Produktbild: Die Gestirne

Die Gestirne Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

27.03.2017

Abbildungen

schwarz-weiss Illustrationen

Verlag

btb

Seitenzahl

1040

Maße (L/B/H)

20/14,2/4,8 cm

Gewicht

714 g

Farbe

Altweiß

Originaltitel

The Luminaries

Übersetzt von

Melanie Aus d. Amerikanischen Walz

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-442-71514-5

Beschreibung

Rezension

»Eine fesselnde Zeitreise!« Freundin

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

27.03.2017

Abbildungen

schwarz-weiss Illustrationen

Verlag

btb

Seitenzahl

1040

Maße (L/B/H)

20/14,2/4,8 cm

Gewicht

714 g

Farbe

Altweiß

Originaltitel

The Luminaries

Übersetzt von

Melanie Aus d. Amerikanischen Walz

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-442-71514-5

Herstelleradresse

btb Taschenbuch
Neumarkter Straße 28
81673 München
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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  • Lunamonique

    aus Bremen

    5/5

    25.02.2021

    Buch (Taschenbuch)

    2013 wird Eleanor Catton im…

    2013 wird Eleanor Catton im Alter von 28 Jahren für ihren zweiten Roman „The Luminaries“ mit dem Booker Prize ausgezeichnet. Sie ist damit die jüngste Booker Prize-Trägerin aller Zeiten. In der deutschen Übersetzung hat Melanie Walz den Zauber des Buches unter dem Titel „Die Gestirne“ eingefangen. Neuseeland, Hokitika, im Jahr 1866, der 27jährige Walter Moody hat sich im Crown Hotel einquartiert. Er will sich einen Brandy und ein bisschen Ruhe gönnen und platzt unversehens im Rauchzimmer des Hotels in eine Geheimversammlung. Einer der zwölf Männer, der Schiffsspediteur Thomas Balfour, verwickelt Walter Moody in ein Gespräch. Die Anderen verfallen in ein befremdliches Schweigen, täuschen Aktivitäten vor. Moody geht auf Balfours seltsame Fragen ein. Kann er die Situation entschärfen? Was planen die Männer? Sternenbilder und Planeteneinstellungen, das Verzeichnis der handelnden Personen in „Sterne“ und „Verwandte Häuser“ eingeteilt, schon auf den ersten Seiten wird deutlich, dass es sich bei „Die Gestirne“ um ein ungewöhnliches Buch handelt. Eine sehr bildhafte, einzigartige Sprache entführt den Leser ins Jahr 1866 zur Goldgräberzeit in Neuseeland. Der direkte Einstieg mit Walter Moodys Hineinplatzen in eine Geheimversammlung sorgt sofort für Spannung. Wird sich die Situation zuspitzen? Erzählt Walter Moody zu viel? Die verzwickte Lage der Hauptfigur reißt mit. Erst nach und nach wird deutlich um welche Männer es sich in dem Rauchzimmer handelt. Was hat Walter auf seiner schrecklichen Reise erlebt? Im Gegenzug zu Walter Moody plaudert auch Schiffsspediteur Thomas Balfour aus dem Nähkästchen. Hinweise und Andeutungen, ein toter Einsiedler und eine bewusstlose Hure steigern die Spannung. Schicksalhafte Begegnungen, Berechnung, Intrigen, Verrat, Lügen, jeder einzelne Charakter spielt in dieser Geschichte eine wichtige Rolle. Die Verwicklungen sind anfangs undurchsichtig. Es türmen sich gleich mehrere Rätsel auf und im Laufe der Geschichte kommen weitere dazu. Warum hat Walter Moody beim Auslaufen der „Godspeed“ acht, später auf der Reise aber neun Passagiere an Bord festgestellt? Was ist der Grund für die Geheimversammlung? Nicht nur Walter Moody tappt im Dunkeln. Die zwölf Männer im Rauchzimmer können nicht unterschiedlicher sein. Lange Zeit bleibt die Kulisse die gleiche. Berichte und Erzählungen geben erste Anhaltspunkte. Autorin Eleanor Catton fesselt den Leser mit einem raffinierten Plot. Nur wenig lässt sich vorhersehen. Die Geschichte hat viele Überraschungen parat. Bewundernswert menschlich sind ihr die Charaktere gelungen. Jeder hat mit seinen Abgründen zu kämpfen. Es gibt eine große Menge an Hauptfiguren und nur sehr wenige Randfiguren. Die kantonesische Sprache, das Goldgräberleben, Druckarbeiten bei der Zeitung, Schmerzmittel, Waffen, Kleidung, Gewohnheiten, für die Details war viel Recherche notwendig. Die astrologischen Aspekte werden zur Herausforderung. „Die Gestirne“ bietet gleich mehrere Abenteuer in Einem. Schnell entwickelt sich das Buch zum Pageturner. Humor fließt mit ein. Der ein oder andere Schlagabtausch und sprachliche Missverständnisse steigern den Unterhaltungswert. Auch die Spannung findet immer wieder Höhepunkte. Im letzten Drittel des Buches bringen die Auflösungen den Leser zum Staunen. Nicht ganz so gelungen und teils überflüssig sind die kurzen Kapitel zum Schluss. Der Ausklang dagegen setzt einen würdigen Schlusspunkt. Das Cover mit dem Frauengesicht im Mond wirkt mysteriös. Es verrät nichts bis auf das Außergewöhnliche des Buches. Das sandfarbene Beige und der goldenen Titel passen gut zum Inhalt. Mit 1038 Seiten ist „Die Gestirne“ ein echter Wälzer. Es lohnt sich, diese fesselnde Lektüre in Angriff zu nehmen. Der Roman hat Stil und eine besondere Klasse. Er überrascht mit allen seinen Facetten und einem kniffeligen Plot.

