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Produktbild: Vor dem Fest
Artikelbild von Vor dem Fest
Saša Stanišić

1. Vor dem Fest

Vor dem Fest Das Hörspiel

9
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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Effi Rabsilber + weitere

Spieldauer

1 Stunde und 3 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

12.10.2015

Hörtyp

Hörspiel

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

12

Verlag

Der Hörverlag

Sprache

Deutsch

EAN

9783844520132

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

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Gesprochen von

Spieldauer

1 Stunde und 3 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

12.10.2015

Hörtyp

Hörspiel

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

12

Verlag

Der Hörverlag

Sprache

Deutsch

EAN

9783844520132

Herstelleradresse

Der Hörverlag
Neumarkter Str. 28
81673 München
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Email: info@service.penguinrandomhouse.de
Url: www.penguinrandomhouse.de
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  • Bewertung

    5/5

    29.07.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Mit Saša Stanišićs büchern liegt...

    Mit Saša Stanišićs büchern liegt man einfach immer richtig. Ein toller Episodenroman, lustig, klug und kurzweilig erzählt.

  • Bewertung

    5/5

    31.10.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Diesen Roman sollte niemand ignorieren....

    Diesen Roman sollte niemand ignorieren. Gekonnt und in sprachlich großartiger Sprache geschrieben, setzt Sasa Stanisic ein nachhallendes Bild von einer Nacht in Szene, in welcher Ereignisse der Gegenwart und Vergangenheit eng miteinander verwoben zu sein scheinen.

  • Chariklia Agelidou

    aus München

    5/5

    02.05.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sprachkünstler

    Besonders beeindruckt hat mich bei diesem Buch die Sprache bei Stanisic. Er versteht es Dinge wörtlich zu nehmen und gleichzeitig zu deuten. Und bei all der literarischen Klasse darf man nicht verheimlichen, dass das Buch auch witzig ist! Nehmen Sie sich die Zeit dieses Buch zu lesen oder zu hören. Das Hörbuch ist von Stanisic selbst gelesen und er versteht es den Text ganz besonders zu betonen. Ein Autor, der uns noch viel Freude bereiten wird!

  • Timo Funken

    5/5

    02.05.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Vor dem Fest

    Ein atmosphärischer Roman, großartig geschrieben. Ein besonderes Buch, wessen eigentliche Thematik nicht ganz zu fassen bleibt. Trotzdem beeindruckend und eindringlich in den Bildern, die kreiert werden. Liebe Grüße Timo Funken

  • Bewertung

    5/5

    19.10.2017

    Buch (Taschenbuch)

    Wundervolle Beobachtung provinziell Strukturen!

    Viel zu lang ging dieses Buch komplett an mir vorbei! Ein Buch, dessen genaue Handlung sich schwer einfangen lässt. Vielmehr erschafft Stanisic durch viele kleine Episoden in Gegenwart und Vergangenheit des kleinen Ortes Fürstenfelde ein umfassendes Portrait des Ortes und seiner Leute. Wer aus einem Dorf und/oder einer Kleinstadt mit gut gepflegter Historie und Kultur kommt, wird vieles wiedererkennen, was sich eigentlich nur schwer in Worte fassen lässt. Doch Stanisic meistert dies vortrefflich, und auch der Humor kommt nicht zu kurz. Ich habe viele der Sätze beim Lesen geliebt!

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Bewertungen (9)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Lukas Bärwald

