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Fritzi war dabei. Eine Wendewundergeschichte (gebundene Ausgabe) Das Kinderbuch zu Friedlicher Revolution und Mauerfall | Buchvorlage zur Emmy-prämierten Serie "Auf Fritzis Spuren"

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Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Altersempfehlung

ab 7 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

27.02.2024

Abbildungen

mit farbigen Illustrationen

Illustriert von

Gerda Raidt

Verlag

Klett Kinderbuch

Seitenzahl

96

Maße (L/B/H)

22,1/17,1/1,5 cm

Gewicht

312 g

Farbe

Beige

Auflage

8

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-95470-015-8

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Einband

Gebundene Ausgabe

Altersempfehlung

ab 7 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

27.02.2024

Abbildungen

mit farbigen Illustrationen

Illustriert von

Gerda Raidt

Verlag

Klett Kinderbuch

Seitenzahl

96

Maße (L/B/H)

22,1/17,1/1,5 cm

Gewicht

312 g

Farbe

Beige

Auflage

8

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-95470-015-8

Herstelleradresse

Klett Kinderbuch
Richard-Lehmann-Straße 14
04275 Leipzig
DE

Email: info@klett-kinderbuch.de

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In diesem Jahr jährt sich der…

anette1809 - katzemitbuch.de aus Sulzheim am 18.09.2019

Bewertungsnummer: 2721392

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

In diesem Jahr jährt sich der Mauerfall zum 30. Mal. In diesen dreißig Jahren wurden viele Kinder geboren, die die Teilung Deutschlands glücklicherweise nicht mehr erlebt haben, aber auch unter den Erwachsenen sind viele, die die Teilung nur aus Geschichten kennen, aber zum Zeitpunkt des Mauerfalls so klein waren, dass sie sich an die Ereignisse von damals kaum oder gar nicht mehr erinnern können. Vom Mauerfall und den Ereignissen in Leipzig, die dem “Wendewunder” im Herbst 1989 vorausgingen, erzählt Hanna Schott in “Fritzi war dabei” aus Sicht eines Mädchens und ihrer Familie. Fritzi erlebt viele der Ereignisse, die dem Mauerfall damals vorausgingen, aus nächster Nähe mit. Nach den Ferien fehlen Kinder in ihrer Klasse, deren Eltern nicht mehr aus dem Urlaub in Ungarn zurückgekehrt sind. Aber auch ihre Mutter und ihr Vater erzählen bald von immer mehr Menschen, die nicht mehr zur Arbeit erschienen sind, weil sie sich mit ihrer Familie in Länder abgesetzt haben, aus denen sie vielleicht in den Westen Deutschlands ausreisen können. Viele Unterschiede zwischen der damaligen BRD und der ehemaligen DDR erfährt man beispielsweise durch den Umstand, dass Fritzis Oma in München lebt. Bei der Oma gibt es Spielsachen, die Fritzi nur aus dem Westfernsehen kennt, das man eigentlich in der DDR gar nicht sehen darf. In der DDR ist es außerdem normal, dass nicht jede Familie ein Auto hat. Dinge, die in der BRD selbstverständlich waren. Auch das Schulsystem funktioniert bei Fritzi ganz anders. An den Schulen der DDR gibt es Fahnenappelle und die Kinder gehören zu den Pionieren, wo sie die Kinder im Sinne der sozialistischen Ideologie erzogen werden sollten. Sehr gut spiegelt Hanna Schotts Geschichte die unterschiedlichen Ansichten der ehemaligen Bürger der DDR Wider, denn neben Leuten wie Fritzis Eltern gab es zu dem Zeitpunkt auch immer noch sehr viele systemtreue Bürger, die sich gegen die friedliche Revolution ihres Volkes stellten. Auf Fritzis Geschichte folgt ein kurzes Statement der Autorin unter der Überschrift “Ist das wirklich alles wahr?” welches aufzeigt, was in dieser Geschichte auf Tatsachen beruht, und was der künstlerischen Freiheit der Autorin zuzuschreiben ist. Tatsächlich haben alle Figuren in diesem Kinderbuch reale Hintergründe, auch wenn es Fritzi an sich nicht gegeben hat. Aus Kindersicht hätte die Erklärung im Anschluss an die Geschichte für meinen Geschmack gerne noch ausführlicher ausfallen dürfen, aber ich denke, dass das Buch sowieso zur Diskussion mit Erwachsenen anregt, und dass Kinder offene Fragen mit diesen klären können. Vielleicht erinnern sich betroffene Erwachsene ja noch an ganz andere Dinge als die, die Fritzi erlebt hat… “Fritzi war dabei” ist eine spannende und interessante Geschichte über die Ereignisse aus dem Herbst 1989, die aus Kindersicht die damaligen Vorgänge schildert, so dass auch die Generation, die die Teilung Deutschlands nicht miterleben musste, sich in eine Kindheit in der DDR hineinversetzen kann. Natürlich kratzt dieses Kinderbuch nur an der Oberfläche, aber es bietet eine gute Grundlage, die nichts verklärt, um mit seinen Kindern tiefergehende Diskussionen über das ehemalige geteilte Deutschland zu führen. Gerda Raidts Illustrationen fügen sich gut in Hanna Schotts Geschichte ein und visualisieren darüber hinaus einige wichtige Eckpunkte und Besonderheiten. Sie haben einen nostalgischen Touch und ermöglichen so noch tiefer beim Lesen in die Ereignisse einzutauchen, die nun schon dreißig Jahre zurückliegen.

