An ihrem zehnten Geburtstag schlägt Zora die Augen auf und da sitzt es: Dieter, das Stinktier. Ihr Totemtier, das sie von nun an überallhin begleiten wird. Zora ist entsetzt, denn Dieter ist vorlaut, verfressen und eingebildet. Außerdem haben andere in ihrer Klasse richtig coole Tiere. Bis auf zwei. Leon und Anna, die mit Ratte Jasper und Faultier Paula zu den Außenseitern zählen. Höchste Zeit, das zu ändern, beschließt Dieter, der zwar frech, aber auch ziemlich verschmust und zudem äußerst einfallsreich sein kann, wenn es darum geht, Zora zu beschützen. Und so gründen die Freunde den »Club der doofen Tiere« und das bedeutet tierischen Spaß, bis es den anderen gewaltig stinkt.
Ausstattung: Mit s/w Illustrationen
Kundinnen und Kunden meinen
5.0/5.0
lehmas
5/5
09.11.2016
Buch (Gebundene Ausgabe)
Ein Stinktier mit rauher Schale und weichem Kern
Wer von euch hätte denn gerne einen magischen Begleiter? Jemanden, der einen tröstet, mit dem man sich beratschlagen kann oder einfach nur zusammen irrsinnig viel Spaß hat. Sicher würde sich auch Zora darüber freuen, aber als sie am Morgen ihres 10. Geburtstags von einem kleinen frechen Stinktier geweckt wird, das ihr auch noch den ganzen Geburtstagskuchen wegfuttert, hält sich ihre Freude in Grenzen. Ein Stinktier? Mal ehrlich, wer findet das schon cool?
Zora, kann es gar nicht glauben, als sie den frechen Dieter an ihren Geburtstagsmorgen entdeckt. Von ihrem Vater, der selbst von einem Totemtier begleitet wird, bekommt sie erklärt, dass manche Menschen an ihrem 10. Geburtstag einen tierischen Begleiter bekommen. Nur Menschen mit einem Totemtier können auch die Begleiter anderer Menschen sehen und hören, was schnell zu zwischenmenschlichen Komplikationen führen kann, sehr zur Erheiterung des Lesers. Während ihr Vater einen Eisbär, ihre Schwester ein Zebra, die Oma eine Giraffe als Totemtier hat, wird Zora nun ihr Leben lang von einem frechen Stinktier begleitet. Im Verlauf der Geschichte finden die beiden aber immer mehr zu einander und Zora entdeckt auch die guten Seiten an Dieter. In ihrer Klasse gibt es weitere Kinder mit Totemtieren, u.a. auch Jessica mit einem Einhorn (das coole Mädchen, mit dem alle befreundet sein wollen, aber das einfach nur eine Zicke ist), Anna mit Faultier Paula, das eigentlich nur schläft und Leon mit der hyperaktiven Ratte Jasper. Ihre beste Freundin Kati ist leider noch nicht 10 Jahre alt und wir sind sehr gespannt, ob auch sie ein Totemtier bekommen wird.
Eine spannende Geschichte rund um Freundschaft, aber auch Mobbing, Ausgrenzung und Außenseiterrollen. Das Highlight ist natürlich das freche Stinktier Dieter, dass den Leser immer wieder zum Schmunzeln bringt. Rüdiger Bertram überzeugt wieder mal auf ganzer Linie mit liebenswerten Charakteren, lustigen Dialogen und einer Geschichte, die einen von Anfang an in den Bann zieht, so dass man das Buch gar nicht mehr weglegen möchte. Die Illustrationen von Thorsten Saleina bereichern das Buch und kamen auch beim großen Sohn gut an. Bis zum Frühjahr 2017 müssen wir nun warten, um die liebgewonnenen Buchhelden in einer neuen Geschichte wiedertreffen dürfen.
Der große Sohn (6 Jahre alt) fand das Buch nach Auskunft super. Seine Lieblingsfiguren waren der freche Dieter bei den Tieren und die starke Anna bei den Kindern. Als beste Szene hat er die Colakanone gekürt. Nun hoffe ich aber, dass er nicht auf blöde Ideen kommt ;)
„Stinktier&Co – Gegen uns könnt ihr nicht anstinken“ ist 208 Seiten stark, beim cbj – Verlag erschienen und ab 8 Jahren empfohlen (ISBN-13: 978-3570173381).
