Jen Gibbs hat es geschafft: Sie hat sich aus einer kärglichen Kindheit in den Blue Ridge Mountains hochgearbeitet und ist nun Lektorin in einem renommierten Verlagshaus in New York. Eines Tages findet sie ein altes Manuskript auf ihrem Schreibtisch. Unweigerlich zieht sie die faszinierende, mysteriöse Liebesgeschichte um Sarra und Randolph, die sich am Ende des 19. Jahrhunderts in den Appalachen begegnen, in ihren Bann. Doch die Suche nach dem anonymen Autor führt Jen ausgerechnet an die Orte, die sie eigentlich zu vergessen versuchte …
Eine geheimnisvolle Liebes- und Familiengeschichte auf zwei Zeitebenen.
Kundinnen und Kunden meinen
5.0/5.0
Petra Donatz
5/5
26.09.2016
Buch (Taschenbuch)
Ein toller Roman
Klappentext
Jen Gibbs hat es geschafft: Sie hat sicdh aus einer kärglichen Kindheit in den Blue Ridge Mountains hochgearbeitet und ist nun Lektorin in einem renommierten Verlagshaus in New York. Eines Tages findet sie ein altes Manuskript auf ihrem Schreibtisch. Unweigerlich zieht sie die faszinierende, mysteriöse Liebesgeschichte um Sarra und Randolph, die sich am Ende des 19. Jahrhunderts in den Appalachen begegnen, in ihren Bann. Doch die Suche nach dem anonymen Autor führt Jen ausgerechnet an die Orte, die sie eigentlich zu vergessen versuchte ...
Eine geheimnisvolle Liebes- und Familiengeschichte auf zwei
Zeitebenen.
Die Autorin
Lisa Wingate arbeitet als Journalistin, Kolumnistin, Rednerin und Autorin. Sie lebt mit ihrem Mann und zwei Söhnen in Texas.
Meine Meinung
Story
Zu Beginn der Geschichte lernen wir die Lektorin Jen Gibbs kennen, die für ein großes Verlagshaus arbeitet. Schnell merkt man, dass Jen nicht gut auf ihre Vergangenheit zu sprechen ist und sie etwas vor dem Leser verheimlicht, was schon mal ein sehr guter Start in die Geschichte war, denn der Leser wird sofort neugierig gemacht.
Als Jen eines Tages ein geheimnisvolles Manuskript auf ihrem Schreibtisch vorfindet, welches die Liebesgeschichte von Sarra und Randolph, beinhaltet, die sich am Ende des 19. Jahrhunderts in den Appalachen begegnen, führt diese Jen wieder in die Blue Rich Mountains zurück und somit in Jens eigene Vergangenheit.
Die Story ist ansprechend, mitreißend und sehr emotional erzählt. Man ist aufs Jens Vergangenheit sehr gespannt. Hier bringt die Autorin viele Themen ein z.b. die Lebensweise von Jens Verwandtschaft, die man schon fast als religiöse Sekte bezeichnen könnte und die eine gewisse Ähnlichkeit mit den Amischen aufweist oder die Thematik des Rassenhasses und der Klassenunterschiede, wie die von Sarra und Randolf.
Schreibstil
Das Buch handelt in zwei Zeitebenen, die gut auseinanderzuhalten sind. Die Autorin hat einen schönen, leicht zu lesenden Schreibstil. Sie bringt mit ihren Worten viele Emotionen rüber und macht diese dem Leser zugänglich. Ein tolles Leseerlebnis.
Charaktere
Es gibt neben Jen, die ich sehr mochte, noch viele weitere Charaktere, die ich sehr gemocht habe, neben Evan, bei dem es etwas gedauert hat, bis ich mit ihm warm wurde, konnte mich Oma Vicky und deren Enkelin Hannah sofort begeistern, natürlich auch der pupsende Chihuahua Freitag *lach*
Lisa Wingate hat ihren Charakteren viel Tiefe und Authentizität verliehen und somit das Leserherz erobert.
Mein Fazit
Ein toller Roman, der auf zwei völlig unterschiedlichen Zeitebenen handelt, die sich doch sehr ähnlich sind.
