Produktbild: Das Sanatorium

Das Sanatorium 10 Markerschütternde Horrorgeschichten

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

18 - 99 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

19.04.2016

Verlag

Epubli

Seitenzahl

208

Maße (L/B/H)

1,2/14,8/21 cm

Gewicht

274 g

Auflage

5. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7418-0450-2

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

18 - 99 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

19.04.2016

Verlag

Epubli

Seitenzahl

208

Maße (L/B/H)

1,2/14,8/21 cm

Gewicht

274 g

Auflage

5. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7418-0450-2

Herstelleradresse

epubli
Köpenicker Str. 154a
10997 Berlin
Deutschland
Email: kontakt@epubli.de
Url: www.epubli.de
Telephone: +49 30 25559540

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Schauriges Erstlingswerk mit facettenreichen Schreckensgeschichten

Bewertung am 31.03.2025

Bewertungsnummer: 2453895

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Max Stascheit legt mit Das Sanatorium seinen ersten Kurzgeschichtenband vor, der sich ganz dem Horror-Genre verschrieben hat. Die Sammlung umfasst zehn düstere Erzählungen, die sich thematisch zwischen psychologischem Schrecken, klassischem Horror und makabren Thriller-Elementen bewegen. Die Geschichten sind geprägt von einer dichten Atmosphäre, unerwarteten Wendungen und einer tiefen Faszination für das Unheimliche. Nachfolgend werden die einzelnen Kurzgeschichten im Detail betrachtet. 1. Nachtruhe Diese Geschichte zieht den Leser sofort in die beklemmende Stimmung des Buches hinein. Ein nächtliches Klingeln an der Tür weckt den Protagonisten – eine alltägliche Situation, die sich jedoch schnell in einen Albtraum verwandelt. Der Besuch eines alten Bekannten bringt schreckliche Neuigkeiten mit sich: Ein gefährlicher Insasse ist aus einer psychiatrischen Anstalt entkommen. Stascheit spielt hier gekonnt mit Spannung und Erwartungshaltung, indem er die Angst vor dem Unbekannten schürt und erst nach und nach enthüllt, welche Gefahr wirklich lauert. 2. Freeway 606 In dieser Geschichte verlagert sich das Grauen auf die Straße. Eine Gruppe Jugendlicher fährt eine berüchtigte Strecke, die für tödliche Unfälle bekannt ist. Schnell wird klar, dass hier mehr als nur Zufälle im Spiel sind. Die Geschichte erinnert an klassische urbane Legenden und überzeugt durch ihre unheilvolle Atmosphäre sowie die kritische Auseinandersetzung mit jugendlichem Leichtsinn. 3. Der Leuchtturm Hier entfaltet Stascheit eine unheimliche, fast maritime Legende. Ein einsamer Leuchtturm wird Schauplatz eines Mysteriums, das sich erst allmählich entwirrt. Besonders gelungen ist die Steigerung der Spannung, die in einem unerwarteten Twist gipfelt. Stascheit beweist hier sein Gespür für Atmosphäre und subtilen Horror. 4. Verwelkende Schönheit Eine der kürzeren, aber verstörenden Geschichten. Sie handelt von einem Serienmörder, der buchstäblich in die Haut seiner Opfer schlüpft. Die Idee ist inspiriert von der Angst vor körperlichem Verfall und erinnert entfernt an Das Schweigen der Lämmer. Die makabre Thematik wird ohne unnötige Effekthascherei, aber mit einer eindringlichen Erzählweise präsentiert. 5. Barrow House Eine Detektivgeschichte mit Vampirthematik, die sich bewusst von gängigen Klischees distanziert. Statt blutrünstiger Monster begegnen wir hier Blutsaugern, die sich als Mitglieder der Gesellschaft tarnen. Die Kombination aus Noir-Elementen und Horror sorgt für eine interessante Mischung. 6. Das Sanatorium Die titelgebende Geschichte ist ein klassisches Spukhaus-Szenario mit einer alten, verlassenen Heilanstalt, mysteriösen Verschwundenen und einem Mörder im Dunkeln. Die Erzählung bedient sich vieler vertrauter Horror-Motive, setzt sie jedoch mit einer raffinierten Wendung am Ende geschickt ein. Stascheit gelingt es, eine dichte, unheilvolle Atmosphäre zu erschaffen, die den Leser durchgängig in Spannung hält. 7. Die Sekte Eine Sekte, die für einen dunklen Gott mordet – eine Story, die mit okkulten Elementen spielt. Besonders gelungen ist hier die Darstellung eines Gesetzeshüters, der selbst zum Monster wird. Die Geschichte hat einen gesellschaftskritischen Unterton und wirkt durch die Thematik besonders verstörend. 8. Die Hexe Ein Mix aus Horror, Thriller und Erotik, der stark an Richard Laymon erinnert. Die Geschichte ist brutaler als die vorherigen und konfrontiert den Leser mit schonungsloser Gewalt. Wer harten Horror mag, kommt hier auf seine Kosten, für zartbesaitete Leser könnte diese Erzählung allerdings grenzwertig sein. 9. Beuteschema Eine bereits 2008 entstandene Geschichte, die hier überarbeitet wurde. Sie handelt von einem Frauenmörder, der eine beängstigend realistische Präsenz entwickelt. Die psychologische Tiefe der Figur und die knappe, direkte Erzählweise machen Beuteschema zu einer der eindrucksvollsten Storys des Bandes. 10. Ein wirklich netter Nachbar Die wohl klassischste Horror-Kurzgeschichte des Buches. Ein scheinbar harmloser Nachbar entpuppt sich als weit mehr als das. Die Geschichte kombiniert klassische Horror-Elemente mit Thriller-Aspekten und bietet ein bitterböses Ende. Besonders gelungen ist hier die doppelte Erzählebene, die den Leser bis zur letzten Seite im Ungewissen lässt. Fazit Das Sanatorium ist ein gelungener Debütband, der Horror-Fans viel zu bieten hat. Die Vielfalt der Geschichten zeigt Stascheits Talent, sich unterschiedlichen Subgenres zu widmen, ohne dabei seinen eigenen Stil zu verlieren. Besonders hervorzuheben sind die dichte Atmosphäre und die gut konstruierten Wendungen, die den Leser oft bis zur letzten Seite in Spannung halten. Zwar sind einige Motive vertraut, doch der Autor versteht es, sie mit neuen Perspektiven oder unerwarteten Twists zu versehen. Vor allem Liebhaber klassischer Horror-Elemente und düsterer Spannungsliteratur werden an dieser Sammlung ihre Freude haben. Mit Das Sanatorium beweist Stascheit, dass er ein Gespür für das Makabre hat – und dass er sich durchaus als neuer Name in der Horrorliteratur etablieren könnte.