lehmas
5/5
08.11.2016
Buch (Gebundene Ausgabe)
Wer von euch hätte denn gerne…
Wer von euch hätte denn gerne einen magischen Begleiter? Jemanden, der einen tröstet, mit dem man sich beratschlagen kann oder einfach nur zusammen irrsinnig viel Spaß hat. Sicher würde sich auch Zora darüber freuen, aber als sie am Morgen ihres 10. Geburtstags von einem kleinen frechen Stinktier geweckt wird, das ihr auch noch den ganzen Geburtstagskuchen wegfuttert, hält sich ihre Freude in Grenzen. Ein Stinktier? Mal ehrlich, wer findet das schon cool? Zora, kann es gar nicht glauben, als sie den frechen Dieter an ihren Geburtstagsmorgen entdeckt. Von ihrem Vater, der selbst von einem Totemtier begleitet wird, bekommt sie erklärt, dass manche Menschen an ihrem 10. Geburtstag einen tierischen Begleiter bekommen. Nur Menschen mit einem Totemtier können auch die Begleiter anderer Menschen sehen und hören, was schnell zu zwischenmenschlichen Komplikationen führen kann, sehr zur Erheiterung des Lesers. Während ihr Vater einen Eisbär, ihre Schwester ein Zebra, die Oma eine Giraffe als Totemtier hat, wird Zora nun ihr Leben lang von einem frechen Stinktier begleitet. Im Verlauf der Geschichte finden die beiden aber immer mehr zu einander und Zora entdeckt auch die guten Seiten an Dieter. In ihrer Klasse gibt es weitere Kinder mit Totemtieren, u.a. auch Jessica mit einem Einhorn (das coole Mädchen, mit dem alle befreundet sein wollen, aber das einfach nur eine Zicke ist), Anna mit Faultier Paula, das eigentlich nur schläft und Leon mit der hyperaktiven Ratte Jasper. Ihre beste Freundin Kati ist leider noch nicht 10 Jahre alt und wir sind sehr gespannt, ob auch sie ein Totemtier bekommen wird. Eine spannende Geschichte rund um Freundschaft, aber auch Mobbing, Ausgrenzung und Außenseiterrollen. Das Highlight ist natürlich das freche Stinktier Dieter, dass den Leser immer wieder zum Schmunzeln bringt. Rüdiger Bertram überzeugt wieder mal auf ganzer Linie mit liebenswerten Charakteren, lustigen Dialogen und einer Geschichte, die einen von Anfang an in den Bann zieht, so dass man das Buch gar nicht mehr weglegen möchte. Die Illustrationen von Thorsten Saleina bereichern das Buch und kamen auch beim großen Sohn gut an. Bis zum Frühjahr 2017 müssen wir nun warten, um die liebgewonnenen Buchhelden in einer neuen Geschichte wiedertreffen dürfen.
MamiAusLiebe
5/5
06.11.2016
Buch (Gebundene Ausgabe)
Das coolste Stinktier überhaupt!
Worum es geht:
An ihrem zehnten Geburtstag schlägt Zora die Augen auf und da sitzt es: Dieter, das Stinktier. Ihr Totemtier, das sie von nun an überallhin begleiten wird. Zora ist entsetzt, denn Dieter ist vorlaut, verfressen und eingebildet. Außerdem haben andere in ihrer Klasse richtig coole Tiere. Bis auf zwei. Leon und Anna, die mit Ratte Jasper und Faultier Paula zu den Außenseitern zählen. Höchste Zeit, das zu ändern, beschließt Dieter, der zwar frech, aber auch ziemlich verschmust und zudem äußerst einfallsreich sein kann, wenn es darum geht, Zora zu beschützen. Und so gründen die Freunde den »Club der doofen Tiere« und das bedeutet tierischen
Cover:
Das Cover ist ein wahrer Blickfang für Kinderaugen. Die Farben von Titelseite und Buchrücken sind schön kräftig und der Titel ist der Hammer.
Meine Meinung:
Dieses Buch hat mich wahrlich überrascht. Ich dachte es handelt sich um eine lustige Geschichte mit witzigen Tieren. Tut es auch, aber es wird eine große Botschaft vermittelt. Hier ist das Thema "Mobbing" bzw. "Ausgrenzung" ganz groß, aber für Kinder eher nebensächlich beschrieben.
Die Kinder konzentrieren sich auf das Stinktier Dieter und seine Freunde, die doch echt sehr cool sind. Hier wird aber Zora ganz klar von den anderen Mädchen ausgegrenzt und findet mit der Hilfe von Dieter wirkliche und liebe Freunde.
Die Kinder nehmen die Botschaft auf und verstehen sie, fanden aber das Stinktier dennoch viel erwähnenswerter. Als Mama finde ich es so super und es wird mit Spaß an ein ernstes Thema rangegangen.
Im Buch finden sich viele schöne Illustrationen über die man immer wieder Schmunzeln kann.
Der nächste Band erscheint im Frühjahr 2017 und hier ist die Freude darauf schon sehr groß.
Bewertung:
5 Sterne - Wir empfehlen es gern weiter!
Tine_1980
5/5
31.10.2016
Buch (Gebundene Ausgabe)
Dieter gibs ihnen!
