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Kalt bläst der Wind

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Altersempfehlung

11 - 16 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

15.02.2016

Verlag

Obelisk Verlag e.U.

Seitenzahl

184

Maße (L/B/H)

20,8/13,9/2 cm

Gewicht

327 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-85197-827-8

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Altersempfehlung

11 - 16 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

15.02.2016

Verlag

Obelisk Verlag e.U.

Seitenzahl

184

Maße (L/B/H)

20,8/13,9/2 cm

Gewicht

327 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-85197-827-8

Herstelleradresse

Obelisk Verlag
Exlgasse 20
6020 Innsbruck
Österreich
Email: info@obelisk-verlag.at
Url: www.obelisk-verlag.at
Fax: +43 512 58073313

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Einfühlsam, bewegend und emotional - Ein wundervolles Buch

Vanessas Bücherecke am 19.05.2016

Bewertungsnummer: 952707

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Klappentext: Ihr Vater hatte Malena noch das Bunte im Leben gezeigt. Doch seit er tot ist, gibt es nur noch eine Farbe: das Grau ihrer schwer depressiven Mutter. Nach außen hin versucht Malena, den Schein eines intakten Alltags zu wahren. Ein unerwarteter Brief bringt alles ins Wanken: Malena muss sich heimlich auf die Suche nach Antworten machen. Ihre Reise in die Vergangenheit bringt neue Freundschaften, sogar Zuversicht, doch aus dem Grau wird Schwarz, so dunkel sind die Geheimnisse rund um ihre Familie. Erst, wenn sie alles weiß, kann sie sich und ihrer Mutter helfen. Meinung: Die junge Malena hat eine schwere Bürde zu tragen. Ihren Vater hat sie an den Krebs verloren, ihre Mutter an Depressionen, denn sie sieht sich außerstande, sich ausreichend mit ihr zu beschäftigen. Malena versucht zwar ihr Bestes, sich um ihre Mutter zu kümmern, doch die Zeiten sind hart und die Angst, dass man sie von ihrer Mutter trennt und in ein Heim steckt, ist groß. Deshalb teilt Malena sich niemandem mit und vertuscht die Zustände daheim. Ein unerwarteter Brief sorgt jedoch dafür, dass Malena aus ihrem tristen Leben ausbricht und sich mit der Vergangenheit ihrer Mutter auseinander setzt. Malena reist in deren Heimatdorf und versucht herauszufinden, was ihr damals dort widerfahren ist. Malena mit ihren roten Haaren kann man als Leser einfach nur ins Herz schließen. Ihre Lebensgeschichte hat mir schon auf den ersten Seiten das Herz gebrochen, denn nach dem Tod des geliebten Vaters muss sie sich nicht nur mit den schweren Depressionen ihrer Mutter auseinandersetzen. Auch Geldprobleme und ein daraus resultierender Schulwechsel machen ihr das Leben nicht leichter und bedrücken ebenfalls Malenas Gemüt. Dass sie wenig bis keine Perspektiven für sich und ihre Mutter sieht, ist nur zu verständlich. Malena schämt sich, dass ihre Mutter nicht in der Lage ist, sich um sich selber zu kümmern und dass kein Geld da ist, um an Schulausflügen oder ähnlichen Veranstaltungen teilzunehmen. Außerdem fühlt sie sich ihrem Vater gegenüber verpflichtet, für ihre Mutter da zu sein. Viele Dinge also, mit denen sich ein 15-jähriger Teenager auseinandersetzen muss, mitten in der Pubertät. Aber auch die anderen Charaktere im Buch empfand ich als gut ausgearbeitet, trotz der relativen Kürze des Romans. Erzählt wird die Geschichte in der Ich-Perspektive und Malena lässt uns an ihren Gedanken und Gefühlen teilhaben. Die Kapitel haben eine angenehme Länge und der Plot ist wundervoll ausgearbeitet. Kurz ist der Roman zwar schon, aber atmosphärisch dicht und spannend bis zu letzten Seite. Bereits auf den ersten Seiten der Geschichte hat die Autorin es dank ihres emotionalen Schreibstils geschafft, dass mir das Wasser in den Augen stand, so sehr habe ich mit Malena gelitten. Aber keine Angst, trotz der schweren Thematik kommen genügend Spannung und Lichtblicke im Roman vor, um den Roman nicht zu bedrückend zu machen. Es hat unheimlich viel Spaß gemacht, Malena auf ihrer Suche nach der Vergangenheit und der Wahrheit zu begleiten, denn die Autorin hat mit klaren, prägnanten Worten gut durchdachte und anschauliche Schauplätze geschaffen. Vielen Dank an die Autorin für das Rezensionsexemplar. Fazit: Kalt bläst der Wind ist ein wahnsinnig emotionales, bewegendes Jugendbuch, dass spannend und einfühlsam das Thema Depressionen und Familie umsetzt. Die Autorin hat einen wundervollen Schreibstil und auch wenn das Buch nicht wirklich lang ist, ist die Geschichte dafür umso dichter gestrickt. Unbedingt lesen! Von mir gibt es 5 von 5 Punkten.