Lisa Wingate spricht viele Themen an, wie der Glaube an Gott, Familienzusammenhalt und die einzig wahre Liebe. Das Buch wurde nie langweilig und ich habe es regelrecht gesuchtet.
Einmal angefangen zieht einen die Geschichte um Jen und Evan in der Gegenwart und auch die um Sarra und Randolf in der Vergangenheit, inihren Bann.
Ein Buch, das ich nur weiter empfehlen kann.
Ich vergebe volle fünf von fünf Leseratten/Sternen und eine absolute Leseempfehlung.
Autor: Lisa Wingate
LEXI
5/5
10.09.2016
Buch (Taschenbuch)
Geschichten bleiben bestehen
Wenn man den Ort, wo man aufgewachsen ist, verlässt, kann man die eigene Geschichte neu schreiben, ganze Seiten der Vergangenheit zerknüllen, wegwerfen und so tun, als hätte es sie nie gegeben.
Die einunddreißigjährige Single-Frau Jennia Beth Gibbs hat ihre Vergangenheit tief in ihrem Inneren begraben und rührt niemals daran. Doch immer wieder versuchen die verdrängten Erinnerungen ihrer Kindheit, sich in ihren Alpträumen den Weg an die Oberfläche zu bahnen.
Nach dem Studium an der Universität von New York und einer anschließenden zehnjährigen Anstellung in der Sachbuchabteilung von Stanislaus International erhält Jennia die Chance, als Lektorin für das Multimillionen-Unternehmen Vida House zu arbeiten. George Vida, der Inhaber dieses Verlags, ist für sein Faible für alte, unverlangt eingesandte Manuskripte bekannt. Jennia hat ein Gespür für gute Geschichten, und als unvermutet ein altes Manuskript auf ihrem Schreibtisch landet, offenbart sich ihr die Liebesgeschichte von Sarra und Randolph eine Geschichte, deren Faszination sie sich in Folge nicht mehr entziehen kann. Die junge Frau stellt Nachforschungen an und verfolgt die Spur des unbekannten Autors bis in ihre Heimat einen Ort, den sie eigentlich aus ihrem Gedächtnis zu streichen versuchte. George Vida schickt seine neue Angestellte unverzüglich in die Blue Ridge Mountains, wo sie nicht nur den Autor dieses Manuskriptes ausfindig machen, sondern sich letztendlich auch ihrer Vergangenheit stellen muss.
Lisa Wingate arbeitet in ihrem aktuellen Buch mit zwei Zeitebenen. Zum einen erzählt sie die Geschichte von Jennia Beth Gibbs, deren Vergangenheitsbewältigung und ihrer beruflichen Tätigkeit. Zum anderen lässt sie ihre Leser in die romantische Liebesgeschichte zweier Menschen unterschiedlicher Herkunft eintauchen, die im Jahre 1890 in den Blue Ridge Mountains begann.
Mit Jennia Gibbs hat die Autorin eine äußerst sympathische Protagonistin geschaffen, die dem Leser sofort ans Herz wächst. Ihrer natürlichen, ungekünstelten Art, ihrer Verbundenheit mit der Natur und nicht zuletzt ihrer großen Liebe für Geschichten kann man sich nur schwer entziehen. Vergangenheitsbewältigung ist ein zentrales Thema, und je tiefer ich in Lisa Wingates Erzählung eindrang, umso mehr nahm sie mich gefangen. Im Zuge der Konfrontation mit Jennias Familie erhält man Einblick in die starren Regeln, die Lebensumstände der armen Landbevölkerung in den Blue Ridge Mountains, und zum Teil auch deren Hoffnungs- und Ausweglosigkeit. Der Glaube spielt in diesem Buch zwar eine bedeutende Rolle, die Religionsgemeinschaft von Jennias Familie hat jedoch mit echten christlichen Werten wenig gemein. Jennia fungiert als Figur, die zwischen zwei Welten wandelt, die den Absprung in die Großstadt zwar geschafft hat, sich aber dennoch nicht vollständig von ihrer Vergangenheit zu lösen vermochte.
