Produktbild: Die Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge
Artikelbild von Die Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge
Rainer Maria Rilke

1. Die Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge

Artikelbild von Die Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge
Rainer Maria Rilke

1. Die Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge

Die Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge

3
0,00 € * inkl. gesetzl. MwSt.
* im Probemonat gratis danach 7,95 €/Monat

Im Hörbuch-Abo laden

  • Monatlich einen Titel wählen & behalten
  • Jederzeit pausieren oder kündigen
  • Weitere Hörbücher im Abo für max. 7,95 €

Unser Thalia Hörbuch-Abo

Wie finde ich ein Hörbuch?

Sie können den gewünschten Titel einfach direkt über die Suchmaske finden oder Sie lassen sich über den Reiter „Hörbücher“ inspirieren.

Wie kann ich einen Titel hören?

Genießen Sie Ihre Hörbücher in der kostenlosen Thalia Lesen & Hören App auf Ihrem Smartphone und Tablet oder mit dem tolino Webreader direkt in Ihrem Browser.

Unsere Abo-Vorteile für Sie:

Den ersten Monat gratis testen. Danach zahlen Sie monatlich den Festpreis von 7,95 €.

Mit unserem Thalia Hörbuch-Abo haben Sie die Auswahl aus einer Vielzahl an Titeln verschiedener Genres.

Bleiben Sie flexibel. Pausieren Sie Ihr Abo, wenn Ihnen die Zeit fehlt. Eine Kündigung ist monatlich möglich.

Nutzen Sie den exklusiven Rabatt gegenüber dem Einzelkauf und zahlen Sie immer max. 7,95 €.

In der Thalia Lesen & Hören App können Sie Ihre Hörbücher mit bis zu fünf Familienmitgliedern teilen und hören.

So einfach funktioniert unser Abo!

Thalia Hörbuch-Abo abschließen

Testen Sie das Hörbuch-Abo 30 Tage kostenlos, danach zahlen Sie monatlich nur 7,95 €.

Abo-Guthaben einlösen

Wählen Sie pro Monat einen Titel aus einer großen Auswahl an Hörbüchern und lösen Sie Ihr monatliches Abo-Guthaben ein.

Herunterladen & sofort hören

Installieren Sie die Thalia Lesen & Hören App zum schnellen Starten und Verwalten Ihrer Hörbücher.

Bei jedem weiteren Hörbuch sparen

Jedes weitere Hörbuch erhalten Sie zum vergünstigten Thalia Hörbuch-Abo Preis von max. 7,95 €.

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Jens Harzer + weitere

Spieldauer

2 Stunden und 35 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

14.03.2016

Hörtyp

Hörspiel

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

19

Verlag

Der Hörverlag

Sprache

Deutsch

EAN

9783844521016

Beschreibung

Rezension

"Jens Harzer lässt diesen sinnsuchenden Jüngling in seiner ganzen Brüchigkeit und Verzweiflung lebendig werden."

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie Hörbücher innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Hörbuch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Hören durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um Hörbücher zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei einem tolino-Buchhändler haben.

Gesprochen von

Spieldauer

2 Stunden und 35 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

14.03.2016

Hörtyp

Hörspiel

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

19

Verlag

Der Hörverlag

Sprache

Deutsch

EAN

9783844521016

Herstelleradresse

Der Hörverlag
Neumarkter Str. 28
81673 München
Deutschland
Email: info@service.penguinrandomhouse.de
Url: www.penguinrandomhouse.de
Telephone: +49 800 5003322
Fax: +49 89 41363333

Kundinnen und Kunden meinen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

  • C. Welser

    aus Salzburg

    5/5

    18.09.2017

    Buch (Taschenbuch)

    Die Verwirrungen des Malte Laurids Brigge

    Rilke gelingen in seinem einzigen Prosaroman vielfältige, interessante Beobachtungen in gewohnt poetisch und feinfühliger Sprache, die diesen Roman der literarischen Moderne besonders aufwerten. Trotz Ruhe und Konzentration, die für dieses Buch vonnöten ist, sehr sehr lesenswert.

  • Bories vom Berg

    aus München

    4/5

    24.08.2015

    Buch (Taschenbuch)

