Produktbild: Martin Heideggers »Schwarze Hefte«
Band 2178

Martin Heideggers »Schwarze Hefte« Eine philosophisch-politische Debatte

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

13.09.2016

Herausgeber

Marion Heinz + weitere

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

445

Maße (L/B/H)

18/10,8/2,4 cm

Gewicht

266 g

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-29778-0

Beschreibung

Rezension

»Für eine philosophische Auseinandersetzung mit dem ›Phänomen‹ Heidegger scheint dieser Band unerlässlich, der ... den Stand der Heidegger-Forschung diskussionswürdig dokumentiert.«

Portrait

Marion Heinz ist Professorin für Philosophie an der Universität Siegen..
Sidonie Kellerer ist Wissenschaftliche Assistentin an der Universität Siegen.

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

13.09.2016

Herausgeber

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

445

Maße (L/B/H)

18/10,8/2,4 cm

Gewicht

266 g

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-29778-0

Herstelleradresse

Suhrkamp Verlag
Torstraße 44
10119 Berlin
DE

Email: info@suhrkamp.de

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    Ralf Rother

    Thalia Wien – Mariahilfer Straße

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    3/5

    08.12.2016

    eBook (ePUB)

    Fixierungen

    Seit der Entdeckung der „Schwarzen Hefte“, die Martin Heidegger in den 30er und 40er Jahre schrieb, kam es zu einer Überzahl von Publikationen, Büchern und Aufsätzen, Vorträgen, Kongresse und Tagungen, rund um die Frage: Wie antisemitisch und nationalsozialistisch war Heidegger? Ob wirklich Wesentliches in Gedanken in dieser Diskussion zum Tragen kam, sei dahingestellt. Skandale gab es um Heidegger schon viele. Er war stets zu recht ein Anstoß und anstößig. Die Erkenntnis, dass Heidegger ein Antisemit und Nationalsozialist war, ist in dem Sinne tatsächlich nichts Neues. Im Vergleich zu der Diskussion, die Ende der 70er / Anfang der 80er in Frankreich um Heideggers Destruktion des Politischen stattfand, ist die aktuelle Debatte aber sehr harmlos bzw. unpolitisch, und wird wohl kaum Folgen außerhalb der Heidegger-Rezeption haben: Was sehr zu bedauern ist.

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  • Produktbild: Martin Heideggers »Schwarze Hefte«

  • Einleitung: Die neue Heidegger-Debatte



    Teil I: Dasein, Seinsgeschichte und Metapolitik



    Rainer Marten: Martin Heidegger – Zur Einheit seines Denkens



    Günther Mensching: Seinsfrage, Seinsgeschichte und die Vernichtung der Metaphysik



    Hassan Givsan: Seyn und Macht. Seyn als Machenschaft, Seyn, die mythische Gewalt



    Emmanuel Faye: Kategorien oder Existenzialien. Von der Metaphysik zur Metapolitik



    Marion Heinz: Seinsgeschichte und Metapolitik



    Jaehoon Lee: Die Einheit von Heideggers Denken und die Metaphysik in den Schwarzen Heften



    Livia Profeti: Heideggers Daseinsontologie und die Zerstörung der Gleichheit



    Teil II: Metapolitik im Kontext. Nationalsozialismus, Rassismus, Antisemitismus



    Goran Gretić: Heideggers Verwerfung des Humanismus im Kontext der Schwarzen Hefte



    Johannes Fritsche: Jüdisches und griechisch-deutsches Rechnen bei Heidegger



    Dieter Thomä: Wie antisemitisch ist Heidegger? Über die Schwarzen Hefte und die gegenwärtige Lage der Heidegger-Kritik



    Susanne Lettow: Heideggers Politik des Rassenbegriffs. Die Schwarzen Hefte im Kontext



    Theodore Kisiel: Heideggers geschichtliche Be-Sinnung auf die Weltereignisse der NS-Jahre



    Thomas Rohkrämer: Heidegger, Kulturkritik und völkische Ideologie



    Christian Geulen: Gewollt willenlos. Heideggers Schwarze Hefte als historisches Dokument



    Teil III: Heideggers Selbstinszenierung



    Reinhard Mehring: Die politische Abteilung der Gesamtausgabe. Zum Geltungsanspruch der Schwarzen Hefte



    Daniela Helbig: Denktagebücher? Zur textuellen Form der Schwarzen Hefte



    Gaëtan Pégny: Heideggers Selbstauslegung in den Schwarzen Heften. Die Erläuterung von »Sein und Zeit« (I)



    Teil IV: Neue Zugänge zu einer alten Debatte



    Anna Pia Ruoppo: Die Schwarzen Hefte und die neue Heidegger-Affäre. Versuch einer philosophischen Erklärung



    Gregory Fried: Epochale Polemik. Nach den Schwarzen Heften mit und gegen Heidegger denken



    Maurizio Ferraris: Die Katze aus dem Sack lassen



    Richard Wolin: Vernunftkritik nach den Schwarzen Heften



    Anton M. Fischer: Späte Götterdämmerung oder: Zerstören die Schwarzen Hefte die letzten Illusionen über Heidegger?