In diesem Jahr jährt sich der…

anette1809 - katzemitbuch.de aus Sulzheim am 18.09.2019
Bewertungsnummer: 2721392
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

In diesem Jahr jährt sich der Mauerfall zum 30. Mal. In diesen dreißig Jahren wurden viele Kinder geboren, die die Teilung Deutschlands glücklicherweise nicht mehr erlebt haben, aber auch unter den Erwachsenen sind viele, die die Teilung nur aus Geschichten kennen, aber zum Zeitpunkt des Mauerfalls so klein waren, dass sie sich an die Ereignisse von damals kaum oder gar nicht mehr erinnern können. Vom Mauerfall und den Ereignissen in Leipzig, die dem “Wendewunder” im Herbst 1989 vorausgingen, erzählt Hanna Schott in “Fritzi war dabei” aus Sicht eines Mädchens und ihrer Familie. Fritzi erlebt viele der Ereignisse, die dem Mauerfall damals vorausgingen, aus nächster Nähe mit. Nach den Ferien fehlen Kinder in ihrer Klasse, deren Eltern nicht mehr aus dem Urlaub in Ungarn zurückgekehrt sind. Aber auch ihre Mutter und ihr Vater erzählen bald von immer mehr Menschen, die nicht mehr zur Arbeit erschienen sind, weil sie sich mit ihrer Familie in Länder abgesetzt haben, aus denen sie vielleicht in den Westen Deutschlands ausreisen können. Viele Unterschiede zwischen der damaligen BRD und der ehemaligen DDR erfährt man beispielsweise durch den Umstand, dass Fritzis Oma in München lebt. Bei der Oma gibt es Spielsachen, die Fritzi nur aus dem Westfernsehen kennt, das man eigentlich in der DDR gar nicht sehen darf. In der DDR ist es außerdem normal, dass nicht jede Familie ein Auto hat. Dinge, die in der BRD selbstverständlich waren. Auch das Schulsystem funktioniert bei Fritzi ganz anders. An den Schulen der DDR gibt es Fahnenappelle und die Kinder gehören zu den Pionieren, wo sie die Kinder im Sinne der sozialistischen Ideologie erzogen werden sollten. Sehr gut spiegelt Hanna Schotts Geschichte die unterschiedlichen Ansichten der ehemaligen Bürger der DDR Wider, denn neben Leuten wie Fritzis Eltern gab es zu dem Zeitpunkt auch immer noch sehr viele systemtreue Bürger, die sich gegen die friedliche Revolution ihres Volkes stellten. Auf Fritzis Geschichte folgt ein kurzes Statement der Autorin unter der Überschrift “Ist das wirklich alles wahr?” welches aufzeigt, was in dieser Geschichte auf Tatsachen beruht, und was der künstlerischen Freiheit der Autorin zuzuschreiben ist. Tatsächlich haben alle Figuren in diesem Kinderbuch reale Hintergründe, auch wenn es Fritzi an sich nicht gegeben hat. Aus Kindersicht hätte die Erklärung im Anschluss an die Geschichte für meinen Geschmack gerne noch ausführlicher ausfallen dürfen, aber ich denke, dass das Buch sowieso zur Diskussion mit Erwachsenen anregt, und dass Kinder offene Fragen mit diesen klären können. Vielleicht erinnern sich betroffene Erwachsene ja noch an ganz andere Dinge als die, die Fritzi erlebt hat… “Fritzi war dabei” ist eine spannende und interessante Geschichte über die Ereignisse aus dem Herbst 1989, die aus Kindersicht die damaligen Vorgänge schildert, so dass auch die Generation, die die Teilung Deutschlands nicht miterleben musste, sich in eine Kindheit in der DDR hineinversetzen kann. Natürlich kratzt dieses Kinderbuch nur an der Oberfläche, aber es bietet eine gute Grundlage, die nichts verklärt, um mit seinen Kindern tiefergehende Diskussionen über das ehemalige geteilte Deutschland zu führen. Gerda Raidts Illustrationen fügen sich gut in Hanna Schotts Geschichte ein und visualisieren darüber hinaus einige wichtige Eckpunkte und Besonderheiten. Sie haben einen nostalgischen Touch und ermöglichen so noch tiefer beim Lesen in die Ereignisse einzutauchen, die nun schon dreißig Jahre zurückliegen.