    Der Lyriker als Romancier…

    Der Lyriker als Romancier Rainer Maria Rilke selbst hat «Die Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge» als Prosabuch bezeichnet, nicht als Roman. Im Brockhaus wird der Roman definiert durch «die individuell gestaltete Einzelpersönlichkeit, die einer als problematisch empfundenen Welt gegenübertritt», und genau dieses Charakteristikum findet sich hier in der fiktiven Figur des dänischen Poeten, der einem aussterbenden Adelsgeschlecht angehört und als armer Dichter in Paris seinen Weg sucht - also doch ein Roman! Es ist der einzige, den der Lyriker Rilke geschrieben hat, ganz unter dem Eindruck seines Aufenthaltes in der damals drittgrößten Stadt der Welt, sein Roman wurde 1910 veröffentlicht. Im ersten Teil der fragmentarischen, aus 71 Aufzeichnungen bestehenden Erzählung berichtet der 28jährige Malte als eine Art Tagebuchschreiber von seinen Pariser Erlebnissen und den schockierenden Eindrücken, der Moloch Großstadt steht jedenfalls in krassem Gegensatz zu seiner Kindheit in einer wohlbehüteten ländlichen Welt. Er schildert die Menschenmassen und das unsägliche Elend, das mit der Industrialisierung einhergeht. Verfall, Krankheit und Tod scheinen allgegenwärtig, ständig begegnen ihm nie gesehene Aussätzige, Krüppel, übelste Gerüche verfolgen ihn auf seinen Streifzügen, - in seinem Eckel ist ihm die Bibliothek einzige Zufluchtsstätte im Paris des Fin de Siècle. Seine Kindheitserinnerungen im zweiten Themenkomplex sind geprägt von hochherrschaftlichen Wohnsitzen mit großen Zimmerfluchten, dunklen Ölgemälden mit den Portraits der Vorfahren, steifen Essensritualen im Kreise der Familie, sogar der Spuk einer vor hundert Jahren gestorbene Ahnfrau fehlt da nicht, sie erscheint gelegentlich in weißem Kleide und durchquert das Esszimmer, zum Schrecken aller. Und ganz verschlüsselt schimmert auch eine verbotene Liebe durch in den Jugendbildern, von denen Malte in nicht chronologischer Folge berichtet. Ergänzt wird all dies durch Reflexionen über historische Ereignisse, denen zu folgen, deren Anspielungen zu verstehen, den Normalleser deutlich überfordern dürfte, bei mir war es jedenfalls so. Ob da von längst verblichenen Königen oder edlen Damen die Rede ist, vom Papst in Avignon, von antiken Gestalten, hundert Jahre nach Erscheinen des Romans dürfte dem heutigen Leser oft der adäquate Verständnishintergrund fehlen. Einfacher ist es da und auch ergiebiger, Rilkes Gedanken über Grundfragen menschlichen Lebens zu folgen, die Frage nach Gott, die eigene Identität, Schicksal, Liebe, Angst, Tod, aber auch Gesellschaft, Kunst und Sprache natürlich, die Benennung von Geschehnissen und Dingen also, deren pure Existenz ohne die Sprache ihm fraglich erscheint. Und damit sind wir genau bei dem, was diesen Roman auszeichnet, die unglaublich feinfühlige, tiefgründige Sprache nämlich, die ihresgleichen sucht in der deutschen Prosa, kurzum subtil Erzähltes, gemeinhin als Prosagedicht bezeichnet. Hier wird nicht blumig in Worten geschwelgt wie bei manchen Großschriftstellern, nicht maßlos ausufernd wie bei seinem Zeitgenossen Proust zum Beispiel, Rilke entwirft im Gegenteil in knappen Worten einen ganzen Kosmos an Gedanken. Die Dichte seiner Prosa ist atemberaubend, er war der sensible Poet, der «unter dem Sichtbaren nach dem Äquivalenten suchte für das innen Gesehene», und was wir als Ergebnis bei ihm lesen ist äußerst komprimierte «Schmucksprache» im besten Sinne des Wortes. Als einer der Wegbereiter der literarischen Moderne verwendet Rilke Montagetechniken, setzt den Bewusstseinsstrom ein, sogar ein fiktiver Herausgeber findet sich, personifiziert durch gelegentlich eingestreute Randnotizen im Manuskript und verschiedene Fassungen im Anhang. Auch wenn wir nicht alles erfahren über Malte, an dieser oder jener Verständnisklippe scheitern, dieser Roman ist ein sprachliches Fest für entsprechend orientierte Leser mit Muße für ihre Lektüre, vielleicht sogar mit der seltenen Geduld, ein schwieriges, aber wichtiges Werk auch mehrmals zu lesen.

  • Zitronenblau

    3/5

    01.06.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Brigge und seine Aufzeichungen

    Rilke innoviert den "Roman" durch die Publikation seiner modernen Prosa "Die Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge" (1910). Brigge - heruntergekommener Aristokrat zeichnet auf: Paris (aus dem Naturalismus tretend und impressiv/symbolistisch), verlorene Kindheit sowie die gelesenen Lektüren. Technisch montiert er die 71 Aufzeichnungen und philosophiert über Tod und Liebe. Dabei beginnt er zu sehen (Programm!) und hält sich stilistisch gern mal an den Kurzsatz und an einer "lyrischen Grammatik", poetisiert gekonnt (ganz rilke-immanent) mitunter durch Mittel wie Personifizierung und Symbolisierung. Alles in allem jedoch eine (Geschichts-)Lektüre, die einen aktiven und gebildeten Leser erfordert, der abgesehen vom Technischen auch über ein gewisses intertextuelles Know-how verfügt (übrigens intentional!). Weltliteratur von hohem Rang, daher notwendig, weniger Literaturbegeisterten sei hier zumindest ein erschließendes Lesen ohne locker-flockige Leseleichtigkeit versprochen. Zu guter Letzt: "Denn Verse sind nicht, wie die Leute meinen, Gefühle (die hat man früh genug), - es sind Erfahrungen." Viel Spaß beim Lesen! Oder besser: Beim Immerwiederlesen!!!

Kundinnen und Kunden meinen

5

1

4

1

3

1

2

0

1

0

Bewertungen (3)

Weitere Artikel finden Sie in

  • Produktbild: Die Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge