Die Hüterin der Geschichten
Band 1

Die Hüterin der Geschichten

eBook

13,10 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Die Hüterin der Geschichten

Ebenfalls verfügbar als:

Taschenbuch

Taschenbuch

ab 10,90 €
eBook

eBook

ab 13,10 €

Beschreibung

Details

Verkaufsrang

15071

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

01.05.2016

Beschreibung

Details

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei einem tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion text-to-speech können Sie sich im aktuellen tolino webReader das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/text-to-speech.

Verkaufsrang

15071

Erscheinungsdatum

01.05.2016

Verlag

Francke-Buch

Seitenzahl

380 (Printausgabe)

Dateigröße

834 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783868277999

Weitere Bände von Carolina Chronicles

Unsere Kundinnen und Kunden meinen

5.0

5 Bewertungen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

5 Sterne

4 Sterne

(0)

3 Sterne

(0)

2 Sterne

(0)

1 Sterne

(0)

Ein toller Roman

Petra Donatz am 26.09.2016

Bewertungsnummer: 973041

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Klappentext Jen Gibbs hat es geschafft: Sie hat sicdh aus einer kärglichen Kindheit in den Blue Ridge Mountains hochgearbeitet und ist nun Lektorin in einem renommierten Verlagshaus in New York. Eines Tages findet sie ein altes Manuskript auf ihrem Schreibtisch. Unweigerlich zieht sie die faszinierende, mysteriöse Liebesgeschichte um Sarra und Randolph, die sich am Ende des 19. Jahrhunderts in den Appalachen begegnen, in ihren Bann. Doch die Suche nach dem anonymen Autor führt Jen ausgerechnet an die Orte, die sie eigentlich zu vergessen versuchte ... Eine geheimnisvolle Liebes- und Familiengeschichte auf zwei Zeitebenen. Die Autorin Lisa Wingate arbeitet als Journalistin, Kolumnistin, Rednerin und Autorin. Sie lebt mit ihrem Mann und zwei Söhnen in Texas. Meine Meinung Story Zu Beginn der Geschichte lernen wir die Lektorin Jen Gibbs kennen, die für ein großes Verlagshaus arbeitet. Schnell merkt man, dass Jen nicht gut auf ihre Vergangenheit zu sprechen ist und sie etwas vor dem Leser verheimlicht, was schon mal ein sehr guter Start in die Geschichte war, denn der Leser wird sofort neugierig gemacht. Als Jen eines Tages ein geheimnisvolles Manuskript auf ihrem Schreibtisch vorfindet, welches die Liebesgeschichte von Sarra und Randolph, beinhaltet, die sich am Ende des 19. Jahrhunderts in den Appalachen begegnen, führt diese Jen wieder in die Blue Rich Mountains zurück und somit in Jens eigene Vergangenheit. Die Story ist ansprechend, mitreißend und sehr emotional erzählt. Man ist aufs Jens Vergangenheit sehr gespannt. Hier bringt die Autorin viele Themen ein z.b. die Lebensweise von Jens Verwandtschaft, die man schon fast als religiöse Sekte bezeichnen könnte und die eine gewisse Ähnlichkeit mit den Amischen aufweist oder die Thematik des Rassenhasses und der Klassenunterschiede, wie die von Sarra und Randolf. Schreibstil Das Buch handelt in zwei Zeitebenen, die gut auseinanderzuhalten sind. Die Autorin hat einen schönen, leicht zu lesenden Schreibstil. Sie bringt mit ihren Worten viele Emotionen rüber und macht diese dem Leser zugänglich. Ein tolles Leseerlebnis. Charaktere Es gibt neben Jen, die ich sehr mochte, noch viele weitere Charaktere, die ich sehr gemocht habe, neben Evan, bei dem es etwas gedauert hat, bis ich mit ihm warm wurde, konnte mich Oma Vicky und deren Enkelin Hannah sofort begeistern, natürlich auch der pupsende Chihuahua Freitag *lach* Lisa Wingate hat ihren Charakteren viel Tiefe und Authentizität verliehen und somit das Leserherz erobert. Mein Fazit Ein toller Roman, der auf zwei völlig unterschiedlichen Zeitebenen handelt, die sich doch sehr ähnlich sind. Lisa Wingate spricht viele Themen an, wie der Glaube an Gott, Familienzusammenhalt und die einzig wahre Liebe. Das Buch wurde nie langweilig und ich habe es regelrecht gesuchtet. Einmal angefangen zieht einen die Geschichte um Jen und Evan in der Gegenwart und auch die um Sarra und Randolf in der Vergangenheit, inihren Bann. Ein Buch, das ich nur weiter empfehlen kann. Ich vergebe volle fünf von fünf Leseratten/Sternen und eine absolute Leseempfehlung. Autor: Lisa Wingate
Melden