Die DDR und ihr Wunder mit der Zeit

Nicole aus Nürnberg am 15.09.2019

Bewertungsnummer: 1247546

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Meine Meinung zum Kinderbuch: Fritzi war dabei Eine Wendewundergeschichte Aufmerksamkeit: Ich bekam im Mai/Juni eine Anfrage ob ich denn euch auf dem Blog gerne den Kinderfilm vorstellen möchte und nachdem ich merkte, das mich das Thema anspricht, ich aber sehr gerne das Buch vorher kennen würde, habe ich das Buch direkt noch mit angefragt und muss euch sagen, diese Geschichte zeigt deutlich den Wandel von damals. Was war vor 30 Jahren so präsent in Deutschland, das es ein Gedenktag wurde? Na das könnt ihr im Buch sowie im Film entdecken, der bald erscheint. Dazu gibt es aber sogar bald noch etwas mehr auf meinem Blog zu entdecken. Inhalt in meinen Worten: Fritzi ist ein Mädchen, wie du und ich. Allerdings lebt sie in der DDR. Das bedeutet sie hatte mehr Verzicht, mehr Verlust und vor allem eines, sie musste tierisch aufpassen, was sie sagt und tut. Denn viele Dinge waren in der DDR einfach nicht so erlaubt und was das so war, das erzählt euch Fritzi von sich aus und ihr werdet staunen wie es dazu kam, das die Mauer fiel und dabei plötzlich wieder viele Dinge möglich waren, die seit dem Ende des zweiten Weltkrieges einfach nicht mehr in der DDR möglich waren. Lasst ihr euch auf eine Geschichte ein, die euch überrascht und zugleich ein Wunder aufzeichnet? Wie ich das Gelesene empfinde: Dieses Kinderbuch ist eine Sachgeschichte verpackt in einer schönen Kinderbuchgeschichte. Was mir sehr gut gefallen hat, denn dadurch wird Wissen wirklich einfach dargestellt wiedergegeben aber mit einer feinen und kleinen Geschichte. Geschichte: Ich darf mit Fritzi durch ihren Alltag in der DDR laufen. Doch es ändert sich ziemlich viel. Eine Klassenkameradin ist nicht mehr in der Schule anzutreffen, denn ihre Eltern und sie sind nach Drüben gegangen, abgehauen, geflohen, was bedeutet das? Es gibt Menschen die die DDR satt haben und hatten und einfach in den Westen wollten um frei zu sein, zu leben wie sie es möchten, ohne Auflagen und dem Denken das in der DDR gelehrt wurde. Fritzi muss erkennen, das es gar nicht so einfach ist, wenn Menschen fehlen, die man liebgewonnen hat und zudem auch noch merken muss das man aufpassen muss was man sagen will und darf, um nicht in Gefahr zu geraten. Als sie mit ihrer Mama bei einer Demo mitmacht, die in einer Kirche beginnt, wird schnell klar, es passiert etwas, etwas womit man nicht rechnen kann und weswegen es ein Wunder ist. Denn an einem Abend als die Familie am Fernseher sitzt, wird bekannt gegeben das man jetzt auch nach Westen darf und zwar ab sofort. Was das für Fritzi bedeutet, für ihre Familie und zugleich noch für das Land, das dürft ihr in dieser Geschichte entdecken. Was bedeutet zum Beispiel das Friedensgebet, warum ist die Kirche so im Mittelpunkt und was bedeutet es, Verwandte im Westen zu haben, und diese nicht regelmäßig sehen zu dürfen? Was bedeutet es ein Telefon zu haben wo doch mehrere darauf telefonieren dürfen? Na das entdeckt ihr am besten selbst in der Geschichte. Illustrationen: Ich finde das Buch ist sehr liebevoll gestaltet worden. So kann ich mir gut vorstellen was in der Geschichte von Fritzi so passiert und zudem wird auch die Demo sehr vielfältig dargestellt und auch das Leben in der DDR. Weswegen ich die Illustrationen auch echt mag. Sie sind recht einfach gestrickt und doch merkt man auf jeder Seite und in jedem Detail die Liebe zu der Geschichte. Kinderbuch: Einerseits ist dieses Buch ein echt tolles Kinderbuch wo man gut erfahren kann, was es bedeutet in der DDR groß geworden zu sein, zudem ist es auch noch ein tolles Sachbuch in einer Kindergeschichte verpackt und für alle die sich die DDR einfach nicht vorstellen können, egal ob erst drei oder schon weit aus älter, werden staunen, wie ein Leben in der DDR so ausgesehen hat, wie es mit der Schule ablief und was es bedeutete Vorsicht zu walten. Spannung: Ich finde das Buch ist wirklich toll in der Spannung: Denn es startet mit Fritzi in der Schule wo ich schon die ersten Erfahrungen mit ihr sammeln durfte, was es bedeutete wenn jemand nicht mehr da war und in den Westen floh, zudem geht es spannend weiter, denn das Land ist im Umbruch und das merkt man diesem Buch wirklich an, bis es zum finalen Ende kommt, bzw zum Neuanfang eines Landes. Ja dieses Kinderbuch empfinde ich spannend, obwohl es mit unter 100 Seiten keine lange Geschichte ist. Doch die Geschichte des eigenen Landes sollte man einfach niemals vergessen. Empfehlung: Das Kinderbuch kann ich mir gut im Unterricht vorstellen um den Kindern etwas von früher zu erzählen, zudem ist es aber auch eine tolle Kinderbuchgeschichte, die einfach jeder entdecken sollte und auch erfahren sollte. Denn die DDR ist eine Geschichte die man niemals vergessen darf und dadurch das es recht einfach und doch spannend erzählt ist, wird es noch etwas genialer. Bewertung: Mir hat die Fritzi Geschichte irre gut gefallen, nicht nur weil sie mir ein Land und eine Zeit wieder vor Augen malte, die ich zum Teil selbst miterleben durfte, zwar aus der Sicht aus dem Westen, zum anderen weil mir vieles durch das Buch erst viel mehr bewusst und klar wurden. Deswegen gibt es fünf Sterne für diese tolle Geschichte.

