwickelt sich eine sehr spannende Handlung, bei der unter Anderem ein duftkundiger Experte helfen soll, die Intrigen aufzudecken. Der Roman "Duft" von Birgit Jasmund ist mein erster Roman dieser Autorin, deren ansprechenden und leicht verständlichen Schreibstil ich schon nach wenigen Seiten Lektüre sehr schnell mochte. Der Text lehnt sich eng an die Sprache der damaligen Zeit an und erscheint daher umso interessanter. Für einige kaum mehr bekannte Begriffe findet sich im Anhang ein kleines Lexikon, das deren Bedeutung erklärt. Aus meiner Sicht gelang es der Autorin sehr gut, die Entstehung des Eau de Cologne in einen spannenden und ansprechenden Roman zu verpacken und mit vielen interessanten Details der, aus heutiger Sicht recht merkwürdig erscheinenden, Epoche rund um das 17. Jarhhundert zu versehen. Die handelnden Romanfiguren sind sehr detailliert und authentisch gestaltet und überzeugen durch ihre facettenreichen Charaktere. Es fällt dem Leser sehr leicht seine Lieblingspersonen in der Handlung zu identifizieren. Die Bösen katapultieren dann die Geschichte in ein spannendes, lebendiges und mitreißendes Abenteuer, das den Leser über die sehr gute historische Recherche der Autorin in die Zeit des 17. Jahrhunderts versetzt als Frauen noch als Hexen angeklagt und die heute so klar definierten Menschenrechte mit Füßen der Willkür und Angst getreten wurden. Eine Besonderheit dieses Romans ist, dass der Leser auch die mühevolle Entwicklung und die damit verbundenen - für das 17. Jahrhundert aufwändigen - Experimente zur Synthese des Parfüms miterleben darf. Die Informationen haben mir ganz außerordentlich gut gefallen, zumal sie leicht verständlich in den Romankontext eingeflossen sind und so die spannende Handlung rund um Kathrina nicht verzögert haben. Insgesamt kann ich den atmosphärisch dichten und historisch sehr gut unterlegten Roman jedem weiter empfehlen, der dieses Genre mag. Ich freue mich schon auf den nächsten Roman von Birgit Jasmund.

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