Unverhofftes Wiedersehen

detebe Band 23734

Johann Peter Hebel

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Beschreibung

Ein junger Bergmann und ein Mädchen wollen heiraten, doch acht Tage vor der Hochzeit kommt der Bergmann nicht mehr von seiner Schicht zurück. Aber nach über fünfzig Jahren kommt es zu einem unverhofften Wiedersehen … Andrea Sawatzki liest Johann Peter Hebels Erzählung "Unverhofftes Wiedersehen" in einer ungekürzten Fassung.

Die vielseitige Schauspielerin Andrea Sawatzki kam 1963 in Kochelsee/ Bayern zur Welt. Sie wurde in München an der Neuen Münchner Schauspielschule ausgebildet und hatte Engagements an verschiedenen Theatern, bevor sie in den 90er Jahren in TV- und Kinoproduktionen mitspielte. In Mehrteilern und Serien, vorwiegend Krimis, ist sie seither auf dem Bildschirm präsent. Seit 2002 ermittelt als Charlotte Sänger für den "Tatort" in Frankfurt. Für den Tatort "Herzversagen" hat sie 2005 den Grimme-Preis erhalten.

Produktdetails

Sprecher Andrea Sawatzki
Spieldauer 5 Minuten
Fassung ungekürzt
Abo-Fähigkeit Ja
Medium MP3
Family Sharing Ja i
Erscheinungsdatum 09.09.2014
Verlag Audiobuch Verlag
Hörtyp Lesung
Sprache Deutsch
EAN 9783958621725

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Diogenes hat eine kleine, feine Auswahl aus dem "Schatzkästlein des rheinischen Hausfreundes" heraus gebracht. Diese Geschichten kann man sich wunderbar gegenseitig vorlesen. Egal, ob jung oder alt, für Alle ist etwas dabei.

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Lorenz Laudenberg aus Bergisch Gladbach am 15.01.2021

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In diesem "Schatzkästlein" entdecken wir recht merkwürdige, kunstfertige Geschichten, kuriose Anekdoten, die damals auch als "Kalendergeschichten" sehr verbreitet und beliebt waren. "Dem Volk aufs Maul geschaut" hat Johann Peter Hebel (1760- 1826) beim Sammeln dieser sonderbaren, teils witzigen Begebenheiten. Dabei wenden sich die Lesestücke nicht ausschließlich an den "unliterarischen " Teil der Bevölkerung, sie sind im besten Sinne Volksdichtung, wollen weder moralisieren noch belehren, sondern unterhalten. Die wohl bekannteste Erzählung ist "Unverhofftes Wiedersehen": Ein junger Bergmann verunglückt kurz vor seiner Hochzeit, wird verschüttet, stirbt; die Braut bleibt ihrem geliebten Mann treu - bis sein Leichnam nach gut 50 Jahren im Bergwerk zufällig wieder entdeckt und ausgegraben wird; in Eisenvitriol konserviert, hat sich der Körper nicht verändert. Als man ihn zu Grabe trägt, begleitet seine Braut den Sarg, so wie sie ihren Mann vor langer Zeit zum Altar begleiten wollte. Die Geschichten des Johann Peter Hebel, der vor genau 250 Jahren geboren wurde, lassen in meinem Kopf die Bilder einer Welt entstehen, die bestimmt auch keine "heile Welt" war, in der aber sicher die Uhren langsamer gingen, die Menschen sich nicht bedrängt fühlten von den unzähligen Anforderungen, die heute auf uns einstürzen.

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