    Lukas Bärwald

    Thalia St. Pölten

    Buchhändler*in

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    5/5

    24.03.2014

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Faden für Faden

    Saša Stanišić spinnt farblich ständig changierendes Erzählgarn und webt daraus dem knapp an der Moderne vorbeigeschrammten Städtchen Fürstenfelde einen Teppich seiner eigenen Geschichte. So wie sich im Webstuhl der Schussfaden durch die Kettfäden schlängelt um mit der Zeit ein immer dichter werdendes Geflecht entstehen zu lassen, so durchstreifen die Figuren des Romans die Nacht vor dem großen Annenfest und verflechten sich dadurch immer wieder mit der Geschichte des Dorfes. „Anno 1772 vor dem Annenfeste hat sich ergeben ein schrecklicher casus tragicus.“ Und genau solch ein „casus tragicus“ ereignet sich knapp zweieinhalb Jahrhunderte später, denn im eigentlich doch so betulichen ostdeutschen Ort an der Grenze zu Polen wird auf Zigarettenautomaten geschossen, ins Allerheiligste des Heimatmuseums eingebrochen und nicht zuletzt werden die Glocken des Kirchturms gestohlen, noch bevor der Glöcknerlehrling zu seiner Abschlussprüfung antreten kann. Der zweite Roman des aus Bosnien-Herzegowina stammenden Autors brilliert mit einem Level von Erzählkunst und Einfallsreichtum, der ihn zu einem der herausragenden Leseereignisse des Frühjahrs 2014 macht: Wenn Stanišić von Kapitel zu Kapitel zwischen den Handlungsfäden der unterschiedlichen ProtagonistInnen hin und her wechselt, in verschiedene Jahrhunderte der Dorfgeschichte springt oder die Fürstenfelder Variante von Humpty Dumpty auftreten lässt, passt er Sprache, Rhythmik und Rechtschreibung entsprechend an und verleiht dem Text dadurch eine ungemeine stilistische Bandbreite und Dynamik. Neben dem ernormen erzählerischen Talent, dass einem in den Kapiteln unablässig begegnet, ist es die kunstvolle Komposition, mit der Stanišić uns den verschiedenen DorfbewohnerInnen an die Hand gibt und sie als Schussfäden durch ihre eigenen Schicksale vor der Oberfläche der Fürstenfelder Stadtgeschichte führen. „Vor dem Fest“ ist ein Teppich aus Menschen, Mythen und Mustern, die immer wieder ihren Weg an die Oberfläche finden und einen zu staunen bringen, ob der literarischen Kunstfertigkeit dieses Autors. „’Und jetzt?’, fragt Anna von oben. ‚Märchenstunde’, sagt Herr Schramm.“
  • Zum Bewerterprofil von Gregor Schwarzenbrunner

    Gregor Schwarzenbrunner

    Thalia Zentrale

    Buchhändler*in

    5/5

    02.04.2014

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Hommage an das Dorf

    Saša Stanišić hat mit „Vor dem Fest“ einen guten und soliden Roman geschrieben. Ja die Fabulierkunst liegt ihm und was er aus der deutschen Sprache hervor zu zaubern vermag ist sehr schön. Bevor ich aber mit der Lobhudelei fortfahre, muss ich auch Kritikpunkte loswerden. Satz und Wortwiederholungen (=diese verwendet er zu genüge) wären in einem Aufsatz wohl mit Punktabzug bestraft worden. Zum Beispiel beginnt ein Satz mit den Worten: Wassersuppe und Brot, Wassersuppe und Brot. Nun hat man aber die Möglichkeit außerhalb der Schule und Ausbildungsstätten mit Wörtern und Sätzen so zu jonglieren wie es beliebt und gefällt, aber ob das auch ausreicht um seinen Erzählstil als brillant zu betiteln wage ich zu bezweifeln, auch wenn jener ganz eigen und speziell ist. Anspruchsvoll ist er nicht unbedingt, wenn er aus verschiedenen Zeiten und verschiedene Geschichten erzählt, deren Mittelpunkt immer Fürstenfelde ist. Durch die unterschiedlichen zeitabhängigen Handlungen wechselt er auch die Rechtschreibung und Grammatik passend dem Jahrhundert aus dem er eben gerade erzählt. Vielleicht könnte man durch den schnellen Wechsel der Sichtweise an der Erzählung Ansprüche stellen. Es ist ein bisschen ungewöhnlich wenn aus der Sicht einer Fähre den Abend vor dem Fest beschreibt, allerdings nicht unbedingt einzigartig. Es ist ein reiches Panoptikum der Charaktere: Herr Schramm der auf einen Zigarettenautomaten schießt, ein Fantasy-Rollenspiel-liebender Glöcknerlehrling, seine Mutter eine etwas schrullige Archivarin, und eine seltsame Künstlerin die das Dorfleben skizziert, sind nur ein Teil der Protagonisten die zu Wort kommen und ein Sammelsurium an Skurrilität aufzeigen. Dieser Roman lebt von diesen skurrilen und eigenartigen Charakteren. Was mir hier besonders gut gefallen hat ist, das Saša Stanišić sie sehr sympathisch, eigentlich schon liebevoll beschreibt. Satz für Satz ist es eher eine Hommage an das Dorfleben schlechthin, an das Dorfleben in Ostdeutschland. Wenn gerade dieses Element überhaupt mit etwas vergleichbar ist, dann im weitesten Sinne mit Elizabeth T. Spiras Alltagsgeschichten. Ich wäre ja neugierig, wie seine literarische Handwerkskunst in seiner Muttersprache Bosnisch funktioniert. Über seine Heimat hat er bereits einen Roman verfasst, der unteranderem mit dem Ingeborg Bachmann Preis ausgezeichnet worden und 2006 auch auf die Shortlist des deutschen Buchpreises gerutscht ist. Mitunter ist das ein Grund mehr, weshalb „Wie der Soldat das Grammofon repariert“ auf meiner „To Read List“ ein wenig höher gerutscht ist. Bleibt abzuwarten, was uns in Zukunft von diesem talentierten Schriftsteller noch blüht. Ich jedenfalls freue mich schon darauf.

Unsere Meinungen

Bewertungen (2)

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  • Produktbild: Vor dem Fest