Die DDR und ihr Wunder mit der Zeit

Nicole aus Nürnberg am 15.09.2019
Bewertungsnummer: 1247546
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Meine Meinung zum Kinderbuch: Fritzi war dabei Eine Wendewundergeschichte Aufmerksamkeit: Ich bekam im Mai/Juni eine Anfrage ob ich denn euch auf dem Blog gerne den Kinderfilm vorstellen möchte und nachdem ich merkte, das mich das Thema anspricht, ich aber sehr gerne das Buch vorher kennen würde, habe ich das Buch direkt noch mit angefragt und muss euch sagen, diese Geschichte zeigt deutlich den Wandel von damals. Was war vor 30 Jahren so präsent in Deutschland, das es ein Gedenktag wurde? Na das könnt ihr im Buch sowie im Film entdecken, der bald erscheint. Dazu gibt es aber sogar bald noch etwas mehr auf meinem Blog zu entdecken. Inhalt in meinen Worten: Fritzi ist ein Mädchen, wie du und ich. Allerdings lebt sie in der DDR. Das bedeutet sie hatte mehr Verzicht, mehr Verlust und vor allem eines, sie musste tierisch aufpassen, was sie sagt und tut. Denn viele Dinge waren in der DDR einfach nicht so erlaubt und was das so war, das erzählt euch Fritzi von sich aus und ihr werdet staunen wie es dazu kam, das die Mauer fiel und dabei plötzlich wieder viele Dinge möglich waren, die seit dem Ende des zweiten Weltkrieges einfach nicht mehr in der DDR möglich waren. Lasst ihr euch auf eine Geschichte ein, die euch überrascht und zugleich ein Wunder aufzeichnet? Wie ich das Gelesene empfinde: Dieses Kinderbuch ist eine Sachgeschichte verpackt in einer schönen Kinderbuchgeschichte. Was mir sehr gut gefallen hat, denn dadurch wird Wissen wirklich einfach dargestellt wiedergegeben aber mit einer feinen und kleinen Geschichte. Geschichte: Ich darf mit Fritzi durch ihren Alltag in der DDR laufen. Doch es ändert sich ziemlich viel. Eine Klassenkameradin ist nicht mehr in der Schule anzutreffen, denn ihre Eltern und sie sind nach Drüben gegangen, abgehauen, geflohen, was bedeutet das? Es gibt Menschen die die DDR satt haben und hatten und einfach in den Westen wollten um frei zu sein, zu leben wie sie es möchten, ohne Auflagen und dem Denken das in der DDR gelehrt wurde. Fritzi muss erkennen, das es gar nicht so einfach ist, wenn Menschen fehlen, die man liebgewonnen hat und zudem auch noch merken muss das man aufpassen muss was man sagen will und darf, um nicht in Gefahr zu geraten. Als sie mit ihrer Mama bei einer Demo mitmacht, die in einer Kirche beginnt, wird schnell klar, es passiert etwas, etwas womit man nicht rechnen kann und weswegen es ein Wunder ist. Denn an einem Abend als die Familie am Fernseher sitzt, wird bekannt gegeben das man jetzt auch nach Westen darf und zwar ab sofort. Was das für Fritzi bedeutet, für ihre Familie und zugleich