Die Menschheit hat das Sonnensystem kolonisiert. Auf dem Mond, dem Mars, im Asteroidengürtel und noch darüber hinaus gibt es Stationen und werden Rohstoffe abgebaut. Doch die Sterne sind den Menschen bisher verwehrt geblieben. Als James Holden, Kapitän eines kleinen Minenschiffs, ein havariertes Schiff aufbringt, ahnt er nicht, welch gefährliches Geheimnis er in Händen hält – ein Geheimnis, das die Zukunft der ganzen menschlichen Zivilisation für immer verändern wird.
Kundinnen und Kunden meinen
3.9/5.0
PMelittaM
aus Köln
5/5
03.02.2026
Buch (Taschenbuch)
Erster Band des Science Fiction Epos
James Holden hat als Executive Officer des Versorgungsschiffes Canterbury ein recht entspanntes Leben, bis eines Tages ein Notsignal aufgefangen wird. Die Canterbury ist in der Nähe und eilen zur Hilfe. Holden und vier weitere Mannschaftsangehörige machen sich mit einem Shuttle auf zur offenbar havarierten Scopuli, treffen dort aber niemanden an. Noch bevor sie zurück an Bord der Canterbury sind, wird diese angegriffen und pulverisiert. Für Holden und die Shuttlecrew beginnt ein aufreibendes Abenteuer.
Auf Ceres erhält Detective Miller den Auftrag, Julie Mao, die Tochter reicher Eltern, zu ihrer Familie zu bringen, auch, wenn er sie dafür entführen müsste.
Vor einiger Zeit sah ich die Serie, die auf der Buchreihe basiert, und fand diese großartig, endlich habe ich nun die Buchreihe begonnen, und war schon nach wenigen Seiten auch von diesem ersten Band überzeugt, habe mich auch sehr gefreut, Bekannte wiederzutreffen. Auch wenn ich die Serie schon kenne, habe ich gespannt gelesen und mich kaum vom Buch lösen können.
Holden und seine Shuttlecrew, Naomi Nagata, Alex Kamal, Amos Burton und Shed Garvey, wie auch Miller sind mir schnell nahegekommen, nicht nur, weil ich sie bereits aus der Serie kenne, sondern auch, weil James Corey sie schnell greifbar charakterisiert.
Erzählt wird abwechselnd aus Holdens und Millers Perspektive, zunächst haben die beiden Handlungsstränge scheinbar nichts miteinander zu tun, doch im Laufe der Geschichte kommen sie sich näher, und schließlich treffen sich die beiden, so dass sich ihre Perspektiven sogar überlappen. Ich mag diese Erzählweise sehr, so kann das selbe Geschehen aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet werden.
James Corey, hinter dem Pseudonym verbirgt sich ein Autorenduo, erzählt zudem sehr atmosphärisch und bildhaft, man fühlt sich oft mittendrin, das Kopfkino bekommt viel zu tun. Auch die Emotionen werden angesprochen. Der Roman ist mit über 650 Seiten lang, für mich hatte er aber keine Längen.
Wow, der erste Band verspricht eine spannende, epische Story mit einprägsamen Charakteren. Wer die Serie kennt, kann genauso zugreifen, wie Fans spannender Science Fiction Epen. Ich freue mich aufs Weiterlesen.
Bewertung
5/5
17.12.2025
Buch (Taschenbuch)
SciFi der Oberklasse!
Setting: Echte Science Fiction! Die Welt ergibt Sinn, Technologie und Fortschritt sind keine 'Magie' sondern erklärbar (soweit es eben geht). Die unterschiedlichen Gesellschaften und ihre Eigenheiten sind organisch und man erkennt die Menschen, Zusammenhänge und Entwicklungen der echten Welt wieder. Politik, Kapitalismus, Kultur, Medien, soziale Klassen etc. wirken echt und ergeben Sinn, sowohl ihr Ausgangszustand zu Beginn des Buches als auch ihre Entwicklung im Laufe der Story.
Story: Packend! Es gibt große und kleine Antagonisten, auch wenn häufig gar nicht klar ist, wer nun eigentlich der 'Böse' ist, ob es diesen überhaupt gibt und wenn ja wo er steckt. Die Figuren reagieren natürlich auf ihre Umwelt, welche sich sowohl direkt vor ihren Augen als auch im Hintergrund ständig verändert, teils subtil und teils durch am Rande erwähnte News-Feeds. Kleine persönliche Narrativen finden ebenso Platz wie die großen, das gesamte Sonnensystem beherrschenden Themenstränge. Die Figuren sind keine glatten Schubladen-Kreationen, sondern haben ihre ganz eigenen Stärken und Schwächen, Ansichten und Meinungen, Charakterzüge, Eigenheiten und Denkweisen.