Einfühlsam, bewegend und emotional - Ein wundervolles Buch

Vanessas Bücherecke am 19.05.2016
Bewertungsnummer: 952707
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Klappentext: Ihr Vater hatte Malena noch das Bunte im Leben gezeigt. Doch seit er tot ist, gibt es nur noch eine Farbe: das Grau ihrer schwer depressiven Mutter. Nach außen hin versucht Malena, den Schein eines intakten Alltags zu wahren. Ein unerwarteter Brief bringt alles ins Wanken: Malena muss sich heimlich auf die Suche nach Antworten machen. Ihre Reise in die Vergangenheit bringt neue Freundschaften, sogar Zuversicht, doch aus dem Grau wird Schwarz, so dunkel sind die Geheimnisse rund um ihre Familie. Erst, wenn sie alles weiß, kann sie sich und ihrer Mutter helfen. Meinung: Die junge Malena hat eine schwere Bürde zu tragen. Ihren Vater hat sie an den Krebs verloren, ihre Mutter an Depressionen, denn sie sieht sich außerstande, sich ausreichend mit ihr zu beschäftigen. Malena versucht zwar ihr Bestes, sich um ihre Mutter zu kümmern, doch die Zeiten sind hart und die Angst, dass man sie von ihrer Mutter trennt und in ein Heim steckt, ist groß. Deshalb teilt Malena sich niemandem mit und vertuscht die Zustände daheim. Ein unerwarteter Brief sorgt jedoch dafür, dass Malena aus ihrem tristen Leben ausbricht und sich mit der Vergangenheit ihrer Mutter auseinander setzt. Malena reist in deren Heimatdorf und versucht herauszufinden, was ihr damals dort widerfahren ist. Malena mit ihren roten Haaren kann man als Leser einfach nur ins Herz schließen. Ihre Lebensgeschichte hat mir schon auf den ersten Seiten das Herz gebrochen, denn nach dem Tod des geliebten Vaters muss sie sich nicht nur mit den schweren Depressionen ihrer Mutter auseinandersetzen. Auch Geldprobleme und ein daraus resultierender Schulwechsel machen ihr das Leben nicht leichter und bedrücken ebenfalls Malenas Gemüt. Dass sie wenig bis keine Perspektiven für sich und ihre Mutter sieht, ist nur zu verständlich. Malena schämt sich, dass ihre Mutter nicht in der Lage ist, sich um sich selber zu kümmern und dass kein Geld da ist, um an Schulausflügen oder ähnlichen Veranstaltungen teilzunehmen. Außerdem fühlt sie sich ihrem Vater gegenüber verpflichtet, für ihre Mutter da zu sein. Viele Dinge also, mit denen sich ein 15-jähriger Teenager auseinandersetzen muss, mitten in der Pubertät. Aber auch die anderen Charaktere im Buch empfand ich als gut ausgearbeitet, trotz der relativen Kürze des Romans. Erzählt wird die Geschichte in der Ich-Perspektive und Malena lässt uns an ihren Gedanken und Gefühlen teilhaben. Die Kapitel haben eine angenehme Länge und der Plot ist wundervoll ausgearbeitet. Kurz ist der Roman zwar schon, aber atmosphärisch dicht und spannend bis zu letzten Seite. Bereits auf den ersten Seiten der Geschichte hat die Autorin es dank ihres emotionalen Schreibstils geschafft, dass mir das Wasser in den Augen stand, so sehr habe ich mit Malena gelitten. Aber keine Angst, trotz der schweren Thematik kommen genügend Spannung und Lichtblicke im Roman vor, um den Roman nicht zu bedrückend zu machen. Es hat unheimlich viel Spaß gemacht, Malena auf ihrer Suche nach der Vergangenheit und der Wahrheit zu begleiten, denn die Autorin hat mit klaren, prägnanten Worten gut durchdachte und anschauliche Schauplätze geschaffen. Vielen Dank an die Autorin für das Rezensionsexemplar. Fazit: Kalt bläst der Wind ist ein wahnsinnig emotionales, bewegendes Jugendbuch, dass spannend und einfühlsam das Thema Depressionen und Familie umsetzt. Die Autorin hat einen wundervollen Schreibstil und auch wenn das Buch nicht wirklich lang ist, ist die Geschichte dafür umso dichter gestrickt. Unbedingt lesen! Von mir gibt es 5 von 5 Punkten.