noch für das Land, das dürft ihr in dieser Geschichte entdecken. Was bedeutet zum Beispiel das Friedensgebet, warum ist die Kirche so im Mittelpunkt und was bedeutet es, Verwandte im Westen zu haben, und diese nicht regelmäßig sehen zu dürfen? Was bedeutet es ein Telefon zu haben wo doch mehrere darauf telefonieren dürfen? Na das entdeckt ihr am besten selbst in der Geschichte. Illustrationen: Ich finde das Buch ist sehr liebevoll gestaltet worden. So kann ich mir gut vorstellen was in der Geschichte von Fritzi so passiert und zudem wird auch die Demo sehr vielfältig dargestellt und auch das Leben in der DDR. Weswegen ich die Illustrationen auch echt mag. Sie sind recht einfach gestrickt und doch merkt man auf jeder Seite und in jedem Detail die Liebe zu der Geschichte. Kinderbuch: Einerseits ist dieses Buch ein echt tolles Kinderbuch wo man gut erfahren kann, was es bedeutet in der DDR groß geworden zu sein, zudem ist es auch noch ein tolles Sachbuch in einer Kindergeschichte verpackt und für alle die sich die DDR einfach nicht vorstellen können, egal ob erst drei oder schon weit aus älter, werden staunen, wie ein Leben in der DDR so ausgesehen hat, wie es mit der Schule ablief und was es bedeutete Vorsicht zu walten. Spannung: Ich finde das Buch ist wirklich toll in der Spannung: Denn es startet mit Fritzi in der Schule wo ich schon die ersten Erfahrungen mit ihr sammeln durfte, was es bedeutete wenn jemand nicht mehr da war und in den Westen floh, zudem geht es spannend weiter, denn das Land ist im Umbruch und das merkt man diesem Buch wirklich an, bis es zum finalen Ende kommt, bzw zum Neuanfang eines Landes. Ja dieses Kinderbuch empfinde ich spannend, obwohl es mit unter 100 Seiten keine lange Geschichte ist. Doch die Geschichte des eigenen Landes sollte man einfach niemals vergessen. Empfehlung: Das Kinderbuch kann ich mir gut im Unterricht vorstellen um den Kindern etwas von früher zu erzählen, zudem ist es aber auch eine tolle Kinderbuchgeschichte, die einfach jeder entdecken sollte und auch erfahren sollte. Denn die DDR ist eine Geschichte die man niemals vergessen darf und dadurch das es recht einfach und doch spannend erzählt ist, wird es noch etwas genialer. Bewertung: Mir hat die Fritzi Geschichte irre gut gefallen, nicht nur weil sie mir ein Land und eine Zeit wieder vor Augen malte, die ich zum Teil selbst miterleben durfte, zwar aus der Sicht aus dem Westen, zum anderen weil mir vieles durch das Buch erst viel mehr bewusst und klar wurden. Deswegen gibt es fünf Sterne für diese tolle Geschichte.

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Fritzi war dabei. Eine Wendewundergeschichte (gebundene Ausgabe)

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