Unverhofftes Wiedersehen
detebe Band 23734

Unverhofftes Wiedersehen

und andere Geschichten aus dem Schatzkästlein des rheinischen Hausfreundes

Buch (Taschenbuch)

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Beschreibung

Zwischen 1804 und 1819 schrieb Johann Peter Hebel rund 300 Beiträge für den badischen Landeskalender ›Rheinischer Hausfreund‹, »lehrreiche Nachrichten und lustige Geschichten«, Anekdoten, Rätsel, Schwänke und Ähnliches. Auf Anregung des Verlegers Cotta stellte Hebel selbst eine Auswahl aus den bis dahin veröffentlichten Beiträgen zusammen, die 1811 unter dem Titel ›Schatzkästlein des rheinischen Hausfreundes‹ erschien.

Johann Peter Hebel wurde 1760 in Basel geboren. Nach einem zweijährigen Theologiestudium trat er zunächst eine Stelle als Hauslehrer an, wurde 1791 Subdiakon am Karlsruher Gymnasium, 1808 dort Direktor. Neben seiner Lehrtätigkeit predigte er am Hofe und wurde 1819 Prälat der lutherischen Landeskirche. Als Autor der in Mundart abgefassten ›Alemannischen Gedichte‹ machte er sich Ende des 18. Jh. einen Namen. Hebel starb 1826 in Schwetzingen.

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

24.02.2009

Herausgeber

Winfried Stephan

Verlag

Diogenes

Seitenzahl

144

Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

24.02.2009

Herausgeber

Winfried Stephan

Verlag

Diogenes

Seitenzahl

144

Maße (L/B/H)

18/11,4/1,5 cm

Gewicht

156 g

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-257-23734-4

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Zum Vorleses und Selber-Lesen.

Odilie Pressberger aus Regensburg (Donau EKZ) am 15.01.2021

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Diogenes hat eine kleine, feine Auswahl aus dem "Schatzkästlein des rheinischen Hausfreundes" heraus gebracht. Diese Geschichten kann man sich wunderbar gegenseitig vorlesen. Egal, ob jung oder alt, für Alle ist etwas dabei.

Zum Vorleses und Selber-Lesen.

Odilie Pressberger aus Regensburg (Donau EKZ) am 15.01.2021
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

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Kalendergeschichten

Lorenz Laudenberg aus Bergisch Gladbach am 15.01.2021

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

In diesem "Schatzkästlein" entdecken wir recht merkwürdige, kunstfertige Geschichten, kuriose Anekdoten, die damals auch als "Kalendergeschichten" sehr verbreitet und beliebt waren. "Dem Volk aufs Maul geschaut" hat Johann Peter Hebel (1760- 1826) beim Sammeln dieser sonderbaren, teils witzigen Begebenheiten. Dabei wenden sich die Lesestücke nicht ausschließlich an den "unliterarischen " Teil der Bevölkerung, sie sind im besten Sinne Volksdichtung, wollen weder moralisieren noch belehren, sondern unterhalten. Die wohl bekannteste Erzählung ist "Unverhofftes Wiedersehen": Ein junger Bergmann verunglückt kurz vor seiner Hochzeit, wird verschüttet, stirbt; die Braut bleibt ihrem geliebten Mann treu - bis sein Leichnam nach gut 50 Jahren im Bergwerk zufällig wieder entdeckt und ausgegraben wird; in Eisenvitriol konserviert, hat sich der Körper nicht verändert. Als man ihn zu Grabe trägt, begleitet seine Braut den Sarg, so wie sie ihren Mann vor langer Zeit zum Altar begleiten wollte. Die Geschichten des Johann Peter Hebel, der vor genau 250 Jahren geboren wurde, lassen in meinem Kopf die Bilder einer Welt entstehen, die bestimmt auch keine "heile Welt" war, in der aber sicher die Uhren langsamer gingen, die Menschen sich nicht bedrängt fühlten von den unzähligen Anforderungen, die heute auf uns einstürzen.

Kalendergeschichten

Lorenz Laudenberg aus Bergisch Gladbach am 15.01.2021
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

In diesem "Schatzkästlein" entdecken wir recht merkwürdige, kunstfertige Geschichten, kuriose Anekdoten, die damals auch als "Kalendergeschichten" sehr verbreitet und beliebt waren. "Dem Volk aufs Maul geschaut" hat Johann Peter Hebel (1760- 1826) beim Sammeln dieser sonderbaren, teils witzigen Begebenheiten. Dabei wenden sich die Lesestücke nicht ausschließlich an den "unliterarischen " Teil der Bevölkerung, sie sind im besten Sinne Volksdichtung, wollen weder moralisieren noch belehren, sondern unterhalten. Die wohl bekannteste Erzählung ist "Unverhofftes Wiedersehen": Ein junger Bergmann verunglückt kurz vor seiner Hochzeit, wird verschüttet, stirbt; die Braut bleibt ihrem geliebten Mann treu - bis sein Leichnam nach gut 50 Jahren im Bergwerk zufällig wieder entdeckt und ausgegraben wird; in Eisenvitriol konserviert, hat sich der Körper nicht verändert. Als man ihn zu Grabe trägt, begleitet seine Braut den Sarg, so wie sie ihren Mann vor langer Zeit zum Altar begleiten wollte. Die Geschichten des Johann Peter Hebel, der vor genau 250 Jahren geboren wurde, lassen in meinem Kopf die Bilder einer Welt entstehen, die bestimmt auch keine "heile Welt" war, in der aber sicher die Uhren langsamer gingen, die Menschen sich nicht bedrängt fühlten von den unzähligen Anforderungen, die heute auf uns einstürzen.

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