  • F. Himmelstorfer

    aus Linz

    5/5

    29.01.2019

    Buch (Taschenbuch)

    Ich konnte nicht mehr aufhören!

    Eine spannende Goldgräber Intrige die sich einem Charakter für Charakter langsam aufblättert. "Die im Rauchzimmer des Crown Hotel versammelten zwölf Männer wirkten, als hätten sie sich dort zufällig eingefunden" – Doch schnell merkt man das sich die Männer getroffen haben um heimlich über eine Reihe ungelöster Vorkommnisse zu sprechen. Ein reicher Mann ist verschwunden, eine opiumsüchtige Hure hat versucht sich das Leben zu nehmen und im Haus eines stadtbekannten Trinkers wird eine ungeheure Summe Geld gefunden. Eleanor Catton versteht sich darauf einen Charakter durch seine Denkweise, Handlungsabläufe und Eigenheiten so detailliert auftreten zu lassen, dass sich mir sein Äußeres Erscheinungsbild von selbst aufgebaut hat ohne dieses großartig zu beschreiben. Ich war komplett gefesselt von der Art und weise wie E. Catton ihre Figuren denken und fühlen lässt, wie gegensätzlich die Figuren teilweise sind und wie sich daraus eine Geschichte formt bei der sich alle gegenseitig beeinflussen aber nicht immer aufeinander treffen. Mit Jeder Lebensgeschichte in die man eintaucht wird man mitgenommen auf eine Spannende Reise wie sie nur das Leben hätte schreiben können.

  • Monika

    aus Augsburg

    5/5

    17.04.2017

    Buch (Taschenbuch)

    Die Geschichte spielt Mitte…

    Die Geschichte spielt Mitte des 19. Jahrhunderts in Hokitika, einer kleinen Goldgräberstadt in Neuseeland. Hier treffen die unterschiedlichsten Menschen aufeinander und es geschehen viele rätselhafte Dinge. Die Hauptperson, der Schotte Walter Moody, der nach einer schweren Schifffahrt neu ankommt, platzt ungewollt im Hotel in einer Versammlung von 12 Männern. Sie unterhalten sich über über einige merkwürdige Vorfälle und Verbrechen. Nach und nach gibt es immer mehr Informationen und die einzelnen Geheimnisse und Intrigen lüften sich. Das Buch erzählt aus vielen verschiedenen Perspektiven. Jede Person erzählt die Geschehnisse aus seiner ganz persönlichen Sicht. Im Laufe des Romans wechseln sich Rückblenden und die fortlaufenden Ereignisse in der gegenwart ab. Ein einsamer Mann wir tot aufgefunden, eine Menge Gold taucht auf, eine stadtbekannte Hure wir halb tot am Straßenrand gefunden, ein junger erfolgreicher Goldgräber verschwindet spurlos, eine große Menge Gold taucht auf und viele andere mysteriöse Dinge geschehen. Es ist nichts dem Zufall überlassen und alles sehr detailliert durchdacht. Der Roman besteht aus 12 Teilen, die auf die Stellung der Sterne und Planeten am Nachthimmel von Neuseeland Bezug nehmen. Die Hauptpersonen sind bestimmten Planeten zugeteilt und die Überschriften der einzelnen Kapitel geben zusätzliche Hinweise. Es werden einige Parallelen zu Tierkreiszeichen, Sternen und Horoskopen gezogen. Astrologie-Fans werden sicher auf ihre Kosten kommen und bekommen viele Hinweise, die sich mir als Laie in Sachen Astrologie nicht erschlossen haben. Ich finde den Bezug auf die Sterne und Planeten und den Nachthimmel in Wort und Bild sehr faszinierend. Das macht dieses Buch zu einem ganz besonderen. Es ist ein faszinierendes und tolles Buch, für das man allerdings sehr viel Zeit und Ruhe braucht. Zu Beginn haben mich die vielen Personen und Erzählungen sehr verwirrt und ich habe einige Zeit gebraucht, um in die Geschichte zu kommen. Nach und nach kann man aber die einzelnen Erzählungen miteinander verbinden und taucht ein in eine sehr spannende und komplexe Geschichte. Der Schreibstil der Autorin passt sehr gut und lässt sich gut und flüssig lesen. Man muss sich allerdings sehr auf das Buch konzentrieren. Ab und zu war die Geschichte nicht ganz nachvollziehbar. Und zwischendurch auch etwas langatmig. Das Ende dagegen ging mir etwas zu schnell und die Geschehnisse wurden nicht mehr so ausführlich erzählt. Einige Situationen hätten noch detaillierter aufgeklärt werden können. Mir hat das Buch sehr gut gefallen und es hat mich richtig gefesselt. Es war bis zur letzten Seite sehr spannend und meine Theorien wurden immer wieder über den Haufen geworfen. Ein richtig gutes Buch, dass ich unbedingt weiterempfehlen kann. Am besten im Urlaub lesen, wenn man sehr viel Zeit und Ruhe hat.