Im zweiten Erzählstrang spielen das Mischlingsmädchen Sarra, eine so genannte Melungeon, und der wohlhabende Antropologiestudent namens Randolph Champlain die Hauptrollen. Lisa Wingate bedient sich in ihrem Roman vieler Nebenfiguren, die ebenso wie die Protagonisten sehr gut charakterisiert wurden. Eine kapriziöse Chihuahua-Kreuzung namens Freitag macht der Protagonistin Jennia das Leben schwer und sorgt im Buch für etliche humorvolle Szenen.
Fazit: In diesem Roman aus der Feder Lisa Wingates war für meinen Geschmack einfach alles stimmig: die berührende Geschichte einer Liebe am Ende des 19. Jahrhunderts, die sich über alle gesellschaftlichen Regeln hinweg setzt, eng verflochten mit der Geschichte der Jennia Gibbs, die mit ihren Schatten aus der Vergangenheit zu kämpfen hat, und der christliche Glaube als Fundament und Basis für die Entscheidungen, das Denken und Handeln der Figuren dieses Buches. Der einnehmende Schreibstil der Autorin, die gut gezeichneten Akteure und die Tatsache, dass Lisa Wingate die zwei Erzählstränge niemals innerhalb eines Kapitels wechselt, machten das Lesen dieses Buches zu einem reinen Vergnügen.
Abschließend möchte ich noch die optische Aufmachung des Buches hervorheben, wo im Vordergrund des Coverfotos ein Waldboden mit Wurzelgeflecht mit der Silhouette einer lesenden Frau im Hintergrund dargestellt ist. Der äußeren Erscheinung zufolge handelt es sich hierbei um Jennia, die sich zweifellos in das geheimnisvolle alte Manuskript vertieft und dem Geheimnis um Sarra und Randolph auf der Spur ist.
Klaudia K.
aus Emden
5/5
24.07.2016
Buch (Taschenbuch)
Wo unser Lebensweg uns führt...
Die aus recht einfachen Verhältnissen stammende Jen Gibbs hat sich in New York duch Fleiß und Engagement endlich als Lektorin einen Namen gemacht.
Schließlich bietet sich ihre Karriere im bekannten Verlag "Vida House" fortzusetzen. Eines Tages findet sie auf ihrem Schreibtisch einen alten Briefumschlag, der eine äußerst interessantes und faszinierendes Manuskript beinhaltet, das sie sogleich in den Bann zieht.
Die darin geschilderte Geschichte ist jedoch unvollständig und so überzeugt sie ihren Vorgesetzten ihr eine Dienstreise zu genehmigen, um den vermeintlichen Autoren der Story aufzusuchen. Sie möchte von Evans Hall genaueres zum Ausgang der ungewöhnlichen Story erfahren, die sich um ein "Melungeon-Mädchen" Namens Sarra und Randolph, der aus gutem Hause stammte, ereignet hat und in der schönen Landschaft der Appalachen des Neunzehnten Jahrhunderts spielte.
Eine Anmerkung sei bereits hier gestattet: Die Menlungeon sind eine außergewöhnliche Rasse, die wohl aus der Verschmelzung von Weißen, Schwarzen und Indianern hervorgingen. Alle Menschen dieses Stammes haben blaue Augen und eine rotbraune Hautfarbe.
Die Suche nach dem Schriftsteller Evans Hall führt Jen Gibbs schließlich in ihre alte Heimat, in der sie eine schmerzliche und entbehrungsreiche Kindheit verleben musste. Die Recherche zur unvollendeten Geschichte von Sarra und Randoph eröffnet Jen die Chance auch ihre eigene schwierige Entwicklung aufzuarbeiten.
Dieser Roman ist eine Liebes - und Familiengeschichte die in zwei Ebenen angelegt ist. Lisa Wingates scharf konturierte Charakterzeichnungen, farbige Landschaftsbilder und erlebnisreiche Szenen machen den interessanten Roman zu einer sehr bewegenden Lektüre. Die angenehm einfache aber präzise Sprache ermöglicht es dem Leser sich rasch und mühelos in den spannenden Roman einzufinden, in das Geschehen abzutauchen und das Schicksal der Protagonisten mitfühlend zu erleben.