Ein toller Roman

Petra Donatz am 26.09.2016
Bewertungsnummer: 973041
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Klappentext Jen Gibbs hat es geschafft: Sie hat sicdh aus einer kärglichen Kindheit in den Blue Ridge Mountains hochgearbeitet und ist nun Lektorin in einem renommierten Verlagshaus in New York. Eines Tages findet sie ein altes Manuskript auf ihrem Schreibtisch. Unweigerlich zieht sie die faszinierende, mysteriöse Liebesgeschichte um Sarra und Randolph, die sich am Ende des 19. Jahrhunderts in den Appalachen begegnen, in ihren Bann. Doch die Suche nach dem anonymen Autor führt Jen ausgerechnet an die Orte, die sie eigentlich zu vergessen versuchte ... Eine geheimnisvolle Liebes- und Familiengeschichte auf zwei Zeitebenen. Die Autorin Lisa Wingate arbeitet als Journalistin, Kolumnistin, Rednerin und Autorin. Sie lebt mit ihrem Mann und zwei Söhnen in Texas. Meine Meinung Story Zu Beginn der Geschichte lernen wir die Lektorin Jen Gibbs kennen, die für ein großes Verlagshaus arbeitet. Schnell merkt man, dass Jen nicht gut auf ihre Vergangenheit zu sprechen ist und sie etwas vor dem Leser verheimlicht, was schon mal ein sehr guter Start in die Geschichte war, denn der Leser wird sofort neugierig gemacht. Als Jen eines Tages ein geheimnisvolles Manuskript auf ihrem Schreibtisch vorfindet, welches die Liebesgeschichte von Sarra und Randolph, beinhaltet, die sich am Ende des 19. Jahrhunderts in den Appalachen begegnen, führt diese Jen wieder in die Blue Rich Mountains zurück und somit in Jens eigene Vergangenheit. Die Story ist ansprechend, mitreißend und sehr emotional erzählt. Man ist aufs Jens Vergangenheit sehr gespannt. Hier bringt die Autorin viele Themen ein z.b. die Lebensweise von Jens Verwandtschaft, die man schon fast als religiöse Sekte bezeichnen könnte und die eine gewisse Ähnlichkeit mit den Amischen aufweist oder die Thematik des Rassenhasses und der Klassenunterschiede, wie die von Sarra und Randolf. Schreibstil Das Buch handelt in zwei Zeitebenen, die gut auseinanderzuhalten sind. Die Autorin hat einen schönen, leicht zu lesenden Schreibstil. Sie bringt mit ihren Worten viele Emotionen rüber und macht diese dem Leser zugänglich. Ein tolles Leseerlebnis. Charaktere Es gibt neben Jen, die ich sehr mochte, noch viele weitere Charaktere, die ich sehr gemocht habe, neben Evan, bei dem es etwas gedauert hat, bis ich mit ihm warm wurde, konnte mich Oma Vicky und deren Enkelin Hannah sofort begeistern, natürlich auch der pupsende Chihuahua Freitag *lach* Lisa Wingate hat ihren Charakteren viel Tiefe und Authentizität verliehen und somit das Leserherz erobert. Mein Fazit Ein toller Roman, der auf zwei völlig unterschiedlichen Zeitebenen handelt, die sich doch sehr ähnlich sind. Lisa Wingate spricht viele Themen an, wie der Glaube an Gott, Familienzusammenhalt und die einzig wahre Liebe. Das Buch wurde nie langweilig und ich habe es regelrecht gesuchtet. Einmal angefangen zieht einen die Geschichte um Jen und Evan in der Gegenwart und auch die um Sarra und Randolf in der Vergangenheit, inihren Bann. Ein Buch, das ich nur weiter empfehlen kann. Ich vergebe volle fünf von fünf Leseratten/Sternen und eine absolute Leseempfehlung. Autor: Lisa Wingate

