• Produktbild: Im Auftrag der Väter / Louise Bonì Band 3
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Band 3

Im Auftrag der Väter / Louise Bonì Band 3 Ein Fall für Louise Bonì

Aus der Reihe Louise Bonì
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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

19.07.2016

Verlag

DuMont Buchverlag

Seitenzahl

444

Maße (L/B/H)

19,1/12,6/3,5 cm

Gewicht

384 g

Farbe

Anthrazit / Messing

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8321-6313-6

Beschreibung

Rezension

»Ein spannender Freiburg Krimi. Aber viel mehr als nur ein regionaler Roman. Bottini geht unter die Haut!«
Mechthild Stephani, THALIA-BUCHHANDLUNG FREIBURG
»Ein Krimi, der uns zurück führt in die Konflikte der 90er. Als Europa nach dem kalten Krieg ein ›Spielplatz‹ vieler krimineller Elemente wurde.«
Daniel Derpmann, THALIA-BUCHHANDLUNG MÜNSTER
»Bottini hat großartig recherchiert. […] ›Im Auftrag der Väter‹ [ist] kein Thriller um die atemlose Jagd auf einen Mörder, sondern ein feiner Roman mit Tiefgang.«
Thorsten Sauer, KRIMI-COUCH.DE

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

19.07.2016

Verlag

DuMont Buchverlag

Seitenzahl

444

Maße (L/B/H)

19,1/12,6/3,5 cm

Gewicht

384 g

Farbe

Anthrazit / Messing

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8321-6313-6

Herstelleradresse

DuMont Buchverlag GmbH
Amsterdamer Strasse 192
50735 Köln
DE

Email: herstellung@dumont.de

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Philipp Brandstötter

Thalia Linz – Landstraße

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4/5

Louise Bonis 3ter Fall

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

In ihrem dritten Fall hat Louise es zunächst mit einer gefährlichen Drohung zu tun. Ein Verbrechen liegt vorerst nicht vor. Bei den Niemans handelt es sich um eine vierköpfige Familie. Sie sind vor knapp vier Jahren von München nach Freiburg im Breisgau gezogen. Vater Paul arbeitet bei einer Jobvermittlungsfirma, Mutter Henriette in einer kleinen Gebrauchtwarenhandlung. Sohn Philip und Tochter Caroline gehen beide noch zur Schule. An einem verregneten Oktobertag taucht ein ungepflegter, verwahrloster Mann auf der Terrasse der Niemans auf. Zuhause sind an diesem Tag neben Papa auch der Sohnemann. Der Unbekannte gestikuliert bedrohlich. Paul und Philip zitiert er dabei ein Bibelzitat. Starker russischer Akzent lässt sich seiner Aussprache entnehmen. Die Seifenpolizei vermutet in ihm zunächst einen verwirrten Obdachlosen. Außer Verschmutzung im Haus kann dem Fremden vorerst keine Straftat angelastet werden. Der vermeintliche Verbrecher stellt Familie Neumann jedoch ein sieben-Tages-Ultimatum. Dies ruft Louise Boni und ihre Kollegen auf den Plan. Die Spurensicherung rückt an und sichtet in der ganzen Wohnung nach Beweismaterial. Zunächst glaubt niemand von der Polizei an ein kurz bevorstehendes Verbrechen. Louise Boni verfügt jedoch über einen sechsten Sinn für Gefahren und gefährliche Situationen. So beginnt sie im Umkreis der Familie zu ermitteln. Immer mehr Ungereimtheiten im Familienumfeld treten zu Tage. Henriette und Paul, so scheint es zumindest zu Beginn, fristen ein beschauliches Dasein in Freiburg. Allerdings wandelt sich diese Sicht der Lage drastisch. Die beiden Eltern pflegen wenig bis keine sozialen Kontakte. Dennoch scheinen sie nicht das zurückgezogen lebende Ehepaar zu sein, das sie vorgeben zu sein. Louise Boni wurde nach Abschluss ihres letzten Falls intern befördert. Sie leitet nun eine eigene Tatortgruppe mit drei sehr unterschiedlichen Mitarbeitern. Sie erhält erstmals in ihrem Leben nicht nur von Vorgesetzten Anordnungen. Es obliegt ihr auch Aufgaben zu delegieren. Unabhängig voneinander stoßen sowohl ihre Mitarbeiter als auch sie selber auf eine Gruppe von russischen Staatsbürgern. Seit längerer Zeit halten sich diese im Großraum Freiburg auf. In welchem Zusammenhang diese Personen mit der Familie Nieman stehen ist zunächst unklar. Wie auch in den ersten Bänden sind Ortskenntnisse rund um Freiburg von Vorteil. Viele Schauplätze, Straßennamen und Örtlichkeiten entziehen sich meiner Kenntnis. Um noch besser in den Roman eintauchen zu können, sind diese angebracht. Aber auch in diesem Band tritt wieder eine ganze Menge aus Bonis Vergangenheit zu Tage. Eine gelungene Geschichte, die erneut eine Steigerung zu den beiden Vorgängern darstellt. Im ersten Band stellen sich die verschwiegenen Buddhistischen Mönche („Mord im Zeichen des Zen“) und im zweiten Band („Im Sommer der Mörder“) eine kroatische Waffenschmugglerbande als Gegner von Boni dar. So sind es im dritten Band die sehr verschwiegene Gemeinschaft der „Spätaussiedler“. Diese Aussiedler waren mir bisher nicht bekannt. Es handelt sich dabei um Zuwanderer deutscher Abstammung. Sie kommen aus dem ehemaligen Ostblock um in der Bundesrepublik ansässig zu werden. Ihr Muttersprache ist Deutsch. Ein interessantes Thema, das es verdient, sich damit auseinanderzusetzen.
  • Philipp Brandstötter
  • Buchhändler/-in