Stil: Das ist der eigentliche Star der Reihe. Die Autoren stellen den Leser mitten in die Geschehnisse. Kein Erzähler erklärt, was man da eigentlich gerade zu Gesicht bekommt, was man davon halten, fühlen oder denken soll. Man wird zum Statisten inmitten der Story, beobachtet und kann, darf und soll sogar seine eigenen Schlüsse ziehen. Für einige Leser könnte das ungewohnt oder sogar unvollständig wirken, wenn man sich über mehrere Seiten fragt, was da eigentlich gerade vorgefallen ist. Doch wer selbstständig mitdenken, Eindrücke haben und daraus Folgerungen entstehen lassen möchte, erlebt mehr als nur eine Erzählung: Man lernt die Figuren zu verstehen, ihren Gedanken und Handlungen zu widersprechen, mitzufühlen und dich anderer Meinung zu sein, Entwicklungen kritisch zu sehen, Unvollständigkeit und den Nicht-Perfektionismus zu akzeptieren, wie man es im echten Leben auch tut. Wer sich darauf einlassen kann, erfährt einen der natürlichsten und realsten Schreibstile.
Einen Viertel Stern Abzug gibt es für die deutsche Übersetzung von Eigennamen, die wie so oft echt unnötig sind und etwas Immersion rauben und ein weiteres Viertel dafür, dass einigen Emotionen eeetwas mehr Zeit hätte gegeben werden können, um sich zu entfalten. Insgesamt aber aufgerundet 5 Sterne!!!
J
5/5
19.01.2021
Buch (Taschenbuch)
"Leviathan erwacht" ist ein Reihenauftakt,...
"Leviathan erwacht" ist ein Reihenauftakt, von dem Sie sich unbedingt fesseln, und mit ins Weltall, in den kalten Krieg zwischen Mars und Erde entführen lassen sollten. Der Schreibstil ist außergewöhnlich gut, sodass die komplexe und science-lastige Story leicht verständlich ist.
Bewertung
5/5
08.04.2020
Buch (Taschenbuch)
Leviathan erwacht!
Die Menschen bevölkern in ferner Zukunft nicht mehr nur die Erde, sondern nun auch bereits große Teile des Sonnensystems, mit den größten Kolonien auf dem Mars und den Planeten des Asteroidengürtels.
Im ersten Teil der Science-Fiction-Reihe „The Expands“ lässt James Corey den Leser durch die Augen der zwei Hauptcharaktere Holden und Miller eine Geschichte rund um Macht, Rassismus und Moral erleben.
Holden hat nach einigen Jahren beim Militär nun bei einem Eisbrecher angeheuert, dessen Besatzung regelmäßig Gletschereis auf den Saturnringen abbaut, um die Wasserversorgung der Zivilisation zu gewährleisten. Als die „Canterbury“ auf dem Rückflug zu ihrem Heimathafen mitten im All einen Notruf erhält, besteigen Holden und Teile der Crew kurzerhand ein Shuttle, um diesem Ruf zu folgen. Doch dies bleibt nicht ohne Folgen für die gesamte Zivilisation.
Miller arbeitet als Polizist in der Raumstation auf Ceres, einem der ersten Planeten, den die Menschheit im Asteroidengürtel besiedeln konnte. Als er den Spezialauftrag erhält die entführte Julia Mao, Tochter eines mächtigen Industriellen, zurückzubringen ist sein Spürsinn geweckt. Er taucht mehr und mehr in die Geschichte des Mädchens ein, bis er schließlich auf weit mehr stößt als nur auf den Zusammenhang zwischen den aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen und Julie.
An diesem SciFi-Roman hat mich neben den (für mich) sehr glaubwürdig klingenden wissenschaftlichen Erklärungen rund um das gesellschaftliche Leben der Zivilisation in dieser Zukunft, auch besonders die Charakter- und Beziehungsentwicklung begeistert, die manche der Charaktere im Laufe des Buches durchmachen.
Bewertung
5/5
28.01.2020
Buch (Taschenbuch)
Super spannender Sci-Fi Thriller...
Super spannender Sci-Fi Thriller in naher Zukunft spielend. Die Helden geraten in die politischen Wirbel, die den Mars, die Vereinten Nationen und die im Weltall lebenden Menschen erfasst. Man ist von der ersten Seite an in dieser Welt gefangen.
Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.
5/5
05.08.2026
Buch (Taschenbuch)
Der Auftakt einer großartigen Space Opera!