Der Glaube wird in der Geschichte immer wieder angesprochen und man erlebt die Suche nach dem wahren Gott der Liebe, Hoffnung und Vergebung über die besonderen und sehr bewegenden Lebensumstände der Romanfiguren in ganz eindringlicher und dem Leser unvergesslicher Weise mit. In diesem Zusammenhang sei mir ein Zitat aus dem sehr gelungenen Werk erlaubt, der diesen Aspekt unterstreichen soll:
"So oft werden wir durch unsere eigene Sichtweise eingeschränkt. Wenn wir nur auf unsere eigene Pläne sehen, verpassen wir die grenzenlose Möglichkeit eines Planes den ein viel GRÖßERER als wir entworfen hat."
Erneut durfte ich ein bewegendes Buch aus dem Hause "Francke Verlag" genießen, das mir viele neue Erkentnisse für meinen Alltag schenkte. Durch seine wertvolle Botschaft und der außergewöhnlichen Story möchte ich es sehr gerne jedem, der historische Bücher liebt, ans Herz legen. Mir hat dieser Roman auf erstklassige Weise interessante und informative Stunden geboten, die ich nicht missen möchte.
Ein herzliches Dankeschön an Francke Verlag.
peedee
5/5
15.07.2016
Buch (Taschenbuch)
Irgendwie ganz anders, als erwartet
Jen Gibbs hat soeben als Lektorin beim renommierten Verlag Vida House begonnen. Dort gibt es eine Kuriosität, den Slush Mountain, einen Berg von unverlangt eingesandten Manuskripten, den niemand berühren darf. Doch dann landet ein altes Manuskript auf ihrem Schreibtisch: Jen ist sofort von der Geschichte von Rand und Sarra Ende des 19. Jahrhunderts gefesselt. Sie will unbedingt herausfinden, wer der Autor ist und riskiert dafür sogar ihren Job. Doch nun muss sie ausgerechnet dorthin, wo sie eigentlich nie wieder hinwollte
Erster Eindruck: Das Cover zeigt ein wirklich schönes Bild einer Waldlichtung, das sich über die Vorder- und Rückseite zieht. Man sieht eine lesende Frau, mit Blick auf einen See? Die Frau ist etwas unscharf abgebildet. Mir gefallen das Cover und der Titel sehr gut.
Für mich ist es das erste Buch der Autorin, aber sicherlich nicht das letzte. Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen und die Seiten flogen nur so dahin. Auch der Wechsel der Zeitebenen war einfach.
In der Geschichte des 19. Jahrhunderts geht es um Sarra, die ein Melungeon ist. Sie können mit ihren blauen Augen anscheinend Leute verhexen aha. Selbstverständlich musste ich, obwohl eine Erklärung im Buch folgte, diesen Begriff noch googeln. Des Weiteren geht es um Rand, den Anthropologie-Studenten aus gutem Hause, der wie seine Vorväter eigentlich Pastor werden soll. Ihre Wege kreuzen sich; eine beschwerliche Zeit beginnt. Rand will Sarra beschützen und sie zugleich vom falschen Glauben abbringen.
Jens Weg führt zurück in ihre Vergangenheit, dabei kommen viele schmerzhafte Erinnerungen wieder hoch: Lanes Hill Gemeinde der Heiligen Brüder, ihre Familie... Sie hat die Vergangenheit lange verdrängt, ist aber dadurch nicht frei. Nun will sie unbedingt das Geheimnis um die Manuskriptseiten lüften und Evan Hall, einen berühmten Autor, treffen, da sie ihn als Urheber der Manuskriptseiten vermutet. Nur wird ein Treffen nicht einfach sein, da er seit zig Jahren keine Interviews mehr gibt.
Die Protagonisten und Örtlichkeiten sind sehr gut beschrieben, so dass ich das Gefühl hatte, in beiden Geschichten wirklich mit dabei zu sein. Es hat auch noch zwei kleine Darsteller, die mir sehr gut gefallen haben, nämlich Freitag, der Chihuahua von Jen, sowie Hannah, die Nichte von Evan. Beide bringen viel Leben in die Geschichte.
