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Brief an meine Mutter

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.06.2017

Abbildungen

mit 18 Farbabbildungen, mit 18 Farbfotos

Verlag

Knaur Taschenbuch

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

19/12,5/1,4 cm

Gewicht

242 g

Farbe

Seidengrau / Anthrazit

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-426-78868-4

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.06.2017

Abbildungen

mit 18 Farbabbildungen, mit 18 Farbfotos

Verlag

Knaur Taschenbuch

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

19/12,5/1,4 cm

Gewicht

242 g

Farbe

Seidengrau / Anthrazit

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-426-78868-4

Herstelleradresse


Email: info@bod.de

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Berührend und aufrüttelnd

Bewertung am 16.09.2017

Bewertungsnummer: 444142

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Berührend und aufrüttelnd erzählt die Autorin der "Wüstenblume" von der Auseinandersetzung mit ihrer Mutter und gibt dem Leser ungewohnte Einblicke in eine fremde Kultur. Bewegend!

Berührend und aufrüttelnd

Bewertung am 16.09.2017
Bewertungsnummer: 444142
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Berührend und aufrüttelnd erzählt die Autorin der "Wüstenblume" von der Auseinandersetzung mit ihrer Mutter und gibt dem Leser ungewohnte Einblicke in eine fremde Kultur. Bewegend!

Sehr private Einblicke...

Bewertung (Mitglied der Thalia Book Circle Community) am 11.02.2026

Bewertungsnummer: 3043466

Bewertet: Hörbuch-Download

Brief an meine Mutter ist der berührende Erfahrungsbericht eines dramatischen Generationen-Konflikts und gleichzeitig Waris Diries persönlichstes Werk. Als Waris Dirie erfährt, dass ihre Mutter schwer erkrankt ist, zögert sie nicht, sie aus ihrem Heimatland Somalia für eine Operation in ihre Wahlheimat Wien zu holen. Die medizinische Versorgung in Somalia ist noch immer unzureichend, und in Europa kann geholfen werden. Gleichzeitig hofft Waris, dass sie endlich das Thema Beschneidung, das wie eine Wand zwischen Mutter und Tochter steht, ansprechen kann. Waris kann nicht verstehen, warum ihre Mutter sie als Kind beschneiden ließ. Doch die Mutter ist überzeugt, das Richtige getan zu haben, indem sie die Tradition der Beschneidung an ihrer Tochter durchführen ließ. Eine Aussöhnung findet nicht statt. Da beschließt Waris, ihrer Mutter nach deren Abreise einen langen Brief zu schreiben - um den Graben zwischen ihnen endlich zu überbrücken. (Verlagsbeschreibung) Waris Dirie ist ein somalisch-österreichisches Model, eine Autorin und Menschenrechtsaktivistin im Kampf gegen weibliche Genitalverstümmelung. Sie war von 1997 bis 2003 UN-Sonderbotschafterin gegen die Beschneidung weiblicher Genitalien. 2002 gründete sie ihre eigene Organisation, die Desert Flower Foundation. Vor etlichen Jahren las ich “Die Wüstenblume” und war sehr beeindruckt. “Brief an meine Mutter” gewährt nun sehr private Einblicke in das Leben und Denken von Waris Dirie und erneut in das Thema der Female Genital Mutation. Als Kind wurde die Autorin selbst beschnitten, veranlasst durch ihre Mutter im Sinne der somalischen Tradition. Dieser Eingriff war für Waris Dirie derart traumatisch, dass sie niemals darüber weggekommen ist. Und ihr fortwährender und verbissener Kampf gegen die Beschneidung von Mädchen, die aufgrund der hygienischen Verhältnisse oftmals sogar an den Folgen der Verstümmelung sterben, stößt bei ihrer Mutter auf tiefes Unverständnis. In diesem Buch schreibt Waris Dirie etliche Briefe an ihre Mutter und erzählt auch, was geschah, als sie ihre schwerkranke Mutter nach Wien holte und sie dort operieren ließ. Sie schreibt über die Sehnsucht, sich mit ihrer Mutter auszusöhnen und ihre Familie von der Wichtigkeit ihrer Arbeit zu überzeugen und davon, dass die Beschneidung der Mädchen nicht Allahs Wille ist, sondern reine Verstümmelung. Als die Mutter dann nach der OP für einige Wochen in der Wohnung der Tochter lebt, um sich zu erholen, kommt es zum Eklat. Frustration und Trauer wachsen, da die Atmosphäre durch gegenseitige Vorwürfe und unterschiedliche Ansichten sehr bald vergiftet wird.  Waris Dirie spricht auch offen über ihr Alkoholproblem. Um das Trauma aus ihrer Kindheit zu betäuben, greift sie immer wieder zur Flasche. Dies alles will sie ihrer Mutter sagen, doch die Mutter verteidigt vehement die Tradition der Beschneidung. Waris findet letztlich keinen Zugang zu ihrer Mutter, den sie doch so sehr sucht. Schließlich bricht Waris Dirie endgültig zusammen. Ihre Rettung ist eine Klinik in Obertauern und das Laufen, das sie davon abhält, rückfällig zu werden.  Ulrike Hübschmann liest die gekürzte Hörbuchfassung (2 Stunden und 5 Minuten) ruhig und getragen. Ein wieder einmal aufrüttelndes Buch, das aufzeigt, welchen Preis vor allem Mädchen und Frauen für die Aufrechterhaltung von Traditionen zahlen müssen… © Parden

Sehr private Einblicke...