Melden

Geschichten bleiben bestehen

LEXI am 10.09.2016

Bewertungsnummer: 970317

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

„Wenn man den Ort, wo man aufgewachsen ist, verlässt, kann man die eigene Geschichte neu schreiben, ganze Seiten der Vergangenheit zerknüllen, wegwerfen und so tun, als hätte es sie nie gegeben.“ Die einunddreißigjährige Single-Frau Jennia Beth Gibbs hat ihre Vergangenheit tief in ihrem Inneren begraben und rührt niemals daran. Doch immer wieder versuchen die verdrängten Erinnerungen ihrer Kindheit, sich in ihren Alpträumen den Weg an die Oberfläche zu bahnen. Nach dem Studium an der Universität von New York und einer anschließenden zehnjährigen Anstellung in der Sachbuchabteilung von „Stanislaus International“ erhält Jennia die Chance, als Lektorin für das Multimillionen-Unternehmen „Vida House“ zu arbeiten. George Vida, der Inhaber dieses Verlags, ist für sein Faible für alte, unverlangt eingesandte Manuskripte bekannt. Jennia hat ein Gespür für gute Geschichten, und als unvermutet ein altes Manuskript auf ihrem Schreibtisch landet, offenbart sich ihr die Liebesgeschichte von Sarra und Randolph – eine Geschichte, deren Faszination sie sich in Folge nicht mehr entziehen kann. Die junge Frau stellt Nachforschungen an und verfolgt die Spur des unbekannten Autors bis in ihre Heimat – einen Ort, den sie eigentlich aus ihrem Gedächtnis zu streichen versuchte. George Vida schickt seine neue Angestellte unverzüglich in die Blue Ridge Mountains, wo sie nicht nur den Autor dieses Manuskriptes ausfindig machen, sondern sich letztendlich auch ihrer Vergangenheit stellen muss. Lisa Wingate arbeitet in ihrem aktuellen Buch mit zwei Zeitebenen. Zum einen erzählt sie die Geschichte von Jennia Beth Gibbs, deren Vergangenheitsbewältigung und ihrer beruflichen Tätigkeit. Zum anderen lässt sie ihre Leser in die romantische Liebesgeschichte zweier Menschen unterschiedlicher Herkunft eintauchen, die im Jahre 1890 in den Blue Ridge Mountains begann. Mit Jennia Gibbs hat die Autorin eine äußerst sympathische Protagonistin geschaffen, die dem Leser sofort ans Herz wächst. Ihrer natürlichen, ungekünstelten Art, ihrer Verbundenheit mit der Natur und nicht zuletzt ihrer großen Liebe für Geschichten kann man sich nur schwer entziehen. Vergangenheitsbewältigung ist ein zentrales Thema, und je tiefer ich in Lisa Wingates Erzählung eindrang, umso mehr nahm sie mich gefangen. Im Zuge der Konfrontation mit Jennias Familie erhält man Einblick in die starren Regeln, die Lebensumstände der armen Landbevölkerung in den Blue Ridge Mountains, und zum Teil auch deren Hoffnungs- und Ausweglosigkeit. Der Glaube spielt in diesem Buch zwar eine bedeutende Rolle, die Religionsgemeinschaft von Jennias Familie hat jedoch mit echten christlichen Werten wenig gemein. Jennia fungiert als Figur, die zwischen zwei Welten wandelt, die den Absprung in die Großstadt zwar geschafft hat, sich aber dennoch nicht vollständig von ihrer Vergangenheit zu lösen vermochte. Im zweiten Erzählstrang spielen das Mischlingsmädchen Sarra, eine so genannte Melungeon, und der wohlhabende Antropologiestudent namens Randolph Champlain die Hauptrollen. Lisa Wingate bedient sich in ihrem Roman vieler Nebenfiguren, die ebenso wie die Protagonisten sehr gut charakterisiert wurden. Eine kapriziöse Chihuahua-Kreuzung namens „Freitag“ macht der Protagonistin Jennia das Leben schwer und sorgt im Buch für etliche humorvolle Szenen. Fazit: In diesem Roman aus der Feder Lisa Wingates war für meinen Geschmack einfach alles „stimmig“: die berührende Geschichte einer Liebe am Ende des 19. Jahrhunderts, die sich über alle gesellschaftlichen Regeln hinweg setzt, eng verflochten mit der Geschichte der Jennia Gibbs, die mit ihren Schatten aus der Vergangenheit zu kämpfen hat, und der christliche Glaube als Fundament und Basis für die Entscheidungen, das Denken und Handeln der Figuren dieses Buches. Der einnehmende Schreibstil der Autorin, die gut gezeichneten Akteure und die Tatsache, dass Lisa Wingate die zwei Erzählstränge niemals innerhalb eines Kapitels wechselt, machten das Lesen dieses Buches zu einem reinen Vergnügen. Abschließend möchte ich noch die optische Aufmachung des Buches hervorheben, wo im Vordergrund des Coverfotos ein Waldboden mit Wurzelgeflecht mit der Silhouette einer lesenden Frau im Hintergrund dargestellt ist. Der äußeren Erscheinung zufolge handelt es sich hierbei um Jennia, die sich zweifellos in das geheimnisvolle alte Manuskript vertieft und dem Geheimnis um Sarra und Randolph auf der Spur ist.
Melden