Es geht um fremde und eigene Erwartungen, Hoffnungen, den Glauben, die Familie, die Suche nach Liebe Das Buch ist irgendwie ganz anders, als erwartet. Ich fand beide Geschichten sehr berührend. Fleisch und Blut vergehen, aber Geschichten bleiben.
smillas_bookworld
aus Rheinland Pfalz
5/5
17.06.2016
Buch (Taschenbuch)
Lässt mein Leserherz höher schlagen
Vielleich ging es bei dieser Reise gar nicht darum, dass ich eine längst vergessene Geschichte ausgraben oder in Druck bringen sollte. Vielleicht ging es die ganze Zeit nur um meine Geschichte. Darum, ein neues Kapitel zu schreiben, statt herauszufinden, was vor langer Zeit geschrieben worden war. (S. 269)
Die 31jährige Jen Gibbs sehnt sich nach etwas Abwechslung. Deshalb gibt sie ihre Stelle in einem großen Verlagshaus auf und wechselt zu dem kleineren, alt eingesessenen Verlagshaus Vida House in New York. Obwohl für Sachbücher zuständig hat sie plötzlich ein Romanmanuskript auf ihrem Schreibtisch liegen. Ob es vom geheimnisumwitterten Slush Mountain kommt, dem Manuskriptberg, der von keinem angetastet werden darf, außer dem Verlagsleiter selbst? Heimlich beginnt sie es zu lesen und erlebt eine Sternstunde. Sie muss wissen, wer es geschrieben hat. Ihr Verdacht führt sie auf eine Reise in die Blue Ridge Mountains, wo Evan Hall sehr zurückgezogen lebt. Der Bestsellerautor hat schon lange keinen Roman mehr verfasst und wollte auch nie wieder einen schreiben. Ob Jen es schafft zu seinem abgeschotteten Anwesen durchzudringen?
Nebenbei wecken das Manuskript und die Umgebung der Blue Ridge Mountains Erinnerungen in Jen.
Dieses Buch ist von der ersten Seite an geheimnisvoll und hat einen Zauber inne, dem ich mich nur schwer entziehen konnte. Lisa Wingate hat mich zappeln lassen, aber sie wirft einem immer wieder kleine Bröckchen hin, die mich bei der Stange hielten. Mit ihrer feinfühligen und poetischen Schreibweise, die einerseits recht ernst, aber auch mit humorvolle Einlagen gewürzt ist (Dank Jens übergewichtigen Chihuahua Freitag) hat die Autorin es geschafft, nicht nur den Christy Award zu gewinnen, sondern auch mein Leserherz.
Was mein Herz ebenfalls höher schlagen ließ ist natürlich auch der Tatsache geschuldet, dass es in diesem Roman um ein Buch geht, um ein unvollendetes Manuskript, und das Arbeiten in einem Verlag. Im Laufe der Handlung kommen noch weitere Themen hinzu, die mit Jens Vergangenheit und dem Leben in den Blue Ridge Mountains zu tun hat. Und letztendlich auch mit dem Inhalt des Manuskripts, dessen Inhalt wir ebenfalls zu lesen bekommen.
Der christliche Aspekt ist unaufdringlich in die Handlung eingewoben und kommt inhaltlich am Meisten im Manuskript zum Tragen. Aber auch Jen hatte in ihrer Vergangenheit Berührungspunkte mit dem Glauben. Es geht weniger um das aktive Ausleben des Glaubens, vielmehr um eine bestimmte Art des Glaubens (schwer zu erklären ohne etwas zu verraten, aber lest selbst!).
Im Übrigen hat dieser Roman nichts mehr mit der Moses-Lake Reihe zu tun, hat aber ähnliche Tendenzen (und scheint der 2. Teil der Carolina Chronicles zu sein, was man während des Lesens nicht merkt).
Ich habe dieses Buch sehr genossen, wurde immer wieder von unvorhersehbaren Wendungen überrascht und vom Schreibstil bezaubert.
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