Bewertung (Mitglied der Thalia Book Circle Community) am 11.02.2026
Bewertungsnummer: 3043466
Bewertet: Hörbuch-Download

Brief an meine Mutter ist der berührende Erfahrungsbericht eines dramatischen Generationen-Konflikts und gleichzeitig Waris Diries persönlichstes Werk. Als Waris Dirie erfährt, dass ihre Mutter schwer erkrankt ist, zögert sie nicht, sie aus ihrem Heimatland Somalia für eine Operation in ihre Wahlheimat Wien zu holen. Die medizinische Versorgung in Somalia ist noch immer unzureichend, und in Europa kann geholfen werden. Gleichzeitig hofft Waris, dass sie endlich das Thema Beschneidung, das wie eine Wand zwischen Mutter und Tochter steht, ansprechen kann. Waris kann nicht verstehen, warum ihre Mutter sie als Kind beschneiden ließ. Doch die Mutter ist überzeugt, das Richtige getan zu haben, indem sie die Tradition der Beschneidung an ihrer Tochter durchführen ließ. Eine Aussöhnung findet nicht statt. Da beschließt Waris, ihrer Mutter nach deren Abreise einen langen Brief zu schreiben - um den Graben zwischen ihnen endlich zu überbrücken. (Verlagsbeschreibung) Waris Dirie ist ein somalisch-österreichisches Model, eine Autorin und Menschenrechtsaktivistin im Kampf gegen weibliche Genitalverstümmelung. Sie war von 1997 bis 2003 UN-Sonderbotschafterin gegen die Beschneidung weiblicher Genitalien. 2002 gründete sie ihre eigene Organisation, die Desert Flower Foundation. Vor etlichen Jahren las ich “Die Wüstenblume” und war sehr beeindruckt. “Brief an meine Mutter” gewährt nun sehr private Einblicke in das Leben und Denken von Waris Dirie und erneut in das Thema der Female Genital Mutation. Als Kind wurde die Autorin selbst beschnitten, veranlasst durch ihre Mutter im Sinne der somalischen Tradition. Dieser Eingriff war für Waris Dirie derart traumatisch, dass sie niemals darüber weggekommen ist. Und ihr fortwährender und verbissener Kampf gegen die Beschneidung von Mädchen, die aufgrund der hygienischen Verhältnisse oftmals sogar an den Folgen der Verstümmelung sterben, stößt bei ihrer Mutter auf tiefes Unverständnis. In diesem Buch schreibt Waris Dirie etliche Briefe an ihre Mutter und erzählt auch, was geschah, als sie ihre schwerkranke Mutter nach Wien holte und sie dort operieren ließ. Sie schreibt über die Sehnsucht, sich mit ihrer Mutter auszusöhnen und ihre Familie von der Wichtigkeit ihrer Arbeit zu überzeugen und davon, dass die Beschneidung der Mädchen nicht Allahs Wille ist, sondern reine Verstümmelung. Als die Mutter dann nach der OP für einige Wochen in der Wohnung der Tochter lebt, um sich zu erholen, kommt es zum Eklat. Frustration und Trauer wachsen, da die Atmosphäre durch gegenseitige Vorwürfe und unterschiedliche Ansichten sehr bald vergiftet wird.  Waris Dirie spricht auch offen über ihr Alkoholproblem. Um das Trauma aus ihrer Kindheit zu betäuben, greift sie immer wieder zur Flasche. Dies alles will sie ihrer Mutter sagen, doch die Mutter verteidigt vehement die Tradition der Beschneidung. Waris findet letztlich keinen Zugang zu ihrer Mutter, den sie doch so sehr sucht. Schließlich bricht Waris Dirie endgültig zusammen. Ihre Rettung ist eine Klinik in Obertauern und das Laufen, das sie davon abhält, rückfällig zu werden.  Ulrike Hübschmann liest die gekürzte Hörbuchfassung (2 Stunden und 5 Minuten) ruhig und getragen. Ein wieder einmal aufrüttelndes Buch, das aufzeigt, welchen Preis vor allem Mädchen und Frauen für die Aufrechterhaltung von Traditionen zahlen müssen… © Parden

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von Waris Dirie

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