Geschichten bleiben bestehen

LEXI am 10.09.2016
Bewertungsnummer: 970317
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

„Wenn man den Ort, wo man aufgewachsen ist, verlässt, kann man die eigene Geschichte neu schreiben, ganze Seiten der Vergangenheit zerknüllen, wegwerfen und so tun, als hätte es sie nie gegeben.“ Die einunddreißigjährige Single-Frau Jennia Beth Gibbs hat ihre Vergangenheit tief in ihrem Inneren begraben und rührt niemals daran. Doch immer wieder versuchen die verdrängten Erinnerungen ihrer Kindheit, sich in ihren Alpträumen den Weg an die Oberfläche zu bahnen. Nach dem Studium an der Universität von New York und einer anschließenden zehnjährigen Anstellung in der Sachbuchabteilung von „Stanislaus International“ erhält Jennia die Chance, als Lektorin für das Multimillionen-Unternehmen „Vida House“ zu arbeiten. George Vida, der Inhaber dieses Verlags, ist für sein Faible für alte, unverlangt eingesandte Manuskripte bekannt. Jennia hat ein Gespür für gute Geschichten, und als unvermutet ein altes Manuskript auf ihrem Schreibtisch landet, offenbart sich ihr die Liebesgeschichte von Sarra und Randolph – eine Geschichte, deren Faszination sie sich in Folge nicht mehr entziehen kann. Die junge Frau stellt Nachforschungen an und verfolgt die Spur des unbekannten Autors bis in ihre Heimat – einen Ort, den sie eigentlich aus ihrem Gedächtnis zu streichen versuchte. George Vida schickt seine neue Angestellte unverzüglich in die Blue Ridge Mountains, wo sie nicht nur den Autor dieses Manuskriptes ausfindig machen, sondern sich letztendlich auch ihrer Vergangenheit stellen muss. Lisa Wingate arbeitet in ihrem aktuellen Buch mit zwei Zeitebenen. Zum einen erzählt sie die Geschichte von Jennia Beth Gibbs, deren Vergangenheitsbewältigung und ihrer beruflichen Tätigkeit. Zum anderen lässt sie ihre Leser in die romantische Liebesgeschichte zweier Menschen unterschiedlicher Herkunft eintauchen, die im Jahre 1890 in den Blue Ridge Mountains begann. Mit Jennia Gibbs hat die Autorin eine äußerst sympathische Protagonistin geschaffen, die dem Leser sofort ans Herz wächst. Ihrer natürlichen, ungekünstelten Art, ihrer Verbundenheit mit der Natur und nicht zuletzt ihrer großen Liebe für Geschichten kann man sich nur schwer entziehen. Vergangenheitsbewältigung ist ein zentrales Thema, und je tiefer ich in Lisa Wingates Erzählung