Spannende Zeitreise auf den Spuren der Nachtkerze
Mette und Theo müssen die Samen alter Gemüsesorten finden, um Almas geheimen Garten zu retten. Diesmal machen sie sich auf die Suche nach der Nachtkerze und landen mit dem magischen Tulpenbaum beim Dichter Goethe in Weimar. Doch selbst der große Pflanzenkenner hat noch nie von einer Nachtkerze gehört. Woher sollen sie jetzt nur die Samen bekommen? Die brauchen Mette und Theo aber dringend, um wieder zurück in ihre Zeit reisen zu können. Zum Glück kommt Goethes Sohn Gustel ihnen zu Hilfe …
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Das Buch begeistert nicht nur Erstleser
Daggy am 19.09.2018
Bewertungsnummer: 1134088
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)
Ein gebundenes Buch mit ansprechendem Cover. Reichlich Bleistiftzeichnungen zur Erläuterung und eine große Schrift für die Leseanfänger.
Auf den erste Seiten werden uns die Darsteller vorgestellt, Alma, deren Garten mit den alten Gemüsesorte zerstört wurde, Mette und Theo, die schon in den zwei Vorgängerbänden Samen aus der Vergangenheit geholt haben und Goethe und sein Sohn Gustel zu denen de beiden Kinder in diesem Band reisen.
Wobei Reisen nicht ganz der richtige Begriff ist. Die müssen etwa von der gesuchten Pflanze kauen, eine Amulett umgewickelt haben und den Tulpenbaum umarmen. Mit diesem Baum geht es dann in die Zeit zurück in der die Pflanze genutzt wurde. Hier ist es die Nachtkerze, die ich irgendwie im Zusammenhang mit Wechseljahren kenne. Aber zu Goethes Zeiten wurde die Blüte als Frucht gebraten verzerrt. Hier kennt man sie unter dem Namen Rapunzel oder Schinkenwurz.
Die ganze Geschichte ist total spannend aufgebaut, schaffen es die beiden wieder zurück? Schließlich gelingt das nur mit dem Samen der Nachtkerze und dann besteht noch die Gefahr, dass der Tulpenbaum gefällt wird, er steht dummerweise auf der verbotenen Straße.
Obwohl man wegen der Spannung ganz schnell lesen muss, kann man in dem Buch viel über Weimar und Erfurt und die Zeit Goethes lernen. Eigentlich so nebenbei, ohne dass man es merkt.
Ich bin gespannt, wo es die beiden noch hin verschlägt?
"Mit dem Schinkenwurz zu…
anette1809 - katzemitbuch.de aus Sulzheim am 04.05.2017
Bewertungsnummer: 2709257
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)
"Mit dem Schinkenwurz zu Goethe" ist der dritte Band aus der Reihe "Almas geheimer Garten", in dem die beiden Kinder Mette und Theo mit Hilfe eines magischen Tulpenbaums in die Zeit reisen, um die Samen alter Gemüsesorten zu finden, um Almas geheimen Garten zu retten. Ein Einbrecher hatte diesen im ersten Band der Reihe zerstört. Obwohl sich bestimmte Handlungsstränge durch die Reihe ziehen, wie das Rätsel, um die Zerstörung des Gartens und die finsteren Absichten von Almas Neffen Olaf, ist es kein Problem in den dritten Band einzusteigen, wenn man keine Kenntnis der ersten beiden Abenteuer von Mette und Theo hat, da Birgit Hedemann knapp, aber ausreichend die wichtigsten Punkte der Vorgeschichte aufgreift, bevor es die beiden Kinder in ihrem neusten Abenteuer in die Zeit Goethes verschlägt. Bevor die Geschichte losgeht, sieht man auf den ersten beiden Seiten die wichtigsten Figuren der Handlung abgebildet, aber auch die Geschichte an sich ist reichlich bebildert und die Kapitel kurz gehalten, so dass auch Leseanfänger nicht überfordert sind mit der Geschichte. Des weiteren treiben die spannenden Szenen auch etwas lesemüde Kinder durch die Handlung, denn auf Mettes und Theos Zeitreise läuft so einiges schief, so dass man bis zum Ende bangen muss, ob die beiden die Samen des Schinkenwurz finden und zurück in ihre Zeit reisen können. Neben all der kurzweiligen Handlung und den spannenden Szenen begeistert die Verbindung von Zeitreisen, historisch belegten Hintergründen und den alten Gemüsesorten, die es nicht nur in der längst vergangenen Zeit gab, sondern auch heute noch existieren, auch wenn sie nicht mehr in jedem Laden zu finden sind. Ich finde es unheimlich interessant über alte Gemüsesorten eine Brücke aus der Vergangenheit in die Gegenwart zu schlagen. Geschichte wird greifbar gemacht, durch Gegenstände, die es auch heute noch gibt. Und da man Gemüse nicht nur ansehen oder anfassen kann, sondern zubereiten und essen, wird Geschichte noch realer und erlebbar. Damit man die Abenteuer von Mette und Theo nicht nur zwischen den Buchdeckeln verfolgen kann, hat die Autorin auf ihrer Homepage zahlreiche Rezepte zu den bislang vorgestellten Gemüsesorten aus Almas geheimen Garten gesammelt, so dass man nach dem Lesen selbst kulinarisch auf Zeitreise gehen kann. "Almas geheimer Garten" ist eine fesselnde und kurzweilige Zeitreise-Krimi-Reihe, die Geschichte mit Spaß, Spannung und absolut kindgerecht vermittelt! Reihen-Info: Mit der Hammelmöhre in die Steinzeit Mit der Saubohne zu den Wikingern Mit dem Schinkenwurz zu Goethe
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