Schauriges Erstlingswerk mit facettenreichen Schreckensgeschichten

Bewertung am 31.03.2025
Bewertungsnummer: 2453895
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Max Stascheit legt mit Das Sanatorium seinen ersten Kurzgeschichtenband vor, der sich ganz dem Horror-Genre verschrieben hat. Die Sammlung umfasst zehn düstere Erzählungen, die sich thematisch zwischen psychologischem Schrecken, klassischem Horror und makabren Thriller-Elementen bewegen. Die Geschichten sind geprägt von einer dichten Atmosphäre, unerwarteten Wendungen und einer tiefen Faszination für das Unheimliche. Nachfolgend werden die einzelnen Kurzgeschichten im Detail betrachtet. 1. Nachtruhe Diese Geschichte zieht den Leser sofort in die beklemmende Stimmung des Buches hinein. Ein nächtliches Klingeln an der Tür weckt den Protagonisten – eine alltägliche Situation, die sich jedoch schnell in einen Albtraum verwandelt. Der Besuch eines alten Bekannten bringt schreckliche Neuigkeiten mit sich: Ein gefährlicher Insasse ist aus einer psychiatrischen Anstalt entkommen. Stascheit spielt hier gekonnt mit Spannung und Erwartungshaltung, indem er die Angst vor dem Unbekannten schürt und erst nach und nach enthüllt, welche Gefahr wirklich lauert. 2. Freeway 606 In dieser Geschichte verlagert sich das Grauen auf die Straße. Eine Gruppe Jugendlicher fährt eine berüchtigte Strecke, die für tödliche Unfälle bekannt ist. Schnell wird klar, dass hier mehr als nur Zufälle im Spiel sind. Die Geschichte erinnert an klassische urbane Legenden und überzeugt durch ihre unheilvolle Atmosphäre sowie die kritische Auseinandersetzung mit jugendlichem Leichtsinn. 3. Der Leuchtturm Hier entfaltet Stascheit eine unheimliche, fast maritime Legende. Ein einsamer Leuchtturm wird Schauplatz eines Mysteriums, das sich erst allmählich entwirrt. Besonders gelungen ist die Steigerung der Spannung, die in einem unerwarteten Twist gipfelt. Stascheit beweist hier sein Gespür für Atmosphäre und subtilen Horror. 4. Verwelkende Schönheit Eine der kürzeren, aber verstörenden Geschichten. Sie handelt von einem Serienmörder, der buchstäblich in die Haut seiner Opfer schlüpft. Die Idee ist inspiriert von der Angst vor körperlichem Verfall und erinnert entfernt an Das Schweigen der Lämmer. Die makabre Thematik wird ohne unnötige Effekthascherei, aber mit einer eindringlichen Erzählweise präsentiert. 5. Barrow House Eine Detektivgeschichte mit Vampirthematik, die sich bewusst von gängigen Klischees distanziert. Statt blutrünstiger Monster begegnen wir hier Blutsaugern, die sich als Mitglieder der Gesellschaft tarnen. Die Kombination aus Noir-Elementen und Horror sorgt für eine interessante Mischung. 