KI-Beratung Beta

Produktbild: Gespräche im Weltstaat

Gespräche im Weltstaat Interviews und Dialoge 1929-1997

0

52,50 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

15.06.2019

Herausgeber

Rainer Barbey + weitere

Verlag

Klett Cotta

Seitenzahl

575

Maße (L/B/H)

22/14,9/4,2 cm

Gewicht

751 g

Farbe

Lichtgrau / Anthrazit

Auflage

2. DruckAuflage 2019

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-608-96126-3

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

15.06.2019

Herausgeber

Verlag

Klett Cotta

Seitenzahl

575

Maße (L/B/H)

22/14,9/4,2 cm

Gewicht

751 g

Farbe

Lichtgrau / Anthrazit

Auflage

2. DruckAuflage 2019

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-608-96126-3

Herstelleradresse

Klett-Cotta Verlag
Rotebühlstr. 77
70178 Stuttgart
DE

Email: produktsicherheit@klett-cotta.de

Noch keine Bewertungen vorhanden

Verfassen Sie die erste Bewertung zu diesem Artikel

Helfen Sie anderen Kundinnen und Kunden durch Ihre Meinung.

Kundinnen und Kunden meinen

Bewertungen (0)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Ralf Rother

    Ralf Rother

    Thalia Wien – Mariahilfer Straße

    Buchhändler*in

    Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

    3/5

    18.11.2019

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Mystizismus der Gewalt

    Ob dieser Band mit Ernst Jüngers Interviews notwendig ist, mag ich nicht beurteilen. Ernst Jünger ist nicht zu Unrecht so berüchtigt wie Carl Schmitt und Martin Heidegger, die trotz der Unterschiede in ihrer Denkweise den Glanz und das Elend „deutscher Geister“ vor, während und nach dem Nationalsozialismus spiegeln. Wie Schmitt und Heidegger, so fühlte sich auch Ernst Jünger von einem Mystizismus der Gewalt angezogen. In der Krise des Nationalstaates setzen alle drei auf eine „vorstaatliche Gewalt“, um das Nationalstaatliche zu retten. In welchen Sumpf diese Fantasie gehört, lässt sich gut bei Theweleit nachlesen. Und trotzdem kann die Lektüre der Jünger-Interviews instruktiv sein, gerade wenn es um die Konflikte geht, die in den Nationalstaaten vor und nach dem Zweiten Weltkrieg aufbrachen. Während z.B. Carl Schmitt wiederholt gegen Kants Idee eines Völkerbundes mobilmachte, verstieg sich Ernst Jünger ins Kosmologische und griff die Idee vom Weltstaat auf. Auch wenn Jünger in den Interviews immer wieder versuchte die Gespräche auf sein literarisches Schreiben und auf sein Werk zu beschränken, so wurde er stets auf seine politischen Äußerungen zurückgeworfen. Zur Kultivierung seiner „aristokratischen“ Haltung eines „nietzscheanischen“ Künstlers gehört die stete Klage des Missverstandenen vor einem unzureichenden Publikum.

Unsere Meinungen

Bewertungen (1)

Weitere Artikel finden Sie in

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Gespräche im Weltstaat