Die letzten Tage der Menschheit ist eine "Tragödie in 5 Akten mit Vorspiel und Epilog" von Karl Kraus. Sie ist in den Jahren 1915-1922 als Reaktion auf den Ersten Weltkrieg entstanden. In über 200 nur lose zusammenhängenden Szenen, die auf wahren Quellen beruhen, wird die Unmenschlichkeit und Absurdität des Krieges dargestellt. Das Stück ist einem "Marstheater" zugedacht und ist bisher noch nie komplett aufgeführt worden.
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4.0/5.0
Daniela Ammann
aus Wien
4/5
01.06.2021
Buch (Taschenbuch)
Die Euphorie des Krieges
Nach dem tragischen Mord an Franz Ferdinand bricht im Volk zunächst eine Euphorie aus einen Krieg zu beginnen. Karl Kraus fängt in vielen einzelnen Szenen die Gesinnung des Volkes ein und stellt diese abnehmende Freude am Kriegssgeschehen sehr bildhaft dar. Oft überzogen und mit einem Hauch Ironie. Kraus selbst schrieb, dass dieses Stück einem Marstheater zugedacht wurde, da es nach irdischen Maßstäben zehn Abende beanspruchen würde. Dennoch ist das Werk "Die letzten Tage der Menschheit" ein grandioses Stück österreichischer Literatur.
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