Ein unglaublich tiefgründiger Roman, der nachhaltig berührt und zum nachdenken anregt

Book-addicted am 17.05.2016

Bewertungsnummer: 952072

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

"Kalt bläst der Wind" ist ein Roman der Autorin Michaela Holzinger, die ihr vielleicht durch ihren Roman Funkenkammer kennt. Malenas Mutter leidet unter Depressionen und Malena kümmert sich, neben ihrem Schulalltag nicht nur um die Verpflegung, sondern auch darum, dieses Geheimnis gut verdeckt zu halten. Viel zu groß ist die Angst, dass sie ihrer Mutter weggenommen wird, wenn ans Licht kommt, wie schwer diese nach dem Tod von Malenas Vater an Depressionen erkrankt ist und so nimmt sie diese schwere Bürde auf sich und managt Tag für Tag. Die 15-jährige ist für ihr Alter nicht nur sehr vernünftig, sondern musste, bedingt durch ihre aktuelle Lebenssituation, auch schneller erwachsen werden, als es so mancher Jugendliche heute muss, was sie zwar stark, aber auch sehr einsam gemacht hat. Malena erlaubt sich keinerlei Schwäche, auch wenn sie so manches Mal nicht mehr weiß, wie sie all die Probleme noch stämmen soll und als sich ein Fluchtweg auftut, unternimmt das Mädchen alles Menschenmögliche, um diesen Weg gehen zu können... Fernab von allen Young Adult Liebesschnulzen, Shades of Grey Verschnitten und Vampirromanen schenkt uns die Autorin hier einen Roman, der uns etwas nachdenklich stimmt und auch noch über das Buch hinaus im Gedächtnis bleibt, denn die Thematik, die sie - sehr gekonnt - behandelt, ist in den letzten Jahren immer mehr zu einem zentralen Thema geworden: Depressionen. Auch wenn - oder gerade weil - viele Menschen das Krankheitsbild der Depression noch nicht verstehen können und die Erkrankten daher oft nicht ernst nehmen, sind Bücher wie dieses unabdingbar, um solchen Menschen das tatsächliche Problem "spielerisch" etwas näher zu bringen und gerade auch Jugendliche und junge Erwachsene etwas sensibler mit dem Thema umgehen lassen. Michaela Holzinger widmet sich diesem Thema mit viel Feingefühl und zeigt uns, wie sehr die Kinder von Menschen mit dieser Erkrankung unter dieser Situation zu leiden haben, insbesondere dann, wenn sie niemanden mehr haben, mit dem sie diese gemeinsam meistern können. Die Geheimnisse, die sich nach und nach um Malena und ihre Familie auftun, sind so interessant wie einfallsreich und machen das Buch zu einer Lektüre, die man eigentlich nicht aus der Hand legen möchte, da man unbedingt wissen möchte, wie sich das Ganze entwickelt und was des Rätsels Lösung ist. Schön fand ich auch, dass Malena die Chance bekommt, zwischendurch wirklich mal die Seele baumeln zu lassen und zu erkennen, dass es ein Leben außerhalb des "Steines" (wie sie die Depressionen ihrer Mutter immer nennt) gibt, in dem sie einfach sie selbst sein kann, ohne ein schlechtes Gewissen zu haben, weil sie ihre Mutter vernachlässigt. Insgesamt bin ich von "Kalt bläst der Wind" absolut begeistert, da die Autorin dieses düstere Thema ins richtige "Licht" rückt, sodass man als Leser nicht auch in diesem Strudel der schlimmes Gedanken, Traurigkeit und Niedergeschlagenheit gerät, sondern immer rechtzeitig (gemeinsam mit Malena) den Absprung schafft. Durch Michaelas Wortgewandheit macht es Spaß, dieses Buch zu lesen und besonders die Art und Weise, wie Malena die Welt sieht, hat mir besonders gut gefallen. Sie denkt oft an die Weisheiten, die ihr Vater immer von sich gegeben hat und seine Art, die (graue) Welt mit Farben zu versehen, macht das Buch zu einem noch größeren Schatz, als ohnehin schon. Wertung: 5 von 5 Sterne!