  • Mysterylove

    aus Oldenburg

    5/5

    28.03.2017

    Buch (Taschenbuch)

    Ich habe schon tausende…

    Ich habe schon tausende Bücher in meinem Leben gelesen, aber selten eines, das so vielschichtig, komplex und auch sperrig ist. Ich gebe zu, durch die ersten 150 Seiten habe ich mich gequält.Zu viele Figuren, zu viele Handlungsstränge, die auf den ersten Blick belanglos und uninteressant erscheinen. Aber mein Durchhaltevermögen wurde belohnt. mit jeder Seite hat mich dieser Roman mehr in seinen Bann geschlagen. Immer mehr konnte ich regelrecht eintauchen in die düstere Atmosphäre dieser Hafenkaschemme, die den Showroom der Protagonisten bildet. Fand ich Eleanor Cattons Schreibstil anfangs noch zu verkrampft und bemüht intellektuell, wurde ich mit ihrer Art zu schreiben immer mehr warm und am Ende war es genau das, was diesen Epos zu dem macht, was er ist - ein absolutes Meisterwerk. Was anfangs langatmig und unnötig in die Länge gezogen scheint, ergibt am Ende Sinn, denn die Details sind es, die nach und nach wie bei einem Puzzle das Gesamtbild ergeben. Kurzum: Sicher kein Roman zum "mal eben weglesen", sondern einer der Geduld und Konzentration verlangt. Dafür belohnt einen eine geistreiche, umfangreiche, vielschichtige Kriminalgeschichte, die zugleich auch Abenteuer- und Gesellschaftsroman ist, mit Spannung und Handlungsdichte, wie man es selten findet. Für die mehr als 1000 Seiten muss man Zeit und Muße mitbringen, aber jede Minute ist es wert. Dieses Buch und die Autorin wurden zu Recht mit Preisen überhäuft und hat das Zeug zu einem DER Romane des Jahrzehnts zu werden. Lesen? UNBEDINGT!

  • LineInk

    aus Kiel

    4/5

    26.07.2017

    Buch (Taschenbuch)

    Liebe Leserinnen und Leser,…

    Liebe Leserinnen und Leser, zunächst einmal, dass Cover finde ich super schön, zieht die Blicke auf sich. Ich habe leider sehr lange gebraucht um in das Buch einzufinden, die Geschichte aufzunehmen. Aber es lohnt sich, die Geschichte ist wirklich schön geschrieben und Walter Moody nimmt einen mit in eine kleine mysteriöse Welt. Es stellen sich immer mal neue fragen die trotzdem am Ende alle beantwirtet sind. Man wird in die Geschichte eingesogen, ich konnte das Buch ab der Hälfte nicht mehr aus der Hand legen.. In diesem Buch gibt es sehr viele Charaktere, aber Eleanor Catton schafft es jeden einzelnen von ihnen ins richtige Licht zur rücken und einem weiteren Puzzleteilchen weiter zu kommen, bis man am Ende ein gesamtes Bild hat! Fazit: Die über 1000 Seiten schrecken manche vielleicht ab, aber es lohnt sich sehr dieses Buch zu kaufen und zu lesen! Liebe Grüße LineInk

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (9)

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  • Zum Bewerterprofil von Philipp Hagen

    Philipp Hagen

    Thalia Wien – Mariahilfer Straße

    Buchhändler*in

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    4/5

    30.11.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Eine toll konstruierte Geschichte...

    Eine toll konstruierte Geschichte mit allem was es braucht: spannenden Charakteren, ein gutes Setting, Dramaturgie und ein Gefühl für Sprache. Eleanor Catton entfaltet eine ganz eigene Welt im Neuseeland des 19. Jh. Weitschweifig, empfehlenswert.

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Bewertungen (1)

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