Im ausgehenden 23. Jahrhundert hat die Menschheit endlich das Sonnensystem kolonisiert. Im Zuge dessen ist sie jedoch in drei große Machtblöcke zerfallen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Zum einen gibt es – zahlenmäßig am größten – die Gruppe der eigentlichen Menschen der Erde. Diese kontrollieren im Wesentlichen die Erde, den Mond (hier Luna) und einige kleinere Raumstationen in unmittelbarer Nähe. Die Erde selbst leidet an Überbevölkerung und an den Folgen der menschengemachten Klimaerwärmung. Außerdem sind Armut und Ausgrenzung der Armen gegenüber den reichen Teilen der Bevölkerung ein großes Thema.
Der zweite große Machtblock ist der Mars. Dieser hat zwar viel weniger Einwohner als die Erde, verfügt jedoch über einen großen Militärapparat. Außerdem verfolgen die Marsianer alle das gleiche Ziel: den Terraforming‑Prozess ihres Heimatplaneten. Dieser ist in vielen Teilen unter der Oberfläche bereits Realität, an der Oberfläche ist dieser Prozess jedoch frühestens in 100 Jahren abgeschlossen. Im Gegensatz zu den Erdenbewohnern, im Roman etwas abschätzig „Innere“ genannt, sind die Marsianer geeint in dem Ziel, ihren Planeten auch an der Oberfläche für ihre Nachfahren bewohnbar zu machen.
Die dritte Gruppe ist die der „Gürtler“, der Bewohner der kolonisierten Planeten und Asteroiden des Gürtels um Jupiter, Saturn und einige kleinere Monde. Sie haben eigenständige Stadtstaaten entwickelt. Diese haben eine eigene Verwaltung, eine eigene Polizei und ihr eigenes Schulsystem und eigene Regeln. Das bringt sie oft in Konflikt mit den beiden anderen großen Spielern dieser Welt. Außerdem haben sie ein großes Problem: Luft und Wasser sind in diesen Welten wertvoller als Gold. Obwohl viele der größeren Asteroiden bewohnt sind und – so scheint es auf den ersten Blick – gut für Gürtler geeignet sind, müssen dennoch große Teile der Bevölkerung in bitterer Armut leben. Dies schürt den Hass auf die beiden großen Spieler dieser „Space Opera“.
Es gibt eine ganze Reihe an handelnden Personen, die, je länger die Handlung dauert, immer zahlreicher werden. Der wichtigste unter ihnen ist James Holden, zu Beginn der Handlung zweiter Offizier des Raumschiffs „Canterbury“. Zusammen mit seinen drei direkten Mitstreitern erlebt er die Veränderungen und die immer weiter anwachsenden Spannungen zwischen Erde und Mars, für die der Gürtel und seine Bewohner nur ein Spielball und Mittel zum Zweck sind. Eine extrem gut durchdachte Handlung, die mit der Zeit immer komplexer wird und mich bis zum Ende des ersten Teils fesseln konnte.
Die ersten Bände wurden auf „Amazon Prime“ gekonnt als Serie adaptiert. Im Gegensatz zu den Büchern werden die Ereignisse in der Serie immer aus Sicht der vier Hauptcharaktere erzählt, die abwechselnd die doch immer komplexer werdende Handlung vorantreiben. Die großen Konflikte dieser einzelnen Parteien werden zusätzlich noch durch Charaktere ergänzt, die die sich zuspitzende Situation eines Krieges immer mehr hervorheben. Denn die Menschheit ist auch in unserem Sonnensystem nicht die Krone der Schöpfung, und ein kleiner Kreis korrupter Wissenschaftler will das für seine eigenen Zwecke nutzen. Absolute und anspruchsvolle Oberliga der Science-Fiction-Literatur!
Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.
5/5
18.06.2022
Buch (Taschenbuch)
Die Menschheit hat das Sonnensystem...
Die Menschheit hat das Sonnensystem besiedelt. Der brüchige Frieden zwischen Erde, Mars und "Gürtel" wird von mysteriösen Vorfällen bedroht. Was ein idealistischer Kapitän und ein zynischer Detektiv damit zu tun haben? Lest selbst!
Gelungener Auftakt der SciFi-Saga "The Expanse"!
Kurze Frage zu unserer Seite
Vielen Dank für Ihr Feedback
Wir nutzen Ihr Feedback, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Ihnen keine Rückmeldung geben können. Falls Sie Kontakt mit uns aufnehmen möchten, können Sie sich aber gerne an unseren Kund*innenservice wenden.