eindrang, umso mehr nahm sie mich gefangen. Im Zuge der Konfrontation mit Jennias Familie erhält man Einblick in die starren Regeln, die Lebensumstände der armen Landbevölkerung in den Blue Ridge Mountains, und zum Teil auch deren Hoffnungs- und Ausweglosigkeit. Der Glaube spielt in diesem Buch zwar eine bedeutende Rolle, die Religionsgemeinschaft von Jennias Familie hat jedoch mit echten christlichen Werten wenig gemein. Jennia fungiert als Figur, die zwischen zwei Welten wandelt, die den Absprung in die Großstadt zwar geschafft hat, sich aber dennoch nicht vollständig von ihrer Vergangenheit zu lösen vermochte. Im zweiten Erzählstrang spielen das Mischlingsmädchen Sarra, eine so genannte Melungeon, und der wohlhabende Antropologiestudent namens Randolph Champlain die Hauptrollen. Lisa Wingate bedient sich in ihrem Roman vieler Nebenfiguren, die ebenso wie die Protagonisten sehr gut charakterisiert wurden. Eine kapriziöse Chihuahua-Kreuzung namens „Freitag“ macht der Protagonistin Jennia das Leben schwer und sorgt im Buch für etliche humorvolle Szenen. Fazit: In diesem Roman aus der Feder Lisa Wingates war für meinen Geschmack einfach alles „stimmig“: die berührende Geschichte einer Liebe am Ende des 19. Jahrhunderts, die sich über alle gesellschaftlichen Regeln hinweg setzt, eng verflochten mit der Geschichte der Jennia Gibbs, die mit ihren Schatten aus der Vergangenheit zu kämpfen hat, und der christliche Glaube als Fundament und Basis für die Entscheidungen, das Denken und Handeln der Figuren dieses Buches. Der einnehmende Schreibstil der Autorin, die gut gezeichneten Akteure und die Tatsache, dass Lisa Wingate die zwei Erzählstränge niemals innerhalb eines Kapitels wechselt, machten das Lesen dieses Buches zu einem reinen Vergnügen. Abschließend möchte ich noch die optische Aufmachung des Buches hervorheben, wo im Vordergrund des Coverfotos ein Waldboden mit Wurzelgeflecht mit der Silhouette einer lesenden Frau im Hintergrund dargestellt ist. Der äußeren Erscheinung zufolge handelt es sich hierbei um Jennia, die sich zweifellos in das geheimnisvolle alte Manuskript vertieft und dem Geheimnis um Sarra und Randolph auf der Spur ist.

Melden

Unsere Kundinnen und Kunden meinen

Die Hüterin der Geschichten

von Lisa Wingate

5.0

0 Bewertungen filtern

Weitere Artikel finden Sie in

Die Leseprobe wird geladen.
  • Die Hüterin der Geschichten