Der Tunnel
WAT Band 772

Der Tunnel

Roman

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Beschreibung

Der gefeierte Maler Juan Pablo Castel ist ein Mörder. Im Gefängnis legt er schonungslos dar, wie ihm seine Leidenschaft fu?r die mit einem Blinden verheiratete María zum Verhängnis wurde.
»Der Tunnel« ist »der« existentialistische Roman nicht nur der argentinischen, sondern der gesamten lateinamerikanischen Literatur ? Vergleiche mit den großen Werken eines Jean-Paul Sartre, Albert Camus oder auch Max Frisch sind durchaus angebracht.

Ernesto Sabato, 1911 in Rojas geboren, studierte Mathematik und Physik und forschte als Atomphysiker in Paris und Boston ? eine Tätigkeit, die er nach dem Zweiten Weltkrieg zugunsten der Literatur aufgab. Er lebte in Buenos Aires und galt bis zu seinem Tod 2011 als Anwärter auf den Nobelpreis.

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

13.03.2017

Verlag

Wagenbach, K

Seitenzahl

160

Maße (L/B/H)

19/12,1/1,5 cm

Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

13.03.2017

Verlag

Wagenbach, K

Seitenzahl

160

Maße (L/B/H)

19/12,1/1,5 cm

Gewicht

184 g

Übersetzer

Helga Castellanos

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8031-2772-3

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5/5

Die Beichte als Quelle des Autobiografischen und des Kriminalromans

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Sabatos Roman „Der Tunnel“ gehört zu jener Literatur, in der ein Bekenntnis bzw. eine Beichte abgelegt wird. Zu dieser Literatur gehören Bücher von Augustinus, Rousseau und Schlegel, aber auch Romane von Camus, Sartre und Thomas Mann. Diese Literatur arbeitet mit dem Changieren zwischen autobiografischen und fiktiven Elementen. In der seltsamen Selbstanklage, dem Bekenntnis zu einem oder mehreren Verbrechen, sucht das bekennende Ich in der Selbstüberbietung seiner verurteilbaren Taten eine gewisse Absolution zu erlangen. In dem Bekenntnis versucht sich das Ich – indem sich das Ich erklärt – frei-zu-sprechen. Als ob die abgelegte Beichte einen gewissen Ausgleich zwischen Schuld und Tat herstellt. In Sabatos existenziellen Roman ist es der Künstler und Maler Castel, der aus Wollust, in einem manisch-depressiven Akt der Eifersucht und des Ekels, seine Geliebte umbringt und sich dazu bekennt. Der Roman beschönigt nicht die Pathologie des bekennenden Täters. Letztlich lässt der Roman den Delinquenten in sein Irrsinn sitzen. So erscheint die Beichte im Bekenntnisroman als eine Quelle der (Auto-)Biografie wie auch des Kriminalromans.
5/5

Die Beichte als Quelle des Autobiografischen und des Kriminalromans

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Sabatos Roman „Der Tunnel“ gehört zu jener Literatur, in der ein Bekenntnis bzw. eine Beichte abgelegt wird. Zu dieser Literatur gehören Bücher von Augustinus, Rousseau und Schlegel, aber auch Romane von Camus, Sartre und Thomas Mann. Diese Literatur arbeitet mit dem Changieren zwischen autobiografischen und fiktiven Elementen. In der seltsamen Selbstanklage, dem Bekenntnis zu einem oder mehreren Verbrechen, sucht das bekennende Ich in der Selbstüberbietung seiner verurteilbaren Taten eine gewisse Absolution zu erlangen. In dem Bekenntnis versucht sich das Ich – indem sich das Ich erklärt – frei-zu-sprechen. Als ob die abgelegte Beichte einen gewissen Ausgleich zwischen Schuld und Tat herstellt. In Sabatos existenziellen Roman ist es der Künstler und Maler Castel, der aus Wollust, in einem manisch-depressiven Akt der Eifersucht und des Ekels, seine Geliebte umbringt und sich dazu bekennt. Der Roman beschönigt nicht die Pathologie des bekennenden Täters. Letztlich lässt der Roman den Delinquenten in sein Irrsinn sitzen. So erscheint die Beichte im Bekenntnisroman als eine Quelle der (Auto-)Biografie wie auch des Kriminalromans.

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von Ernesto Sábato

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