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4/5

Louise Bonis 3ter Fall

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

In ihrem dritten Fall hat Louise es zunächst mit einer gefährlichen Drohung zu tun. Ein Verbrechen liegt vorerst nicht vor. Bei den Niemans handelt es sich um eine vierköpfige Familie. Sie sind vor knapp vier Jahren von München nach Freiburg im Breisgau gezogen. Vater Paul arbeitet bei einer Jobvermittlungsfirma, Mutter Henriette in einer kleinen Gebrauchtwarenhandlung. Sohn Philip und Tochter Caroline gehen beide noch zur Schule. An einem verregneten Oktobertag taucht ein ungepflegter, verwahrloster Mann auf der Terrasse der Niemans auf. Zuhause sind an diesem Tag neben Papa auch der Sohnemann. Der Unbekannte gestikuliert bedrohlich. Paul und Philip zitiert er dabei ein Bibelzitat. Starker russischer Akzent lässt sich seiner Aussprache entnehmen. Die Seifenpolizei vermutet in ihm zunächst einen verwirrten Obdachlosen. Außer Verschmutzung im Haus kann dem Fremden vorerst keine Straftat angelastet werden. Der vermeintliche Verbrecher stellt Familie Neumann jedoch ein sieben-Tages-Ultimatum. Dies ruft Louise Boni und ihre Kollegen auf den Plan. Die Spurensicherung rückt an und sichtet in der ganzen Wohnung nach Beweismaterial. Zunächst glaubt niemand von der Polizei an ein kurz bevorstehendes Verbrechen. Louise Boni verfügt jedoch über einen sechsten Sinn für Gefahren und gefährliche Situationen. So beginnt sie im Umkreis der Familie zu ermitteln. Immer mehr Ungereimtheiten im Familienumfeld treten zu Tage. Henriette und Paul, so scheint es zumindest zu Beginn, fristen ein beschauliches Dasein in Freiburg. Allerdings wandelt sich diese Sicht der Lage drastisch. Die beiden Eltern pflegen wenig bis keine sozialen Kontakte. Dennoch scheinen sie nicht das zurückgezogen lebende Ehepaar zu sein, das sie vorgeben zu sein. Louise Boni wurde nach Abschluss ihres letzten Falls intern befördert. Sie leitet nun eine eigene Tatortgruppe mit drei sehr unterschiedlichen Mitarbeitern. Sie erhält erstmals in ihrem Leben nicht nur von Vorgesetzten Anordnungen. Es obliegt ihr auch Aufgaben zu delegieren. Unabhängig voneinander stoßen sowohl ihre Mitarbeiter als auch sie selber auf eine Gruppe von russischen Staatsbürgern. Seit längerer Zeit halten sich diese im Großraum Freiburg auf. In welchem Zusammenhang diese Personen mit der Familie Nieman stehen ist zunächst unklar. Wie auch in den ersten Bänden sind Ortskenntnisse rund um Freiburg von Vorteil. Viele Schauplätze, Straßennamen und Örtlichkeiten entziehen sich meiner Kenntnis. Um noch besser in den Roman eintauchen zu können, sind diese angebracht. Aber auch in diesem Band tritt wieder eine ganze Menge aus Bonis Vergangenheit zu Tage. Eine gelungene Geschichte, die erneut eine Steigerung zu den beiden Vorgängern darstellt. Im ersten Band stellen sich die verschwiegenen Buddhistischen Mönche („Mord im Zeichen des Zen“) und im zweiten Band („Im Sommer der Mörder“) eine kroatische Waffenschmugglerbande als Gegner von Boni dar. So sind es im dritten Band die sehr verschwiegene Gemeinschaft der „Spätaussiedler“. Diese Aussiedler waren mir bisher nicht bekannt. Es handelt sich dabei um Zuwanderer deutscher Abstammung. Sie kommen aus dem ehemaligen Ostblock um in der Bundesrepublik ansässig zu werden. Ihr Muttersprache ist Deutsch. Ein interessantes Thema, das es verdient, sich damit auseinanderzusetzen.

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Im Auftrag der Väter / Louise Bonì Band 3

von Oliver Bottini

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