Zora hat wohl zu ihrem 10. Geburtstag kaum damit gerechnet einen Begleiter in Form von einem Tier zu bekommen und schon garnicht eines Stinktieres. Dieter ist aber jetzt da und sie wird ihn nicht mehr los. So muss sie sich erst mit dem neuen Abschnitt ihres Lebens abfinden und erlebt neue Abenteuer mit neuen Freunden.
Dieter ist klasse, rotzfrech, verfressen und einfach nur respektlos, benutzt er immer wieder seine Stinkbombe als Waffe und macht es Zora nicht unbedingt einfach mit ihm zurechtzukommen. Und doch merkt Zora mit der Zeit, dass so ein Begleiter, auch wenn es nur ein Stinktier ist, nicht verkehrt ist. Denn er ist kuschelig, setzt sich für ihn ein und man findet durch ihn sogar neue Freunde. Nicht alles was am Anfang schlecht scheint ist es letztendlich auch.
So steckt in diesem Buch neben einer witzigen Geschichte noch so viel mehr. Denn es geht um Freundschaft und vor allem richtige Freunde, Zusammenhalt, Mobbing und Familie. Dies ist wunderbar verpackt und als Kind kann man sich gut in die Probleme von Zora hinein versetzen. Denn es gibt bestimmt in jeder Klasse, die vermeintlich Coolen und die Außenseiter. Zusammen kann man alles schaffen und so findet sich bei den Uncoolen vielleicht auch die ein oder andere Person, mit der man so manches Abenteuer erleben kann.
Das Buch unterhält Kind und Eltern gleichermaßen, denn Dieter hat eine so von sich einnehmende Art, dass man ihm nicht lange böse sein kann und zudem bringt er einen auch sehr oft zum Lachen.
Die Schriftgröße, die Illustrationen und die Idee der Erzählung machen es leicht, das Buch zur Hand zu nehmen und sich darauf einzulassen und es sollte Mädchen wie Jungs ab 8 Jahren ansprechen.
Eine tolle Idee mit einer sympathischen Protagonistin und einem rotzfrechem Stinktier, das aufzeigt, wie wichtig richtige Freunde sind. Wer ein witziges, aber auch wertevermittelndes Buch sucht ist hier genau richtig.
Und im Frühjahr 2017 kommt ein Folgeband, auf den wir schon sehr gespannt sind.
MarTina
5/5
28.10.2016
Buch (Gebundene Ausgabe)
fantasievoll und witzig
An ihrem zehnten Geburtstag wartet auf Zora eine riesige Überraschung: Sie bekommt ein Totemtier. Eigentlich ist diese Nachricht ein Grund zu Freude, denn Zora wollte schon immer ein Haustier, aber ihr magisches Tier ist Dieter, ein Stinktier. Zora würde Dieter am liebsten umtauschen, doch das geht natürlich nicht. Leider haben einige Kinder in ihrer Klasse wirklich tolle Totemtiere. Einzig Leon und Anna hatten auch Pech: Ihre magischen Tiere sind eine Ratte und ein Faultier. Aber mit Leon und Anna hatte Zora bisher auch nichts zu tun. Das will sie auch nicht ändern, oder vielleicht schon?
Meine Meinung:
Die Geschichte wird von Zora erzählt. Zora ist ein aufgewecktes und sympathisches Mädchen. Ihr Verhalten, ihre Gedanken und Gefühle wirken natürlich und nachvollziehbar. Auch ihre Familie mochte ich gerne.
Schon der Einstieg in die Geschichte ist wirklich witzig und fantasievoll. Wie (fast) alle Kinder, hätte Zora gerne ein Haustier. Doch als sie dann an ihrem 10. Geburtstag das Stinktier Dieter als Totemtier bekommt, weiß sie nicht, ob das wirklich so toll ist. Vor allem sind die Begleiter der anderen irgendwie cooler. Sie haben beispielsweise ein Einhorn oder ein Zebra. Durch Dieter ändert sich zumindest Zoras Leben schlagartig. Er ist ein lustiger Begleiter, der durch seine frechen Sprüche bzw. durch sein Verhalten wirklich Leben in die Bude bringt. Er brachte mich immer wieder zum Lachen.
Daneben geht es in der Geschichte aber auch darum, die richtigen Freunde zu finden. Zora ist sich beispielsweise sicher, zur coolen Clique gehören zu wollen. Die Außenseiter in der Klasse interessieren sie nicht. Hier geht es also um Vorurteile bzw. darum, dass Zora erkennen muss, was ihr wirklich wichtig ist.
Der Schreibstil ist leicht, flüssig und sehr kindgerecht. Die Geschichte ist in 17 Kapitel eingeteilt und wird von tollen, schwarz-weißen Illustrationen begleitet, die den Text ein bisschen auflockern.
Fazit:
Eine fantasievolle und witzige Geschichte. Gleichzeitig zeigt sie auf, was bei einer Freundschaft wirklich zählt. Mir hat das Lesen Spaß gemacht!
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