6. Das Sanatorium Die titelgebende Geschichte ist ein klassisches Spukhaus-Szenario mit einer alten, verlassenen Heilanstalt, mysteriösen Verschwundenen und einem Mörder im Dunkeln. Die Erzählung bedient sich vieler vertrauter Horror-Motive, setzt sie jedoch mit einer raffinierten Wendung am Ende geschickt ein. Stascheit gelingt es, eine dichte, unheilvolle Atmosphäre zu erschaffen, die den Leser durchgängig in Spannung hält. 7. Die Sekte Eine Sekte, die für einen dunklen Gott mordet – eine Story, die mit okkulten Elementen spielt. Besonders gelungen ist hier die Darstellung eines Gesetzeshüters, der selbst zum Monster wird. Die Geschichte hat einen gesellschaftskritischen Unterton und wirkt durch die Thematik besonders verstörend. 8. Die Hexe Ein Mix aus Horror, Thriller und Erotik, der stark an Richard Laymon erinnert. Die Geschichte ist brutaler als die vorherigen und konfrontiert den Leser mit schonungsloser Gewalt. Wer harten Horror mag, kommt hier auf seine Kosten, für zartbesaitete Leser könnte diese Erzählung allerdings grenzwertig sein. 9. Beuteschema Eine bereits 2008 entstandene Geschichte, die hier überarbeitet wurde. Sie handelt von einem Frauenmörder, der eine beängstigend realistische Präsenz entwickelt. Die psychologische Tiefe der Figur und die knappe, direkte Erzählweise machen Beuteschema zu einer der eindrucksvollsten Storys des Bandes. 10. Ein wirklich netter Nachbar Die wohl klassischste Horror-Kurzgeschichte des Buches. Ein scheinbar harmloser Nachbar entpuppt sich als weit mehr als das. Die Geschichte kombiniert klassische Horror-Elemente mit Thriller-Aspekten und bietet ein bitterböses Ende. Besonders gelungen ist hier die doppelte Erzählebene, die den Leser bis zur letzten Seite im Ungewissen lässt. Fazit Das Sanatorium ist ein gelungener Debütband, der Horror-Fans viel zu bieten hat. Die Vielfalt der Geschichten zeigt Stascheits Talent, sich unterschiedlichen Subgenres zu widmen, ohne dabei seinen eigenen Stil zu verlieren. Besonders hervorzuheben sind die dichte Atmosphäre und die gut konstruierten Wendungen, die den Leser oft bis zur letzten Seite in Spannung halten. Zwar sind einige Motive vertraut, doch der Autor versteht es, sie mit neuen Perspektiven oder unerwarteten Twists zu versehen. Vor allem Liebhaber klassischer Horror-Elemente und düsterer Spannungsliteratur werden an dieser Sammlung ihre Freude haben. Mit Das Sanatorium beweist Stascheit, dass er ein Gespür für das Makabre hat – und dass er sich durchaus als neuer Name in der Horrorliteratur etablieren könnte.

Naja - unterhaltsam

ES aus St. Gallen am 01.10.2025

Bewertungsnummer: 2613021

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Sehr schöne unterhaltsame Geschichten und auch irgendwie prickelnd, jedoch nicht unbedingt mein Fall. Ich habe mich unterhalten, allerdings sind nur einige Geschichten etwas schrecklich und verzwickt. Gute Nacht Geschichten auf jeden Fall!

Naja - unterhaltsam

ES aus St. Gallen am 01.10.2025
Bewertungsnummer: 2613021
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Sehr schöne unterhaltsame Geschichten und auch irgendwie prickelnd, jedoch nicht unbedingt mein Fall. Ich habe mich unterhalten, allerdings sind nur einige Geschichten etwas schrecklich und verzwickt. Gute Nacht Geschichten auf jeden Fall!

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