Ein unglaublich tiefgründiger Roman, der nachhaltig berührt und zum nachdenken anregt

Book-addicted am 17.05.2016
Bewertungsnummer: 952072
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

"Kalt bläst der Wind" ist ein Roman der Autorin Michaela Holzinger, die ihr vielleicht durch ihren Roman Funkenkammer kennt. Malenas Mutter leidet unter Depressionen und Malena kümmert sich, neben ihrem Schulalltag nicht nur um die Verpflegung, sondern auch darum, dieses Geheimnis gut verdeckt zu halten. Viel zu groß ist die Angst, dass sie ihrer Mutter weggenommen wird, wenn ans Licht kommt, wie schwer diese nach dem Tod von Malenas Vater an Depressionen erkrankt ist und so nimmt sie diese schwere Bürde auf sich und managt Tag für Tag. Die 15-jährige ist für ihr Alter nicht nur sehr vernünftig, sondern musste, bedingt durch ihre aktuelle Lebenssituation, auch schneller erwachsen werden, als es so mancher Jugendliche heute muss, was sie zwar stark, aber auch sehr einsam gemacht hat. Malena erlaubt sich keinerlei Schwäche, auch wenn sie so manches Mal nicht mehr weiß, wie sie all die Probleme noch stämmen soll und als sich ein Fluchtweg auftut, unternimmt das Mädchen alles Menschenmögliche, um diesen Weg gehen zu können... Fernab von allen Young Adult Liebesschnulzen, Shades of Grey Verschnitten und Vampirromanen schenkt uns die Autorin hier einen Roman, der uns etwas nachdenklich stimmt und auch noch über das Buch hinaus im Gedächtnis bleibt, denn die Thematik, die sie - sehr gekonnt - behandelt, ist in den letzten Jahren immer mehr zu einem zentralen Thema geworden: Depressionen. Auch wenn - oder gerade weil - viele Menschen das Krankheitsbild der Depression noch nicht verstehen können und die Erkrankten daher oft nicht ernst nehmen, sind Bücher wie dieses unabdingbar, um solchen Menschen das tatsächliche Problem "spielerisch" etwas näher zu bringen und gerade auch Jugendliche und junge Erwachsene etwas sensibler mit dem Thema umgehen lassen. Michaela Holzinger widmet sich diesem Thema mit viel Feingefühl und zeigt uns, wie sehr die Kinder von Menschen mit dieser Erkrankung unter dieser Situation zu leiden haben, insbesondere dann, wenn sie niemanden mehr haben, mit dem sie diese gemeinsam meistern können. Die Geheimnisse, die sich nach und nach um Malena und ihre Familie auftun, sind so interessant wie einfallsreich und machen das Buch zu einer Lektüre, die man eigentlich nicht aus der Hand legen möchte, da man unbedingt wissen möchte, wie sich das Ganze entwickelt und was des Rätsels Lösung ist. Schön fand ich auch, dass Malena die Chance bekommt, zwischendurch wirklich mal die Seele baumeln zu lassen und zu erkennen, dass es ein Leben außerhalb des "Steines" (wie sie die Depressionen ihrer Mutter immer nennt) gibt, in dem sie einfach sie selbst sein kann, ohne ein schlechtes Gewissen zu haben, weil sie ihre Mutter vernachlässigt. Insgesamt bin ich von "Kalt bläst der Wind" absolut begeistert, da die Autorin dieses düstere Thema ins richtige "Licht" rückt, sodass man als Leser nicht auch in diesem Strudel der schlimmes Gedanken, Traurigkeit und Niedergeschlagenheit gerät, sondern immer rechtzeitig (gemeinsam mit Malena) den Absprung schafft. Durch Michaelas Wortgewandheit macht es Spaß, dieses Buch zu lesen und besonders die Art und Weise, wie Malena die Welt sieht, hat mir besonders gut gefallen. Sie denkt oft an die Weisheiten, die ihr Vater immer von sich gegeben hat und seine Art, die (graue) Welt mit Farben zu versehen, macht das Buch zu einem noch größeren Schatz, als ohnehin schon. Wertung: 5 von 5 Sterne!

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